Wurmkurunverträglichkeit-Alternativen?

  • Wie oft die Kotprobe eingeschickt wurde kann ich nicht sagen da das vor meiner Zeit dort war. Mir wurde es erklärt daß durch die Homöopathie eine Milieu im Darm etc. geschaffen wird das die Würmer nicht "mögen".


    Wie gesagt ob es stimmt oder nicht - ich kenn mich da zuwenig aus ABER Fakt ist daß die Pferde dort nie Probleme haben mit Verwurmung. Eine Stute die dort mal gestanden ist (war von einem Bekannten und noch nicht lange dort) hat massiv auf diese Art der Entwurmung reagiert (Durchfall - also vermute ich mal das sie verwurmt war) also irgendwas muß dran sein an der Sache.

  • Danke Philipp und die anderen.
    Also: Ich habe über zwei Tage hinweg seinen Kot untersucht und KEINE toten Würmer gefunden. Ich bin mir fast sicher, der Kleine hatte keine Würmer, jedenfalls keine sichtbaren und nicht so, dass es schlimm wäre, diese abzutöten. Er hatte KEINE Anschoppung durch Wurmnäuel, ich habe den Kotknollen, der der Verursacher war, gefunden und ebenfalls koplett auseinander genommen. Werder der Kot vorher noch die Haufen nachher hatten tote Würmer drin.
    Interessant ist wirkich, dass es bei Collies und Co eine Avermectine-Unverträglichkeit gibt, sie sich anscheinend auch mit einer Hinterhandschwäche zeigen kann, was natürlich dann auch eine Darmunteraktivität bis kompletter zum Stillstand zur Folge haben kann. Genau diese Symptome zeigte mein Pony, obwohl bisher so eine Reaktion noch nie bei Pferden beobachtet wurde.
    Es fiel mir letztes Mal schon auf, dass sein grösstes Problem seine Hinterhand war. Er konnte nicht stehen, schwankte extrem und torkelte beim Gehen hinten rum, legte sich auch gleich immer wieder hin, ohne unruhig zu sein beim Liegen. Aber offensichtlich war ihm wohl, wenn er nicht auf seinen Beinen stehen musste.
    Ich weiss nicht, was das bei den Hunden genau auslöst und ob es beim Pferd gar nicht möglich ist. aber die Symptome sind interessant.
    Kotproben müssen, laut Tierspital ZH, über mehrere Stunden genommen werden. Von jedem Haufen ein bisschen. Dann ist der 'Erfolg' recht gross.
    Und wie Philipp schreibt: Blut gibt nur zu hohe Werte hier und da an, konkret ein Wurmbefall kann nicht mittels Blutbild diagnostiziert werden.
    Zufüttern regelmässig will ich nichts, mein Kleiner hat ja schon Magenprobleme und kriegt genug anderes. Wenn mir einer jetzt sagen würde, dass das Zeug dem Magen gut tut und auch ganz sicher hilft, würde ich es in Betracht ziehen.


    Es gibt doch noch die Wurmkuren, die man ins Futter gibt, so Pellets. Kennt die jemand? Was hat es da drin? Wie gut sind die? Gibt es da auch verschiedene? wäre das allenfalls etwas, was nicht ganz so stark ist?

  • Hallo Gimmi,


    ich hatte vor 18 Jahren mal so eine Pelletwurmkur weil mein Pferd sich damals nicht anfassen ließ und ich nur mit Futtereimer an sie heran kam. Was soll ich sagen das Pferd hat sie nicht genommen. Was und wie da drin war weiß ich leider nicht mehr.

  • @ gimmi


    bei schottischen schäferhunden und deren rasseverwandten nennt man diese unverträglichkeit auf avermecine MDR (-/-)..
    dieser defekt lässt das medikament ins gehirn und andere organe direkt in die zellen wandern... bei anderen tieren wird es geblockt (-/+ oder +/+).
    eigentlich sollte dann aber auch ein wenig andere symptome festzustellen sein (chronische darmentzündung zb.)
    mdr-hunde zeigen noch andere medikamenten unverträglichkeiten (flohmittel)


    bei pferden ist der gendeffekt bislang nicht bekannt


    auf dem waschzettel der wurmkur steht eine bitte des herrstellers.... bitte informieren sie uns, sollten sie eine nebenwirkung als die aufgeführten bei ihren pferden beobachten
    wie soll dann anderen pferden geholfen werden, wenn das symptom nicht untersucht wird?


    oder sind in den muskeln wurmmaden verendet, die durch ihr leichengift kleine muskelentzündungen verursacht haben....
    denn nicht jeder wurm ist im darm beheimatet..... deshalb betone ich nochmals, kotproben sind nicht aussagekräftig.....

  • Wurmmittel in Pelletform wären Panacur Pellets, die aber jetzt keine Zulassung für Pferde mehr haben. Früher waren Panacur Pellets für Pferde zugelassen. Der Wirkstoff ist hier Fenbendazol.
    Dann gibt es noch Rintal Pellets, die als Wirkstoff Febantel (ein Metabolit von Febantel ist Fenbendazol) enthalten. Rintal ist auch für Pferde zugelassen.
    Beides sind Wurmmittel mit relativ eingeschränktem Wirkspektrum und der Gefahr von Resistenzen.
    Zur Verringerung des Befallsdruckes sind beide Mittel aber gut einsetzbar.




    Mfg


    Lawirant

  • EquimaxTabs ? fressen sie bisher alle

    Quote

    wäre das allenfalls etwas, was nicht ganz so stark ist?

    nein, weil die Dosierungsangaben eingehalten werden müssen um Würmer abzutöten; bleibst Du drunter hilfts nix

    "Ich will nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich sage, alles was ich mache, der Name jedes Gesprächspartners, jeder Ausdruck von Kreativität, Liebe oder Freundschaft aufgezeichnet wird." Edward Snowden - 6.6.2013


    "Aber lasst euch sagen: Es ist schwer eine Obergrenze für Menschen zu finden, wenn das Leid keine hat!" Luise Kinseher - 24.02.2016