Akazie - Robinie etc.

  • Man würde es fast nicht für möglich halten, und doch passiert es immer wieder, das Pferde zugriff zu Akaziensträucher/Bäume haben, oder abgeschnittene Äste zum Knabbern bekommen.


    Akazien sind Hochgiftig, und meist kann kein TA mehr helfen, also Bitte werft mal einen Blick um eure Stallungen/Weide, was da alles so wächst.


    Grund, daß ich das schreibe, bei uns im Dorf sind letzte Woche 2 Freiberger und 2 Shetty’s wegen ein nahme von Akazien Ästen/Rinde eingegangen, da kam jegliche Hilfe zu spät.



    http://www.giftpflanzen-fuer-pferde.de/Akazie.htm

  • Akazien sind Hochgiftig


    Das ist leider falsch_!


    Durch meine Kuitschreisen durch Ungarn und die Toskana habe ich mich zwangsläufig mit beiden Bäumen/Planzen sehr genau befassen müssen. Nachfragen bei Förstern waren erstaunlich unergiebig.


    Also: Die Akazie und die Robinie (sogenannte "Falsche Akazie") haben sehr ähnlich Blätter, deshalb recht schwer zu unterscheiden.


    Aber: Die RObinie hat an ihren Zweigen DOrnen, also leicht gekrümmte kurze, ich muß auch diese "Eselsbrücke" mit dem O benutzen, um mir das zu merken.


    Die AkAzie hat StAcheln also längere, gerade ,


    Die Robinie, auch Falsche Akazie, ist die giftige. Das ist ein richtiger Baum, der bei uns in Deutschland oft auch in Parkanlagen steht. Hier ist alles giftig: Die Blätter, die Rinde, die Blüten, und zwar sehr schnell, innerhalb einer halben Stunden verenden Pferde, die davon gefressen haben. (Passiert auch während eines Turniers in Aachen, wo ein Fahrer seinen Zweispänner mal kurz an einen Baum (unglücklicherweise eine Robinie) für eine Pinkelpause angebunden hatte. Als er zurück kam, waren die Pferde schon hinüber.


    Die (echte) Akazie ist in der Toskana und auch in der ungarischen Pußta eher ein kleiner Baum, ein Strauch, wächst wie Unkraut, und ist NICHT giftig.


    Das Unangenehme ist, daß beide Pflanzen durchaus am selben Ort vorkommen können, wohl weniger in Deutschland, aber in jedem Falle in den Ländern Ungarn und Toskana. Deshalb muß man unbedingt auf die Dornen bzw. Stacheln schauen, sie sind das sicherste Untersscheidungmerkmal.


    Wir haben ja wohl alle bei unseren Fahrkurs beim Thema "Giftpflanzen" darüber etwas gehört, aber offenbar nie das, was man zum Unterscheiden braucht.


    A. Nemitz

    A. Nemitz

  • Ich schau mir die Bäume nicht so genau an: alles, was robinienähnliche Blätter hat (Fiederblätter) ist für meine Vierbeiner Tabu. Damit diskriminiere ich ein paar ungiftige Eschen etc., aber das ist mir lieber als mich zu lange mit der Frage "giftig oder ungiftig" aufzuhalten, während mein Lieblingstier schon am Baum rumkaut. :D

  • Hab mir nun den Platz angeschaut, und ich muß ehrlich gestehen, ich erkenne nicht welcher von diesen Sträuchern dort eine Robinie sein könnte. Auswahl gibt es nicht gross, hat nur diese Sträucher die hier auf dem Foto sind, und sonst nix.


    [Blocked Image: http://i425.photobucket.com/albums/pp331/SwissMule/03012009.jpg]


    Der Platz wurde erst grad diesen Sommer neu Eingezäunt und alles ist im Tip Topem Zustand. Echt zum Heulen das ganze.

  • ich erkenne nicht welcher von diesen Sträuchern dort eine Robinie sein könnte.


    Haben die Äste Dornen (kurz und gebogen = Robinie) ) oder Stacheln (länger + gerade = Akazie).


    Wie schon früher hier im Thread geschrieben wurde: Akazien sind hier in unseren Breiten eher selten (da nicht winterfest), so ist der Verdacht auf "Robinie" eher gegeben.


    A. Nemitz

    A. Nemitz

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