Doktorarbeit über Arbeitspferde

  • Hallo zusammen,


    hat ein paar Jahre gedauert, aber nun ist sie fertig, meine Doktorarbeit zum modernen Arbeitspferdeeinsatz. HIer http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hebis:34-2017061352613 findet Ihr ganz unten den Link zum Download als pdf.


    Wer lieber auf Papier liest, kann gegen 17,- € Vorkasse ein gedrucktes Exemplar bei mir bestellen: herold-peter@arcor.de. Anregende Lektüre und im Voraus Dank für qualifizierte Kritik!


    Viele Grüße, Peter

    :D horse-peter


    :( I whisper - but my horse doesn't listen ... :rolleyes:

  • Besten Dank für die Arbeit und Veröffentlichung Peter!


    Obwohl die Disskussion zum Arbeitspferdeeinsatz seit Jahren im Gange ist findet sie von der Wissenschaft kaum Beachtung, sie findet in der Forschung nicht den gebührenden Platz. Mit der Dissertation „Untersuchungen zum Leistungspotenzial des Einsatzes von Arbeitspferden und moderner pferdegezogener Technik im Ökologischen Landbau am Beispiel der Mahd im Grünland“ — so die Überschrift — liegt nun eine hervorragende wissenschaftliche Arbeit vor. Sie bietet Einblicke in ein Teilbereich und Möglichkeit des Arbeitpferdeeinsatzes.


    Möge diese Doktorarbeit Anregung sein ebenfalls zum Arbeitspferdeeinsatz zu Forschen.

     :) Fahren ja: aber mit Verstand   :)

  • Danke, Prinz (kennen wir uns?, kann mit Deinem "Decknamen" grad nix anfangen, schick mir doch mal 'ne Mail)! Meilenstein auf jeden Fall für mich (obwohl, hat nicht mal 20 Jahre gedauert ... :D )! Ob für die Sache auch, das sollen andere entscheiden. Würde mich jedoch freuen, wenn der ein oder andere Nutzen daraus ziehen könnte und die Arbeit die Diskussion belebt. Deshalb habe ich ja auch so veröffentlicht, dass jeder Interessierte sich die Arbeit kostenlos herunterladen kann. Ich schließe mich dem Wunsch vom Kutscher an, dass sie Anregung für andere wird, auf dem Gebiet wissenschaftlich zu arbeiten, denn da gibt es noch sehr viel zu tun! Sollte jemand in der Richtung unterwegs sein, bin ich immer dankbar für eine Nachricht und gerne bereit, sowit ich kann zu unterstützen, falls gewünscht! Wer sich für diese Seite des Arbeitspferdeeinsatzes interessiert, dem sei auch die Seite von Paul Schmit und Albano Moscardo wärmstens ans Herz gelegt: www.schaffmatpaerd.org Die beiden sind europaweit im Moment wohl die Schaffigsten, was die Forschung zum Arbeitspferdeeinsatz angeht. Grüße in die Gemeinde, Peter

    :D horse-peter


    :( I whisper - but my horse doesn't listen ... :rolleyes:

  • Hey Peter,
    super cool :D !!!
    Gratulation und Grüße aus Rheinhessen
    von Yvonne


    (einer deiner Ex-Studis und Arbeits- und Rüstzeit-Messerinnen)

  • Liebe Yvonne,


    vielen Dank für die Gratulation und Grüße. Entsinne mich, dass Du einige Kilometer hinter mir hergelaufen bist ... :P Auch dafür nochnals vielen Dank! Ich hoffe, das Resultat findet Deine Zustimmung! Viele Grüße, Peter

    :D horse-peter


    :( I whisper - but my horse doesn't listen ... :rolleyes:

  • Herzlichen Glückwunsch.


    Hab die Arbeit heute Nacht gelesen! Sehr sehr gut aus meiner Sicht.
    Ich hätte gerne 3 Exemplare davon.
    Ich schick dir das Geld vorab per Post. Adresse bitte per PN. Danke.


    Gruß Marcus

  • Die Egge funktioniert aufgrund der benötigten Arbeitsgeschwindigkeit nur hinter dem Pferd, nicht aber hinter dem Rind.

    aus eben dieser Doktorarbeit;
    kann mir jemand diesen Satz interpretieren? warum ist das so? gilt das nur für bestimmte Eggen?

    Finsternis kann keine Finsternis vertreiben. Das gelingt nur dem Licht.
    Hass kann den Hass nicht austreiben. Das gelingt nur der Liebe.
    »Kraft zum Lieben« Rede 1963, Martin Luther King (1929-1968)

  • Hallo Zeno,


    das Pferd hat eine deutlich höhere Arbeitsgeschwindigkeit als das Rind (das dafür - relativ gesehen - die größere Zugkraft hat). Die Egge braucht, um gut zu funktionieren und den Boden ordentlich zu krümeln, diese Geswchwindigkeit. Deshalb hat sich dort, wo die Egge als Arbeitsgerät bekannt war, letztlich der Einsatz von Pferden als Zugtieren durchgesetzt. Für die schweren Arbeiten wurden auch dort zunächst noch Rinder eingesetzt, also beide Tierarten nebeneinander gehalten, was aber eben auch recht kostspielig war. Gelöst hat man das Problem dadurch, dass man die Pferde schwerer gezüchtet hat, um dann die Ochsen abschaffen und auch die schweren Arbeiten mit den Pferden bewältigen zu können. Das hat mit zur Entstehung der Kaltblut-Pferderassen geführt.


    Ich hoffe, Deine Frage damit beantwortet zu haben, ansonsten hake gerne noch mal nach. Viele Grüße, Peter

    :D horse-peter


    :( I whisper - but my horse doesn't listen ... :rolleyes:

  • also je schnell desto krümel?
    ok, unterschiedliche Eggen dann wohl ehr für verschiedene Kulturen bzw. Arbeiten und nicht für Krümeleigenschaften

    Finsternis kann keine Finsternis vertreiben. Das gelingt nur dem Licht.
    Hass kann den Hass nicht austreiben. Das gelingt nur der Liebe.
    »Kraft zum Lieben« Rede 1963, Martin Luther King (1929-1968)

  • Was man da lernt, toll, also müßte das Lied fachmännisch:
    im Märzen der Bauer die Rösser einspannt, (nicht Rösslein, was zu einem leichten Bild Rasse führt)
    und die Kaltblüter waren mehr die nördlichen Rassen wie Shire Horse, Jütländer, warn daran die Norweger Pferde beteiligt?

    Monamie