Steckrübenkraut für dabei

  • Hallo Ihr lieben Kutschermahlzeitenköche,
    ich habe noch ein schönes Rezept in einer Biozeitung gefunden (da werden schonmal andere Gemüsesorten gut beschrieben)


    Steckrübenkraut


    1 Steckrübe (ca800g)
    1,5l Wasser
    150ml Apfelessig
    30g Zucker
    1 TL Salz
    1Lorbeerblatt
    3 wacholderbeeren
    3 Pimentkörner
    2 Gewürznelken


    Die Steckrübe waschen und mit einem Messer vom Strunk zur Wurzel großzügig schälen. Die Steckrübe auf einer Rohkostreibe grob raspeln.
    In einem Topf mit Wasser, Essig Zucker Salz und Gewürzen zum kochen bringen. Die Steckrübenraspel dazugeben und zugedeckt bei schwacher Hitze etwa 20Min garen.
    Die Steckrübenraspel mit einer Schaumkelle portionsweise aus dem Sud nehmen, abtropfen lassen und auf vorgewärmte Teller geben.
    Sofort servieren.


    Schmeckt hervorragend zu Wild und Kartoffelpüree.


    Rezept stammt aus der Zeitschrift EVE von Chefkoch Thomas Thilemann (Teil vom Weihnachtsmenü)


    Ist aber auch an anderen Tagen lecker


    Viel Spass noch
    Roswitha:P

    Roswitha mit Hannes

  • Fett in der Pfanne erhitzen (ich liebe Butter), Speck und Zwiebel anbraten, Rosenkohl dazugeben und anbraten.
    Gute Brühe anschütten (es geht auch mit Wassser und Shoyu), Rosenkohl mit Salz bestreuen, wenn noch nicht von Brühe und Speck genug dran ist.
    In geschlossener Pfanne gar dünsten.
    Am Schluß Muskat und Pfeffer dran. Wers mag hebt noch gehackte Petersilie drunter oder bestreut ihn mit gerösteten Mandeln.
    Ist schnell fertig und sehr aromatisch.


    Ich brauche nicht zu erwähnen, daß Rosenkohl, wenn er mit zuviel Stickstoff gedüngt ist, beim Kochen stinkt und auch Blähungen verursacht.
    Also schon deshalb biologisch angebauten nehmen (egal ob aus einem Gärtchen oder im Bioladen). Schmeckt auf alle Fälle immer besser.


    Guten Hunger
    Roswitha :D

    Roswitha mit Hannes

    Edited once, last by Roswitha ().

  • Hallo Roswitha!


    Nu, bin ich aber platt! Wo sind denn all die leckeren Rezepte von Dir geblieben? das waren doch mal mehr!


    Wat hälst`n von der Idee, mal Deine Rezepte als gesammelte Werke zu veröffentlichen?


    Das wäre ein echter Dienst am Wohle des Volkes!



    magenknurrende Grüße verbunden mit sabbernder Vorfreude


    Zugpferd

    Kalt ist heiß !

  • Es ehrt mich sehr, dass Du meine Kochkunst so hoch einschätzt. Andererseits glaube ich, dass hier einige Herren und Damen super kochen. Nur schreibt hier keiner mehr rein. Aber ich will es nochmal versuchen. Zu Weihnachten hatten wir ein nettes Menü mit Wild ausgewählt. Wir hatten noch etwas Hirsch.


    Also
    einen Hirsch oder Rehbraten (schön ist vom Hirsch die Rolle dafür)
    von allen Seiten gut anbraten. Wenn ringsrum die Poren geschlossen sind Salz und Pfeffer dran.
    Zum Überbacken eine Paste aus:
    1-2 EL Butter
    ein Zweig Rosmarin
    6 getrocknete Aprikosen
    6 getrocknete Pflaumen (ohne Stein)
    3 Stk Lebkuchen
    2 EL Walnüsse
    geriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
    Saft einer halben Zitrone
    60g Semmelbrösel
    frisch gemahlener Koriander
    Diese Zutaten fein hacken, mit Salz und Pfeffer abschmecken


    Den Braten in ca 2cm dicke Medaillons schneiden und auf ein gefettetes Blackblechlegen, die Paste darauf streichen und das Ganze 3-5 Minuten grillen (oder falls nicht vorhanden nur Oberhitze draufgeben).


    Für die Sauce:
    1 Schalotte
    1 EL Butter
    100ml Portwein,
    100ml Wild- oder Kalbsfond (zur Not auch Brühe)
    1EL Johannesbeergelee
    Salz, Frisch gemahlener Pfeffer


    Schalotte schälen, fein würfeln in Butter glasig dünsten. Mit Portwein ablöschen und auf die hälfte reduzieren lassen (köcheln bis nur die Hälfte bleibt). Mit dem Wildfond dann wieder angiessen, nochmals um die Hälfte reduzieren lassen. Das Gelee unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.


    Es ist ganz gut, wenn man die Sauce vorbereitet, dann hat man nicht so einen Stress und alles ist ganz schnell auf dem Tisch.
    Dazu schmecken hervorragend Schwarzwurzeln und Kartoffelpüree


    Rezept frei nach Thomas Thilemann, Superkoch im "Wirtshaus zum Hermannsdorfer Schweinsbräu" in Glonn bei München

    Roswitha mit Hannes

  • Hallo,
    wie wäre es denn zum Abschluß einer deftigen Mahlzeit mit einem
    Kutscherschnaps?
    Ich habe da z.B.: den "Steinbacher Kutscherschnaps", einen Obstbrannt aus Äpfel und Birnen.
    Da wir unser eigenes Obst von unseren Streuobstwiesen Einmaischen und in einer Lohnbrennerei abbrennen lassen,vermarkten wir diese Obstbrände sebst.
    Bei einem Stammtischabend der Haflingerfreunde kam die Idee auf und einer sagte zu mir "kannst Du mal einen Kutscherschnaps für das nächste Kutschenteffen machen"?
    So entstand der "Steinbacher Kutscherschnaps".


    Gruß Jürgen


    und allen einen guten Rutsch!!

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