Immer fleißig bremsen...


  • Kann nicht mal wieder jemand etwas darüber schreiben, daß z.B. sein erst 5 Jahre altes Pferd einem Rübenvollernter auf der Straße begegnet ist, das vorbildlich ausgebildete Pferd aber in perfekter Anlehnung und wunderbarer Aufrichtung in geschmeidigem Trab, weich in der Hand und ohne mit der Wimper zu zucken an dem Monster vorbeigezogen ist, daß die Passanten vor Ehrfurcht den Mund nicht mehr zu bekommen haben?


    Nun geht man davon aus, daß die Rübensaison gut 3 Monate geht und und ein Pferd erst ab Vollendung des 3 Lebensjahres angefangen wird zu arbeiten. Dann muß man dieses Pferd wohl fast täglich fahren/arbeiten !


    Wenn das Pferd einigermaßen klar im Kopf ist und vorher nicht versaut wurde sicher machbar.


    Nun gibt es 2 oder vielleicht 3 Schritte die ich hier machen würde.


    1. Schritt: das Pferd vorbereiten und dann einfahren.


    2. Schritt: Diese Situationen suchen mit dem Pferd/Gespann , das heisst daß das Pferd mitunter fast tagtäglich mit Rübenvollernter/ LKW/Traktoren/Baumschinen etc. konfrontiert wird.


    3. Schritt (paralell zu 2. Schritt) Dressurmaäßige Arbeiten auf einem Fahrplatz um Anlehung, Aufrichtung und den Schwungvollen Trab zu üben. Ich bin zwar nicht der Dressurfahrer, glaube aber nicht das sich das sinnvoll im Verkehr üben kann.


    Iris hat zwar nix über 1- oder 2-Späänig gesagt, aber 1 Spännig würde ich einen 5 jährigen erst in eine solche Situation fahren, wenn er das im 2 Spänner sehr gut macht.


    Letztendlich ist es eine Zeitfrage und die Möglichkeiten müssen gegeben sein.
    Und das mit der Wimper, naja das würde ich ihm durchgehen lasen.

    Kannst Du schon mit Pferden arbeiten ?
    Oder mußt Du noch Traktor fahren ?

  • Hi
    Nun ich fahre nur mit Hintergeschirr, dann auch mit dem 2 spänner. Interessanterweise sieht man ja fast alle Marathonfahrer die ohne Hintergeschirr fahren. Was soll der Vorteil sein ohne Hintergeschirr zu fahren?
    LG

  • [Blocked Image: http://img387.imageshack.us/img387/sany0048zo7.jpg/1/w2560.png][Blocked Image: http://img387.imageshack.us/img387/6889/sany0048zo7.jpg]
    Hier ein Bild vom Bauernmarkt, morgens früh um 11, grad angefangen. Natürlich mit Hintergeschirr.
    Geht gar nicht ohne bei uns.
    So 18% Steigungen muß man nicht nur hoch, sondern auch runter. Da kann ich die Kutsche zwar bremsen, aber sobald es rutschig ist (Herbst), nutzt mir das garnix.
    Bei der ersten Fahrstunde mit meinem jetzigen Fahrlehrer, fragte er auch warum ich ein Hintergeschirr hätte, der Marathon hat schliesslich vorne und hinten Scheibenbremsen, die auch ziemlich direkt packen. Ich bin dann mal einen netten Weg mit ihm gefahren, da hat er schnell zugegeben das es ohne nicht geht.
    Übrigens zogen beide Haffis zusammen die Kutsche voll beladen und voll gebremst im Trab locker den Berg hoch und waren danach hochzufrieden, weil sie endlich was tun durften. Ich musste den Herren der Schöpfung mal demonstrieren, das auch die tollen Scheibenbremsen mit der schweren Kutsche die beiden nicht wirklich hindern.
    Natürlich mach ich das nicht ständig, sie meinten nur das die Kutsche ja Bremsen hat und ich die Peitsche (Gas) und Leinen zum Lenken, also Kutsche fahrn ist ja dann wie Auto fahrn.....
    Die drei waren dann sehr beeindrukt von der Kraft der "kleinen" Ponys und haben dann richtig gefolgert, daß Pferde die durchgehen nicht wirklich zu bremsen sind und nähern sich Kutschen bzw. Pferden im Verkehr mit grösster Aufmerksamkeit.

    Leben heisst: Zeichnen ohne Radiergummi

  • Hallo,
    ich würde mal sagen das der jenige gedacht hat das mit bremsen die pferde zum stehen kommen aber in den meisten fällen ist das so das die Pferde nur noch mehr ziehen! Wer einigermaßen gut fahren kann braucht keine vollbremsung! :thumbdown:


    Gruß
    Timo

    Mit freundlichen Grüßen
    Fahrsportler
    :-]


    Die Fahrkunst endet da, wo die Gewalt beginnt - Gewalt beginnt da, wo das Wissen endet :]

  • zum Thema Bremsen:

    serveimage.jpg

    kann mir jemand verraten warum diese Radbremsen den eingestellten Zustand halten? Warum dreht sich da unter dem Bremsen nichts weiter auf bzw. zu? Hebelbremsen haben ja eine Ratsche wo es einhakt ...

    Finsternis kann keine Finsternis vertreiben. Das gelingt nur dem Licht.
    Hass kann den Hass nicht austreiben. Das gelingt nur der Liebe.
    »Kraft zum Lieben« Rede 1963, Martin Luther King (1929-1968)


    Es ist keine Option, den Nazis und Völkischen nun einfach das Feld zu überlassen, weil sie gewaltvoller sind. Es ist auch keine Option, sie zu umwerben und zu verharmlosen und dann jedes Mal wieder überrascht zu sein, wenn sie schießen. Max Czollek 2019

  • Weil dort im Normalfall wie bei der Kurbelbremse eine Spindel dran ist, die über ein Umlenkgetribe durch das Drehen am Rad betätigt wird.

  • naja, schon; aber die Kraft die es nach unten weitergibt gibt es nicht nach oben retour, warum löst sich die Bremse nicht von selber?

    jo, bei der Kurbelbremse ist das auch so

    Finsternis kann keine Finsternis vertreiben. Das gelingt nur dem Licht.
    Hass kann den Hass nicht austreiben. Das gelingt nur der Liebe.
    »Kraft zum Lieben« Rede 1963, Martin Luther King (1929-1968)


    Es ist keine Option, den Nazis und Völkischen nun einfach das Feld zu überlassen, weil sie gewaltvoller sind. Es ist auch keine Option, sie zu umwerben und zu verharmlosen und dann jedes Mal wieder überrascht zu sein, wenn sie schießen. Max Czollek 2019

  • Das ist ne "Kurbel-Spindel-Bremse" - nur eben "ohne" Kurbel, dafür mit Handrad.

    Kaltblutpower.
    Wehe, wenn sie losgelassen :D


    > ein „Mehr“ muss nicht immer auch ein „Besser“ bedeuten <


    Bewahren von Traditionen ist nicht das Anbeten von Asche, sondern die weitergabe des Feuer's
    (frei nach Gustav Mahler)