Pferd anlernen zum Schleppen und Rücken

  • Hallo,


    was verlangt ihr für's Rücken mit dem Pferd? (Preis pro FM)


    ICh hätte eventl. einen Interessenten, grob durchgerechnet habe ich bereits, ca. 7,5€, kommt auf die genaue Entfernung an, da ich die Anfahrtszeit ja mit kalkulieren sollte. Wenn ich jedoch die Preise im Buch und Netz vergleiche liege ich da unter dem was sonst so verlangt wird.


    Ich will ja A keine Preise kaputt machen und B mich auch nicht an der absoluten Untergrenze bewegen, das rechnet sich auf lange Sicht ja nicht.


    Was verlangt ihr im Durchschnitt fürs Rücken?

    Edited once, last by dola ().

  • Also ich habe keine Ahnung von den Preisen beim Rücken.


    Aber was du auf jeden Fall mitberechnen solltest, ist nicht nur die Anfahrt, sondern auch die Länge der Strecke, also ob du das Holz 20 oder 150 Meter anrückst, da könnte dann dein Preis stark variieren. Ich finde es schwierig einen Preis für den Festmeter zu machen, auf jeden Fall solltest du wenn du das nur als Hobby betreibst, umgerechnet schon mindestens 30 € die Stunde haben plus Anfahrt.


    LG Manuel

    Zitat Ralf Zauner: " Kannst Du schon mit Pferden arbeiten?



    Oder musst Du noch Traktor fahren?"

    (11.09.1965-22.10.2015)


    Unsere HP : ....kochertaler-fuhrhalterei.de


  • hallo,
    in der Schweiz rechnet man ca.100.-franken pro stunde plus kilometer preis.
    gruss
    bendik
    ps: Stundenansatz weil häufig in Naturschutzgebiet, Gewässer, usw gearbeitet wird.
    es geht häuffig nicht um die Menge sondern um die Arbeit.

  • Hallo dola,


    nen Durchschnittspreis beim Holzrücken zu sagen ist sehr schwer.


    Welche Baumart, wie trocken ist das Holz, wie liegt der Schlagabraum, wie lang ist das Holz ausgehalten, wieviele Sortimente, welches Gelände, wie weit die Rückeentfernung.....


    Wenn du eine Vollkostenrechnung mit 7,50€/ fm gemacht hast - entweder kannste gut rechnen oder ......


    ähmmm, welches Buch?


    Ich habe die Erfahrung gemacht das sich auch im Pferderückergeschäft die wenigsten in die Karten/Bücher sehen lassen. Wenn ich so einige Berichte in der Fachpressen und einem mir bekannten sogenannten Fachbuch lesen, könnte ich mich beömmeln vor lachen.


    Die Arbeits- und Preisreälität hat schon viel Pferderückerwillige wider auf den harten Waldboden zurückgebracht.


    Sag mal was zu deinem möglichem Auftrag.


    Wir hatten die Tage mal eine ganz tolle Arbeit zwischengeschoben. Vorrücken für den Harvestereinsatz, absolut genial, man darf die Bäume kreuz und quer werfen und der nachfolgende Unternehmer muss den Kram aufarbeiten.....ggg



    Der Teamleiter

  • hmmm ....


    ich habe im Netz jetzt auch mal ein wenig rumgeschaut, auf Webseiten von Rückern. Die liegen bei 45 € pro Stunde. Wahrscheinlich sollte ich das auch lieber so angeben.


    Momentan kenne ich nur die Angaben, habe das Gelände noch nicht gesehen, da wir erstmal schauen müssen ob wir das auf die schnelle hinbekommen.


    Es handelt sich um Staatsforst, ca. 2 ha sollen durchforstet werden. Das Gebiet ist nicht erschlossen, keine Rückegassen, somit müsste es bis zum Waldrand gezogen werden, (50 - 200m Entfernung, Schwachholz) von dort (grenzt ein Feld an) soll mein Freund es mit der Maschine zum Weg fahren. Es ist leichter Hang und grade Fläche, zum Großteil Kiefer und Fichte.


    Den Einschlag macht wenn ein Bekannter von meinem Freund, mit dem er schon einige Aufträge gemacht hat. Die holen sich oft gegenseitig Unterstützung. Eben der hatte auch gefragt und würde das Angebot unterbreiten.


    Wir haben einen anderen Bekannten gefragt, der hat früher gerückt, fährt jetzt aber nur noch Kremser mit den Kalten. Der will es nicht machen und hat uns auch davon abgeraten. Wegen den bekannten Problemen, zu hoher Pferdeverschleis, die Geschirre würden ständig kaputt gehen usw. Bei uns regional gibt es sonst wohl niemanden.


    Eigentlich war das Pferderücken erst für die etwas entferntere Zukunft geplant. Wir wollten im Spätherbst erstmal ein Stück Birkenwald meines Freundes durchforsten. Das hätte ich mit meinem edlen WB machen können, fahre ihn im Moment ein. Mein Noriker ist zu jung, wir hatte in letzter Zeit schon über Pferd Nr. 3 gesprochen, aber mal schauen ob man da in wenigen Wochen überhaupt etwas findet.


    Wie viel kann eigentlich ein normal gebauter Hafi o.ä ziehen? Ich hatte überlegt erstmal etwas kleineres zu kaufen, da Kaltblüter bei uns nicht leicht zu finden sind.

  • Gehe doch die Sache einmal von der Kostenseite her an. Also ein wenig unternehmerische Kalkulation betreiben.


    Pferd plus Versorgung
    Geschirr plus Pflege
    Transport mit allen dazugehörigen Positionen (Betriebsmittel, Verschleiß etc.)


    Wieviel Festmeter kannst du bei den vorgegebenen Bedingungen in 5 Std (3 am Vormittag, Pause, 2 am Nachmittag) schaffen? Da musst du dann auf Erfahrungswerte (anderer?) zurückgreifen. Die Frage nach der Leistungsfähigkeit deines Pferdes bleibt auch noch.


    Alles andere ist dann nur noch eine Rechenaufgabe. Und Vorsicht, belüge dich nicht selber. Sonst wird es schnell ein „Zusatzgeschäft“. Bis du eigene Erfahrungswerte hast läuft dein reales Ergebnis bestimmt auf Null oder schlechter.


    Ich bin vor 10 Jahren vom Arbeitnehmer in die Selbständigkeit gewechselt und musste zuerst auch noch Schritt für Schritt kalkulieren um nicht auf die Nase zu fallen. Heute mach‘ ich die grobe Kalkulation im Kopf vor Ort und bespreche mit dem Kunden ob bei der errechneten Größenordnung ein detailliertes Angebot in Frage kommt. Wenn nicht erspare ich mir jede Menge überflüssige Arbeit. Auch beim Holzrücken sollte es mit Erfahrungswerten auch nicht viel anders laufen.

  • Hallo Dola


    Kaltblüter gibts bei uns jede Menge mit vielen wurde auch schon mal das Wetkampfrücken gemacht.
    Wen du kontakte brauchst rufst mich an. Bei uns alles zimlich buklig und steil, wurde der Munzhof mit vier Haflingern der alten Sorte bewirtschaftet.


    In Wackershofen war eine Frau die im letzten Durchgang, die siger KB in grund und boden gezogen hat aber solche Haflinger zu finden scheint mir unmöglich. Die wo ich so eingefahren habe, waren schwach, mann hatte schon angst mit einer 250 kilo Wagonette an Hängen stehen zu bleiben.


    Was bei uns auch viel eingesetzt wurde, gibts bei uns auch relativ viel Schwarzwälder, und die lassen relativ häufig die schwersten Pferde alt ausehen, bei Zugleistung und Holzrüpcken. Und sind die Absoluten Hangspeziallisten


    LG Manuel

    Zitat Ralf Zauner: " Kannst Du schon mit Pferden arbeiten?



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    (11.09.1965-22.10.2015)


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    Edited once, last by DoktorBig ().

  • Wir wollten im Spätherbst erstmal ein Stück Birkenwald meines Freundes durchforsten. Das hätte ich mit meinem edlen WB machen können, fahre ihn im Moment ein.


    Du bist echt mutig, dein edles WB z.Zt. einzufahren und mit ihm bereits einen Holzrückeeinsatz zu planen. Ich hab die Erfahrung mit unseren Pferden gemacht, je mehr Zeit man ihnen gibt, desto besser klappt es später. Und dies sind keine edlen WB, sondern Freiberger und SW.


    Gruss E. Schmid

  • E.Schmidt:


    Das ist doch noch ein halbes Jahr hin. Der ist jetzt 11 Jahre, kennt Bodenfahren, Doppellonge usw. schon ewig. Wieso sollte der in 6 Monaten nicht lernen zu schleppen? Ich finde das ist viel Zeit. Es handelt sich um Schwachholz, von max. 100 kg und es ist der eigene Wald, wenn es also etwas länger dauert ist das nicht schlimm. Ich finde das ist der perfekte erste Einsatz.


    Doktor Big


    aus welcher Gegend kommst du? Ich bin mir halt nicht Sicher. Finde die Noriker ja schon am tollsten, deswegen war die Rase auch die erste Wahl. Doch Pina braucht noch einige Jahre. Nun war die Überlegung ein erfahrenes noch relativ gesundes Pferd um die 15 Jahre zu kaufen. In 4 Jahren könnte Pina lernen und das ältere Semester nur noch beim Schwachholz helfen. Die Gewichte liegen zwischen 100 und 200 kg ich denke das sollte auch als Dauerbelastung ok sein.



    Wir haben uns erstmal entschieden diesen Auftrag nicht anzugehen, würde alles zu überstürtzt. Da die Wahrscheinlich eh keinen finden hoffen wir einfach das die das nur verschieben und nicht komplett auf Eis legen. Im Herbst weiß ich ob Pascal mitlaufen kann und wir haben ggf. mehr Zeit nach einem weiteren zu schauen.

  • Aus Deutschland Badenwürtenberg Gaildorf


    Findesr du alles in meinem Profil und auf meiner HP www.kochertaler-fuhrhalterei.de da findest du auch die Tele Nummern.


    LG Manuel.


    PS mit zu frü ist sone Sache früher wurden die Arbeits und Fahrpferde mit 2,5 Jahren angefahren oder gearbeitet, im drauffolgendem jahr wurden sie eingesetzt.


    Dann gibt es noch das Sprichwort was Hänschen nicht lernt, lernt hans nimmer mehr.

    Zitat Ralf Zauner: " Kannst Du schon mit Pferden arbeiten?



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    (11.09.1965-22.10.2015)


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  • Danke - tolle Seite :)


    Wegen einem Pferd melde ich mich nochmal wenn es so weit ist. Sind zwar 400 km Fahrt, aber für was passendes wäre das schon ok.


    Das Stimmt. Falls es garnicht geht und Pascal sich Affig hat bei den ersten Zugversuchen oder schon wenn mein Freund sich mit Gewicht dagegen hängt, dann werden wir das auch lassen. Aber einen Versuch ist es Wert denke ich.

  • Hallo Dola,


    grundsätzlich kannste das rücken auch mit deinem edlem Warmblut machen..... aber,


    wird das nicht du beste Rassewahl sein


    solltest du bei die Beschirrung beachten


    Bei den Kummeten gibt es: Fahr-, Arbeits- und Holzrückekummete und das nicht ohne Grund


    mal schnell so ein Pferd für den Rückeeinsatz ausbilden halte ich für bedenklich




    Hals und Beinbruch oder besser nur Ortscheidbruch


    Der Teamleiter

  • Ich weiß das mein WB ehr nicht fürs Rücken gedacht ist. Doch habe ich ihn seit 9 Jahren und nur weil ich nicht mehr so aktiv reite (nur noch ins Gelände) und sich mein Lebensschwerpunkt geändert hat, muss ich ihn ja nicht austauschen. Er kann sich ja mit ändern. Bis jetzt macht ihm das lernen Spaß und wenn er irgendwann nicht mehr will, werde ich es lassen. Zwingen kann man der Spinner eh nicht. ^^


    Für ihn ist es angedacht das er mal mitkommt (muss ja nicht 4 Stunden alleine zu Hause bleiben), nur ins Schwachholz, ich habe nicht vor mehr als 150 kg an ihn zu hängen, daher hat er auch nur ein Brustblattgeschirr bekommen, wenn mir mal ein passendes, gebrauchtes und nicht zu teures Arbeitsgeschirr über den Weg läuft wird das geändert, doch habe ich ein halbes Jahr erfolglos Ausschau gehalten. Wenn er sich wieder meiner Erwartung sonst wie toll anstellt bekommt er natürlich auch ein neues reines Arbeitsgeschirr, aber für ab und an mal aushelfen und die Rester für den Hechsler zusammenziehen, glaube ich reicht das auch so. Ich bin der Meinung man sollte da auch ein wenig Kosten/Nutzen abwägen. Für 20 x im Jahr ziehen muss ich kein Geschirr für 2.500 € kaufen. (nur meine Meinung)


    Der Einsatz im Herbst ist auch nur leichtes Zeug, mein liebster meinte wenn ich mir Mühe gebe kann selbst ich das ziehen.


    Pina (meine Norikerstute) soll dann mal etwas mehr arbeiten und ziehen. Zum anlernen und für die Kutsche gibt es ein Brustblatt, änlich Pascal's, das gefällt mir von der Qualität und den Aussehen. Sie bekommt dann ein angepasstes Kumt als reines Arbeitsgeschirr. Habe da auch schon Kontakt zu einem Sattler in Sondershausen. Die machen das seit Generationen und das was ich bisher gesehen habe gefällt mir sehr gut.


    Ebenso wird Pferd Nr. 3 Ein Kaltblüter, schwerer Hafi (mir gefällt der alte Typ besser) oder Norweger werden. Wobei ich auch da einen Noriker bevorzuge, aber man weiß ja nie was es einem dann so antut.



    Bitte nicht falsch verstehen, ich bin für jedn Tip und Ratschlag dankbar und offen. Jedoch gehöre ich zu denen die sich jeden Kauf gut überlegen müssen da ich einen etwas engeren finanzielen Rahmen habe.

    Edited once, last by dola ().

  • Hallo Dolda


    Las dier den Wind nicht aus den Segeln nehmen.

    Ebenso wird Pferd Nr. 3 Ein Kaltblüter, schwerer Hafi (mir gefällt der alte Typ besser) oder Norweger werden. Wobei ich auch da einen Noriker bevorzuge, aber man weiß ja nie was es einem dann so antut.

    Also in dem Fall würde ich einen Noriker bevorzugen unterschidliche Pferde haben unterschidliche Bewegungen und wenn du mal Planwagen oder schön fahren wilst sehen zwei Noricker besser aus, als ein Sammelsorium.


    Mit dem antuhn Noricker sind keine Schlaftabletten also eine ruhige feste Hand wirst da schon Brauchen.


    Zum Warmblut der wächst in seine Aufgaben hienein er bekommt eine andere Muskulatur und lernt seine Kraft anders einzusetzen. Er wird bei solchen Arbeiten seine Brust ins Geschirr legen. Das heist kurzzeitig wirt er dann etwas kleiner und dann gehts vorwärts.


    Warmblüter sind absolut klar im Kopf sie wahren im Krieg in erster Frontlienie und die großen Gutshöffe (200-2000 ha) sind alle mit SW und sogar mit Trakener bearbeitet worden und die haben auch was bewegt.


    Kuck dier meine Voll-Warmblut Rusin an wie die ausgesehen hat und wie die dan nach ein par jahren Arbeit ausieht.


    Treainieren ist sehr wichtig und brigt mehr als einmal im Monat mit einem total pferfetteten Kalten ohne Kondition stämchen zihen und meinen mann hätte morste was bewegt.


    Mit köpfchen und Technik kan man mit leichten Pferden auch einiges bewegen. Am Vorderwagen wenn der Stam ausgehoben ist kann man vieles spielend bewegen oder an einem einachsigen einspänigen Rückwagen da kommt man noch in die kleinsten Ecken.


    LG Manuel

    Zitat Ralf Zauner: " Kannst Du schon mit Pferden arbeiten?



    Oder musst Du noch Traktor fahren?"

    (11.09.1965-22.10.2015)


    Unsere HP : ....kochertaler-fuhrhalterei.de


  • Hallo,


    ich selbst suche auch derzeit ein ruhiges Pferd, klar im Kopf fürs Holzrücken und Kutschenfahren, Wiesen abschleppen.


    Bei uns sagt man auch, "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr"


    Ich selbst habe einen 6 jährigen Wallach in Schwarzwälder Grösse, Dunkelfuchs, Zugfest allerdings sehr Schreckhaft.


    Nachdem er mir an der Kutsche 3 x losgerannt ist, habe ich keine Lust mehr zum Einspannen.


    Konnte den Wallach in den 2 Jahren zwar immer wieder ausbremsen, aber wie oft noch???


    Hier ist eine Frau schwer vom Pferd gestürzt (Kopfverletzung)


    Hatte vorher immer sehr ruhige Warmblüter bzw einen Haflinger.


    Mit denen konnte ich Reiten und sämtliche Arbeiten verrichten, inkl Holzrücken.


    Da diese Pferde sehr ausgeglichen waren.


    Die Rasse ist zweitrangig solange das Rücken nicht gewerblich gemacht wird.


    @ Doktor Big,


    Fährst Du auch Pferde gegen Entgelt, bzw machst Korrekturen??


    Ich komme ca 200 km entfernt aus Norbayern (Aschaffenburg).


    Würde den Wallach auch mal für einige Zeit zum "Nachbilden" bringen?


    Interesse bzw Kosten Dauer?


    Ich finde es ganz Toll was Du alles mit Deinen Pferden machst :-]


    MfG

  • Danke :thumbup:


    Daran das ich eventl. auch mal Zweispännig was machen will habe ich noch garnicht gedacht. Sollte ich aber wohl mit bedenken. Die könnten dann ja auch bei Heuernte, Mistfahren und sonstwas helfen. Also ein zweiter Noriker - das schrängt auf jeden Fall das regionale Angebot stark ein. Aber es ist im Moment ja eh nicht angedacht.


    Natürlich habe ich auch noch ein Paar andere Spinnereien im Kopf aber ob davon irgendetwas zu verwirklichen ist ... mal schauen. Meist kommt es eh anders als man denkt ^^ Ich würde mir irgendwann gern einen Heuwender kaufen und das mit Pferd statt Maschine erl. Sowie eine Doktorkutsche (finde ich todschick), da könnte mein Freund dann einspännig fahren und ich reite nebenher. Aber da muss ich auch noch viel lernen und wohl auch einige Fehler machen, ich hoffe nur keine schlimmen.


    DoktorBig - ich finde es auch einfach toll was du mit deinem Pferden alles machst und auch wie du schreibst. Natürlich soll jedes einzelne Pferd regelmäßig (min. 2x die Woche) bewegt werden. Egal ob reiten oder fahren. Grade wenn Pferd mit ins Holz soll, muss vorher was für die Kondi getan werden. Ich möchte ja lange Freude mit meinem Pferd haben.


    ____________________________


    Ich wäre selbstverständlich auch sehr dankbar für weitere Tips wie ich meinem Pferd das Schleppen beibringe. Geschirr und Bodenfahren kennt er nun schon. Ich habe letztes WE beim Bodenfahren auch einen Schlitten hinter mir her gezogen, das hat ihn nicht weiter gestört. Als nächstes will ich meinen Freund an den Strängen gegenhalten lassen, damit er mal etwas Druck auf die Brust bekommt. Ab da bin ich mir dann nicht mehr so ganz sicher.


    Eigentlich wollte ich es wie im Buch "Pferde einfahren mit der Doppellonge" angehen. Mit einigen Abweichungen. Bin für jeden weiteren Tip dankbar.

    Edited once, last by dola ().

  • Grade wenn Pferd mit ins Holz soll, muss vorher was für die Kondi getan werden. Ich möchte ja lange Freude mit meinem Pferd haben.

    Vermutlich ist das Pferd im Wald flotter und ausdauernder als Du. :love:
    Wir haben selbst mit kl.WB ca.155 cm Stm holzgerückt und mit unseren Shettys.
    Da nimmt man halt weniger, rückt nur ein paar Std. und macht mehr Pausen .
    Dann geht das schon .
    Auch mit der eigenen Kondition. :tongue: .

  • Quote

    Nun war die Überlegung ein erfahrenes noch relativ gesundes Pferd um die 15 Jahre zu kaufen.


    Wenn du einen Noriker in dem Alter suchst, würde ich wohl genau hinschauen was dir angeboten wird. Vor allem wenn du ihn für die Arbeit willst. Aber klar, Noriker sind toll :thumbsup: Ich finds auch praktischer wenn die Pferde einander ähnlich sind. Nur schon mal einen Ausrüstungsgegenstand für zwei verschiedene Pferde verwenden zu können (das fängt schon beim Halfter an) ist erleichternd.


    So wie es scheint gehst du die ganze Sache ja jetzt sowieso ruhiger an, das finde ich gut.
    Vielleicht haben bei mir auch nur die Alarmglocken geschrillt, weil ich in letzter Zeit in diversen (Reit) foren lese, ich möchte mein Pferd einfahren und dann Holzrücken. Ich habe nach wie vor grössten Respekt vor dieser Arbeit mit dem Pferd und finds gefährlich und dem Pferd gegenüber unfair etwas übers Knie zu brechen.


    Zweimal die Woche bewegen finde ich jetzt aber arg wenig. Damit wären meine Noriker weder "ausgelastet " noch trainiert.

  • weil ich in letzter Zeit in diversen (Reit) foren lese, ich möchte mein Pferd einfahren und dann Holzrücken. Ich habe nach wie vor grössten Respekt vor dieser Arbeit mit dem Pferd und finds gefährlich und dem Pferd gegenüber unfair etwas übers Knie zu brechen.


    Zweimal die Woche bewegen finde ich jetzt aber arg wenig. Damit wären meine Noriker weder "ausgelastet " noch trainiert.


    Was Prinz sagt, wollte ich auch ausdrücken. Ich möchte aber niemanden daran hindern, sein Pferd fürs Holzrücken auszubilden. Je mehr Holz mit Pferden gerückt wird, desto besser.


    Gruss E. Schmid

  • nabend Dola,



    Ein Arbeitstier (so in meinem Sinn) ist ein Schritttier. Wenn du nun deinem Pferd die Kondition für´s Holzrücken über das Reiten und Kutschieren zukommen lassen möchtest, finde ich das nicht richtig. In der Regel wird bei Beidem auf eine etwas schnellere Gangart Wert gelegt, was beim Holzrücken eher zu schnell sein kann. Lass dein Pferd konsequent im Schritt gehen. Viele Pferde haben ein Problem mit der Geschwindigkeitsumschaltung und noch mehr Probleme haben die Pferdeführer.
    Wenn du über Wochen täglich ins Holz gehst, kommt die Kondition und ganz wichtig der Muskelaufbau beim Pferd wahrscheinlich schneller als bei dir.

    Mal so am Rande, in meinem mittleren Holzrückekollegen stecken gut 200 Stunden Ausbildung eher der mal richtig was gezogen hat, dafür ist er heute allround einsetzbar.


    Der Teamleiter