Probleme mit dem Einfahren!

  • Hallo, Jessi,


    ich handhabe das im Moment so, dass ich meine Dreijährige zur Vorbereitung nur noch in der Schere putze. Die stelle ich da rein, übe freies Stehen, und da ist dann 'Wellness' angesagt. Wenn sie sich drehen will, merkt sie, wo die Welt zuende ist. Das Berühren an den Beinen wird normal. Anfangs ist sie auch mal drübergestiefelt, ist auch nix anderes als ein Cavaletti. Inzwischen habe ich die Scherenaugen vorne mit einem Strick verbunden auf dem Rücken liegen. Dadurch liegt die Schere jetzt in der Höhe, wo sie später auch mal hingehört. So klappt die Gewöhnung eigentlich gut, weil ich es in den ganz normalen Alltag mit einbaue. Anfangs waren es nur wenige Bürstenstriche auf jeder Seite, inzwischen können wir da auch locker 20 Minuten 'kuscheln'.


    Gruß
    Claudi

  • Also, erstmal danke für die Tipps.


    Das hört sich alles sehr gut an. Ich war heute in Wesel und als ich bei meiner Tante war, kam ein Bekannter am Spielplatz mit seinem Rad vorbei. Ich wusste nur, dass er zwei Andalusier hat und hab gefragt, ob er keinen Fahrstall kennt. Er meinte direkt, dass einen Km weiter einer ist, ein aktiver Turnierfahrer und Trainer, werde die Tage mal auf gut Glück bei ihm vorbeifahren und anfragen, ob er auch ein Shetty ausbilden würde, mit mir zusammen.


    Mein Problem ist ja, dass ich, wenn ich ein Fahrabzeichen oder Ähnliches machen wollen würde, dies auf größeren Pferden machen müsste, aber ich bin in Sachen Fahren nicht die Mutigste...größer als Shetty muss nicht unbedingt sein :S

  • Also, erstmal danke für die Tipps.


    Das hört sich alles sehr gut an. Ich war heute in Wesel und als ich bei meiner Tante war, kam ein Bekannter am Spielplatz mit seinem Rad vorbei. Ich wusste nur, dass er zwei Andalusier hat und hab gefragt, ob er keinen Fahrstall kennt. Er meinte direkt, dass einen Km weiter einer ist, ein aktiver Turnierfahrer und Trainer, werde die Tage mal auf gut Glück bei ihm vorbeifahren und anfragen, ob er auch ein Shetty ausbilden würde, mit mir zusammen.


    Mein Problem ist ja, dass ich, wenn ich ein Fahrabzeichen oder Ähnliches machen wollen würde, dies auf größeren Pferden machen müsste, aber ich bin in Sachen Fahren nicht die Mutigste...größer als Shetty muss nicht unbedingt sein :S

  • "bin in Sachen Fahren nicht die Mutigste"


    Gerade deshalb wäre ein Fahrkurs ganz wichtig! Fahrschulpferde sind zuverlässige, ausgeglichene, ruhigere Pferde mit denen man unter Anleitung des Fahrlehrers die verschiedensten Situationen beim Fahren, entspannt die Leinengriffe und auch sonst alles Wichtige rund um Kutsche, Pferd und Geschirr kennenlernt. Ein guter Fahrlehrer gibt auch Hinweise, wie man in Gefahrensituationen reagieren kann, wie sich die Kutsche im Gelände auf verschiedenen Untergründen und Steigungen verhält, bzw. wie man ein Umkippen möglichst vermeiden kann usw. Nicht umsonst raten viele hier im Forum zunächst zu einem Fahrkurs!


    viele Grüße Gabriele

  • Ach ja, ein Fahrkurs muss nicht immer mit einem Fahrabzeichen enden. Wichtig ist, dass man Sicherheit und Erfahrung gewinnt. Entsprechende Vereinbarungen können bestimmt getroffen werden.

  • Aber dann ist ein Fahrkurs mit eigenem Pony und eigener Kutsche ja das Sinnvollste, denn nicht jede Kutsche ist gleich und die Schwerunkte etc liegen ja je nach Bauweise woanders und es bringt ja nichts, wenn man mit den braven Fahrschulpferden fahren kann aber mit seinem eigenen Pony nicht klarkommt.


    Das ist ja alles ein Widerspruch, ich will ja nicht zig Pferde fahren sondern wenn dann nur unseren Kleinen, vorausgesetyt es macht ihm Freude.

  • hast Du den Führerschein im eigenen Auto gemacht und fährst genau das jetzt noch?


    ich hab von vielen verschiedenen Pferden gelernt (und lerne noch :thumbsup: ), die mich in die unterschiedlichsten Situationen gebracht haben und die mir gezeigt haben, das nicht immer 0815 als Reaktion gefragt ist weil jede Regel eine Ausnahme hat; ich hatte auch viele verschiedene 2-beinige Lehrer von denen jede/r auf seine Art mir weitergeholfen hat; ich denke nur mit einer großen Bandbreite bin ich für Eventualitäten gerüstet.....

    "Ich will nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich sage, alles was ich mache, der Name jedes Gesprächspartners, jeder Ausdruck von Kreativität, Liebe oder Freundschaft aufgezeichnet wird." Edward Snowden - 6.6.2013


    "Aber lasst euch sagen: Es ist schwer eine Obergrenze für Menschen zu finden, wenn das Leid keine hat!" Luise Kinseher - 24.02.2016

  • @Charly...oh, da hast du mich aber erwischt, jaaaaa, ich habe mein erstes Auto noch, einen Opel Corsa A in Mexikorot vom Bj. 1987 und ich liebe meinen "Alex" seeeehhhr. Ich habe ihn zwar vor nem Monat abgemeldet, weil er in den Vorruhestand gegangen ist, er wird restauriert, deshalb habe ich den Kadett E von meinen Eltern abgekauft. Wir sind ne Opel Schrauberfamilie, also war das Beispiel mit dem Führerschein und dem Auto nicht ganz so das, was mich überzeugt... :tongue: :(

  • Hallo Jessi,



    ich muss nochmals auf ein Problem hinweisen: ohne Fahrkurs würde ich nicht auf den Bock steigen und fahren. Du musst zuallererst die Grundbegriffe des Fahrens lernen, und zwar am besten mit Schulpferden, dann anschließend dein Pony mit deinem Fahrlehrer einfahren. Nur dann hast du die Sicherheit, in schwierigen Situationen richtig zu reagieren.


    Nur als Beispiel: Eine frühere Arbeitskollegin von mir fuhr ihren Shettyhenst auch alleine ein, Fahrkurs wollte sie nicht machen, da sie ja seit fünfzehn Jahren reitet, braucht sie das nicht. Als ihr Shetty das erste mal neben einer Bundesstraße abgedreht ist und auf der Straße gegen die Fahrtrichtung zum Stall zurück galloppierte, hat sie ganz schnell einen Fahrkurs belegt und ihr Pony bei meinem damaligem Fahrlehrer nochmals einfahren lassen. Der Kleine hat dabei schnell kapiert, das zuerst der Wille des Fahrers zählt und dann erst sein eigner.


    Vielleicht kannst du ja einen Fahrkurs mit einem Urlaub verbinden, z.B. bei Martin Peters im Emsland.


    Viele Grüße


    coachdriver

    Fahren mit zwei PS

  • Warum ein Fahrkurs oder ähnliches sinnvoll ist? Weil man dort mit erfahrenen Pferden das Fahren lernen kann und auch noch einen Lehrer neben sich hat, der im Notfall eingreifen kann. Fahren mit Schulpferden! Und wenn du gelernt hast, wie es richtig geht, dann kannst du das deinem Pony beibringen.
    Beim Reiten würde doch auch keiner auf die Idee kommen, dass ein Anfänger, der noch nicht Reiten kann, sein ungerittenes Pferd mit in die Reitstunde bringt und beide sollen dann zusammen lernen. :wacko:

  • Emsland...sind nur 140 km von hier, da bin ich ab und an, wil mein Freund aus Lingen/Ems kommt.


    Aber das mit dem durchgehen auf der Strasse kann JEDEM passieren, das hat dann auch was mit einem Dominanzproblem zwischen Pferd und Reiter oder Fahrer zu tun.


    Ich hab in meinem alten Reitverein mal als Helferin mitgewirkt, als die deutschen Fahrmeisterschaften ausgetragen wurden. Selbst die Fahrer dort hatten gesagt, dass man vor Unfällen nie sicher ist, es kann immer mal was sein. Ich war früher im Springsport und habe meiner Trainerin einmal zu viel getraut und dafür fast mit meiner Gesundheit gezahlt, mein Pferd musste sein Leben lassen. Pferde sind Tiere und sind Fluchttiere, das darf man nicht vergessen. Ich finde es wichtig, sein Pferd zu kennen, das mit den Fahrstunden seh ich ja noch ein, aber zum Einfahren werde ich ihn nicht weggeben, ich vertraue unser Goldstück niemandem an.Was geht denn dann in seinem Kopf vor?! Er hatte in einer Zeit schonmal oft die Besis gewechselt, wahrscheinlich denkt er dann, dass er wieder abgeschoben wurde oder so. Neee, das muss ich dann halt anders regeln. Zumindest ab und an mal jemanden mit drübergucken lassen.


    Aber meint ihr nicht, dass s mit den Schulpferden etwas zuuuuu einfach wäre? Jedes Pferd ist doch anders. Schulpferde, sowohl im Reit als auch im Fahrunterricht sind doch alle Kommandomaschinen. DAs erste mal nach all den Reitstunden bei mir, auf ein nicht Schulpferd war auch heftig und ich hätte beinahe den Kopf in den Sand gesteckt...


    Ich kann doch nicht erwarten, dass jemand, der nur Automatikgetriebe gefahren ist, nen Schaltwagen super fährt!!!

  • Und wie rechtfertigst Du das im Schadensfall, wenn nach Deiner Berechtigung zu Fahren gefragt wird- nach Deiner Sachkunde?? Dich wird keine Versicherung der Welt versichern, wenn du Null Ahnung hast und das Pony auch nicht, das ist grob Fahrlässig! Und das verstehe ich als Mutter von drei Kindern eh nicht, wie man seine Zukunft so aufs Spiel setzen kann. Sollte was passieren, ein Autofahrer verunfallt und muss in den Rollstuhl und deine Versicherung zahlt nicht und du wirst auch noch zivilrechtlich belangt... Viel Spaß!!!


    Und Durchgehen ist nicht unbedingt ein Dominanzproblem.
    Du redest Dir das auch etwas schön, kann das sein?
    Klar, es kann mit Pferden immer was passieren, aber gerade deswegen sollte man auch alle ausschaltbaren oder reduzierbaren Risiken minimieren.
    Mit einem Grosspferd wärst Du wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen, so etwas auf diese Art selber zu versuchen.
    Du sollst ja auch bei einem guten Fahrlehrer lernen, dort sind auch die Schulpferde keine Kommando Maschinen. Und Du, was ich am wichtigsten finde, lernst erstmal was Du da tust und warum und was es für Auswirkungen hat. Schon kleinste Veränderungen am Geschirr wirken sich gleich stark aus und du weisst noch nicht mal, wie man das korrekt einstellt und warum? Gerade wenn Du sagt, wie sehr du an deinem Pony hängst und wie wichtig dir das alles ist, dann versaubeutel das doch nicht!


    Wenn Du es unbedingt selber machen willst, dann lerne es doch erstmal und fange dann hinterher damit noch mal an und dann auch mit Unterstützung deines Fahrlehrers im Hintergrund. Du wohnst so nah an Ballungsgebieten, da wird es doch nicht so schwer sein, einen Fahrlehrer zu finden.


    Aber ich sage nun nix mehr. Wenn so viele Leute dir abraten und Du nimmst es nicht an, dann hat das wohl auch wenig Sinn.
    Falls du doch noch einen Fahrlehrer suchen solltest, mache ich mich gerne mal in meinem Umfeld schlau, vielleicht finde ich jemanden.

  • Das hat nichts mit Schönreden zu tun, eher mit meiner Meinung, wie in einer vorigen Antwort stand, hat es sich bei einer Frau, der ihr Pony durchgegangen ist um einen Hengst gehandelt und da unser Zwerg bis vor wenugen Monaten auch noch Hengst war, weiß ich, dass es mit Hengsten nicht einfach ist und man dort mehr Dominanz und Führungsqualitäten beweisen muss.


    Ein Pferd, dass einem vertraut, lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen oder zum Davonlaufen animieren, wie ein Pferd, dass mit seinem Besi eins ist und ihn als Leit(tier) akzeptiert. Das ist wohl Fakt. Außerdem, kann man, wenn man sein Tier gut kennt, vorausschauend sein und in etwa erahnen was in nächster Zukunft dem Tier einen Schrecken oder Angst einjagen könnte. Aber wir haben ja schon sehr viele schrecklihe Sachen kennengelernt. Ich weiß sehr genau, dass Maximilian nicht gerne an dem großen Kuhstall des Viehhändlers bei uns vorbeigeht, also anscheinend keine Rinder etc mag, da kann ich dann aber drauf reagieren. Ich kenne ihn halt mittlerweile, wir haben so viele Sachen geübt, Regenschirme die aufspringen, der Weidemann oder ein Trecker der an einem vorbeirauscht, umherfliegende Mülltüten, Mülltonnen die plötzlich an der Strasse stehen und noch Fetzen raushängen haben, unter Flatterbänder hergehen und über blaue Müllsäcke etc...könnte noch einiges weitermachen. Also etwas haben wir uns auf Gefahren schon vorbereitet.


    Natürlich werde ich nen Fahrerfahrenen hinzuziehen, um nochmal alles anzupassen, geschirr mit Kutsche und so, keine Frage, aber ich denke, dass ich das dann mit der weitern Ausbildung hinbekommen werde, wieso auch nicht. Wenn mir dann halt ab und an wer über die Schulter schaut geht das.


    Ich hab ja selber ne Tochter und will sie sicher auch nicht in gefahr bringen oder Sachen machen, die schaden könnten...

  • Und wie rechtfertigst Du das im Schadensfall, wenn nach Deiner Berechtigung zu Fahren gefragt wird- nach Deiner Sachkunde?? Dich wird keine Versicherung der Welt versichern, wenn du Null Ahnung hast und das Pony auch nicht,


    Wenn ich recht informiert bin, ist der Fahrpaß NICHT Voraussetzung, mit einer Kutsche am öffentlichen Verkehr teilhaben zu dürfen (ob das sinnvoll oder nicht, will ich hier nicht kommentieren). Es wurde an anderen Stellen in diesem Forum auch schon öfters darauf hingewiesen, dass der "Nichtbesitz" eines Fahrpasses keine Relevanz für das finanzielle Eintreten einer Versicherung im Schadensfalle hat. Ich würde also darum bitten, in diesem sicherlich sinnvollen Thema nicht immer mit der "Versicherungskeule" zu drohen.

    :) Kühe sind die besseren Menschen :)
    und ausserdem schmecken sie auch besser!

  • Jessi


    Bitte fahre dein Pony nicht weiterhin alleine ein.
    Bitte nehme Abstand von Menschen, die via Telefon mal eben einen Rat geben... und dann noch so tolle! :wacko:


    Lasse dir bitte von einem guten und erfahrenen Ausbilder helfen, der das wieder ins Lot bringt.


    Ich sage es dir aus meiner Erfahrung: ein Hengst ist leichter zu händeln, wenn man klare Regeln aufgestellt hat, als eine dominate Stute!
    Deshalb kann das Argument nicht stehen bleiben, dass er vor wenigen Monaten noch Hengst war und aus diesem Grunde da Probleme vorliegen.
    Mein halbes Leben habe ich mit Hengsten verbracht: klare Regeln!
    Aber Hengste gehen nicht durch, weil sie Hengste sind und Wallache nicht, weil sie mal Hengste waren und Stuten nicht, weil sie rossen!
    Wenn der Bauern nicht schwimmen kann, liegt es nicht an der Badehose :!:

  • Ich drohe nicht mit der Versicherungskeule.
    Fakt ist aber, das im Schadensfall jeder Richter nach der Sachkunde fragt, mit welcher Berechtigung du glaubst, das du dein Pferd im öffentlichen Strassenverkehr bewegt hast.
    Mit Fahrabzeichen hast Du wenigstens was in der Hand und kannst wenigstens eine Grundausbildung nachweisen.


    Das geht bestimmt nicht nur mit dem Fahrabzeichen, sondern auch, wenn du nachweisen kannst, das du schon erfolgreich seit zig Jahren fährt usw.
    Aber wenn da jemand noch nie gefahren ist, das Pony selbst "eingefahren" hat und dann passiert was, dann wird das definitiv als grob Fahrlässig gewertet und Deine Versicherung wird vielleicht in Vorleistung treten, aber auch versuchen das von Dir zurück zu holen. Denn grobe Fahrlässigung ist NIE irgendwo versichert!


    Wenn der ein Geschädigter noch zivilrechtlich auf Schmerzensgeld usw. klagt, dann kommt das auch noch dazu und das zahlt niemand.
    Dazu kommen noch die Sozialversicherungsträger und Krankenkassen usw., die ihre Ansprüche an Dich auch noch stellen.
    Das alles kann einem schon das Genick brechen auf Lebenszeit!


    Das habe ich mir übrigens nicht aus der Nase gezogen, sondern das haben mir die entsprechenden Instanzen bestätigt.


    Du sagst, das er schlechte Erfahrungen gemacht hat und deswegen nicht mehr in fremde Hände soll
    und


    das er Hengst war und dewegen...


    das sind für dich "Argumente" gegen ein Einfahren vom Fachmann bzw. einer Fremdperson und für Deine Entscheidungen. Das meine ich mit Schönreden. Gerade aus diesen Gründen würden die meisten das NICHT selber machen und den Fachmann wählen.
    (Habe mit mind. 30 Hengsten näher und ausbildungstechnisch zu tun gehabt und auf noch auf dem Hof und das ist bestimmt kein trifftiges Argument was Du da aufführst.)

  • ... Denn grobe Fahrlässigung ist NIE irgendwo versichert!...


    Im Thema 'Durchgehen' hatten wir versucht, zu klären, dass IN DER HAFTPFLICHTVERSICHERUNG - und von der reden wir hier - der Versicherer erst ab dem bedingten Vorsatz leistungsfrei wird. Alle Sorten von Fahrlässigkeit sind also mitversichert.


    In anderen Versicherungssparten ist das nicht unbedingt so, aber im Haftpflichtbereich eben doch.


    Gruß
    Claudi

  • Oh Gott, ich versteh nix mehr, sorry...


    Ich dachte es geht sich ums Einfahren und nicht um versicherungsangelegenheiten, sagen wir mal so, ich bin zum Versicherungsfritzen hin und hab nochmals angefragt, wie das aussieht, er sagt, dass man , wenn man ins Gelände reitet ja auch keine Nachweise braucht für die Versicherung.


    Ich habe nur gesagt, dass ich ihn NICHT weggeben will zum Einfahren, sondern es schon lieber bei uns auf dem Pferdehof machen will, mit fachmännischer Anleitung...am liebsten, wenn es irgendwie möglich ist. Hab schon einige Angebote bekommen von Leuten die ihre shetties eingefahren haben. Aber ich will sehen, was gemacht wird. Ich finde das wichtig!!!

  • Alle Sorten von Fahrlässigkeit sind also mitversichert.



    Danke, Agromaus. Eine klare Aussage von jemand, die AHNUNG hat (von Berufs wegen) und nicht nur rumschwafelt.

    :) Kühe sind die besseren Menschen :)
    und ausserdem schmecken sie auch besser!

  • Ich will nicht über Versicherungen reden.
    Ich will auch nicht in die gleiche Kerbe schlagen, und "fachlich versierte" Ausbildung fordern.


    Das haben andere vor mir schon zur Genüge (oder mehr als genug?) getan.


    Ich fange lieber mit einem praktischen Tip an. :rolleyes:


    Auch wenn Dein Pony klein ist, erscheint mir die Schere doch deutlich zu schmal.


    Auch wenn ein Pferd die Begrenzung der Schere erlernen muss, sollte diese es in seiner Bewegungsfreiheit nicht einschränken.
    Die Schere Deiner Kutsche erscheint mir aber sogar zu schmal, um die Biegung eines gut gymnastizierten Pferdes zu erlauben, geschweige denn die "brettigen" Bewegungen eines Fahranfängers.
    Der erste Weg sollte also die deutliche Verbreiterung der Schere sein (mindestens 20 cm, besser mehr).
    Asonsten sieht Dein Wägelchen ganz brauchbar aus. :thumbsup:
    Bezüglich des Geschirrs würde ich empfehlen, das Brustblatt noch etwas höher zu schnallen. Keine Angst, die Luft drückst Du ihm nicht weg.
    Aber Du erleichterst ihm den Zug, weil sein Buggelenk freier arbeiten kann.


    Wenn die Chemie zwischen Dir und dem Pferd stimmte, kannst Du ihm eine Menge selbst beibringen, vorausgesetzt, Du hast Deine Handlungen vorher gründlich bedacht und Dir einen Plan erstellt.
    Wenn Du aber merkst, dass Du an eine Grenze stößt, die Du nicht aus eigener Kraft zu überwinden in der Lage bist, wende Dich an kompetentere Leute.
    An diese Grenze bist Du gestoßen, denn deshalb hast Du hier um Hilfe gefragt.
    Nur: eine rein theorethische Hilfe reicht an diesem Punkt einfach nicht.


    Du hast einen Fahrstall aufgetan: GUT!
    Geh mit Deinem Pony, dem Geschirr und der Kutsche dorthin,sie werden Dir möglicherweise weiterhelfen können.
    Vielleicht aber auch nicht - aber auch dadurch lernst Du.


    Men Eindruck von Deiner Schilderung ist:

    • Du hast ein williges, leistungsbereites Pony, das aber von verschiedenen Punkten noch irritiert ist.
    • Du selbst stellst Dir das Fahren leichter vor, als es ist.


    Keine Sorge, damit bist Du in guter Gesellschaft! :tongue: das geht 90 % aller Fahranfänger so, vor allem denen , die aus dem Reitsport kommen.


    Mach nicht den Fehler, Dich gegen gute Ausbildung zu sperren!
    Gutes Fahren ist unendlich viel feinfühliger und schwerer als es von außen aussieht!


    Dein Pony wird es Dir danken, wenn es gut gefahren wird: es wird noch leistungsbereiter, noch williger - und es wird Spaß dran haben, genau wie Du.


    LG, Pauline

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