Fahrpferd-Fortbildung im Extrem-Trail

  • hallo leute
    wir waren im
    http://extreme-trail.de/
    mit unseren Pferden und dem Shetty.


    falls jemand interssiert ist berichte ich gern ausfühlicher davon.


    wenn ihr noch mehr fotos möchtet- ich hab noch ein paar ...
    bei videos weis ich jedoch nicht wie man die einfügt.


    die pferde und menschen haben viel gelernt.


    einfach nur empfehlenswert.


    hier kann man aufgaben üben auf die man vielleicht niemals ausserhalb des geländes trifft-
    wenn doch dann ist man und und pferd gut darauf vorbereitet.
    foto 1 und 3 ist eine art treppe mit zwei stufen
    foto 2 ist ein windbruch "like kanada"
    foto 4 ist die HÄNGEBRÜCKE (das ding wackelt wie eine entenpopo)
    es gibt dort auch:
    richtige treppenstufen
    und stufen aus holz in verschiedenen höhen und weiten
    ein "ausgetrocknetes" flussbett
    einen wassergraben
    serpentinen
    verschiedene windbrüche
    einen grand canyon
    podeste und erhöhungen
    auf und absprünge
    verschiedene holzhindernisse: wippen, brücken, mehrere "cat work" ca 40cm breit und 8m lang
    und ganz viele dinge die ich nicht beschreiben kann.

  • Irre,


    der Park ist genau bei uns um die Ecke - vielleicht 20 min. mit Hänger.


    Absoluten Dank für den Bericht, ich wäre da nie im Leben drauf gekommen!

    Sabine M.H.
    Arbeitende Ziegen und Highland Ponies

  • die fotos ohne geschirr sind vom ersten und die mit geschirr vom 2.tag.
    vorher nicht.


    das machen alle pferde.
    es waren insgesamt 12 pferde auf der anlage und alle pferde haben alles probiert und gut hinter sich gebracht.
    die ausbilder sind sehr ruhig und freundlich im umgang mit mensch und pferd, da sind alle motiviert.

    und ich bin keine "karteileiche" ;-) nur manchmal länger beim shetty


    Mit Tieren kann man reden,sind ja keine Menschen (Adriano Celentano).

  • Das ist ja ja mal mega toll :thumbsup:
    sowas würde ich auch sofort mitmachen-eine tolle Erfahrung für Mensch und Tier-gibt es so einen Trail Park nochmal irgendwo (Brandenburg :whistling: )?

    daß mir mein Hund viel lieber ist, sagst du, oh Mensch, sei Sünde. Der Hund blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.

  • Liebe Rala, schön, daß Du sowas mit deinem Pony machst. Mir fehlt aber der Bezug zum Fahren. Das ist eher was für Geländereiter. Mit einer Kutsche werde ich nicht in einen Windbruch fahren und auch steinige Bachbetten wird man meiden. Diese Art von Geländetraining kann m.E. jeder selbst machen indem er mit seinem Pferd durchs Gelände streift und sich abseits von Wegen bewegt.
    Gruß FRITZ

  • Quote

    und auch steinige Bachbetten wird man meiden.

    äh, nein:
    http://s1149.photobucket.com/u…3ed64.mp4.html?sort=2&o=4

    "Ich will nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich sage, alles was ich mache, der Name jedes Gesprächspartners, jeder Ausdruck von Kreativität, Liebe oder Freundschaft aufgezeichnet wird." Edward Snowden - 6.6.2013


    "Aber lasst euch sagen: Es ist schwer eine Obergrenze für Menschen zu finden, wenn das Leid keine hat!" Luise Kinseher - 24.02.2016

  • fritz:
    ich freu mich für dich das es für dich und deine pferde keine hindernisse gibt.


    ich bin jedoch immer einspännig unterwegs und kann mich nicht darauf verlassen das der oder die anderen diesen mitziehen.
    also lieber vorbreiten.

    und ich bin keine "karteileiche" ;-) nur manchmal länger beim shetty


    Mit Tieren kann man reden,sind ja keine Menschen (Adriano Celentano).

  • Ich sehe die Fortbildung nicht unbedingt für das Fahren, wohl aber für den geistigen Anspruch und die Trittsicherheit.
    Man könnte es auch als Ausgleichssport betrachten.
    Ich finde es grundsätzlich sehr gut, wenn Pferde / Ponys möglichst viel können. Dann kann sie unerwartetes auch nicht so leicht schocken.
    Und für die gegenseite Vertrauensstärkung (oft auch erst mal -bildung) ist das sicherlich sehr viel Wert.
    LG
    Sonja

    LG Sonja


    Beschäftige Dein Pony, sonst beschäftigt es Dich.

  • Sowohl fürs Holzrücken, als auch fürs Fahren schadet es nix wenn sie wissen wie sie ihre Hufe setzen.
    Aber ich gehe auch lieber mal abseits vom Weg lang als 200€ für 2 Tage auszugeben... interessant finde ich es aber sehr!
    Ist bestimmt ein eindrucksvolles Erlebnis da mit dem eigenen Pferd durch zu gehen!
    Was war das schwierigste Hindernis für euch, rala?
    Welches hat dich am meisten beeindruckt?

  • Abseits vom Weg ist aber sowas von Verboten. Jedenfalls in der zugebauten Schweiz. Der Wald darf nur auf den Wegen benutzt werden und auf den Wiesen wirst du standrechtlich erschossen wenn du da rüber reitest. Bei uns lassen die Bauern auch im Winter ihre E Zäune stehen, nur damit ja keiner sich auf die Felder verirrt. Zum Fahren echt mühsam. Gewisse Feldwege lassen sich mit dem Zweispänner gar nicht fahren, weil links und rechts E Zaun ohne Ausweichmöglichkeiten.
    Meistens stört mich es nicht, ich kenns ja nicht anders. Aber wenn ich sehe dass künstlich Natur geschaffen wird um dann für viel Geld dort zu trainieren macht es mich doch etwas traurig. (Nichts gegen den Park, ich finds eine lässige Möglichkeit).

  • dorina:
    am meisten beeindruckt?
    -ein aufsprung auf ca 70-80 cm höhe-der von allen pferden ruhig und begeistert erledigt wurde
    (man bedenke das shetty 95cm klein ist)
    - der balance beam mit der ecke -alle pferde waren drauf und vier von 8 sind komplett darüber gegangen.breite ca 40-50cm.


    für die dehnung und die losgelassenheit der pferde war der kurs -genial-
    alle pferde haben gelernt sich den boden vor ihren hufen genau anzusehen und gezielt die beine zu setzten.
    die hektischen "kopfhochundvorwärtspferde" sind schnell langsam geworden.
    ! nach vorne ausgleichen ! war nur auf den brücken und im erwünscht. :whistling:


    beeindruckt hat mich wie weit ein pferd seinen kopf runternehmen kann um besser zu sehen und dadurch VIEL besser seine hufe setzten kann.
    durch die mächtigen hindernisse sind die pferde gezwungen aufzupassen, beim normalen ausritt haben wir eher kleine schwierigkeiten die wir dann nach überwindung hinter uns lassen.

    und ich bin keine "karteileiche" ;-) nur manchmal länger beim shetty


    Mit Tieren kann man reden,sind ja keine Menschen (Adriano Celentano).

  • und auch wenn man das eine oder andere - abhängig vom Wohnort - "hinter der Haustür" üben kann, sind in diesen Extreme Trails Sachen aufgebaut, die man selten draussen findet und die dann zugänglich sind.


    Dazu kommt die Anleitung, das "drüber schauen" durch Trainer, der Austausch mit anderen. Ich denke, ich werde die 200 EUR bei Gelegenheit investieren und dann zu den Trainingswochenenden mit gezielten Aufgabenstellungen gehen.


    Da ich z.B. gerade in Richtung Packpferd/Säumpferd trainiere, wäre das ein sehr interessanter Aspekt für alle: Pferd und Mensch - Extremhindernisse mit toter (!) Last.

    Sabine M.H.
    Arbeitende Ziegen und Highland Ponies

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