Schmerzen im rechten Ellbogen

  • Hallo an die Erfahrenen,


    ich laboriere seit über zwei Monaten an einer sehr schmerzhaften Sehnenscheidenentzündung in meinem rechten Ellbogen herum. Es wurde langsam besser. Seit gestern Abend brennt der rechte Ellnogen aber wieder wie Freuer. Hab mir den Kopf zerbrochen, was die Ursache sein könnte. Das einzige, was mir als außergewöhnliche Belastung auffiehl, war gestern die Benutzung der Fahrpeitsche, während 30 Minuten Bodenarbeit mit meinen Ponys.


    Die Fahrpeitsche habe ich seit Weihnachten witterungsbedingt nicht mehr in der Hand gehabt. Ich weiß bis jetzt überhaupt noch nicht, wo die Entzündung herkommt, aber es könnte ein Zusammenhang mit der Fahrpeitsche bestehen?? Hat jemand schon ähnliche Probleme mit seinem rechten Arm bekommen? Was kann ich dagegen unternehmen?? ;(


    LG Iris

    "Es ist immer problematisch, wenn das Pferd mehr Hirn hat als der Mensch." Zitat unser Hufschmied :D

  • Hallo iris,


    ja, das kenne ich auch ganz gut. Ich glaube, das kommt nicht allein von der Fahrpeitsche, sondert deutet auf eine zu starre und verkrampfte Handhaltung hin. Das ist mir schon öfters passiert, und da ich fast täglich trainiere, habe ich auf die Schmerzen bisher nie besonders Rücksicht nehmen können (außer mit Reparil o.Ä. einreiben), sondern bin einfach wie immer weiter täglich gefahren. Immer sind die Schmerzen wieder von ganz alleine weggegangen.


    Ich denke, das ist ein Warnsignal des Körpers, daß Dich ermahnt, den Arm nicht so einseitig zu belasten. Und irgendwann sind die Schmerzen so groß, dann kann man gar nicht mehr feste zupacken, aber siehe da, plötzlich klappt das Fahren trotzdem, ohne festes Zupacken. Und plötzlich sind auch die Schmerzen wieder weg. Bei mir war es jedenfalls so.

  • Hallo !



    Arbeitsbedingt hab ich das auch öfters.... d.h. meine schleimbeutel im ellenbogen entzünden sich von der überbeanstruchung .


    Da hilft nur schonen und traumeel :-) sowie so ein ellenbogenschoner oder handgelenksschoner .


    über nacht bandagier ich immer ein das hilft auch sehr gut !


    kannste nicht eine leichter peitsche nehmen ?



    grüssle cissi

  • Hallo Iris,


    kenne ich auch...probier mal die Schüssler-Salben Nr. 3 und 4 im Wechsel, hat mir bei solchen Problemen super geholfen und hat keine Nebenwirkungen.


    lg


    Lisa

  • Danke für Eure Tips! Da wenige Rückmeldungen kamen, kann ich davon ausgehen, daß es sich wohl nicht um den typischen "Fahrpeitschen-Arm" (statt Tennisarm) handelt.


    Der Arzt meint natürlich "Ruhe" halten. Aber jeder, der Pferde hat, weiß, daß das unmöglich ist. Beim Reiten (täglich ca 4 Pferde) ist es garnicht so schmerzhaft, aber beim Fahren unerträglich. Misten ist auch nicht so der Hit, aber irgendwo einen Nagel einschlagen fällt aus wegen is nich. Bin echt frustriert, jetzt, wo ich endlich mit dem Zweispänner anfangen könnte.


    LG Iris

    "Es ist immer problematisch, wenn das Pferd mehr Hirn hat als der Mensch." Zitat unser Hufschmied :D

  • Dieses Problem ist mir leider auch nicht unbekannt, hab mir zuerst eine leichtere Peitsche zugetan, wurde aber nur minim besser.
    Ging dann endlich zu einem Osteopathen, und der konnte mir Helfen.
    Das Problem lag im Rücken, aber die Auswirkung resp der Schmerz trat im Ellenbogen zutage.
    Nach einigen Behandlungen war ich Schmerzfrei, achte mich nun aber, das ich nicht allzu lange mit rel. gestrecktem Arm Arbeite.
    Die Peitschenhaltung ist recht unnatürlich und fährt schon ein. (meine Meinung)

  • Ich kenn das auch. Habe das meistens im linken Ellbogen, zwischendurch auch rechts. Leider ist das bei mir eine Form von Rheuma. Dabei bin ich 26! Besonders weh tut es wenn es naßkalt ist, habe auch Ellbogenschoner zum wärmen. Mir fällt dann im Winter das einhändig fahren schwer. Misten und so ist alles kein Problem. Aber wenn das Gelenk gebeugt ist und etwas belastet wird, dann könnt ich manchmal heulen. Als der erste Schnee kam war es ganz schlimm. Autofahren war die Hölle. Ich konnte gar nicht schalten, weil ich es nicht geschafft den Arm lang zu machen. Mußte mich dann immer nach beugen mit angewinkelten Arm und dann schalten. Immer mit fluchen verbunden.


    Rechts merke ich es wenn ich eine schwere Peitsche in der Hand halte. Max 15min und dann geht nix mehr. Muß die Peitsche weglegen. Habe mir extra leichte Peitschen gekauft, das geht besser. Das Mehrspännig fahren fällt mir bei Kälte auch schwer, aber ich will es nicht aufgeben. Fahre dann nicht so oft im Mehrspänner.


    Habe jetzt eine Salbe vom Arzt mit Kräutern, die hilft gut, man riecht aber wie Wick, Apotheke und Douglas zusammen.


    LG Nadine

    Wenn ein Großpferd bis 3 zählen kann,
    ist ein Pony schon bei 10.
    Ein Shetty hat schon rückwärts wieder zurückgezählt. :thumbsup:

  • Genau so , wie ihr es beschreibt, hat es bei mir im re. Ellenbogen angefangen. Genau als ich anfing zu fahren. Es zog sich ca. 1 jahr hin. Salben, Bestrahlung, Wärme und das ganze Programm. Teils wurde es besser, aber doch in Allgemeinen schlechter. Mein Fahrlehrer sagte auch immer , ich bin zu verkrampft in den Händen und Armen. - Selbst in Ruhestellung waren die Schmerzen da. Bis mein Arzt sagte: " OP". Diagnose war "Tennisarm". Okay! OP erfolgt. Und ein Jahr später war dann auch der li Ellenbogen dran. Gleichzeitig wurde dann auch bei beiden Händen ein Karpaltunnbelsyndrom mitoperiert. Was laut Arzt durch die Überreizung und Überlastung der Ellenbogensehnen mit entwickelt hatte.


    Seitdem habe ich Ruhe. Nix tut mehr weh. Von der OP habe keine Einbuße.


    ( Und bin jetzt lockerer in den Armen und Händen beim Fahren geworden :thumbsup: )

  • Na das sind ja Aussichten..... ;(

    "Es ist immer problematisch, wenn das Pferd mehr Hirn hat als der Mensch." Zitat unser Hufschmied :D

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