Horse Progress Days 2017

  • Ja es sind auch ein paar "oeko"-Bauern dort, aber das meiste sind Amische und Horse-and Buggie-Mennonites. Je nach Gemeinschaft duerfen sie mehr oder weniger moderne Technik gebrauchen, zwischen garkeine Motoren bis moderne traktoren.

  • Das mit den Motoren auf pferdegezogenen Geräten und stationär auf landwirtschaftlichen Geräten hängt sehr von der Strenge der jeweiligen Gemeinde und deren "Älteren" (=Bischöfen) ab. In manchen Gemeinden sind z.B. stationäre Traktoren erlaubt, die Geräte zum Heu-Abladen bzw. Hinaufblasen in die Scheune ermöglichen.


    Damit soll wohl der ursprüngliche Gedanke erhalten bleiben, dass Pferde das Tempo des Arbeitslebens bestimmen (sicherlich eine sehr wohl bedenkenswerte Regel).


    Wie immer, wenn Religion auf Alltagsleben trifft ist es letztlich auch ein Machtinstrument mit dem die "Älteren" ihre Gemeinde führen und bestimmen.


    A. Nemitz

    A. Nemitz

  • Ich habe verstanden, das die Pferde das Fortbewegen und nicht Arbeitslebens bestimmen. Daher haben Traktoren wenn vorhanden meist Metall Räder.
    Ein Vorderwagen mit ein 100ps Motor beschleunigt das Heubinden erheblich.


    Hier ein neue Landwirtschaft Bewegung in der USA http://www.essexfarmcsa.com/about-us/

  • Fand das große Muligespann total nett anzuschauen.
    Irritiert/erstaunt hat mich nur, wie hoch und kurz die Ortscheide hinter den Mulis angebracht waren.

  • Hm, alles nur Vermutungen:
    Wenn die Ortscheide so hoch liegen, können die Tiere nicht so leicht über die Stränge treten.
    Einen anderen Grund könnte ich mir eher vorstellen, die werden so hoch geschallt, damit sie sehr nahe ans Pferd/Maultier kommen können. Da spart man ruck-zuck bei diesem Gespann zwei Meter Gesamtlänge.
    Vielleicht weiß jemand etwas genaueres darüber? Würde mich auch interessieren.

    Nach dem Misten ist... vor dem Misten :pinch: