Umfrage: mit welchem Gebiss/Geschirr fahrt ihr am liebsten

  • mitwelchem Gebiss/Geschirr fahrt ihr am liebsten 22

    1. Liverpool (6) 27%
    2. Postkandarre (8) 36%
    3. Doppelring (2) 9%
    4. Andere Gebiße (6) 27%
    5. Marathongeschirr (1) 5%
    6. Brustblatt (13) 59%
    7. Kumt (6) 27%
    8. Andere Geschirre (0) 0%

    Hallo hier eine neue Umfrage. Wäre schön, wenn ihr auch was dazu schreiben würdet, wenn ihr z.B. Andere Anspannungen benutzt.

    Ich liebe es bu n t :]

  • Ich fahre mit Postkandarre und Kummet !


    Postkandarre, weil sie sehr ruhg im Maul liegt und weich geschnallt nicht schärfer ist als ein Stangengebiss.


    Kummet, weil das Pferd damit einfach die Kraft am besten in den Zug bringen kann. Mit Hintergeschirr, weils pferdeschonend und praktisch gut ist.


    Ralf

    Kannst Du schon mit Pferden arbeiten ?
    Oder mußt Du noch Traktor fahren ?

  • Hallo,
    ich hoffe das ich das jetzt richtig gemacht habe. ich habe bei marathongeschirr meinen haken gemacht und hoffe das damit das marathonbrustblatt gemeint ist ?(
    genau das fahren wir nämlich mit allen pferden. Seit wir das erste mal damit eingespannt hatten wollten wir weder das brustblatt noch die arbeitskummte mehr fahren.
    wir verwenden eine postkandarre mit 2 ringen ist für die pferde und für uns sehr sehr angenehm!!!!
    In den 30 Jahren die mein mann schon fährt hat er einiges ausprobiert (sicher noch nicht alles) aber von dem was wir hatten ist das sicher das beste!
    Liebe Grüße
    Helga

    =) Liebe Grüße von Helga =)


    :D die lange Ohren und kalte Pferde liebt!!! :]

  • Ich fahre mit meiner QH-Stute Brustblatt und Liverpool im leichten Zug. Wenn ich für das Reitzentrum Luzern fahre dann mit Bündnerkumet und Postkandarre. Im schweren Zug ziehen sie leichter mit Kumet. Die dritte Variante ist Englischkumet , Liverpool und Zylinder wenn es elegant sein soll. Für Hochzeit und so.


    Gruss Rene

  • Hallo
    Wir fahren meistens mit Bündner-Kummet und Liverpoolkandarre, ohne Scheuklappen. Im schweren Zug ziehen sie besser mit Kummet und ganz wichtig ist ein Hintergeschirr. Nur Schweifriemen ist für uns zu wenig, da wir in sehr bergigem Gebiet leben und meistens eine mit Gästen voll beladene Kutsche fahren.
    Im Sommer fahren wir auch schon mal mit Brustblatt, aber auch immer mit Hintergeschirr.
    Gruss Corina

  • Ich fahre einspännig mit Brustblatt und einer doppelt gebr. Trense, da mein Shetty sich auf Kandare weigert, auch nur einen Schritt zu laufen. Er hat noch keine schlechten Erfahrungen mit einer Kandare gemacht, aber da er butterweich im Maul ist, ist mir das doppelt gebr. lieber.
    Ich habe zwar noch eine Doppelringtrense hier liegen, aber damit klemmt er sich die Lefzen ein und mir paßt der Nußknacker-Effekt auch nicht.

    Maka-ke-Wakan
    (die Erde ist heilig
    aus dem Lakota)

  • Hallo Ihr,


    also, ich fahre meine Stute mit Brustblatt und Doppelringtrense.
    Habe es so gelernt und komme gut damit zurecht.


    Habe mal aus Unwissenheit und Übervorsicht die Postkandarre total weich geschnallt. Als sie sich erschreckte und durchging, habe ich sie ganz schlecht zurückholen können.
    Bei gleicher Situation mit Doppelringtrense klappte es viel besser.


    Das Shettygespann wird auch schon mit Wassertrense gefahren. (so haben wir sie mit Geschirr übernommen) Am liebsten gehen sie dann auch noch ohne Scheuklappen. (die Nelli schaut mit Scheuklappen immer so panisch in der Gegend rum)
    Sollte ich, wie es geplant ist, landwirtschaftlich Arbeiten, kommt für mich auch nur ein Kummet in Betracht.


    LG, Astrid

    :) Das Leben ist ein steter Lernprozeß :)

  • So, jetzt hab ich alles zu schnell weggeklickt. Ich habe nur Liverpoolkandarre angeklickt, dabei fehlte noch Kumt. Villeicht kann der Kutscher das noch nachtragen? Denn ich komme jetzt nicht mehr in die Umfrage rein.
    Gruß
    Roswitha

    Roswitha mit Hannes

  • Das Brustblattgeschirr nehmen wir nur fürs Skijöring.
    Am Marathonwagen muss sich unser Häfi einspännig schon mal reinknien,wenn die ganze Familie dabei ist. Darum nehmen wir das englische Kumtgeschirr (mit Hintergeschirr). Es ist leichter als das Bündnergeschirr und man kann mit den kurzen Landen (Selette) enger wenden.
    Zum Holzrücken, für Zugleistungswettbewerbe und für landwirtschaftliche Arbeiten nehmen wir das Bündnergeschirr. Vorteil: schnell Aufgeschirrt.
    Ausserdem habe ich da noch Nylonstrangen mit Gummikern, die Schläge dämpfen sollen.

  • Zitat

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    Da ich sowohl Landwirtschaftlich unterwegs war, als auch des Sonntags mit der Kutsche - und das in Mittelgebirgslage - wollte ich von B wie Brustblatt bis P wie Postkandare alle verwendeten Optionen angeben :]


    Das will man aber hier nicht so haben :(


    Zum Arbeiten habe ich überwiegend im Kummt ( Kumt, Kummet, Kommet, ... ?) mit Doppelringtrense Angespannt.
    Bei leichteren Arbeiten wie z.B. Kartoffel oder Rüben / Mais Hacken auch mal mit Brustblatt.
    Das kann man sich so schön leicht über die Schulter hängen, und mit dem Fahrrad zum Arbeitseinsatz fahren - sofern Pferd und Arbeitsgerät schon vor Ort - der Acker direkt neben der Koppel - waren.


    Der Sonntägliche Ausflug, - auch wenn "über Land", so doch (Mittelgebirgslage) nicht in Landanspannung, sondern im Kumt und mit Liverpoolkandare (mit gebrochenem Gebiß) - und im Fahrgeschirr - sowohl Werktag's als auch Sonntags - immer mit Hintergeschirr !
    In flacherem Gelände hätte ich aber auch Brustblatt mit Postkandare verwendet ! :tongue:

    Kaltblutpower.
    Wehe, wenn sie losgelassen
    :D


    > ein „Mehr“ muss nicht immer auch ein „Besser“ bedeuten <


    Bewahren von Traditionen ist nicht das Anbeten von Asche, sondern die weitergabe des Feuer's
    (frei nach Gustav Mahler)

  • Für meine Dreijährige benutze ich ein einfaches Stangengebiss. Die Postkandarre fand sie doof. Vieleicht später mal. Für späteres fahren ( Pferd ist ja noch in ausbildung) habe ich ein Arbeits-Brustblattlanggeschirr. Ist so schön leicht.


    Schönes Wochenende noch

  • Ich fahre mit normalem Brustblatt, Hintergeschirr und doppelt gebr. Gebiss ohne Scheuklappen.

  • meist mit Kumt, nur gelegentlich mit Brustblatt. Bei landwirtschaftlichen Arbeiten gebißlos (bei Gerätschaften ohne Sitzgelegenheiten oder beim Holzrücken oft nur mit Halfter), vor der Kutsche meist mit doppelt gebrochenem sehr dickem Ausbildungsgebiß oder Wassertrense.
    Extrem selten (und eigentlich nur bei einem unserer Ponys, der es nicht anders kennt und schon so eingefahren zu uns kam) mit Liverpoolkandare, allerdings in der weichsten Verschnallung.
    Ich fahre grundsätzlich nur noch ohne Scheuklappen, weil ich die Erfahrung gemacht habe, daß das guckigste Pferd,wenn es in seinem Sichtfeld nicht eingeschränkt ist, viel ruhiger ist.


    Ich weiß, daß das gebißlose Fahren sehr skeptisch betrachtet wird - auf unbekannten Wegen oder in verkehrsreichen Gebieten wäre ich da wohl auch eher zurückhaltend. Aber unsere Flächen liegen im Naturschutzgebiet weitab von Straßen.
    Es ist ein außerordentlich entspanntes Arbeiten, sowohl für mich als auch für das betreffende Pferd. Vor allem, wenn das Pferd vorwiegend auf Stimmkommandos hört: "geh num" und ein leichtes Zupfen an der Leine heißt rechts und auf "Mausl komm rüber" und leichtes Schlenkern der Leine geht sie links. Die Kommandos (wohl bei jedem anders) "brrr" zum Anhalten oder Bremsen, "Scheritt" und "Terab" kennt Jo auch schon in- und auswendig - nebenbei: sie ist gerade 4 geworden und wir haben erst mit ihr erst dieses Jahr richtig mit der Zugarbeit angefangen.

  • Ich fahre meinen Welsh-A-Mix mit Brustblatt, Hintergeschirr und dem Bitless Bridle. Damit kommt er am besten zurecht, da er sein Leben lang (er ist jetzt geschätzt 23) nur mit Halfter zum Kinderreiten "benutzt" wurde und mit Gebisshilfen nichts anfangen kann. Gebisslos geht er wunderbar.


    Fahren tun wir noch nicht, aber wir sehen uns am Montag eine hübsche kleine Kutsche an, 2achser, einspännig, 2 Sitzbänke. Mal sehen, ob sie mir zusagt :)