Posts by Joba

    Es ist schon ein Weilchen her dass hier über meine Vorführung mit dem Hisko diskutiert wurde .Ich habe ihn erst kurz vor der Vorführung erworben.

    Es war in der Tat knapp an der Leistungsgrenze der Hubkraft bzw damit auch an der benötigten Achslast der Vorderachse .Genau kann ich mich selbst nicht mehr erinnern . Ich meine auch noch zu wissen dass der alte Kreisler ziemlich flügellahm war und die Hubhöhe nicht gereicht hat um vollständig auszuheben . Bei nur teilweisem Ausheben wäre derLenkbock am Kreisler gesperrt worden. Dies wäre fürs Wendemanover noch schlechter gewesen . Die Bauart des Kreislers würde ich als die schwerste welche ich kenne für 4 Kreisel bezeichnen. Einen Pöttinger oder Sip müsste schon gehen.

    Am Hisko ist es meiner Meinung nach nicht ideal dass die Bremsen nur auf der zum Teil stark entlasteten VA wirken . Diese ist bei meinem VW auch sehr schlecht in der Wirkung . Die Vorgänger haben Sie als nicht ausreichend bezeichnet .Nach einem Anruf beim Meister O. wurde ich zum einstellen instruiert . Ohne Erfolg . Tatsächlich sind nach meinen weiteren Recherchen hier Anhängerachsenstummel von einem Bootsanhänger verwendet worden ( wasserdichte Kugellager) . Diese modernen Anhängerachsen haben Rückfahrautomatik was wohl bei der Konstruktion nicht bedacht worden ist .Hier ist im Rückfahrbetrieb nur nach erweitertem Pedalweg eine Bremswirkung weniger als der Hälfte der Vorwärtsfahrt zu erzielen da dies gesetzlich ausreichend sein soll für die Parkbremse . In meinem speziellen VW ist auch noch die Fahrtrichtung verwechselt worden ! Das bedeutet dass nach hinten der Wagen mit leichter Pedalkraft sofort blockiert in der aktuellen Fahrtrichtung nach vorn aber zuerst die " Rückfahreinrichtung" in den Trommeln die Bremswirkung auf Null setzen und erst nach Einsatz von Maximaler Pedalkraft eines 90 Kilo Fuhrmanns eine Verzögerung zu bemerken ist .

    Mittlerweile habe ich die Heckhydraulik nochmal in der Geometrie umgebaut. Im Originalzustand hatte ich Probleme meinen 2 Schar Beetpflug von Eberhardt aus der Furche zu heben . Noch nicht mal das Mähwerk konnte ich aus der untersten Lage hochheben . Die Geometrie hatte einen sehr schlechten Wirkungsgrad . Mit stärkeren und längeren Zylindern konnte ich den Umbau von Handhydraulikpumpe auf Elektropumpe realisieren . Die Elektropumpe ist nagelneu und auf 180 bar eingestellt . Die Handpumpe erzeugte wohl bei etwas Körpereinsatz mehr Druck . Es ist absichtlich so dass die Hydraulik des Motors nur noch für den Antrieb der Zapfwelle ist . Dieser ist auch im Schnellwechselsystem leicht abnehmbar . Für sehr viele Arbeiten benötige ich keine Zapfwelle - somit auc h keinen Motor der ständig läuft um nur am Vorgewende die Hydraulik zu betätigen . Geht so lärmarmer und ohne Abgase .Momentan kann ich 3 Stunden Pflügen ohne dass ich Batterie Probleme hätte . Durch die Veränderungen an der Heckhydraulik ist der Wirkungsgrad gestiegen bei gleichzeitiger Reduzierung der Drücke und somit kann ich jederzeit für 2-3 Sekunden die Elektropumpe bei einer 72 Ah Batterie betätigen . Bisher bin ich nicht an die Leistungsgrenze gekommen. Mit aufgebauten Motor ist es sogar möglich die Batterie über die Lichtmaschine nachzuladen wenn ich zwischendurch Arbeiten mit der Zapfwelle habe . Der Motor verfügt zusätzlich über Seil-Handstart .

    Wer hat Lust auf Holzrücken ?

    Ich habe derzeit einiges an Brennholz und Käferholz in 4 und 5m Längen (ca 200 fm) liegen das mit dem Pferd vorgeliefert werden soll . Das Gelände ist eben bis leicht geneigt und ohne Brombeere nur teilweise Naturverjüngung . Wäre auch geeignet für weniger Geübte . Die Holzstärken gehen von 10cm bis 50 cm . Für Leute die mal " Ausprobieren" wollen stelle ich auch gerne Pferde und etwas Zeit für Unterweisungen zur Verfügung , gerne kann aber nach Einweisung in die Fläche auch mit eigenem Pferd in Alleinarbeit gearbeitet werden . Die Flächen befinden sich ca 4km vom Käsbühlhof in 71554 Weissach im Tal entfernt .Interessierte können sich gerne bei mir melden . http://www.käsbühlhof.de

    Danke im Übrigen für die konstruktiven Überlegungen und positiven Einschätzungen bezügl. des Holzrücke -Videos . Ich hatte gar nicht mitbekommen dass es eingestellt worden ist .

    Es sind tatsächlich 4 verschiedene Pferde im Einsatz zu sehen . Die höchsten Lasten ( Buchenbestand) in diesem Video zieht ein damals 13 jähriger Noriker - Wallach .

    Also durch aus ein routinierter Arbeitskollege .

    Die Arbeiten welche Heiner zu verrichten hatte sind eher leichterer Natur gewesen . Der angelehnte Stamm war schon längere Zeit im Bestand abgestorben gewesen und war vom Wind an einem Anderen angelehnt worden . Ein " Abziehen" in eine andere Richtung war bzgl. der Unfallgefahr für Mensch und Tier nur nach oben möglich.

    Es freut mich dass meine Pferdeauswahl so gut getroffen ist dass 4 Pferde für den Betrachter als Eines erscheinen .

    Zur Zeit habe ich 9 solche Braunen auf dem Hof . 6 davon sind im Arbeitseinsatz und weitere 3 " Fohlen" ( 4 jährig ! ) in Ausbildung .

    In der Tat ist es bei mir so dass im Herbst des 2. Jahres die Fohlen / Jungpferde bereits ans Geschirr gewöhnt sind und auch alle notwendigen Kommandos und Sitten kennen um dann auch das erste Mal am leeren Wagen an der Deichsel mit zu laufen . Dies klappt nahezu ausnahmslos unauffällig und ohne Extras . Die jungen Hengste lassen sich in diesem Alter noch sehr gerne von einem Älteren führen und haben somit eine angenehme Erinnerung ans 1.Mal .

    Bei Jungpferde welche bereits ein Jahr älter sind beobachte ich schon deutlich mehr Eigen -initiative und -charakter und dies führt meist zu deutlich aufwändigeren " Diskussionen" .

    Beim Abladevorgang habe ich mir auch etwas Gedanken gemacht über die Beine .Anscheinend ist da wohl eine Verletzung selten .Angenehm fürs Tragtier ist sicher was anderes ! Wenn das Tier am nächsten Tag lahm ginge würde er sich sicher eine Alternative überlegen . Schließlich fällt sonst eine Transporteinheit aus dem Umsatz !!

    Vier schräge Stangen am Sattel unten angelehnt ,ähnlich wie beim Beladen ,würden sicher dafür sorgen dass das Holz weiter seitlich abrollt .Die Tiere hätten ja die Ruhe und das "Standvermögen" hierzu !

    Guten Abend , in Sachen Weiterbildung in der praktizierten Landwirtschaft möchte ich alle Interessierten einladen am 22.12 2019 auf den Käsbühlhof in 71554 Weissach im Tal zu kommen .

    Ich möchte bei hoffentlich gemässigtem Wetter noch ein Hektar Kleegras mit Unterstützung von Allen die darauf Lust haben umpflügen. Ich habe einige gute Pflüge für Ein -bis Mehrspänner zur Verfügung ebenso einen Hisko- Vorderwagen mit 2 Schar - Beetpflug ,welche ich gerne zum Testen zur Verfügung stelle. Es werden erfahrene " Ackerbauern " wie zB. Haffiking und Strolch ,den weniger Geübten zur Seite stehen . Näheres gibt's auf der Seite der IGZ Baden-Württemberg.

    23.3 - 24.3 .und 30.3-31.3 2019 Holzrücketage auf dem Käsbühlhof 71554 Weissach im Tal

    Jochen Bacher nimmt sich an diesen Tagen Zeit, für Interessierte mit und ohne Vorkenntnissen im Holzrücken. Nach Absprache können auch eigene Pferde mitgebracht werden.
    An diesen Tagen soll unter den realen Bedingungen der Holzernte 1- und 2- Spännig Holz gerückt werden ,auch unter zu Hilfenahme eines Rückewagens .
    Infos und Anmeldungen unter :
    Info@kaesbuehlhof.de oder Telefon 0172 8305695

    Der Käsbühlhof bietet die Möglichkeit zu einem Praktikum in den Aktivitäten der Land- und Forstwirtschaft sowie der Landschaftspflege. Weiterhin besteht die Möglichkeit hier eine Ausbildung zum Forstwirt zu machen