pferdestark 2017 bilder

  • zum holzrücken...hebt den stamm an und erleichtert den sonst stumpfen vortrieb enorm, quasy ein schlitten.

    schätze das gibt einem sonst evtl. rollenden Stamm auch mehr Richtung?

    Finsternis kann keine Finsternis vertreiben. Das gelingt nur dem Licht.
    Hass kann den Hass nicht austreiben. Das gelingt nur der Liebe.
    »Kraft zum Lieben« Rede 1963, Martin Luther King (1929-1968)


    "Wer in der Hölle war, weiß, dass es zum Guten keine Alternative gibt."

    Jehuda Bacon, *1929, Auschwitz-Überlebender

  • Hast du das Ding in Aktion gesehen? Ich könnte mir vorstellen das die Auflage auf die Erde zu schmal ist und deswegen einsinkt. Und ich frage mich wie man den Stamm anhängt ohne ihn mit Muskelkraft hoch heben zu müssen.

  • nein in aktion hab ich es nicht gesehen.
    bin aber überzeugt das die jungs sich Gedanken gemacht haben und es auch funktioniert.
    ich gehe davon aus das man das teil am ansatzt des stammes in der kette anhängt, wobei die gabel erstmal liegt...anschließend wird die gabel vorne angehoben und mit dem schnellverschluss ins kummt an den zapfen gesichert/befestigt. durch das anheben vorne hebt man auch den stamm leicht an, die gabel dient durch seine länge als hebel.
    es reicht ja ein minimales anheben am Ansatz des stammes.

  • Hallo,


    @dorina


    ich vermute mal wenn der Stamm zu schwer ist um ihn per Hand anzuheben dann wird am Boden eingehängt und der Stamm hebt sich durch den Reibungswiderstand beim vorwärts ziehen an.


    Möglich wäre auch das die Schere auf die Erde gelegt wird, Kette um den Stamm und Schere wieder eingehängt. Danach müsste der Stamm leicht über dem Boden hängen. Ich vermute aber die erste Variante, wäre sonst etwas umständlich.


    Die Kufen sind ja glatt, ähnlich wie beim Schlitten. Auch wenn sie auf weichen Boden etwas einsinke, gleiten sie doch besser als ein Stamm. Außerdem wirkt der Zugwinkel dem etwas entgegen.


    LG Marcus

  • Mutmaßung: Es müssen ja keine dicken Stämme sein, dafür scheint der Schlitten nicht solide genug hergestellt zu sein. Wie wäre es mit dem ganzen Geäst, was beim Fällen anfällt? Bei gefrorenem Boden sinkt der Schlitten ja auch nicht so weit ein.

    Nach dem Misten ist... vor dem Misten :pinch:


  • Man kann eben nicht "alle" Gerätschaften, die wir aus der motorisierten, landwirtschaftlichen Arbeitswelt kennen für tierischen Zug umgestalten.
    Wie schon unter dem Stichwort "Rundballenpresse" erwähnt, gibt es eine Reihe Arbeitsmaschinen, welche eine hohe Arbeitsdrehzahl resp. auch ein entsprechend großes "Drehmoment", eine große Kraftaufnahme zur Bewältigung und Erledigung der angestrebten Arbeitsleistung erfordern.
    Eine solche Kraftentwicklung kann man nur durch entsprechend große Anspannung (Mehrfachanspannung) und dementsprechend große Übersetzung erreichen.
    Um eine derartige Maschine zu betreiben, benötigt es i.d.R. auch geeigneter, großer Flächen, und solche kommen ... hier in -D- nur bedingt vor.


    Ob es einmal möglich sein wird, solche Maschinen, welche uns vom Motoranrieb her bekannt sind (Kreiselmäher, Pressen, Mulcher u.a.), bei gleich ähnlicher Arbeitsweise, von Zugtieren - "ohne Verwendung eines zusätzlichen Verbrennungsmotor" ziehen und arbeiten zu lassen - zu bauen, ohne daß die zuvor erwähnter Kriterien (Mehrfachanspannung, sehr große Schläge) ausschlaggebend sein werden ... ?


    Oder muß "ganz anders" gedacht werden, wenn Zugtiere tatsächlich vermehrt in den allgemeinen, wirtschaftlichen Einsatz kommen sollen.


    Wenn sie es (wieder) müssen (?!), ist dahingehend wahrscheinlich sowieso vieles erst mal egal ...

    Kaltblutpower.
    Wehe, wenn sie losgelassen :D


    > ein „Mehr“ muss nicht immer auch ein „Besser“ bedeuten <


    Bewahren von Traditionen ist nicht das Anbeten von Asche, sondern die weitergabe des Feuer's
    (frei nach Gustav Mahler)

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