Ausflug zum Panther River, Alberta

  • Vorbereitungen:


    In unserem Betrieb haben mit einer Ausnahme alle Pferde. Die Chefin macht alle Bilder und Videoclips für für die Werbung auf Social Media. Beim Feierabendbier kam mir die Idee, dass wir in die Berge sollten, dass wir bessere Hintergründe in den Bildern haben. Die Chefin war sofort begeistert und meinte, dass man den Ausflug mit der ganzen Belegschaft als Werbung abbuchen könnte.

    Geplant war ein Ausflug der 3 Tage dauert. Erster Tag Anfahrt, und dann mit 2 bis 3 Gespannen beladen mit der ganzen Campingausrüstung und 4 Reitern etwa 4 Stunden ins Tal verschieben. Dort das Lager aufstellen und übernachten. Am zweiten Tag in die Berge reiten und am dritten Tag wieder abbrechen und zurück zu den Fahrzeugen verschieben

    Jedoch mussten wir bald eingestehen, dass die meisten Pferde (und Reiter) nicht genügend fit waren für dieses Unternehmen und mein Wagen nicht unbedingt geeignet war um voll, vor allem in Verbindung mit denen Pferden die ich mitnehmen wollte, auf diese Anspruchsvolle Strecke zu nehmen.

    Da es am Anfang vom Wagon Trail einen Parkplatz als auch einen Campingplatz hat, haben wir uns entschieden, dort zu übernachten und "nur " Tagestouren zu machen.

    Da der Samstag der umsatzstärkste Tag der Woche ist und wir Sonntag und Montag sowieso geschlossen haben, machte es nur Sinn, Sonntag bis Dienstag zu gehen.


    Fortsetzung folgt...

  • Die Woche vor dem Ausflug war ziemlich hektisch, viel Arbeit im Betrieb, die Räder am Anhänger für die Kutsche mussten noch gewechselt werden, eine Deichselverlängerung mit Brille und dazugehöriger Spreaderbar wurde noch angefertigt. Am Donnerstag Abend kam noch der Hufschmied. Am Freitag hatten wir Karten für das Chuck Wagon Finals und am Samstag bis nach Mitternacht Geschirre überprüft und repariert. Da der Wagen momentan nur eine Kurbelbremse hat, die nur auf die Hinterachse wirkt wollte ich sicher sein dass die Pferde den Wagen auch aufhalten können und habe darum Quarterstraps und Martingale durch neue ersetzt. Auch die Ringe an den Kumtstangen wurden überprüft und teilweise neu geschweißt.

  • klasse; freu mich aufs teilhaben dürfen...

    »Es gibt kein christliches, kein muslimisches, kein jüdisches Blut. Es gibt nur menschliches Blut. Wir sind alle gleich. Seid Menschen!«

    Margot Friedländer, April 2025

  • Am Sonntag Morgen hieß es dann früh aufstehen und den Wagen zu beladen. Alles für die Pferde war schnell zusammen gesucht. Die Campingausrüstung wollte ich einfach aus dem Wohnwagen nehmen, musste dann aber feststellen dass wir den nicht mehr benutzt haben seit die Kinder groß sind, und dass die wenn sie selber campen waren, Ausrüstung dort geholt haben, aber nicht mehr zurück gebracht haben.

    So musste ich halt Decken anstelle von Schlafsäcken mitnehmen und dabei fand ich noch einen Dutch Oven, den meine älteste mal gekauft hatte und nie benutzt wird.

    Mein Chef tauchte eine halbe Stunde früher auf als Abgemacht um die Pferde abzuholen. Seine 2 waren schon im Anhänger, mussten jedoch zuerst ausgeladen werden, um Reihenfolge so zu ändern, dass der ehemalige Deckhengst, den meine Tochter reitet, nicht direkt neben einer Stute steht. Er fuhr dann noch zu einer Mitarbeiterin um ihre Stute auf noch zu laden. In dieser Zeit zurrten wir alles fest und machten uns auf den Weg.

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