Posts by Kibu

    Ich habe nicht all zu viel Möglichkeiten mich mit erfahrenen Kutschern/Fahrsportlern auszutauschen. Deshalb war ich sehr begeistert von diesem Forum. Gerade die Sparte Ponypower war für mich sehr informativ. Da nur wenige Leute ihre Ponys nicht nur als Beiwerk, sondern als vollwertige Tiere mit Leistungspotential betrachten, gibt es da ganz besonders wenige Möglichkeiten brauchbare Informationen zu erhalten. In diesem Forum war dies anders!


    Auch wenn ich zu anderen Beiträgen nicht sehr viel Informationen beitragen konnte, fand ich diese sehr interessant!

    Die Reaktion des Administrators in diesem und auch manch anderen Situationen kann ich nicht ganz verstehen. Vielleicht fehlt mir da aber auch etwas Hintergrundwissen...

    Trotzdem bin ich dankbar, dass die Existenz des Forums mir einige Wissenslücken schließen konnte. Ich hoffe wirklich sehr, dass dieser "Urlaubsmodus" letztendlich kein Dauerzustand wird und wir uns bald wieder austauschen können und vom Wissen der "Alten Hasen" profitieren können!


    In diesem Sinne - DANKE an den Administrator (welche Arbeit ein solches Forum macht kann ich nicht einschätzen)!

    Aber auch Danke, an all die Menschen, die hier ihr Wissen geteilt haben!


    LG Kiki

    mondblau


    Ich hatte auch schon überlegt, wie ich meine Meinung zu dieser Ausschlussache kundgebe.

    Du hast meine Gedanken dazu perfekt in Worte gefasst!!!

    Danke dafür! Gäbe es den "Daumenhoch-Button" noch, hätte ich ihn zu Deinem Beitrag gegeben. :thumbsup:

    Gegenseitige Rücksicht und Höflichkeit ist im Allgemeinen für viele Leute ein Fremdwort. Ich habe den Eindruck, dass immer mehr Leute nur an sich denken.

    Ich werfe auch immer ein "Bitteschön. Gerngeschehen!" hinter den an uns vorbeischießenden Radfahrern her, wenn ich die Hunde zu mir an den Wegesrand rufe und warte, bis die vorbei sind.

    Mit der Kutsche hatte ich zum Glück noch keine Probleme ... ist aber bestimmt nur eine Frage der Zeit.

    Ich hatte schon ein ähnliches Erlebnis bei einem Ausritt mit meinem Hessenwallach.

    Da lief ein Hund (große Windhunderasse) gute 100 Meter quer über eine Wiese auf uns zu und sprang wild bellend mit (noch) Scheinattacken um uns herum. Ich hielt meinen Hundeerfahrenen Larry an und wartete auf eine Reaktion des Hundebesitzers, der mit einem zweiten, älteren Hund aus sicherer Entfernung ungerührt zuschaute. Ich rief ihm zu, dass mein Pferd irgendwann wohl auch die Nase voll hätte und er damit rechnen sollte, dass er nach dem Hund tritt (auf die Koppel sollte sich ein Hund bei uns so nicht wagen ...).

    Da setzte er sich dann doch in Bewegung und schimpfte die Wiese gehöre nicht mir allein, sein Hund sei auch nur ein Tier, der könne doch gar nichts dafür und würde ja nur spielen ...

    Ich schimpfte zurück, dass mein Pferd auch nur ein Tier sei und die Attacken seines Hundes nicht witzig fände und er seinen Hund ja wohl mal rufen könne. Er meinte der würde aber nicht auf ihn hören, da könnte er ja nichts machen... :evil::?::!:

    Ich machte ihm daraufhin den Vorschlag den Hund an die Leine zu nehmen, was er auch sehr verärgert tatsächlich tat. Auch als ich später den Weg zurück ritt, leinte er seinen Hund fix an als er uns bemerkte. ...Geht doch!

    Ich weiß nicht wofür manche Leute die Kugel auf dem Hals nutzen ...

    Mir liegt es fern hier für irgendetwas Werbung zu machen. Ob mit Eisen, ohne Eisen oder bei Bedarf mit Hufschuhen muss letztendlich Jeder für sich und sein Pferd entscheiden.

    Meine Antwort bezog sich auf die Frage was stabileres Horn bedeutet.

    Mein Pferd läuft in der Regel Bafuss. Nur bei größeren Runden die über Schotter oder Asphalt führen bekommt er Hufschuhe drauf. Selbst ein Freizeitpferd, das jeden Tag vielleicht 2 Stunden mit Hufschuhen geritten - oder gefahren wird, bewegt sich noch immer 22 Stunden täglich barfuß. Da kann der Hufmechanismus ungehindert arbeiten (vorrausgesetzt es ist kein reines Boxenpferd).

    Mein Schmied vertritt übrigens die Meinung, dass es für den Huf am besten ist, wenn er keine Eisen hat. Er hat mir auch empfohlen Hufschuhe drauf zu machen (wenn ich denn gerne ohne Eisen auskommen möchte) und mein Pferd zu fühlig ist oder viel Abrieb hat.


    Ich besitze ein bereits recht altes Buch (1991) in dem der Hufmechanismus sehr ausfühlich erklärt wird.

    von Hildrud Strasser (Tierärztin)

    "Gesunde Hufe ohne Beschlag"

    Ich weiß aber nicht, ob das noch erhältlich ist.


    Ich kann aber auch Jeden verstehen, der sich auch aus praktischen Gründen für Eisen entscheidet. Habe selbst manchmal die Reiter mit beschlagenen Pferden beneidet, weil die einfach losreiten konnten und nicht noch mit den Hufschuhen kämpfen mussten.

    Ansonsten ist den Ausführungen von Souris von meiner Seite nichts hinzu zu fügen. :)


    LG Kiki

    Die Hufstruktur passt sich den Gegebenheiten besser an (Kommt wohl daher, dass der Hufmechanismus ohne Eisen besser arbeiten gann und besser durchblutet wird). So wird der Huf (bei guter Pflege) weniger brüchig und wiederstandsfähiger.

    Mein Pferd ging am Anfang auch mit Eisen (nur Vorderhufe). Die haben mich damals mit ausschneiden der Hinterhufe schon 100 - 120 Euro gekostet - je ... nach Art der Eisen. Weil mein Pferd sich aber ständig die Eisen abgetreten hat, habe ich es dann aber aufgegeben und mir Easyboots (Epic) gekauft. Die sind etwas schwerer anzuziehen, sitzen aber super. Das war noch zu meinen Turnierzeiten, weshalb ich die nur etwa 1x in der Woche fürs Gelände drauf hatte. Die sind jetzt etwa 15 Jahre alt und bei dem recht geringen Gebrauch noch wie neu! Inzwischen sind die Hufe meines Pferdes breiter geworden. Die Schuhe bekomme ich deshalb nur noch mit Mühe drauf und er läuft meist Barfuss...

    Allerdings hatte ich die nur an den Vorderhufen und für einen Hessenwallach...


    LG Kiki

    ... auch wenn der Pferdekopf ein paar meter weiter vorn ist, er merkt durchaus, wenn dem Kutscher der Arsch auf Grundeis geht....

    Oh ja! Das kann ich nur bestätigen!

    Jetzt wo ich selbst routinierter werde und auch stoischer an Stellen vorbei fahren möchte, die mein Pony ganz fürchterlich findet, komme ich fast überall vorbei, ohne dass der Beifahrer zum Ponykopf flitzen muss. Das war noch vor einem halben Jahr nicht denkbar.

    Inzwischen wagen wir uns auch in belebtere Bereiche. Ich bin manchmal selbst überrascht wie brav der an Stellen vorbei läuft, an denen ich mit Hüpfern oder Wendungen gerechnet hätte - und das nur, weil ich Zuversicht vorraussende. :)

    In den Ort trauen wir uns aber noch lange nicht.

    ...Aber irgendwann der Eissalon ... ;)

    In Hessen darf man meines Wissens nach überall reiten oder fahren, wo kein ausdrückliches Verbot ausgesprochen wurde. Das gilt aber nur für Wege (Wald- oder Feldwege). Stoppelfelder darf man eigentlich nicht einfach nutzen. Da müsste man vorher den Landwirt fragen. Die Felder um unseren Stall gehören aber fast ausschließlich "unserem" Bauern. Der hat nichts dagegen. Im Stadtwald darf man nur die Reit- und Fahrwege nutzen.

    Auch ich bin Hundebesitzer. Meine Hunde laufen auch oft frei. Die laufen aber nie aufs Feld zum K..., sonder machen an den Rand. Im Zweifelsfall mache ich den Haufen weg. Das ist allerdings nicht bei Jedem so. Oft lassen die Leute ihre Hunde riesige Löcher buddeln. Das ärgert mich in mehrfacher Hinsicht !!!

    Mikado, das mit den Pferden bei Dir in der Nähe ist schlimm!

    Es hat aber doch Niemand geschrieben, dass er seine Pferde einfach alleine angebunden stehen lassen will und dann gemütlich irgendwo was isst. Das finde ich grob fahrlässig und respektlos den Pferden gegenüber.

    Auf dem Foto von luz sieht man, dass er sein Eis beim Pferd futtert. Du hast da schon ziemliche Extreme aufgezählt. Die kann ich auch nicht für gut heissen. Aber da gibt es noch immer eine goldene Mitte.


    Den Angriff auf Kasparow verstehe ich auch nicht. Der hat doch nur von seinem Erlebnis erzählt und gefragt welche Erfahrungen Andere schon gemacht haben.


    Ich finde es sehr schade, dass in diesem Forum so oft so ein scharfer Ton herrscht.

    Dabei sind so viele Beiträge wirklich interessant.

    Ich finde auch, dass man nicht unbedingt zur Hauptverkehrszeit das Zentrum durchfahren muss. Zu anderen Zeiten müssen das auch Autofahrer mal ab können. Über Radfahrer kann man sich auch oft aufregen und trotzdem haben sie ihre Berechtigung ...

    Während meiner Fahrstunden zum Kutschführerschein und Abzeichen sind wir sehr viel durch den Ort gefahren. Einmal fuhr hinter uns eine sehr genervte Porschefahrerin. An der nächstmöglichen Stelle haben wir ihr Platz gemacht. Schnippisch ist sie an uns vorbei gefahren um etwa 30 Meter weiter zu parken. Solches Verhalten ist einfach lächerlich.


    Außerdem finde ich, dass man erfahrenen Pferden 10 Minuten an der Seite "geparkt" vor einem Eissalon zumuten kann. Auf Turniere schleppen wir sie ja auch, und die dauern mindestens einen halben Tag.

    Ich selbst hätte jetzt auch keine Lust durch die Stadt zu fahren. Aber eine Tour durch den Wald/Wiese in den Ort rein - ein Eis schlecken - und wieder zurück, das klingt für mich nach einem schönen Ausflug. :)

    luz

    Da will ich auch irgendwann mal hin: Einen Ausflug mit der Ponykutsche zu uns in den Ort vor den Eissalon ...:]

    Bis dahin müssen wir aber noch Einiges für die Coolness unseres Ponys tun.

    Auf VouTube habe ich letztens ein Video von 2 Mädels gesehen, die mit ihren Ponys zum Supermarkt gefahren sind und dort Eis für sich und Karotten für die Ponys gekauft haben.

    Die waren offensichtlich gern gesehen...:)

    Die Einen freuen sich darüber Pferde zu sehen, die Anderen verbreiten miese Stimmung. Ich denke, da spielt oft Neid und/oder Vorurteile (hochnäsige Pferdebesitzer) eine Rolle.

    Mit unserm Pony haben wir zum Glück bisher nur nette Leute getroffen und den Menschen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Das macht aber mit Sicherheit die Handliche Größe. Auch wenn ich Mogli als Handpferd mit dem Großen mit habe, sind die Leute begeistert. Der Größenunterschied ist auch einfach süß.

    Dennoch meide ich auch die Strasse. Dazu ist er mir noch nicht sicher genug. Autos und Motorradfahrer findet er inzwischen eigentlich ganz ok. LKWs, Traktor und ähnlich große Gefährte findet er noch schrecklich. Das übern wir noch in sicheren Gefilden.

    Solange man Niemanden behindert oder gefärdet, finde ich eigentlich nichts Schlimmes daran auch mal auf einen Parkplatz zu fahren (und dort vielleicht auch das Stillstehen zu üben).

    Hängerfahren habe ich auch geübt und da war ich für Rangierübungen auch auf einem Parkplatz...


    Ich glaube, es macht viel aus wie man den Leuten direkt gegenübertritt. Lächelt man sie fröhlich an, reagieren sie meist nett.

    Ein paar unverbesserliche Leute gibt aber auch dann es eben immer ...

    Ich fahre meist mit dem 1-Achser. Natürlich mit beweglichen Trageriemen. Aber wenn ich den 2-Achser fahre nutze ich komplett das selbe Geschirr.Das macht bei mir überhaupt keine Probleme. Alles liegt brav an seinem Platz. Allerdings fahre ich nicht mit Londen die sich ja unabhängig voneinander bewegen, sondern mit Scheere.


    LG Kiki

    Ich sehe das auch eher wie Stella.

    Dachte auch gleich, dass da bei Stress vielleicht einseitige Verspannungen auftreten (durch Altersabnutzung.). spielerische, schonende Gymnastik auch in der Form: Pony steht und man übt leichten Druck gegen die Seite der Hinterhand, Schulter im Wechsel - nur so stark, dass Pony nicht weicht und nach 1/2 Minute Druck wieder Lösen. Dadurch werden sehr schonend und die Muskeln, das Körpergefühl und das Gleichgewicht geschult. Mache ich mit meinem alten Herren auch immer mal, und er mag das erstaunlich gerne und entspannt dabei schön.

    Ich würde die Situationen in denen sie in Stress gerät auch möglichst gering halten