Mit Pferden hat das Video nichts zu tun, aber die sinnvolle Nutzung von Baumrinde ist erhaltenswert. „Schepsen“ oder „Schöpsen“ bezeichnet das Entrinden von Baumstämmen mit dem Schäleisen - eine früher unverzichtbare Arbeit der Waldarbeiter:innen. Das Entrinden im Sommer in größeren Rindenplatten, nennt man „schinden“. Geschälte Stämme ließen sich leichter ins Tal transportieren und waren besser vor Borkenkäfern geschützt. Die körperlich anstrengende Arbeit mit dem Schäleisen war tägliche Routine, und selbst die Baumrinde fand Verwendung, etwa für einfache Schutzhütten. Damals geschah alles von Hand: Fällen, Entrinden, Aufladen und Abtransport ins Tal. Ein Stück Handwerksgeschichte, das Nachhaltigkeit lehrt.
Das Schepsen erlaubt überdies ein sicheres bauen von Floß, mit dem sich die Stämme in größeren Bächen weitertransportieren lassen.