Jakobskreuzkraut

  • http://www.ln-online.de/Nachri…giftigem-Jakobskreuzkraut






    Ansonsten ham wir Jubiläum - 10 Jahre JKK :(
    Und was saachte noch so schön der Hinnerk?
    "Warte mal 10 Jahre ab, dann bewegt sich vielleicht was, bei den NaBu´s,
    BundeWischen & BUND Kreuzkraut-Züchtern. "
    https://www.facebook.com/Bauer…719466447/?type=1&theater



    Na, da bin ich mal gespannt.

    besten Gruß :-]

  • moin genau da wohne ich nen km entfernt , und wir reden uns den mund fussellig. Unsere weide muß jedes jahr gespritzt werden weil das zeug rüberweht, aber wir haben ja keine Ahnung, die sollten sich mal nen Blütentee daraus kochen.
    Ich bin dort 3 Jahre zur jagd gegangen noch ca 2 Wochen dann sind die weiden dort komplett gelb. Aber NABU weiß es ja besser, die Tiere fressen es ja nicht!!!

  • Hier in BaWü ist es nicht besser. Ich spritze nicht, dafür steche ich schon seit Wochen das Zeugs aus. Aber die lieben Wiesennachbarn .... :(
    Das beste Argument hat ein anderer Pferdehalter gehabt: Meine fressen das nicht und wenn der Samen weiterweht, was geht mich das an. Mein Mann stand kurz vor einem Mordversuch!
    In diesem Sinne - Waidmannsheil bei der Jagd auf JKK!

  • hier bei uns in Sachsen genau das Gleiche. Hatte das Zeug einmal im gekauften Heu und promt bekam mein Pony eine Kolik, dadurch hab ich das Zeug erst entdeckt. Den Lieferanten hab ich gleich gewechselt und ich hoffe, dass die Behörden endlich mal aufwachen. Ich stamme eigentlich aus Bayern und arbeite auch noch da. Wenn ich über die Autobahn in die Arbeit fahre, entdecke ich das JKK überall an den Böschungen. Zum Kotzen....und kaum einer, den man anspricht, kennt die Gefahr, die davon ausgeht

  • Auf den Flächen des NABU findet jetzt laut Kieler Nachrichten vom 23.06.2015 die nächste Volksverdummung statt:
    Der Oberguru der NABU-Ignoranten(Professor <hier kein Name>) hat jetzt genehmigt, daß die Flächen, die mit JKK übermäßig bestanden sind, gemäht werden. Es tut ihm ja in der Seele weh, daß die „natürlich“ gewachsene Pflanzengesellschaft jetzt so malträtiert wird...
    Der Effekt soll sein, daß die Bienen aufgrund Mangels von geeigneten Blühpflanzen nicht mehr JKK anfliegen. Dabei weiß doch jeder, der sich mit der Materie etwas auseinandergesetzt hat, daß JKK nach Mahd sog. Notblüten schiebt. Diese sind dann knapp über der Erde und in der Menge der Blüten erhöht. Wie wollen sie dann mähen?


    Besser wäre es, wenn die zahlreichen Internet-„zurück-zur-Natur“-Aktivisten sich von ihrem „youtube“-Hintern erheben würden und mit dem Spaten bewaffnet JKK ausstechen. Aber das ist ja nun 'mal nicht von der Tastatur aus zu bewerkstelligen. Und Arbeit? Ach nööö, lieber nicht...

  • Das wird sich leider nicht ändern wie stechen auch und Spritzen Essig Wasser in das Loch um die restwurzeln zu Schrotten ob's hilft weiß ich nächstes jähr letztes Jahr hab ich mit garlon 5 punktuell gespritzt hat geholfen

  • Obs was hilft:


    - Aufregen, hab ich aufgegeben. Des bringt nix. 10 Jahre wegstechen,
    da gewöhnt man sich dran ;(
    Spritzen nützt mir überhaupt nix, da die Weiden in Windrichtung liegen
    und immer wieder die Samen hier angeflattert kommen. Mein Koppelnachbar
    spitzt, jedes Jahr wieder und kriegt es nicht kaputt.


    Die phantastischen Ökos haben inzwischen 2 der verseuchten Flächen
    an konvetionelle Landwirte vergeben, so das dort kein JKK mehr
    hochkommt, aber die Straßengräben, Teiche, Bushaltestellen sind natürlich
    quietsche-gelb. Und die letzte phantastische Öko-Brach-Fläche hatten die
    lieben Ööks dieses Jahr gespritzt (hört-hört), 3x, im Frühjahr, mit Simplex
    und nun ham se dort ein Jung-Wäldchen da drauf angepflanzt.


    >Tusch>/<kopfschüttel>


    P.S.: Grad vor-vor-gestern stand in einem Öökie-gefönten Zeitungsartikel,
    das die Koniks auf der Geltinger Birk (~ Salzwiesen a. d. Ostsee) vom JKK
    nicht betroffen sind, weil auf Salzwiesen kein JKK wächst. Komisch, die
    verendeten Hochlandrinder standen doch auf Salzwiesen?

    besten Gruß :-]

    Einmal editiert, zuletzt von Igel ()

  • Das "normale " Menschen ,also pferdelose keine Ahnung haben ,
    bzw. das denen es egal ist ob JKK irgendwo wächst kann ich ja grade noch verstehen.
    Aber ich habe ringsum mehrere Pferde-und Rinderhalter die das Zeug auf ihren Weiden stehen haben
    und es entweder überhaupt nicht ( er) kennen oder tolerieren das es da wächst .
    Jedes Jahr spreche ich sie drauf an und ernte nur Unverständnis.
    Denn deren Tiere fressen das Zeug ja ,angeblich ,nicht .
    Das sich das Zeug irre vermehrt und überall immer mehr wird ist denen schlichtweg egal .
    Sowas wird mit immer unbegreiflich sein.

  • 3 Jahre habe ich jedes Plänzchen pingelig rausgerupt.
    2 Jahre hatte ich Ruhe.
    Jetzt geht es wieder los. Heute Früh schon einen Eimer voll *geerntet*. :cursing:
    Was macht ihr mit der *Beute*? Ich versenke die ganze Pflanze in Wasser und lasse es stehen, bis es nur noch ein schlammiger Papp ist. Allerdings steht da schon eine ganze Galerie an Eimern. Eben schon seit ich die ersten Planzen ausgerissen habe. So langsam muss dafür eine Lösung her.
    Dieses ertänken vertragen die Pflanzen zum Glück gar nicht. Keine Notblüte möglich.

    LG Sonja


    Beschäftige Dein Pony, sonst beschäftigt es Dich.

  • Verbrennen! Ich habe riesige Haufen, das ginge mit in Eimern ertränken gar nicht.
    Gut trocknen lassen und dann anzünden. Aber Achtung! Nicht in Windrichtung stehen, stinkt fürchterlich und ist sicher auch nicht gesund.
    Fange morgen mit den nächsten 2,5 ha an zum ausrupfen. Die ersten Mähwiesen sind sauber und heute gemäht.
    Viel Erfolg Euch allen!

  • Unsere Landwirte kennen das Zeug noch nicht einmal. Zum Glück mache ich mein Heu selbst und achte bei der Ernte darauf die Pflanzen vorher zu entfernen. Dieses Jahr hat es auf einer Wiese länger gedauert die Pflanzen herauszureissen und zu entsorgen, als das eigendliche Mähen.
    Naja, was macht man nicht alles für die lieben Tiere...

  • Bei mir kommts in die Mülltonne. Netterweise sind einige Nachbarn Ferienwohnungen und haben nichts dagegen, wenn ich deren Mülltonnen (die eh nie voll werden) mitbenutze.


    Das Einzigste, wofür das JKK wirklich gut ist, ist gegen Wildverbiss und fegen an jungen Bäumen. Gerade im Fühjahr fressen die Bambis, Damwild und Karnickel die Baumrinde von den jungen Bäumen (untenrum und halbhoch) gerne ratzekahl ab. Auch wird dadran gerne der Bast vom Geweih gefegt. Wennsde JKK Blätter (ohne Blüten) in die jungen Zweige hängst und auch unten, an die Wurzel, können die Jungbäume wunderbar gedeihen, weil kein Wild dabei geht. Nicht mal zum fegen, die Hirsche nehmen dann doch lieber datt Knickholz.

    besten Gruß :-]

  • Da du offensichtlich um die Giftigkeit aller Pflanzenteile von JKK bescheidweißt, finde ich es echt genial, daß du jetzt Wildtiere damit vergiften möchtest.
    Bitte unterlasse solchen Quatsch! Ein einfaches Gegenpinkeln, ein Wildzaun oder Drahtkäfige um die Jungbäume tut das selbe ohne Wildtiere möglicherweise durch angewelktes JKK zu vergiften. Meine Jungbäume in Knicks (Schleswig-Holstein spezial) schütze ich durch der Länge nach aufgeschnittene Drainagerohre, denn diese „wachsen“ mit.


    Wir erörtern hier die Gefährlichkeit von JKK - dessen Giftigkeit im angewelkten und getrockneten Zustand von Tieren nicht mehr erkannt wird - und du kommst mit solchen „Erfahrungen“ daher..

  • und wieder ist Saison
    was ist mit einer Kreuzkrautparty? wer das meiste Kraut ausreißt hat gewonnen ...
    Handschuh anziehen

    Finsternis kann keine Finsternis vertreiben. Das gelingt nur dem Licht.
    Hass kann den Hass nicht austreiben. Das gelingt nur der Liebe.
    »Kraft zum Lieben« Rede 1963, Martin Luther King (1929-1968)