Rechts am Bock - warum eigentlich?

  • Ich bin dieser Frage noch nie nachgegangen, und wenn ich die Antwort schon einmal gehört hätte, habe ich sie leider wieder vergessen:
    Wieso wird bei uns auf dem Bock von rechts gefahren?


    Warum ich jetzt frage? - Ich habe Kontakt zu Fahrern in UK bekommen und mir Bilder und Videos von dort angeschaut. Dort sitzt man auch rechts - im auf der linken Seite rollenden Straßenverkehr.


    Steht unser Fahren unter britischen Einfluss? Warum fahren wir bei Rechtsverkehr. wie auch die Britten bei Linksverkehr, von der rechten Seite?

    Lange Ohren sind meine Leidenschaft! Deine auch?

  • Ich denke schon, dass das der Einfluss aus England ist. Der gute Benno hat dort ja vieles an Anregungen aufgegriffen und dann seine Fahrlehre entwickelt.


    Deswegen sitzen wir hier heute (noch) traditionell rechts, obwohl man links m.E im Straßenverkehr oft einen besseren Überblick hätte.


    LG,

  • Ich glaube, der eigentliche Grund ist die Peitschenhaltung. Die meisten Menschen sind Rechtshänder, also werden alle Peitschenhilfen natürlich mit der rechten Hand gegeben. Würde ich nun links auf dem Bock sitzen und eine Peitschenhilfe geben, müßte ich immer aufpassen, daß ich nicht meinen Beifahrer treffe. Es wird auch in Ländern ohne "Achenbach'sche" Fahrlehre von rechts gefahren.


    Viele Grüße


    coachdriver

    Fahren mit zwei PS

  • Meines Wissens hängt das mit den früher üblichen Kurbel- oder Hebelbremsen zusammen, die einfach nur an den Seiten des Wagens angebracht werden können. Um diese feinfühlig mit der rechten Hand betätigen zu können, muß sie an der rechten Seite des Wagens angebracht werden und deshalb von der rechten Seite des Bocks aus bedient werden. Außerdem laufen dann die Leinen fast mittig aus der linken Hand zu den Pferden.


    Gruß


    Lars

  • Es wird auch in Ländern ohne "Achenbach'sche" Fahrlehre von rechts gefahren.


    Das Erstaunliche ist ja, daß, bevor man ein Gespann vom Bock aus fuhr, das Gespann vom Sattel gefahren wurde. Hier jedoch sitzt der "Fahrer" auf dem linken Pferde, dem "Sattelpferd" und hat rechts das "Handpferd" mit einem Handzügel an der Hand.


    Übrigens ist in Österreich und in Böhmen bis zum sogenannten "Anschluß" durch Hitler 1938 auch links gefahren worden (was kaum noch einer weiß). Doch auch hier saß man auf der rechten Bockseite und hatte die Bremse auf der rechten Seite.


    Eine Erklärung mag sein, daß man, auf der rechten Bockseite sitzend, sein Schwert oder den Degender ja üblicherweise links hing, leichter ziehen konnte.


    Kurzum: Ich habe bis heute weder in der Literatur noch sonstwo eine überzeugende Erklärung gefunden, warum man rechts sitzt.


    Das Argument mit der besseren Übersicht über den Verkehr wäre auf der linken Seite besser, ist auch fraglich. Warum fahren z.B. in den Alpen alle Baufahrzeuge mit Linkssteuerung? Man sitzt hier näher am Fels und somit auf der sicheren Seite???


    A. Nemitz

    A. Nemitz

  • Das Erstaunliche ist ja, daß, bevor man ein Gespann vom Bock aus fuhr, das Gespann vom Sattel gefahren wurde. Hier jedoch sitzt der "Fahrer" auf dem linken Pferde, dem "Sattelpferd" und hat rechts das "Handpferd" mit einem Handzügel an der Hand.

    Unter dem Aspekt, das die meisten Menschen Rechtshänder sind. erscheint dieses auch logisch. Der Fahrer führt das Handperd mit seiner stärkeren rechten Hand, ganz so, wie man es auch vom Boden aus tun würde.



    Eine Erklärung mag sein, daß man, auf der rechten Bockseite sitzend, sein Schwert oder den Degender ja üblicherweise links hing, leichter ziehen konnte.

    Dem kann ich weniger folgen. Mit der Degen oder Schwert an der linken Seite wird es auf dem ja meist als durchgehende Bank gebauten Kutschbock eher unbequem. Damit man sich überhaupt setzen kann, muß der Griff nach hinten zeigen und die Klinge Richtung Fußraum zeigen. Die Waffe ist so alles andere als leicht zu ziehen. Ein Gespann zu führen und sich gleichzeitig mit einer Hiebwaffe zu verteidigen ist wahrscheinlich in beide Richtungen wenig effektiv.


    Gruß


    Lars

  • Also ich finde es recht praktisch, rechts auf dem Bock zu sitzen.
    Zum einen habe ich die bessere Übersicht wenn ich ganz nach rechts an den Straßenrand fahren muß um andere Verkehrsteilnehmer vorbeizulassen und zum anderen hat man auch mehr Platz wenn man mal am Wegesrand mit dem Gespann anhält und nach links zu Wegmitte absteigen kann.
    Als "Rechtshänder" habe ich im rechten Arm auch mehr Kraft, somit kann ich eine auf der rechten Seite angebrachte Bremsvorrichtung stärker anziehen. Der Absteig nach rechts ist durch die Bremseinrichtung (Kurbel, Handgriff usw.) auch behindert.


    Quote

    Eine Erklärung mag sein, daß man, auf der rechten Bockseite sitzend, sein Schwert oder den Degen der ja üblicherweise links hing, leichter ziehen konnte.

    Mit längeren Hieb- oder Stichwaffen auf dem Bock zu hantieren dürfte kaum möglich gewesen sein.
    Bei der Preußischen und später Kaiserlichen Post wurden den Wagen auf Strecken, wo es Überfälle geben konnte "Condukteure" - bewaffneter Begleitschutz - mitgegeben. Diese Condukteure verfügten über ein "Seitengewehr", welches wie ein Kavaleriesäbel, jedoch nur mit einer ca. 30 cm langen Klinge versehen war. Der Condukteuer saß dann links auf dem Bock, wenn er nicht sogar im Fahrgastraum mitfuhr.


    Beste Grüße
    Hans-Jörg

    "Sagt mir nicht, was ich recht mache. Sagt mir lieber, was ich verkehrt mache, denn davon lerne ich am meisten." Kgl. preußischer Baurat Wilhelm Schmidt (1858-1924), Erfinder der Heißdampfmaschine.
    "Ich glaube an das Pferd, das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung." Kaiser Wilhelm II.

  • Eine kleine lustige Erfahrung dazu: Ich habe VOR dem Führerschein*) das DFA IV und III gemacht.
    Wundert sich meine Fahrschullehrerin: Was ist das mit Ihnen? Die meisten muß ich aus der Straßenmitte scheuchen, und Sie kleben immer am rechten Rand?? Hat ein Weilchen gedauert, bis mir klar war, daß man als "Kutscher" ein anderes Verhältnis zum Straßenrand entwickelt als als Autofahrer. (Übrigens habe ich im theoretischen Unterricht eine Fotokopie der "Handzeichen der Fahrzeuglenker" vorgelegt - schlimm, daß die nicht in den Lehrbüchern vorkommen!)


    Gruß vom Harzrand


    Helga


    *) In meinen Jahrgängen war es noch nicht üblich, so um 18 herum den Führerschein zu machen - wozu aquch ?

  • @ Albert:


    Warum findest du es seltsam dass man im Linksverkehr rechts auf dem Bock sitzt? Schau doch mal in die englischen Autos da ist das nicht anders!! Ist doch völlig normal hier in UK (noch in London ist). Wir sitzen ja auch links im Rechtsverkehr im Auto...

    Ponys are like potato chips, you can't have just one!!

  • Danke für eure Antworten. Es freut mich, dass wir hier gemeinsam raten können.


    Die Rechtshänderlastigkeit scheint für mich ein gewichtiges Argument zu sein (wobei ich auf Hans-Jörgs Seite bei der Zeichnung des Postwagens der Gattung O.6 von 1893 eine Linkshänderbedienung der Kurbel gesehen habe, und am Foto der letzten Fahrt der Postkutsche von Ibbenbüren nach Hopsten bei Rheine am 30. Juni 1909 der Kutscher auch auf der linken Seite zu sitzen scheint.)


    Als Alpenfahrer hatte ich auch zuerst an den besseren Blick in den Abgrund gedacht, bis ich mir vorstellte, dass nach der nächsten Kehre am schmalen Weg dieser auf der anderen Seite sein wird. Im gewohnten rechtsseitigen Verkehr auf breiteren Wegen bin ich froh. wenn ich vom Bock aus die seitlichen Begrenzungen und Gefahren besser im Auge habe. Aber darüber würden sich auch die Britten freuen und auch die Böhmen und Österreicher hätten dies vor dem Anschluss gemacht.


    Was ich mir auch überlegt hatte, ob dies mit dem Zusteigen lassen von Fahrgästen und Beifahrern zusammen hängen könnte. Es gibt doch auch Kutschen mit einseitig seitlichem Einstieg. Liegt der nicht meist auf der rechten Seite?


    Warum findest du es seltsam dass man im Linksverkehr rechts auf dem Bock sitzt?

    Wieso? Habe ich wo geschrieben, dass ich das seltsam finde?

    Lange Ohren sind meine Leidenschaft! Deine auch?

  • Es hat damit zu tun, das das Achenbachsystem vom englischen Fahrsystem abgeleitet ist. Und dieses eben im Linksverkehr angewendet wurde. So hieß es in unseren Fahrlehrgängen.
    Der klassische deutsche Bauernkutscher sitzt links. Da ist auch die Handbremse der Arbeitswagen, und bei Bedarf ist man schneller auf- und abgestiegen.

  • Hi,


    Quote from A. Nemitz


    Das Argument mit der besseren Übersicht über den Verkehr wäre auf der linken Seite besser, ist auch fraglich.


    sitzt man auf der linken Seite bei Rechtsverkehr, ist die Übersicht eindeutig besser : an parkenden Fahrzeugen (LKWs o.ä.) kann man besser vorbeischauen, Rechtskurven (Häuserecken, ...) kann man besser einsehen.


    ---------------
    Bei den wendigen 'Stadt-Taxis', den Hansom cab's, war der Fahrersitz mittig montiert.


    Das mit dem Sitzen auf der rechten Seite wurde wohl irgendwann einfach als generell für 'richtig' entschieden (standesgemäß ?). Peitsche kann ja auch kein Grund sein - die Kutschen der Amish werden, schaut man sich Bilder an, auch überwiegend von der rechten Seite gesteuert - und die können bei den geschlossenen Aufbauten überhaupt keine Peitsche einsetzen.


    Gruß, traction

  • Soweit ich es gelesen habe war wohl die Peitsche einer der wichtigsten Gründe für den Sitz auf der rechten Seite. Der Hauptgrund war wohl, dass die meisten Menschen rechtshänder sind. Zum Gebrauch der Peitsche, gerade bei Mehrspännern, wurde die Peitsche mit der Hand geführt, die die bessere Koordination hatte. Das war eben beim größten Teil der Fahrer die rechte Hand. Die Hand mit der geringeren Koordination hielt dann die Leine, somit also die Linke. Zum Halten der Leine war nur Kraft aber keine Koordination nötig. Dadurch blieb für die Bedienung der Bremse nur die rechte Hand, so dass die Hebel für die Zug- und Druckbremsen rechts am Wagen montiert wurden. Bei Wagen mit Hebelbremsen musste der Fahrer dadurch recht sitzen, um die Bremse bedienen zu können. Die Peitschenhaltung mit der rechten Hand soll auch mit zur Entwicklung des Linksverkehrs geführt haben. Die Kutscher haben beim Einsatz der Peitsche an den rechten Pferden immer wieder die Fußgänger mit der Peitche getroffen. Daher fuhren die Fuhrwerke immer möglichst links, um das zu vermeiden. Auf alten französichen Bildern sitzen die meisten Fahrer mittig, ohne Peitsche und mit den Leinen in beiden Händen. Hier fuhr man im Gegensatz zu England und Europa mittig auf der Straße und verständigte sich durch Zuruf, wer wohin ausweicht.

  • Ich lese mich gerade durch den "alten" Achenbach,und dazu konnte ich nicht wirklich etwas genaueres finden,ausser,das dort sowohl das Leinenaufnehmen von Rechts wie links beschrieben wird,für Rechtsfahrer und Linksfahrer ;)


    Auch wird hier das Fahren von der Mitte aus kurz erwähnt.


    Der Hauptgrund war bisher die Bremse,in welchem Land man ist,das ist nicht relevant.


    Meine einzig logische Erklärung ist das man als Rechtshänder mit der Rechten Hand mehr Kraft und mehr Gefühl hat( für Bremse,Peitsche,und feine Leinenhilfen),deshalb der Rechtssitz und die Leinenhaltung Links.


    Selber bin ich Linkshänder,und muß im täglichem Leben mit dieser"Behinderung" zurrechtkommen,ein Umlernen war also nicht nötig ;)


    LG


    Petra

    :D Shetty Team Jahnke - Klein Stark Schwarz

  • Eine Erklärung habe ich schon wiederholt gehört dass nämlich es für den Kutscher wichtig war den rechten Fahrbahnrand zu sehen um Schäden an den Rädern zu vermeiden,durch Hausecken und Bordsteine,es klingt einigermassen logisch ,weil die Hindernisse sind nun mal am Rand der strasse und der Kutscher musste scharf am Rand anhalten um zu vermeiden dass die Herrschaften in die Gosse traten.

  • Die Rechtshänderlastigkeit scheint für mich ein gewichtiges Argument zu sein (wobei ich auf Hans-Jörgs Seite bei der Zeichnung des Postwagens der Gattung O.6 von 1893 eine Linkshänderbedienung der Kurbel gesehen habe, und am Foto der letzten Fahrt der Postkutsche von Ibbenbüren nach Hopsten bei Rheine am 30. Juni 1909 der Kutscher auch auf der linken Seite zu sitzen scheint.)

    Hallo Albert,
    die Zeichnung des O.6 auf meiner Homepage ist recht klein und somit konntest du nicht erkennen, dass die Zugstange der Bremse gestrichelt gezeichnet ist und somit auf der rechten Seite zu finden ist.
    Hier mal ein Foto eines museal erhaltenen O.6 der Kaiserlichen Post.


    [Blocked Image: http://hansjoerg-siepert.magix.net/mpfw01/10/EE/0D/31/C0/AEA211DDA67BEB44508F83F5/EE0D31C0AEA211DD9E4DA022508F83F5.jpg]


    Hier das genannte Bild der letzten Postkutschenfahrt am 30.6.1909 von Ibbenbüren nach Hopsten.
    [Blocked Image: http://hansjoerg-siepert.magix.net/mpfw01/10/7E/10/B7/B0/AEA311DDAEE3FDDF508F83F5/7E10B7B0AEA311DD85F73368508F83F5.jpg]


    Die Bremskurbel ist zwischen den dem zweiten und dritten Postbeamten, die direkt vor den Postwagen stehen, zu erkennen.
    Vielleicht ist der Postillion (Josef Alkemeyer, genannt "Hopsten Jupp") vor lauter Aufregung über seine letzte Fahrt auf dem Bocksitz nach links gerutscht ?



    Eine Erklärung habe ich schon wiederholt gehört dass nämlich es für den Kutscher wichtig war den rechten Fahrbahnrand zu sehen um Schäden an den Rädern zu vermeiden,durch Hausecken und Bordsteine,es klingt einigermassen logisch ,weil die Hindernisse sind nun mal am Rand der Strasse und der Kutscher musste scharf am Rand anhalten um zu vermeiden dass die Herrschaften in die Gosse traten.


    Für mich auch das Argument rechts zu sitzen.
    Da man mit einem doch recht langsamen Gespann sich am rechten Fahrbahnrand halten sollte, habe ich so Dinge wie Bordsteinkanten lieber genau im Bilck. Wenn man da anfährt geht das meist nicht ohne Lackschaden ab, wenn nicht sogar noch schlimmer.


    Beste Grüße
    Hans-Jörg

    "Sagt mir nicht, was ich recht mache. Sagt mir lieber, was ich verkehrt mache, denn davon lerne ich am meisten." Kgl. preußischer Baurat Wilhelm Schmidt (1858-1924), Erfinder der Heißdampfmaschine.
    "Ich glaube an das Pferd, das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung." Kaiser Wilhelm II.

  • Du schriebst "Dort sitzt man auch rechts - im auf der linken Seite rollenden Straßenverkehr."


    Und das ist doch völlig normal. Was dachtest du denn, wie man dort fährt??

    Ponys are like potato chips, you can't have just one!!

  • Danke, Hans -Jörg, für deine Aufklärung. Das hatte ich auf der Zeichnung nicht erkannt. Auch die Kurbel am Foto ist für meine alten Augen kaum noch auszumachen.



    Für mich auch das Argument rechts zu sitzen.
    Da man mit einem doch recht langsamen Gespann sich am rechten Fahrbahnrand halten sollte, habe ich so Dinge wie Bordsteinkanten lieber genau im Bilck. Wenn man da anfährt geht das meist nicht ohne Lackschaden ab, wenn nicht sogar noch schlimmer.


    Aus meiner eigenen bescheidenen Fahrpraxis bin ich voll bei dir - ich fahre ja auf der rechten Straßenseite, und da trifft das sicher zu. Den Blick zum rechten Vorderrad vom Bock wird jeder Fahrer bei uns intus haben. Aber wenn das der Grund zur Position des Bocks auf der rechten Seite wäre: Wieso dann nicht der Bock auf der linken Seite in Zeiten und Ländern wo links gefahren wurde und wird? - ich bin selbst Rechtshänder und die hier gebrachte Rechtshändertheorie ist für mich sehr naheliegend.


    @ Rocky_Graziano
    Ich habe nur fetsgestellt, dass man zwar auf der anderen, linken, Seite fährt, aber auf der gleichen Seite, also rechts, am Bock sitzt wie bei uns, wo bei uns doch auf der rechten Straßenseite gefahren wird. Ich habe weder gedacht, noch unterstellt, dass das in UK oder die Fahrer dort nicht normal seien. Aber wenn oben genannter Grund, Dinge wie Bordsteinkanten besser im Blick zu haben (Und das war auch mein erster Gedanke), der Grund wäre, müssten Bordsteinkannten auf der großen Insel überm Ärmelkanal in der Straßenmitte liegen. :rolleyes:

    Lange Ohren sind meine Leidenschaft! Deine auch?

  • Hi,


    ihr werdet vermutlich keinen tatsächlichen Grund dafür finden.
    Der naheliegenste ist wohl : in Europa gab es 'früher' in div. Länder Linksverkehr - kann man nachlesen : Italien, Österreich, Schweden , Island, Tschechoslowakei, Ungarn, Luxemburg, Portugal - und im Vereinigtem Königreich gibt es die Regelung ja nach wie vor. Im Linksverkehr macht der Fahrer auf der rechten Seite mehr Sinn.
    Vielleicht hat auch das 'British Empire' damit etwas zu tun : man schaut bei den mächtigen ja gerne ab.


    Mit Rechts- oder Linkshänder hat das mit Sicherheit auch wenig zu tun - 'wir' schalten im Auto alle rechts, die Engländer, Japaner, usw. haben als Rechtshänder aber kein Problem damit, die linke Hand zu benutzen.
    Oder Fahrrad : besitzt man einen Rücktritt, wird die Handbremse des Vorderrades i.d.R. (wie bei aktuellen Motorrädern) rechts montiert .... bei Mountainbikes sitzt sie seltsamerweise ab Werk oft links.


    Gruß, traction

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