100% still stehen

  • bei uns gibts "Nase ins Gras" halt nur auf Kommando "tief". sonst nicht. selbsttätiges Nase ins Gras ist nciht erlaubt ... so funktionierte das gut. aber wie Du schon sagst, ist das nicht bei jedem Pferd möglich.

  • Jupp, ist hier aber als Kinderpferde ganz fest instaliert und seeehr nützlich: Bei allen irregulärem was Kinders so passiert, fängt der Herdenrest sofort des speisen an, nix beruhigt die aufgebrachten Gemüter mehr. mfg Kirsten


    Hatte mir Madam auch in Punkto Stehenbleiben auf den letzten 500 Meters angeboten, hatte ich da aber nicht akzeptiert, die soll fressen, wenn ich das brauch, aber niemals hat die mich unsortiert an der Leine aufs Gras zu schleppen (ist auch für mich als Mensch nicht "sicher", wenn das nur ne Übersprungshandlung bei Stress ist). Bei sowas hatte ich aber auch noch nie "Sortierprobleme" beim Pferd, die wissen alle grasen auf Menschenwunsch ist io, aber auf Eigeninitiative gibts ganz schnell Gardine am Nasenriemen.

    Edited once, last by Bennyblue ().

  • Ich hatte ja geschrieben gibt Video, wenn ich zufrieden bin, aber meine neue Kamera und Compi sind noch unkompartibel, deshalb nur mal Foto von unserer nächtlichen Steherei/sitzerei, Ponynase heimwärts, akut noch sehr dezenter Zirkus letzte 100 m bzw für meinen Geschmack zuviel Gewicht auf leine, aber Leinenaugen sind grad am hochrutschen und ich denk ab nächste Woche kommt der kinderschlitten mit Zement drauf....mfg Kirsten
    [Blocked Image: http://up.picr.de/25034745sp.jpg]
    [Blocked Image: http://up.picr.de/25034746gv.jpg]Wenn Madam mißgestimmt ist, brauch ich unbedingt Leinenaugen auf Ellbogenhöhe, ansonsten null Chance. Die rutschen dann langsam hoch und erst wenn diverse Touren mit Leinenauge normal gut funzten kommt nächster Schritt.

  • Die ersten Kindergeburtstage heuer, null Problem mit Stehenbleiben insgesamt dreimal 3 bis 4 m grad zurück mit Zweiachser, davon einmal mit 9 Mann drauf--->obB. Stehenbleiben in jeder Lage-->obB: Husch steht immer ruhig und entspannt höchstens mal leises Kommando zum Kopfsenken+Dreibeinstand selten nötig, kommt aber immer besser von allein. mfg Kirsten

  • [Blocked Image: http://up.picr.de/26211374ut.jpg]


    Huhu,


    Fazit: Wenn sich je etwas in der Beziehung zu diesem Pony rentiert hat, dann war das das "Nachsitzen" in punkto stehenbleiben!!


    Wir waren auf unserer ersten Ofahrt zweispännig Buggy mit Klotzbremse. Insgesamt top, aber 3 Sachen doch berichtenswert: Wir mussten ja immer wieder stehenbleiben während Töchterchen mit 2. Kutsch die Aufgabe ausführte, funzte anfangs sehr gut, aber dann kam es: bei einer Aufgabe fing Husch an rumzuzicken, ich schickte genau eingewiesenen Beifahrer nach vorn (energisch sein, zupacken, schimpfen, bei brav loben+Zucker stopf+Druck weg)...null Chance, Madam ging hoch bzw plötzlich runter mit Arsch und raus dem Geschirr seitlich, dann bremste sie vermutlich meine Stimme, geplant war deutlich die Situation rückswärts seitlich zu verlassen das Selett war bereits am rutschen (hatte sie zweispännig bisher noch nie gemacht). Mein Gefühl riet mir unter keinen Umständen anzufahren (weil dann hätt sie gewonnen gehabt-->vermutlich noch heftigeres Ausrasten in folge), es kam der Streckenposten zu hilfe und drehte/drückte Madam zurück ins Geschirr.
    Halbe Stunde später ebenfalls langes Warten benötigt, Madam fängt an zu zicken/scharren/Steigeansatz; Beifahrer und ich sind uns einig: kein Mensch an Kopf, ich hab also einmal sauber getroffen mit Stimme und Peitsche auf Punkt (Handbreit hinterm Selett)--> Pony atmet aus, beruhigt sich und verpennt Restzwangspause dreibeinig!!!
    Mittendrinn hatten wir übrigens fast einen Umschmiss: Beifahrer an den Leinen, Feldweg gradaus über Landstraße, 1 Auto in großer Entfernung sichtbar...
    Ich: fahr zu, keine Gefahr, vor dem Auto sind wir lang weg!
    Beifahrer: ich hab Angst.
    Also fuhr der Beifahrer im Schritt unentschlossenen mit zu langen Leinen über die Landstraße, Gespann zögerte beim Überqueren des Grasstreifens andere Straßenseite und entschloß sich auf Landstraße zu bleiben, ich griff ein, zu grob und ab die Post...nix passiert, bei Klärung des Ereignisses später ergab sich folgendes:
    Beifahrer hat Angst vor Straßen, weil früher extremes Reitpferd verkehrsunsicher einiges angestellt hat...und ich hatte Angst, weil das weit entfernte Auto perfekt für einen huschauftritt gewesen wär (bei LKW und wirklicher Gefahr ist die brav, aaaber bei übersichtlicher Situation nutzte/nutzt die gern die Situation aus) und ich mich noch nicht drangewöhnt hab, dass das ja ab Frühjahr 2016 kein Problem mehr sein sollte.
    Ofahrten einachsig einspännig läuft Husch jahr 3 heuer, aber bisher halt eben im Reitfeld in Begleitung berittener Kids, ich glaub Ofahrt zweispännig hätte uns ohne Korrektur "steh" keinen Spaß gemacht!!!
    mfg Kirsten

  • Lagebericht: letzten Winterende konnten wir zu Fuß "steh" überall leinenlos bis 20 minuten brav..., den Sommer dann "steh" im Mehrspänner immer besser und entspannter auch auf den letzten metern Heimweg gen Sommerende möglich, wegen Kutschbruch ab August nur noch mehrspänner oder leichter Einachser-->zunehmende Lenk/Stehsorgen besonders bei pony/kutsch vorraus. seit 1 Woche buggy repariert geht es mal wieder an allein einspännig zweiachsig.......da ist deutlich Anschluß ans training vom letzten Winter nötig!! ich senk mal den Schweigemantel über Madams Aktionen vor Kutsch auf den letzten 150 m Heimweg (Kai verteilt Stilnoten für Hohe Schule Sprünge über der Erd, positiv: pferd schweigt und schreit nicht vor Wut), Tatsache ist jedenfalls, dass wenn Strafe exakt in Relation zum Benehmen steht, ich danach sofort entspanntes Pony hab (frißt leckerli, dreibeinig auf Kommando!), welches ohne Leine auf Stimme steht! Also wir gehen dann mal zum Nachsitzen "Steh" allein mit Zweiachser.............aber nach letztem Winter bin ich sicher, dass schaffen wir jetzt auch noch!
    mfg Kirsten

  • Gestern abend mal nur -10°c und gefühlt warm, also endlich mal wieder "Steh!"-üben mit Husch, heut abend Premiere: Halfter+Selett/Langzügel
    Uuund? Genial, hatte nicht mehr Druck auf Leine als mit Kandare, okay, kenne mein tier und parke im Grundsatz nur neben Straßenlaterne. Kai war teils mit dabei, die übt akut Ben reiten mit Halsring bzw Stimme und Aufsprung im Galopp und ähnliche Fissematenten, wobei sie stark auf gutes Benehmen achtet. unser Halbtagshund ist arg bildend in punkto Konsequenz, der ist ja bereits ~5 jahre unausgebildet geworden und muss hier so gewaltig viel lernen und macht seinen Job klasse. Also muss Husch sowohl allein ohne leinenkontakt nas heimwärts stehen während Wuff frei rumturnt und ben mal da ist oder halt eben zb heimwärts von hinten im galopp vorbeizieht während kai versucht zu knien oder so...
    Hatte bei Husch zu beginn 2010 wegen dem Maul ja kurz Nas angetestet und dann sofort wegen no go ausgeklammert und unseren Weg über viel Peitsch und Kandare+sorgfältige Maulpositionierung scharf gewählt, wenn das jetzt also von hinten via nas funzt, dann ist das pony sehr sensibel und höflich geworden!
    Die ist gestern sogar kurz gestiegen (war auch extrem gemein letzten Standplatz ungefähr 20 m vor der Hofeinfahrt, während ben schon reindarf!) und hat sich trotzdem via nas halten lassen und natürlich auch ihr Brotstückle kassiert (kein leinenkontakt, nas kommt maximal bevorzugt rechts hintere aufwärts).
    Noch ist die Ausbildung nicht beendet, aber den Hauptschulabschluß hat Pony mittlerweile......und hat sich so sehr dadurch verändert, dass man nur sagen kann: Es hat sich gelohnt!!!! Nebeneffekt: Zurück wird echt gut, willig und gekonnt und ausrichten via Pitsch auf grad ebenfalls. mfg Kirsten

  • Auch wenn ich nicht alles so ganz kapiert habe (obwohl ich Deine Schreibart nun schon länger kenne ;) ), sind das ja schon sehr gute Fortschritte :thumbup:

    Suns always shine :)


  • Genial, hatte nicht mehr Druck auf Leine als mit Kandare, okay, kenne mein tier und parke im Grundsatz nur neben Straßenlaterne.

    und das ist ein klassisches Beispiel von a) örtlich bezogenem Lernen und b) Targettraining.


    Husch hat gelernt: neben einer Laterne soll ich stehen bleiben.


    Heisst nun aber noch lange nicht, dass das in anderen Konstellationen dann wieder klappt, weil die Generalisierung noch fehlt.

    Sabine M.H.
    Arbeitende Ziegen und Highland Ponies

  • Mag sein, dass die Generalisierung noch nicht 100% sitzt, aber dat funzt generell auch ohne Straßenlaterne....nur falls die böses plant hab ich gern ne Sicherheit (ich bin doch nicht standfest, sondern lahm), grad sobald ich was neues mach und halfter von hinten+Steh war NEU. Erst 2015/2016 waren die ersten Spaziergänge nächtens mit Halfter+Zucker ohne Kette und pitsch möglich....
    mfg Kirsten
    Heut zum erstenmal seit Langem wieder Einhorn Husch vorn ging anhalten zb in 1 km nas heimwärts obB mind 3 Minuten ohne Leinenkontakt völlig gelassen (trotz Gegenverkehr: ein einsames langsam übervorsichtig fahrendes Auto, genau sowas was Husch im Grundstaz nicht toleriert, sondern für Zirkus nutzt), soooooo schön und vor allen megaentspannend, da üb ich doch glatt nochmal halbes jahr bis ich das egal wo egal wann ohne Leine 100% hinkrieg!!

  • Mit Husch gespielt +kappzaum (zunge sieht sehr gut abgeheilt aus, glaub auch jemand vorsichtiges würd zum anspannen tendieren, ich warte nochmal bis Fünfer wieder lauft und nehm die da zum erstenmal wieder mit (da gibts irgendwie keine individuellen Vorschläge der Weggestaltung)). Nach fast 2 Wochen "stehen" quillt der tatendrang sozusagen in kleinen Rauchwölkchen aus den Ohren. Kai meint sie zündet Kerzlein für mich an, sollt ich Schlemmer wählen, bevor das tierle paarmal große Wagonett los war. jedenfalls heut abend mit Kappzaum (von Skjoni geliehen bekommen bisher bei mir verstaubt im Eck gelegen)+Selett+Gurtlongenleinenersatz +lederhandschuh+pitshc los, erst mit kai Agility gespielt: sehr gut, pony gehorcht auf nas sehr leicht+biegt sich nett, aber ab und an wird gras angebüffelt.
    Hund abgeliefert, Rückweg mit "steh" nach 100 m reitet doch kai/ben schonmal richtung Stall vorraus um bißle zu hüpfen....da war es dann mit madams geduld fertig, 3 laternen mussten uns jeweils bremsen, ungefähr 50 m dürfte sie Rückwärts laufen. Also Nas ist wie Maul nur recht bedingt nutzbar, nie hätt ich vermutet, dass die soo fein dadrauf laufen kann! aaaber wenn die Punkt haben muss ist nas deutlich zu gefährlich, ungefähr ne Viertelstunde tobte madam auf der Stelle bis sie Ernst machte und da hätt sie mich geplant aufm Bauch hinterherzuziehen. Der gesichtsausdruck als ich nach einem zartem NEIN die leinen grad vorrausahnend um die laterne wickelte war den Abend wert. ich glaub mit "Halfter" hatte die auch schon im Vorleben größere Erfolge gefeiert... mfg Kirsten



  • Das ist immer das Schlimme wenn man mit den Ponys früher nicht konsequent war...es schleichen sich solche Sachen ein und der nächste Besitzer hat dann das Theater. Aber Du löst das ja prima, Kirsten! Ich weiß nicht, ob ich Deine Geduld hätte.

  • Ich hab von Skjoni einen echt sehr stabilen Kappzaum geliehen bekommen, vermutlich ausreichend für Haffi dimensioniert, hab selbst bisher noch nie sowas benutzt, für Shette reicht idr immer hannoversch RH und Leine reingeklickt. Nachdem die dame so toll in punkto Biegung und Stellung und gehorchen auf dem "Platz" ansprach hatte ich schon mit Anspanngedanken gespielt, aber das hat sie anschl. eindrucksvoll für immer ad acta geschoben, also zumindest bei dere machst mit Kappzaum gar nix gegen ihren Willen. Trotzdem werd ich den für platzarbeit vermehrt nutzen, denn hier fand ich den besser als Kandare bei diesem Pony. mfg kirsten

  • Platzarbeit ist doch was gaaanz anderes, als Straße. :)
    Da sind andere Anforderungen. Schon als Mensch ist man ganz anders drauf, als Pony ebenso und es summiert sich dann sofort. Husch, als alte Häsin, kannste da nicht foppen...
    viel Spaß weiterhin. :thumbsup:

    besten Gruß :-]

  • Huhu, ich finde meinen alten Thread nicht wieder und da ich das selbe Problem habe, schliesse ich mich hier an bzw greife das Thema nochmal auf...


    Also wir haben unser Shettentier was eigntlich uneinfahrbar war ja nun letzten Winter erfolgreich eingefahren, bis dato lief alles gut, wir sind nochnicht wirklich im Strassenverkehr unterwegs da Shetty noch ab und zu die Strassenseite wechseln muss wenn rechts ein Stromkasten oder ein Stein liegt. Alles gut...


    Nun hat sich eingeschlichen das sie an Kreuzungen und auch sonst niergends mehr stehen bleiben will. Wir haben das anfangs "wenig " geübt da sie sehr schlecht zog und wir froh waren wenn sie sich überhaupt bewegte... egal.. 3 mal angezogen bevor das Kommando kam, nun meint sie sie bräuchte garnicht mhr stehen bleiben, alle Korrekturversuche endeten in Steigen, rückwärts schieben, ins Geschirr schmeissen.


    Korrekturen ahen wie folgt aus, (sind sofort wieder mit Notlonge gefahren)


    1. Natürlich erstmal übers Gebiss
    2. dann mit Fussgänger neben der dann zum Kopf ging und sie rückwärts richtete
    3. stundenlanges angespanntes stehen angebunden auf dem Hof (kein Problem)
    4. Ohne Kutsche im Langzügel stehen geübt (auch kein Problem)


    Ende heute nach einer Woche Korrekturversuch, ohne das wir zum Vergnügen gefahren sind. Ergebniss ist, es ist noch schlimmer geworden, sie hat angst bekommen, da wir sie (korrigieren "zwingen" ) wollten still zu stehen.


    Mir fällt nix mehr ein...

  • Achso was ich noch vergessen habe, ich glaube es liegt daran das sie Angst vor edm Anziehen hat, vor dem Gewicht was kommt...