Ansprechpartner ist der Schweizer Franz Balmer, der baut Hufschuhe für Rinder passend um. Hinten muß der Ausschnitt vergrößert, vorn der Ausschnitt vergrößert und eine Lasche angenietet werden, dann sind andere Riemen als im Original verbaut und eine trennende Wand im Vorderbereich verhindert Reibung zwischen den Klauen. Ochsentreiber, die mit ihren Tieren weite Wanderungen unternehmen, sind durchaus zufrieden mit dem Ergebnis. Rechts und links ist vorgegeben, hinten und vorn ist austauschbar. Die Tiere gewöhnen sich schnell daran und können, weil die Schuhe einfach an und auszuziehen sind, je nach Zustand der Klauen situationsbedingt mit oder ohne laufen. Die Variabilität der Nutzungsmöglichkeiten überzeugt. Wenn ein passender Schuh gefunden und eingelaufen ist, lassen sich auf Asphalt abgeschmirgelte Sohlen zB. durch aufgeschraubte Autoreifen-Abschnitte ersetzen.