Schwerer Kutschenunfall – Mitverursacher: technische Mängel

  • Es ist mittlerweile genügend Zeit ins Land gezogen, um mit Abstand über einen schweren Kutschenunfall zu erzählen, den ich vor bald drei Jahren, im Herbst 2011, hatte. Er brachte mir über ein Jahr Fahrpause mit Krücken laufen ein. Mein Pferd trug etliche blaue Flecken, großflächige Hautabschürfungen am vorderen Innenbein und einen ordentlichen Erlebnisschock davon. Einige gerissene Geschirrteile und Schäden an der Kutsche waren das geringere Problem.


    Mittlerweile ist Geschirr und Kutsche wieder gerichtet. Leichte Schmerzen im Sprunggelenk erinnern mich auch heute noch täglich an meine Verletzung (abgedrehte Fußschaufel, mit gezerrten und eingerissenen Bändern sowie Bruch der inneren Strukturen des Sprungbeins mit Knochenmarködem, begleitet von einer Thrombose im Unterschenkel). Nachgewachsene Haare bedecken wieder alle Narben meines Pferdes – und das Schönste: Uns ist der Weg zurück zum verlässlichen Gespann gelungen! Wir haben versucht, viel Zeit und Einfühlvermögen zu investieren, und haben wieder ein ruhiges, gelassenes Pferd im Ein- und Mehrspänner, mit dem wir täglich unter allen möglichen Alltagsituationen mit „üblichem Restrisiko“ fahren.


    Zum Unfallhergang: „Bei einem Unfall ist nie das Pferd oder der Kutscher schuld. Es war einfach zu wenig Gegend da.“ Bei diesem Spruch, den mir einmal im Spaß ein alter Fuhrmann erzählte, stimmten in meinem Fall zwei Punkte: eine Schuld beim Pferd kann es nie geben, und statt der Gegend war da eine hohe, steile Straßenböschung. Die Schuld lag also bei mir: Nach mehreren Wochen im Zweispänner erstmals wieder im Einspänner merkte ich eine leichte Nervosität des Pferdes. Ich sah auch sein Ohrenspiel und verstärkte Anspannung bei der Begegnung mit einem Traktor mit hochgehobener Frontladergabel auf dem schmalen Güterweg – eine Situation, die wir zuvor schon X-Mal erlebt hatten. Ein freundliches Nicken dem Traktorfahrer (selbst ein Pferdemensch) als Dank für das zur Seite Fahren und Stehen bleiben hätte diesmal genügt, um in Dressurhaltung mit dem etwas nervöseren Pferd sicher vorbei zu fahren. Stattdessen legte ich Peitsche in die linke Hand und griff zum Hut. Noch mehr Entgegenkommen meines seitlichen Gegenübers, den Motor des Traktors abzustellen, reichte dann zum plötzlichen Abdrehen meines Pferdes nach rechts zum Böschungsrand.

    Statt das kurz verhoffende Pferd durchzuparieren, zu beruhigen und in enger Wendung zurück zu drehen, wollte ich es -angesichts des Tiefblicks vom Kutschbock über die Böschung - wieder weiter im Schritt zurück auf die Fahrbahn leiten. Jedenfalls kamen wir bei dieser weiten Wendung mit dem Trainingswagen schräg auf die obere Böschungkrone, wo meinem Mitfahrer die Nerven verließen, und er die Kutsche verließ, um das weitere Geschehen als Zuschauer mitzuerleben. Ich konnte dann, schon fast auf dem Beifahrersitz, mit meinem Gewicht den Wagen gerade noch am Kippen hindern, hatte aber Bedenken, dass er beim Unterschneiden der Vorderachse zum nötigen, weiteren Linkswenden zurück auf die Fahrbahn dennoch - und am obersten Punkt der Böschung - kippen würde. Daher entschied ich mich, über die Böschung auf die mit einem einfachen Weidelitzenband abgegrenzte Rinderweide zu fahren.


    Voll auf der Hinterbremse und stark nach hinten gelehnt versuchte ich, bei verlustigem Beifahrer deren Wirkung zu optimieren und mit möglichst wenig Vorderbremse das Aufstehen des Hinterwagens zu vermeiden. Ging auch gut bis zur Böschungsmitte, wo ich - und wohl auch mein Pferd - das Weideband fixierten und überlegten, wie wir es durchbrechen können.


    Dann passierte etwas, dessen Ursache ich erst im Nachhinein nachvollziehen kann:
    Mein Pferd brach plötzlich nach Links aus und wir waren wieder schräg auf der Böschung. Ich könnte ein Kippen nur mehr vermeiden, indem ich mich auf das Spritzbrett und möglichst weit nach außen legte. Uns gelang es, oberhalb eines Ebereschen-Baumes zu bleiben, der dort mitten in der Böschung steht, und diesen zu nützen, damit sich der Wagen mit seinem Baumabweiser anlehnen konnte, um danach wieder in die Falllinie zu lenken. Irgendwann bei dieser Aktion, als ich mich mit beiden Händen am Spritzbrett anklammern musste, um maximale Außenlast zu erreichen, sind mir wohl die Leinen entglitten. Wir sind dann ungebremst bis zum Böschungsfuß, wo mein Pferd nicht durch das Weideband ging, sondern parallel zu diesem abdrehte. Hier kippte der Wagen, wohl weil ich mich am Spritzbrett aufrichtete, um die gesicherten Leinen wieder zu ergreifen. Mein „Abstieg“ war dabei unspektakulär: Ich wurde von meiner Position auf dem Spritzbrett quasi neben die gekippte Kutsche gestellt, rollte mich aber nach hinten ab, um einer eventuellen sich überschlagenden Kutsche auszuweichen.


    Erst das Kippen der Kutsche und die beim Einspänner dabei unter den Bauch auf das Vorderbein geschobene Gabel, veranlassten mein Pferd durchzugehen. Nach ca. 100m blieb es mit dem gekippten Wagen stehen.


    In meinem Schock habe ich alles zusammen gesammelt, das Pferd beruhigt, ausgespannt und untersucht. Da die Wunden zwar großflächig aber nur oberflächlich waren, habe ich es vom wieder herbei geeilten Beifahrer heimführen lassen und die Kutschenbergung organisiert.


    Erst zuhause habe ich den Schmerz in meinem Fuß gespürt: Ich hatte mich mit dem Linken am Spritzbrett abgestützt und den Rechten zu wenig weit angezogen. So war er zwischen Ebereschen-Baum und Armlehne geraten.


    Warum hat mein Pferd so unvermittelt für mich in Böschungsmitte abgedreht?


    Eine Luftfeder hatte sich plötzlich entleert, der Wagen ist durchgefedert, die obere Befestigungsplatte der Luftfeder hat dabei den Nippel der Bremsleitung am Bremssattel abgeschlagen.

    Durch das plötzliche Versagen der Bremse war ich dem Pferd voll mit dem Hinterzeug aufgefahren. Hier hat es angesichts des Weidebandes schneller reagiert, als ich mit Leinen gegensteuern konnte, und abgedreht. Manches, was ich hier geschildert habe, ging in Bruchteilen von Sekunden ab.


    Die technischen Mängel:
    Meine Kutsche ist ein polnisches Fabrikat (Hersteller ist mir bekannt), das über renommierte deutsche und österreichische Kutschenhändler vertreiben wird. Selbst habe ich sie, wenig gebraucht, von einem bekannten österreichischen Turnierfahrer erstanden, der sie direkt beim Hersteller gekauft hatte. Ich will hier mit meiner Schilderung kein Gezeter über die „Polen“ vom Zaun brechen! Ich weiß, dass dieser Hersteller jederzeit bereit ist, Anregungen zur Verbesserung aufzugreifen und auch sofort zu realisieren. Ich hoffe, er wird auch diese Mängel bei einigen seiner Fabrikate behoben haben.


    Das Versagen der Luftfeder bei einer Extrembelastung zum ungünstigen Zeitpunkt war die Folge einer mit zu geringem Moment fixierten oberen Dicht- und Montageplatte der Luftfeder. Wenn im Werk diese Befestigungsschraube erst nach Verkleben der Bodenmatte erfolgte, war in meinem Fall ein korrektes Anziehen nicht möglich, da die entsprechende Ausnehmung in der Bodenmatte außermittig gebohrt ist, und so weder Nuß- noch Gabelschlüssel korrekt angesetzt werden können:

    Dass die obere Befestigungsplatte beim Durchfedern auf den Nippel der Bremsleitung schlagen kann, ist ein grober Konstruktionsfehler. Am Foto kann man auf der Seite der Befestigungsplatte die „Berührungsspuren“ mit dem hier wieder ersetzten Nippel der Bremsleitung erkennen.


    Wer bei seiner Kutsche ähnliche Konstruktionsfehler vermutet, sollte zumindest nie mit zu weicher Federung fahren.

    Lange Ohren sind meine Leidenschaft! Deine auch?

  • Angesichts dieser meist schnell gehenden Situationsabläufe hast du ja alles pur im Gedächtnis behalten und bei vollem Bewusstsein miterlebt.
    Ich glaube dir gut und gerne, dass du nun nach 3 Jahren darüber berichten kannst. Man glaubt es ja selber nicht, dass sowas passiert. Und bei dir kommen ja mehrere unglückliche Umstände zusammen, wo man sagen könnte: lass einen Umstand weg und es wäre nicht passiert. Aber so ist das Leben/ das Fahren.
    Ich hatte vor zweieinhalb Jahren ja auch einen Kutschenunfall. Mit einem schönen, restaurierten Parkwagen, Selbstfahrer, Kurbelbremse fahre ich mit meiner Dicken damals gerade 4 Jahre alt- unsere erste Fahrsaison- schön die Straße entlang. Alle Busse, LKW und Autos kamen ohne Probleme an uns vorbei, ein wunderschöner Tag um meine unerschrockene Dicke zu testen. Alles klappte prima. Kein Scheuen, kein Wackeln, nichts. Nach ca.15km eine schöne Landstraße raus aus der Stadt. Wir fuhren sogar an einer Polizeikontrolle vorbei und alle winkten und freuten sich,
    Ich hörte nur ein Auto von hinten. Da ruckelte es mich nur kurz durch, mein Gedanke: "Sch...,jetzt ist dir einer reingefahren!"
    Im nächsten Moment sah ich mich auf dem Straßenrand liegen, die Leinen in der Hand und die musste ich aber loslassen, da meine Dicke abging. Im Unterbewusstsein rief ich ihren Namen. Sie kam zurück und schaute zu mir nieder: "Was machst du denn da unten?" Irgendwie war ich weit weg. Dann stand ein Mann vor mir: "Haben Sie sich was getan?" Mensch, der konnte Fragen stellen. Im Augenwinkel sah ich meine schöne Kutsche, lag auf dem Kopf. Ich stand irgendwie auf, sah meine Dicke am anderen Straßenrand von einem jungen MAnn gehalten, grasend. Bin zu ihr rüber. Sie hatte keinen Kratzer, aber das Geschirr hing in Fetzen an ihr, die Holzlonden abgebrochen hüben und drüben hingen runter....
    Irgendwann stand die Polizeistreife von vorhin vor mir. Im Trance konnte ich meinen Pferdekumpel anrufen (zu dem ich fahren wollte) und sagte: "Hole das Pferd hier weg, ich habe nen Unfall!" Der war auch gleich mit Hänger da und lud die Dicke ein. Irgendwann stand dann ein Krankenwagen da, ich da rein und weg.
    Heute weiß ich, dass ich nichts falsch gemacht habe. Der Autofahrer war mir beinahe voll hinten reingekracht. Auf gerader Strecke hatte er mich übersehen????? Im letzten Moment- so sagte er- konnte er das Lenkrad nach links reißen und ist mir "nur" unter dem linken Hinter-und Vorderrad durchgebraust. Er hatte eine feine Spur über das ganze Auto von meinen Eisenrädern, so sagte mir mein Pferdekumpel.
    Ausser einer geprellten Hüfte- die heute manchmal noch weh tut und paar tiefe Narben hab ich nichts zurückbehalten. Auch meine Dicke wurde von meinem Pferdekumpel am nächsten Tag gleich eingespannt und alles klappte ohne Probleme. EIn Gutachter erstellte mir alle nötigen Papiere und ich konnte mir eine neue Kutsche und ein neues Geschirr kaufen. Vor der ersten Fahrt graute es mir. Aber nach zwei, drei Runden mit der schweren Kutsche war alles vergessen. Was mir nicht aus dem Kopf geht, und was ich einfach nicht verkrafte ist, dass mir das Stück vom Aufprall bis zur Landung in meinem Gedächtsnis fehlen. Das belastet mich sehr. Oft war ich schon an der Unfallstelle und versuchte das nochmal zu verarbeiten, aber das Stück fehlt.
    Wenn man sowas erlebt, dann ist man wütend auf die Fahrer, die das RAsen einfach nicht lassen können. Sie sind sich nicht bewusst, dass sie mit dem Leben ihrer Mitmenschen spielen. Ich erinnere dabei an den schweren Kutschenunfall, der sich vor 2 Wochen in Moritzburg ereignete, wo ein Motorradfahrer durch 2 Pferde durchgebraust ist. Beide Pferde waren tot.Es war einfach furchtbar.....


    Ich wünsche dir noch viel Erfolg beim Verarbeiten deiner Sache und allzeit Hals- und Beinbruch. Sagt man das so? :-] :thumbup: :thumbup: :thumbup:

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    "Willst du 1 Tag glücklich sein, so betrinke dich. Willst du 1 Jahr glücklich sein, so schlachte ein Schwein und iss es auf. Willst du 5 Jahre glücklich sein, heirate. Willst du ein Leben lang glücklich sein, so mach dir ein Pferd zum Begleiter!"
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  • Ich hab gerade mal nach dem Unfall bei Moritzburg gegoogelt - echt kraß. Motorradfahrer mit (vermutlich stark überhöhter Geschwindigkeit) in ein Gespann gerast. Der Idiot war sofort tot - hier hat es mal den richtigen erwischt - auch ne Form der Evolution :/ . Leider sind aber auch beide Pferde gestorben.


    Typisch ist, daß die "Tierfreunde" von Peta sofort wieder nach einem totalen Verbot des Kutschefahrens verlangen. Warum wollen die nicht gleich Auto- und Motorradfahren verbieten? Der Straßenverkehr gefährdet schließlich auch Pferde, die ohne Kutsche unterwegs sind. Das ist doch keine Lösung. Bei den weitaus meisten Unfällen im Straßenverkehr sind keine Kutschpferde beteiligt!


    Soweit ich das verstanden hab, werden notorische Raser durch die neue Punkte-Regelung ihren Führerschein schneller los als früher - das scheint mir der bessere Ansatz zu sein.

  • Touri,
    Deine Wortwahl finde ich sehr unpassend und ich finde es sehr traurig wenn Menschen bei einem Unfall sterben müssen.
    Es ist eine Vermutung von dir, dass er gerast ist, mehr nicht. Wenn man auch nicht rast und mit erlaubten 80km/h auf der Landstrasse fährt und auf einmal eine Kutsche vor der Nase hat die man vorher nicht gesehen hat, wird man einen Unfall nicht immer vermeiden können!
    LG

  • Frühers gab es die Funktion "User ignorieren", die gibts immer noch.
    Man geht auf die Profilseite, zb von Touri und klickt oben rechts auf blockieren.


    Ist auf Dauer schonender, als sich immer über die Beiträge von manchen User aufzuregen.

  • Der letzte Eintrag ist zwar schon lange her aber ich will nun auch mal meinen Senf zu den vorhergehenden Beiträgen dazugeben und auch von meinem Unfall berichten.


    Natürlich ist es nicht schön, wenn Menschen oder Tiere bei Unfällen ums Leben kommen und man wünscht es auch keinem. Jedoch kann ich auch eine gewisse Bitterkeit oder Wut (vor allem bei Betroffenen) verstehen, wenn beispielsweise durch rücksichtsloses Fahren Unfallopfer sterben, obwohl sie nichts dafür können und der eigentliche Verursacher "heil" davon kommt.


    Nun zu meinem Unfall:

    Mein Vater und ich waren damals mit unseren beiden Norikerstuten jeweils einspännig hintereinander unterwegs, ich mit dem VW vorn und er mit der Kutsche hinterher. Der VW (ähnlich dem HISKO) wird normalerweise zweispännig gefahren aber da ich Ihn auch einspännig nutzen wollte, hatte ich mir vom Schmied extra eine Schere dafür anfertigen lassen.

    Wir fuhren gerade einen Feldweg im Schritt bergab als die Schere an der Halterung brach. Der VW kippte ruckartig nach vorn und mit der Brüstung gegen das Pferd, welches dann durch die abrupt verlängerte Leine durchging. Der VW hüpfte und schleuderte dabei hinter dem Pferd her, da die Stränge noch damit verbunden waren.


    Meine Erinnerung beginnt erst wieder als ich halb benommen auf dem Schotter liege. Mein Vater erzählte mir später das ich versucht hätte mich irgendwie festzuhalten bzw. vom VW runterzukommen, was mir zum Glück auch gelang. Es war ja nichts mehr da worauf man einigermaßen stehen oder gar sitzen konnte. Dabei hätte ich dann auch die Leine losgelassen. Er meinte, ich hätte außerdem noch Glück gehabt das ich meine Füße bei der Fahrt auf der Bremsstange abgestützt hatte. Hätte ich die Füße stattdessen auf dem Bodenblech gehabt, wäre ich wahrscheinlich unter der Bremsstange durch bis auf den Schotter gerutscht und hätte mir dabei zumindest die Füße schwer verletzt, wenn ich nicht gar stecken geblieben wäre. Was dann gewesen wäre, daran mag ich gar nicht denken. Alles in allem bin ich bis auf ein paar Abschürfungen und Prellungen aber glimpflich davon gekommen.


    Leider erging es dem Pferd bedeutend schlechter. Letztendlich mussten wir die Stute nach einer Untersuchung in der Klinik einschläfern lassen. Durch den auflaufenden VW bzw. das Schlagen der Brüstung gegen die Hinterhand war sie immer wieder angetrieben worden und hatte sich, durch die Bruchkante der Schere, an beiden Hinterbeinen die Beugesehnen durchschlagen. Hätten wir gewusst wie schlimm es um sie steht, hätten wir sie gleich vor Ort einschläfern lassen und ihr so die lange Fahrt zur Klinik erspart.

  • Ich hatte zwei glimpfliche Unfälle mit meinen homesteader. Einmal hatte ich zur Fahrt aufs Feld mit der Scheibenegge den Oberlenker zu weit herausgedreht, um die Schare besser vom Boden abzuheben

    Die Schraube des Oberlenkers hat sich dann bei der Fahrt vollends rausgedreht und das ganze mitsamt Sitz und mir ist nach hinten gekippt.

    Glücklicherweise sind die Pferde stehengeblieben. ...

    Hätte schlimmer ausgehen können.

  • Kai fährt ja verdammt flott und sehr gut, es gab die jetzige Kibele, nachdem wir im Parcour außerhalb der kegels einrädrig waren, obwohl ich als Nichtelf da hintendrauf war, kai hatte die kurve halt eng genommen, zum ersten Platz hatte es gereicht, allerdings mir auch und die Kutsch wurd getauscht in die jetzige Kibele. Diese ist zwar von maßen her passend nicht jedoch von der Qualität, der absolute hammer war letztes Jahr Kai zwischen den Prüfungen grad im Schritt zum erneuten Warmfahren eiernd pennt ben und knickt vorn ein im Prinzip echt hamrlos also 1 pony stolpert im Schritt......absolut nicht io war, das deshalb die Deichsel abknickt!! kai vorherig eund folgende Prüfung gewonnen, abe rich hatte große Sorge unsere Sicherheit, zu Haus als erstes die Deichsel genau inspiziert---> hammer, echt kein Wunder der "Unfall" bei der Materialstärke!! Die hab ich dann sofort komplett ausfüttern lassen....

  • Stimmt, die Qualität bzw. die Materialstärke ist manchmal unglaublich. Andererseits muss man natürlich sagen, das alles immer schön günstig sein soll. Die einzigen Möglichkeiten dafür sind dann Einsparungen am Material und Schnellmachefix.


    Wir haben die Deichsel an unserer Marathonkutsche im letzten Jahr auch ausgetauscht. Das Ausziehstück jackelte schon ca. 10 cm hin und her, da das Hauptrohr sich etwas geweitet hatte. Naja, geschätzte 1,5 mm Materialstärke was soll man da groß erwarten. Jetzt haben wir ein 60er Rundrohr mit 3 mm Wandung und zusätzlich verdicktem Ende auf der Einschubseite. Das Ausziehstück haben wir gleich vom VW genommen. Ist jetzt ein ganz anderes Fahren.

  • Das mal was kaputtgeht an Geschirr oder Wagen, kann immer mal passieren .

    Dagegen wird man nichts machen können außer beim Einspannen alles genauer anzusehen .

    Ich sah aber auch schon Andere ,egal ob Anfänger oder Vielfahrer ,

    die mit Nieten irgentwie zusammengepoppelten Geschirrteilen

    -sogar mit Heupressschnüren zusammengebastelten/ geknoteten Teilen unterwegs waren .

    "Passt schon -hält doch -wollen nur mal probieren-die paar Meter ect. "

    Das ist für mich vollkommen unverständlich .

    Was in dem Fall die Versicherung dazu sagt ? wenn die überhaupt eine haben ?

  • technischer Mangel?

    Finsternis kann keine Finsternis vertreiben. Das gelingt nur dem Licht.
    Hass kann den Hass nicht austreiben. Das gelingt nur der Liebe.
    »Kraft zum Lieben« Rede 1963, Martin Luther King (1929-1968)


    "Wer in der Hölle war, weiß, dass es zum Guten keine Alternative gibt."

    Jehuda Bacon, *1929, Auschwitz-Überlebender

  • Passendes Kopfstück wird absolut überbewertet und BB ist zu kurz. Immer wieder fazinierend wie toll andererleuts Pferd ausgebildet sind, dass die am Halsriemen grad harmonisch 500kg aufhalten oder zurückschieben können. Ich wurschtel an dem Punkt schon 10 Jahre rum, aber harmonisch wird das bei mir eher nicht.....

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