• hallo,


    ich möchte einen Erfahrungsaustausch über Fahren mit Hufschuhen anregen.



    Ich experiementiere seit einem halben Jahr und bin ziemlich froh damit. Bisheriger Einsatz im Freizeitbereich und Distanztraining. Wir benutzen Easyboots Epic und Glove. Suche besonders nützliche Hinweise auf die Verwendung von Wideas? Das habe ich noch nicht versucht und manche sagen, dass dann die Schuhe nicht mehr halten.


    Wer weiß was??



    Liebe Eifel Grüsse


    Angelika

  • Kann nur über Marquis-Hufschuhe berichten:


    Hier macht es keinen Unterschied. Die Kunststoffsohle bleibt ohne Wideastifte genauso dort stehen, wo das Pferd sie hinstellt, wie mit. Die Belastung auf die Schuhe ist die Selbe, in der Folge halten sie auch gleich gut.


    Gruß


    Lars

  • Lars
    Optisch bleibt vielleicht alles beim alten, aber im Ballenbereich zeigen sich schneller wunde Stellen, wenn ich Wideastifte einschraube.


    LG Iris

    "Es ist immer problematisch, wenn das Pferd mehr Hirn hat als der Mensch." Zitat unser Hufschmied :D

  • Lars
    Optisch bleibt vielleicht alles beim alten, aber im Ballenbereich zeigen sich schneller wunde Stellen, wenn ich Wideastifte einschraube.


    LG Iris

    Kann ich für meinen Fall nicht bestätigen, da hatte ich bisher noch nie Probleme....


    Ist aber wahrscheinlich von Pferd zu Pferd und über die verschiedenen Hufschuhmodelle unterschiedlich.


    Gruß Lars

  • Hi,


    ich habe ein Paar zusätzliche Hufschuhe (easyboots) mit Vidiastiften und eins mit Vidiastollen. Bei beiden Paaren legen ich noch eine Zwischensohle ein. Diese Paare benutze ich allerdings nur bei widrigen Bodenverhältnisen. Bisher hatte ich keinerlei Probleme. Hast du 2 oder 4 Stiftchen drin?
    Gruß

    SP

  • ich habe ein Paar zusätzliche Hufschuhe (easyboots) mit Vidiastiften und eins mit Vidiastollen. Bei beiden Paaren legen ich noch eine Zwischensohle ein. Diese Paare benutze ich allerdings nur bei widrigen Bodenverhältnisen. Bisher hatte ich keinerlei Probleme. Hast du 2 oder 4 Stiftchen drin?

    ich habe 4 rein geschraubt, je zwei vorne und hinten, so das die Sohle parallel zum Boden bleibt.


    Ich könnte mir vorstellen, das die Probleme, von denen Iris berichtet, evtl. aus der Schrägstellung des Hufes durch nur zwei Stifte oder Stollen, kommen. Iris: könnte das der Fall sein??


    Gruß


    Lars

  • Hi,


    ich benutze z.Z. die Boa und bin ganz zufrieden damit.
    Ich habe auch noch Dallmer, aber da geht doch vieles schnell kaputt und der Kunststoff reibt sich schnell ab. Ich hab die auch schon besohlt, aber die kaputten Ballenschoner und Schnallen nerven mich etwas.
    Die Drähte der Boa gehen allerdings auch öfters kaputt.


    Ich hätte noch 1 Paar Swiss horse boots hier liegen, die meinen etwas zu klein sind - Größe 4

    Schwarzwälder sind echt stark!

  • Ich hatte in den Anfängen meiner Fahrerei auch die Marquis, die Sohlen waren mir aber zu schnell runter, habe dann auf Rat der Firma Stifte verwendet, 6 pro Schuh. Fand ich ziehmlich teuer, und die Probleme nahmen auch kein Ende. Im Galopp, selbst auf Waldwegen, schossen sich die Stifte in die Gewinde, der Stahl der Stifte war härter als der der Gewinde, daß sie nicht mehr zu lösen waren. Stinksauer hab ich dann die 4 Schuhe auf Kosten der Firma eingeschickt und bekam auf Kulanz neue Gewindehülsen und neue Stifte. Dann, einige Tage später verlohr ich immer hinten einen Stift, die Firma war der Meinung mein Tier würde mit dem Huf Drehbewegungen beim Laufen machen. Das kam des Öfteren vor. Als ich dann auf der Landstraße im Verkehr vor einem LKW einen Schuh verlor, anhalten, wenden und den Schuh wieder anziehen mußte, hatte ich die Faxen dicke und ließ meine Stute beschlagen.
    Zur Paßform und zum Gebrauch für gelendliche Fahrten durch Feld und Flur kann ich sie empfehlen, das anziehen und aufpumpen war auch schnell erledigt, die Luftpolster gingen auch nicht kaputt, nur, wenn man im Straßenverkehr einen verliert und alleine vom Bock muß, hört der Spaß auf.
    Man muß die Ballen nur langsam daran gewöhnen und die Ballen und die Schuhe immer sauber halten, da es sonst Blasen gibt.
    Viele Grüße
    PetraP

  • Oh, das waren ja einige Antworten. Ich habe schon gedachtich bin mit "Hufschuh-Fahrerei" ein Exot.


    Bisher habe ich nur zu hören gekriegt, dass man damit ja garnicht fahren kann. Reiten wohl, aber Fahren nie. Deshalb habe ich mich schon gewundert, warum es bei uns denn klappt.


    Ich werde mich wohl mal mit den Stiften beschäftigen, weil die Abnutzung ist hier in der Eifel doch recht ordentlich. Wie ist denn eure Meinung zum Selbstbesohlen? Schrauben, Kleben oder beides?




    Lg Angelika

    Edited once, last by Reutherhof ().

  • Ich hab tatsächlich nur zwei Stifte in den Marquis drin, an der Höhe ändert sich dadurch aber nix. Hab meinem Pony erst Socken und dann den Hufschuh angezogen, dann reibt nix am Ballen.


    Wenn sie angaloppiert (an Steigungen) , fliegen die Hufschuhe sofort. Mein Hund bringt mir die verlorenen Hufschuhe unaufgefordert aber sofort wieder. Sie hält das für ein tolles Spiel :thumbsup: .


    LG Iris

    "Es ist immer problematisch, wenn das Pferd mehr Hirn hat als der Mensch." Zitat unser Hufschmied :D

  • Benutze seit 10 Jahren Swiss Horse Boots und bin sehr zufrieden damit. Die Laufleistung beträgt ca. 1500 km und wenn sie abgenützt sind, lasse ich sie vom Hufschuhdoktor neu besohlen. Am Anfang habe ich es auch mit den Stiften probiert, die wurden aber bei schwerem Zug samt Hülsen aus dem Schuh komplett raus getreten.
    Da die Materialien sämtlicher Hufschuhe relativ weich sind, wird es mit der Befestigung von Stiften immer Probleme geben, außer vielleicht bei sehr leichten- oder Kleinpferden.


    Gruß
    Schwarzwälder Fuchs

    Menschen denken, Pferde denken wie Menschen

  • Bisher habe ich nur zu hören gekriegt, dass man damit ja garnicht fahren kann. Reiten wohl, aber Fahren nie.


    Ob das die Aussage eines Fahrer's ist, der's denn schon mal ausprobiert hat ?


    Ich habe letztes Jahr eine Oldenburger Warmblutstute, Stm. ca. 1,70 mtr. ein paar mal mit Hufschuhen gefahren. Wenn ich mich nicht irre, so sollen es vom Modell her ältere Marquies (im Zehenbereich mit Schnürsenkel zum zuschnüren, im Ballenbereich mit Klettband) gewesen sein ?
    Die wurden für dieses Pferd auch gelegentlich beim Reiten verwendet. Stollen oder Stifte wurden bei diesen Schuhen nicht verwendet, das war zum gegebenen Zeitpunkt und Anlaß nicht nötig, aber die Schuhe mussten gut angezogen und verschnürt sein, sonst kam es vor, daß sie sich beim Fahren / während der Bewegung leicht verdreht haben und man musste anhalten und sie wieder richten bzw. ganz ausziehen, wieder neu anziehen und "besser/fester" verschnüren ...


    Pferd und Wagen hier: Ostern 2009 - Beitrag 14


    Kaltblutpower.
    Wehe, wenn sie losgelassen :D


    > ein „Mehr“ muss nicht immer auch ein „Besser“ bedeuten <


    Bewahren von Traditionen ist nicht das Anbeten von Asche, sondern die weitergabe des Feuer's
    (frei nach Gustav Mahler)

  • Hallo Hippo


    Die Schuhe die das Pferd auf den Bildern in deinem Beitrag trägt sind "Turf King". Wir benutzen sie seit 5 Jahren zum Reiten und Fahren. Sie halten sehr lange man kann sie nur nicht neu besohlen. Beim An und Ausziehen gibt es keine Probleme und auch im vollen Galopp fliegen sie nicht runter.


    Gruss Chris

    Das Gold der fahrenden Leute klimpert und glänzt nicht.
    Es schimmert in der Sonne und wiehrt in der Nacht.

  • Die Schuhe die das Pferd auf den Bildern in deinem Beitrag trägt sind "Turf King".

    Hallo " fillybella",
    danke für die Berichtigung, aber dazu kann ich keine genaueren Angaben mehr machen. Das spielt aber auch hier jetzt keine entscheidende Rolle, denn geht es ja darum, daß man sehr wohl auch ein Pferd welches mit Hufschuhen ausgestattet ist vor einer Kutsche, einem Wagen fahren kann. Und das kannst Du sowie einige weitere hier vom Grundsatz her ja bestätigen. Daß nicht bei jedem Pferd und in allen Situationen der gleiche Hufschuhtyp der Ideale ist, braucht sicher nicht näher erläutert zu werden, das muß jeder, der Hufschuhe verwenden will in der Praxis selber ausprobieren.

    Kaltblutpower.
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    > ein „Mehr“ muss nicht immer auch ein „Besser“ bedeuten <


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    (frei nach Gustav Mahler)

  • Moin zusammen!


    Wir fahren bereits seit sieben Jahren mit Hufschuhen (Easyboots). Zunächst nur mit den Shetties, weil es für die keine Öllövs gab. Als wir ein bisschen Erfahrungen gesammelt hatten und unsere Begeisterung von Mal zu Mal wuchs (parallel zu unserer Übung im An- und Ausziehen ;) ) schafften wir auch für unsere anderen Fahrpferde Easyboots an. Gerade haben wir unsere ersten neu besohlen lassen beim Hufschuhdoktor. Denke, sie halten jetzt nocmal so lang! :] Ab und an muß man die Seile oder auch mal die eine oder andere Schnalle ersetzen, aber das sind Peanuts.


    Inzwischen haben auch einige unserer FahrschülerInnen auf Hufschuhe umgerüstet, nachdem sie die Hufschuhe im erfolgreichen Einsatz hier erlebt haben. ;):D


    Das Tolle an den Easyboots finde ich, dass sie erstens wirklich fest sitzen (wenn richtige Größe und Trageriemen richtig angepasst! :] ), dass sie zweitens die Pferdebeine auf Asphalt doch erheblich besser schützen durch weiches Abfedern (besonders noch mit den Comfortpad-Einlagen) und dass man drittens mit ihnen gleich losfahren kann und nicht erst die Ponyhufe mühsam in zig Etappen an die Dinger gewöhnen muß (Marquis, Dallmer). :rolleyes: Wir hatten in all' den Jahren noch nie Probleme mit Druckstellen oder ähnlichem. :thumbsup: Haben allerdings auch Comfort-Pads in den Hufschuhen, damit sie etwas höher stehen und nicht am Kronrand drücken, was sonst nämlich bei den Shetties vielleicht mal passieren könnte, da es dort sehr knapp ist. Bei den Isis besteht da allerdings keine Gefahr.


    Also, ich kann nach unseren jahrelangen Erfahrungen mit den unterschiedlichsten Pferden Easyboots uneingeschränkt empfehlen. :thumbup:


    Gruß, Anne von Hof FYLGJA

    Freizeitfahrerin aus Leidenschaft !

  • Ich fahre und reite schon seit ? Jahren mit Swiss Horse Boots.
    Es gab nie Probleme mit Eingewöhnung o.ä..
    Letzte Woche haben wir der Warmblutstute meiner Nichte mal ein paar anprobiert. Sie ist gleich ganz normal gelaufen und hatte nach einer Stunde keine Druckstellen. Die Stute hat im Ballenbereich nur ca. einen cm Höhe, deshalb passen die SHB besser als andere mit Riemen.


    An den SHB gefällt mir super gut, dass man alle Teile selber austauschen kann und das auch während eines Rittes/Fahrt. Hab immer einen Riemen, Schnalle und Nieten dabei.


    Stifte hab ich auch mal verwendet, haben sich aber auch nach einiger Zeit aus dem Schuh verabschiedet.

    Quote

    Am Anfang habe ich es auch mit den Stiften probiert, die wurden aber bei
    schwerem Zug samt Hülsen aus dem Schuh komplett raus getreten

    Aber auch ohne rutschen die Pferde nicht viel mehr.

    Leben heisst: Zeichnen ohne Radiergummi

  • Bin am WE 168km in 2 Tagen mit normalen Easys gefahren.
    Leider habe ich an einem Schuh einen Stollen verloren :( fand es sehr praktisch, durch die Stollen kann ich sogar bergab auf nasser Wiese traben.
    Hab nur zwei Stollen an der Trachte drin.

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