Landwirt Braun zieht Roteiche aus dem Wald

  • frage was ht der vorderwaagen für einen sinn kapier ich nicht und vollkommen sinnlos wenn man 4 steifzottel niemt und sie so anbriengt das wenn die pferde anziehen sich der baum hebt wird der baum leichter für die pferde macht das ganze jahr nichts anderes und ziehe bäume die 1,25m über den stock haben und 4m lang sind aber mit einen pferd nie mit 2 pferden und es geht alles habb bis jetzt noch alles auf die straße bekommen

  • Vorsicht bei der Bezeichnung von gewöhnlichen Amerikanern und den Amisch-Amerikanern.
    Glaube kaum dass sich Amisch Farmer so ungeschickt anstellen würden.
    Mit dem Strassenbau-Gerät wird hier die Wiese am Strassenrand planiert.
    Gruß von Spyder.

  • Ich meine Amis im Sinne von „gewöhnlichen“ Nordamerikanern.
    Die Amish sind mir ein Begriff, da Großteile meiner Familie Mennoniten sind, früh Ausgewanderte sind Amish.

  • Quote

    wenn das hier zu lande einer versuchen würde, hätte er den tierschutz vor der tür.

    weil?

    "Ich will nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich sage, alles was ich mache, der Name jedes Gesprächspartners, jeder Ausdruck von Kreativität, Liebe oder Freundschaft aufgezeichnet wird." Edward Snowden - 6.6.2013


    "Aber lasst euch sagen: Es ist schwer eine Obergrenze für Menschen zu finden, wenn das Leid keine hat!" Luise Kinseher - 24.02.2016

  • @ Kaltblut 13 !
    Es gibt nicht schlimmeres für einen Gespannführer wenn die Pferde die zu ziehende Last nicht mehr schaffen und in diesem Fall der Baum nicht aus dem Wald gezogen wird .Auch die Versuche nach links und rechts zu ziehen scheitern.Der Baum hätte am Rückewagen höher gehoben werden sollen das der Baum nur hinten am Boden liegt dann ist es zu schaffen.Es bleibt nur mehr abhängen oder mit mehr Natur PS.
    Gruß von Spyder.

  • Ich habe noch nie mit einem solchen System gearbeitet. Als erstes fällt dem Betrachter auf, der Stamm ist überdurchschnittlich groß, kein anderer Baum weit und breit mit diesem Durchmesser. Das bedeutet, es handelt sich hinsichtlich um ein Ausnahmezustand.
    Ob Landwirt Braun den Stamm aus dem Wald brachte wird nicht gezeigt, ich nehme an, nachdem sich die Pferde gesammelt, hat er es geschafft.


    Der Rückewagen arbeitet mit einem einfachen mechanischen System. Durch den Zug wird der Stamm, je nachdem wie kurz die Kette eingehängt wird, vom Boden abgehoben. Daß dies bei diesem Ausnahmedurchmesser des Stammes nur bedingt geschah, ist mehr denn verständlich und daher zu entschuldigen.


    Also freuen wir uns mit Landwirt Braun über seine schöne Fuhr!

    :) Fahren ja: aber mit Verstand :)

  • Als liegendes Objekt ist dieser Stamm sicher eine Masse, für deren zügige und Pferdeschonende fortbewegung über eine längere Strecke drei gute Pferde notwendig wären.
    Wie's weiter und/oder ausgegangen ist, bleibt dem Betrachter vorenthalten. Man(n) wird aber sicher eine Lösung gefunden haben ... !?


    Allerdings gebe ich Spyder recht, denn:


    Der Baum hätte am Rückewagen höher gehoben werden sollen das der Baum nur hinten am Boden liegt dann ist es zu schaffen.

    so hätten es diese beiden Pferde sicher ohne gößere Mühen (auch) geschafft.


    Dieser, wenn auch etwas langatmige Film zeigt, wie ein Stamm mit annähernd ähnlicher Dimension, - am Zugpunkt ca. 15-20 cm hoch über dem Erdboden angehängt doch wesentlich leichter zu ziehen ist - unabhängig davon, daß sich das ganze Gespann bereits auf einer Wegung befindet.
    Andere Details, vor allem in der Handhabung des Gespann's sind auch bemerkenswert :]
    ... und dürften hier und da doch zu unterschiedlichem Gesprächsstoff führen :whistling:


    Kaltblutpower.
    Wehe, wenn sie losgelassen :D


    > ein „Mehr“ muss nicht immer auch ein „Besser“ bedeuten <


    Bewahren von Traditionen ist nicht das Anbeten von Asche, sondern die weitergabe des Feuer's
    (frei nach Gustav Mahler)

  • Wenn man den Stamm unter dem Rückewagen anheben will gibt eine Möglichkeit das mittels Ratsche zu machen. Rückekette am Stamm befestigen, Rückekette mittels Ratsche spannen (und damit den Stamm vom Boden abheben) und die Pferde anziehen lassen.
    Das 1. Video zeigt mir nur wie man es besser nicht machen sollte.
    Jean Baptiste Ricard zeigt wie man es besser macht.

    Edited once, last by jkoerner ().

  • sind zwar die selben Pferde aber die Situation ist eine andere:
    weicher/tiefer? Boden versus gefroren/eisig?
    über "Stock und Stein" versus eingefahrene Spur


    hab mich mal hingesetzt und das Rechnen angefangen - gehe davon aus, daß der Mensch kein Zwerg ist;
    also Stammdurchmesser etwa 1m? Länge etwa 4m?
    macht etwa 3m³


    Roteiche frisch gefällt hat ein Gewicht von 1009kg/m³
    macht für den Stamm ca. 3t Gewicht


    bei 80cm Durchmesser reden wir von 2t ....

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    Edited 2 times, last by CharlyBonifaz ().

  • Quote

    Andere Details, vor allem in der Handhabung des Gespann's sind auch bemerkenswert

    8) mit Gebiß

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  • Für mich hinkt der Vergleich, der Stamm im zweiten Video ist ein normaler Durchschnitsstamm.


    LG Manuel

    Zitat Ralf Zauner: " Kannst Du schon mit Pferden arbeiten?



    Oder musst Du noch Traktor fahren?"

    (11.09.1965-22.10.2015)


    Unsere HP : ....kochertaler-fuhrhalterei.de


  • Nun, ob man einen Stamm von ca. 80 cm Durchmesser und 3,5 - 4 mtr länge als Durchschnittsstamm bezeichnen kann ist wohl relativ. Für kleine, leichte Pferde dann wohl eher relativ schwer ... ???


    Ob es die gleichen Pferde sind ?
    Mag sein.
    Dann wird es auch möglicherweise der gleiche Rückewagen sein ?
    Und dann werden die Pferde im ersten Video wohl auch incl. Gebiß getrenst sein.
    Alles nebensächlich.
    Auch das Gewicht oder die Rinde der unterschiedlichen Stämme oder der Boden interessiert mich wenig, denn das ist alles nicht ausschlaggebend im Vergleich, denn dann müsst ihr auch berücksichtigen, daß der Stamm im ersten Video unter größter Anstrengung keine 20 m weit fortbewegt wird, während im zweiten Video eine Strecke von wenigstens mehreren hundert Metern mit mehrmaligem anhalten und wiederanziehen zurückgelegt wird.
    Aber auch das interessiert mich hier wenig.
    Einzig und allein geht es darum, daß die Arbeit für die Pferde im zweiten Video durch den (wie auch immer?) permanent angehobenen Stamm wesentlich leichter zu bewältigen ist, als ein volkommen auf dem Boden aufliegender und sich immer wieder in der Erde oder an Baumstubben verkeilender Stamm, - denn viel hebt der Rückewagen den Stamm im ersten Video nicht an !

    Kaltblutpower.
    Wehe, wenn sie losgelassen :D


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    (frei nach Gustav Mahler)

  • Quote

    Dann wird es auch möglicherweise der gleiche Rückewagen sein ?

    jo, Farmer Brown baut diese Rückewagen (und verkauft sie)

    "Ich will nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich sage, alles was ich mache, der Name jedes Gesprächspartners, jeder Ausdruck von Kreativität, Liebe oder Freundschaft aufgezeichnet wird." Edward Snowden - 6.6.2013


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  • Hallo Hippo, mit dem Aufheben sind wir uns einig.


    Beim ersten Video hat der Vorderwagen an Höhe keine Reserven mehr unter der Achse auf Grund des Durchmessers, deshalb war es dem Fuhrmann momentan nicht möglich den Baum so auszuheben und er hat es so versucht . Der andere Baum ist weit angehoben und hat noch immer Platz unter der Achse, man sieht das auch daran dass der erste Baum höher als die Reifen ist, beim zweiten Baum fehlt einiges bis zu den Reifen.


    Der erste Baum hat mehrere Festmeter, der Andere grad mal bissle mehr als einen vollen.


    LG Manuel

    Zitat Ralf Zauner: " Kannst Du schon mit Pferden arbeiten?



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  • usw... :thumbsup:


    Die arbeiten sehr schön mit den Pferden. Ruhig. Mir gefällts. :-]


    besten Gruß :-]

    Edited once, last by Igel ().

  • Frage:


    Bei dem ersten Video lag der Fuß des Stammes ja höher, als die Seite, die angehängt wurde. Weshalb wird dann nicht das dickere (hoch liegende) Ende am Vorderwagen hoch angehängt und der dünnere Teil des Stammes schleift dann auf dem Boden (und verjüngt sich ja zum Ende hin auch noch). Würde das die Arbeit für die Pferde nicht auch erleichtern? Oder gibt es einen Grund, warum auch mit Vorderwagen das dickere Ende des Stammes immer hinten sein muß?


    LG Iris

    "Es ist immer problematisch, wenn das Pferd mehr Hirn hat als der Mensch." Zitat unser Hufschmied :D