Pferde machen die wege kaputt!

  • hallo


    bei uns in der nähe gibt es einen fahrer der hat zwei kaltblüter mit denen er ab und zu marathonwagen und hochzeitskutsche fährt.
    er hat 2 pferde mit je einem gewicht von 800-850 kg (seine stolze aussage) davor.
    als ich letztens zu fuss auf der landstrasse unterwegs war konnte ich nicht übersehen das er dort wohl langgefahren ist.
    seine elfen hinterlassen jeweils pro huf je 4 abdrücke von ca 1qcm durchmesser und ca 0,5 cm tiefe.
    heute war ich auf einem geteeren feldweg den er öfter fährt-
    an manchen stellen ist ein "löchlein" am anderen.
    und je wärmer es ist desto tiefer scheinen die abdrücke zu sein.


    mich persönlich stört das überhaupt nicht.
    es ist mir nur aufgefallen.


    ich komme nur als genervter reiter auf dieses thema,
    da ich von anderen reitern oft die klage über forstleute und landwirte und...
    zu hören bekomme, das die(forstleute....) sagen: " die reiter machen die wege kaputt"
    in diesem fall stimmt es ja nur das es nicht die reiter sondern die zugtiere sind.


    müste dieser fahrer den schaden an der strasse eigentlich bezahlen?


    und
    wieviel gewicht ist eigentlich auf so einem huf von so einem schwergewicht im schritt?


    gott sei dank wiegt mein shetty nur 200 kg
    und meine reitpferde gehen mit hufschuhen.
    :-]

    und ich bin keine "karteileiche" ;-) nur manchmal länger beim shetty


    Mit Tieren kann man reden,sind ja keine Menschen (Adriano Celentano).

  • Quote

    wieviel gewicht ist eigentlich auf so einem huf von so einem schwergewicht im schritt?

    Schritt ist ohne Schwebephase, 3 Füße am Boden, 800kg :3 ?

    "Ich will nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich sage, alles was ich mache, der Name jedes Gesprächspartners, jeder Ausdruck von Kreativität, Liebe oder Freundschaft aufgezeichnet wird." Edward Snowden - 6.6.2013


    "Aber lasst euch sagen: Es ist schwer eine Obergrenze für Menschen zu finden, wenn das Leid keine hat!" Luise Kinseher - 24.02.2016

  • Ein gerittenes Pferd hinterlässt mehr Abdrücke als ein gefahrenes. Bzw. sind diese deutlicher zu sehen. Wenn wir unsere Ponys fahren sieht man auf festeren Wegen meistens nichtmal einen Abdruck.

    Ponys are like potato chips, you can't have just one!!

  • 800:3=266,66:4=66,66kg pro videa stift?
    oder was immer die als stollen verwenden.


    demnach müste ein 600 kg pferd(unser einziges in der gewichtsklasse)
    600:3=200:hmhmhnun müste man die aflagefläche vom hufschuh wissen...


    Quote

    nichtmal einen Abdruck

    bergauf? auf schotter?
    das fahren zum grösten teil für die hoppas wie freilaufen ist- darüber sind wir uns einig.
    fahren ist eigentlich pferdefreundlicher als reiten.

    und ich bin keine "karteileiche" ;-) nur manchmal länger beim shetty


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  • So ein Quatsch! Meine Pia wiegt auch ca. 750 kg, wenn ich mit der über einen Feldweg fahre gibt es nicht mal eine Spur. Ich fahre hauptsächlich in der Stadt. Wenn ich im Asphalt auch nur einen Ansatz einer Spur sehen würde hätte ich am nächsten Tag Probleme mit dem Ordnungsamt.

  • @ rala!
    1 qcm =1cm mal 1cm
    1qdm=100qcm
    20 cm Hufbreite ergibt ca 3qdm=300qcm,mal 4 Beine ergibt 12oo qcm oder 0,12 qm pro Schritt,bei 10 Schritten drücken sie mit 850 kg auf eine Fläche von 1,2 qm =1 meter mal 1,2m.

  • rala: Wir haben keine Berge und geschotterte Wege werden vermieden. --> Flachlandindianer + Barhufer

    Ponys are like potato chips, you can't have just one!!

  • spyder:

    nein es sind deutlich NUR die stollen oder stifte der kaltis auf dem boden(teer) zu sehen-nix ganzer huf.


    berndh..

    Quote

    So ein Quatsch!

    deine vielleicht nicht.
    du hast vielleicht keine stollen drauf.
    werde euch ein foto machen.
    es ist zweifelsfrei von den hufen der kaltblüter.

    und ich bin keine "karteileiche" ;-) nur manchmal länger beim shetty


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  • für mich ist eine Straße ein Gebrauchsgegenstand, ja er wird Abnutzungserscheinungen haben im Laufe der Zeit
    wenn diese Straße meinen Elf (1100kg) nicht aushält ist vermutlich irgendwas beim Straßenbau schief gelaufen... :pinch:
    es soll gerade im Sommer auch Teerflächen geben auf denen Trecker und LKW-Reifen einsinken, ganz abgesehen von den Schleifspuren der schweren Geräte

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  • Naja...Straßen sind i.d.R. für Fahrzeuge mit Gummibereifung gedacht... Es hat schon einen Grund, warum Spikes bei Autos und Motorrädern verboten sind. Und Pferdehufe mit Stollen :S sind ja auch eine Art Spikes. Stellt sich nur die Frage, ob das dann eher mit Fahrrädern oder Motorrädern vergleichbar ist...

    Never be afraid to try something new;
    remember: Amateurs built the Ark
    but Professionals built the Titanic...

  • Der Strassenbelag wird sowieso in regelmässigen Abständen erneuert ,sicher nicht ,weil Hufe darübergelaufen sind schon früher.Eher weil Laster Spurrillen hinterlassen, was zu Aquaplaning führen kann und Frost und Hitzeschäden.
    Strassen und Wege sind 2 paar Schuhe,denn es heisst ja "machen die Wege kaputt"also Schotter-Sand -Wiesen-Waldwege!Da zählen keine Videastifte oder Stollen sondern die Hufgrösse und Gangart.


    Grüsse von Spyder.

    Edited once, last by spyder: Anh. ().

  • Es ist schon so, dass die schweren Kaltblüter mit Stollen & Videastiften Abdrücke in der Teerdecke hinterlassen. Habe mir selbst Gedanken darüber gemacht. Diese Beschädigung ist allerdings nur oberflächig. Viel mehr Schäden werden von den schweren Traktoren verursacht, die mit Ihrem Gewicht die ganze Teerdecke und den Unterbau belasten. Dadurch können Risse in der Teerdecke entstehen, die im nächsten Winter dem Frost einen Ansatzpunkt bieten. Wenigstens ist dies in unserer Gegend der Fall (Strasse vor dem Haus).
    Ohne Eisen geht nicht, da sonst die Hufe in kurzer Zeit abgenutzt sind. Ohne Videastifte und Stollen geht auch nicht, da sonst die Eisen sich in die reinsten Schlittschuhe verwandeln. Habe beides schon ausprobiert.

  • Hallo,


    hier bei uns hatte ein Landwirt bis ca 1980 eine mittelschw. Kaltblutstute ca 750 kg schwer,


    mit diesem Pferd wurden sämtliche Landw Arbeiten verrichtet, das Pferd war scharf beschlagen (Stollen)


    Bergauf (Heu-Mistwagen) gab es immer sichtbare Spuren, aber keine Schäden.


    Die gleiche Teerdecke ist nach 30 Jahren immer noch vorhanden.


    Wegeschäden entstehen bei Achsüberschreitung und feuchten Untergrund (langer Regenzeit)

  • Quote

    Spikes bei Autos und Motorrädern

    ich denke, das kann man bloß bedingt vergleichen, wirken doch ganz andere Kräfte mit diesen Stiften auf den Asphalt ein beim Beschleunigen, Bremsen, Kurven fahren...

    "Ich will nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich sage, alles was ich mache, der Name jedes Gesprächspartners, jeder Ausdruck von Kreativität, Liebe oder Freundschaft aufgezeichnet wird." Edward Snowden - 6.6.2013


    "Aber lasst euch sagen: Es ist schwer eine Obergrenze für Menschen zu finden, wenn das Leid keine hat!" Luise Kinseher - 24.02.2016

  • Pferde machen die Wege kaputt!


    Bitte Vorsicht mit so einer Aussage


    den Spruch hört man schon zu oft , allerdings sonst nur von Nichtpferdeleuten.
    Hauptsächlich von Jägern !
    Landwirten, Spaziergängern oder sonstigen die
    a.keine Ahnung haben,
    b.blöd daherreden um sich wichtig zu machen
    c. uns Reiter / Fahrer nicht in der Natur haben wollen.

  • Pferde und Pferdegespanne sind rechtlich gesehen Verkehrsteilnehmer; also hat sich der Straßen- und Wegebau AUCH nach diesen Verkehrsteilnehmern zu richten.


    Wenn die Landwirtschaft immer schwerere Traktoren und Geräte benutzt, wird auch immer aufs Neue nach besser gebauten und möglichst asphaltierten Wegen gerufen. Die zahlt letztlcih die Allgemeinheit. Dann aber bitte auch für alle Verkehrsteilnehmer.


    A. Nemitz

    A. Nemitz

  • Na und?
    Was ist daran so schlimm?
    Die Motorradfahrer, die Mountain Biker, die Traktoren usw. im Wald und auf den Wegen richten weitaus mehr Schaden an.
    Abgesehen davon ist ein Straßenbelag so etwas wie ein "Gebrauchsgegenstand" - er unterliegt Abnutzungserscheinungen und wird durch "nicht befahren" von Kutschen auch nicht besser.

    selbst der Wahnsinn hat Methode

  • ja gut:
    une wie ist das dann gesetzlich geregelt?
    wenn irgendjemand anzeigt?
    kennt ihr da ein urteil?


    ich verstehe eure aufruhr-ich bin ja auch de rmeinung das die wege das aushalten müssen.

    und ich bin keine "karteileiche" ;-) nur manchmal länger beim shetty


    Mit Tieren kann man reden,sind ja keine Menschen (Adriano Celentano).

  • Wer soll denn da wen anzeigen?
    Sowohl Reiter als auch Fahrer sind Verkehrsteilnehmer. Überall wo es nicht ausdrücklich verboten ist, ist die Benutzung der Verkehrswege selbstverständlich erlaubt, auch wenn es manchem nicht gefällt! Also bitte keinen "vorauseilenden Gehorsam" die Wege sind für alle da.

  • Frisch geschotterte Wege versuchen wir zu vermeiden oder gehen sie im Schritt. Auf alten, gefestigten Wegen sieht man beim Reiten und Fahren keine nennenswerten Spuren. Auf sämtlichen ortsnahen Straßen werden die Pferdeäpfel unverzüglich eingesammelt (ganz wichtig!). Habe so den Eindruck, dass die Wege nicht durch die Hufe, sondern durch die Pferdeäpfel "kaputtgehen". So haben wir mit den örtlichen Jagdgenossenschaften und Landwirten keine Streitereien.
    LG Gabriele

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