Gebißlos fahren?

  • meine reagiert gebisslos genauso wie mit Gebiss. Ich reite auch oft nur mit Halsring ins Gelände. Ich habe da glaub eh ne andere Einstellung wie manch anderer, für mich ist es so, dass wenn ein Pferd nur mit Kandarre zu reiten oder fahren ist, dann stimmt was in der Ausbildung und in der Zusammenarbeit nicht. Zerreist mich jetzt, aber ich sehe es einfach so......ohne hier natürlich jemanden persönlich angreifen zu wollen ;-)

    Ich sehe es genauso, vielen Dank

    Es geht im Prinzip auch nicht ob man kann! ...sondern mehr darum, ob man SOLLTE!

    Naja es geht schon darum ob man kann, weil wenn mann es nicht kann, dann sollte man es auch auf keinen Fall.


    Ich würde sagen man sollte mit dr Vorrauzssetzung, dass man es können sollte. Wenn man es dann nähmlich kann, dann kann man es auf jeden Fall. Bei Kandarren z.B. ist es nämlich nicht gegeben, dass man es wirklich kann, was es dann nicht wirklich sicher macht.


    No risk, no fun?

    Blödsinn! Es ist doch eher Blödsinn, immer nur mit der Notbremse zu fahren.

    Ohne Gebiss hat man Probleme mit den "s" - und "sch"- Lauten.

  • Jetzt hab ich schon länger hier mitgelesen und muss jetzt doch mal meinen Senf dazu geben.


    Ich finde es schade, dass hier anscheinend die Fronten "Gebisslos oder Fahrkandare" ziemlich verhärtet sind. Besonders fällt mir auf, dass die "Gebisslose Fraktion" doch gerne mal es so darstellt, dass die Leute die mit Fahrkandare fahren, anders nicht können. Wirkt für mich ein bisschen überheblich.
    (Dies ist ein Forum und das geschriebene Wort lässt sich oft anders auslegen als das gesprochene, ich will keinem was unterstellen und keinen Angreifen, das ist nur mein persönlicher Eindruck)


    Grundsätzlich kann ich die Argumentation nicht nachvollziehen, dass man ein Pferd schont, indem man es gebisslos fährt. Eine weich anstehende Fahrkandare mit einer gleichmäßig leichten Zügelverbindung und ein vorausschauender, rücksichtsvoller Fahrer wird seinem Pferd bestimmt nichts böses tun. Das Einwirkungsspektrum mit Stange und Hebel ist aber bestimmt in NOTSITUATIONEN größer. Im Gegenzug kann eine falsch eingestellte gebisslose Zäumung auch Schaden anrichten (z.B. bei zu tief verschnalltem Nasenriemen)


    Es kommt nicht auf das Gebiss an, sondern auf den Bediener.


    Andererseits - jetzt kann ich nur vom Reiten (englisch) sprechen - dressurmäßige Arbeit auf einem gewissen Niveau wird mit gebissloser Zäumung schwierig, da hier kaum eine gleichmäßige Anlehnung an den Zügel erhalten werden kann, bei gebisslosen Zäumungen wird ja eher mit impulsartigen Hilfen gearbeitet.


    Hier wurde ja auch schon erwähnt, dass beim Reiten die Zügel die untergeordnetste Hilfe sind, beim Fahren sind die Leinen wohl fast die wichtigste Hilfe. Ich denke da kann man Reiten und Fahren einfach nicht vergleichen.


    Die wichtigste Argumentation ist für mich aber der versicherungsrechtliche Aspekt. Passiert doch mal was und die Versicherung verweigert die Zahlung, weil gebisslos gefahren wurde, hat man den Salat. Ich denke mit der Kutsche im Gelände ist das Gefahrenpotenzial doch größer als zu Pferd, und wenn ich damit (und sei es nur für die Versicherung) durch eine Fahrkandare ein bisschen was von diesem Risiko ausschalten kann, dann tu ich das.


    Wie gesagt, es ist meine Meinung und ich käme nicht auf die Idee, gebisslos fahren zu wollen (ich reite meine Pferde auch schon mal ohne Sattel und mit Stallhalfter auf dem Reitplatz, ins Gelände würde ich aber so auch nicht wollen, obwohl es laut Versicherung sogar abgesichert wäre), einfach weil ich ein vorsichtiger Mensch bin und gerne das Risiko so klein wie möglich habe. Wenn mein Pferd dann auf "hoo" steht, ists gut, wenn nicht, und sich eine gefährliche Situation anbahnt, kann ich beherzt in die Leinen greifen. Fertig. Irgendwer hat geschrieben, dass man immer mit Notbremse fährt - nun, im Flugzeug sind auch Schwimmwesten, auch wenn bestimmt keiner scharf drauf ist ne Notlandung im Meer zu machen ist es doch gut zu wissen, dass sie da sind...


    Es gibt bestimmt Pferde, die anatomisch oder gesundheitlich bedingt oder wegen schlechten Erfahrungen kein Gebiss im Maul haben können, aber von solchen Ausnahmen spreche ich jetzt nicht. Wenn ich ein Durchschnittspferd oder Durchschnittspony habe, das an das Gebiss gewöhnt ist und keine Probleme damit hat, kann ich doch auch mit Gebiss fahren?


    Wie gesagt, meine persönliche Meinung, ich will keinem gebisslos-Fahrer reinreden und wenn das für euch der richtige Weg ist, habt Spaß dabei! Ich wünsche euch aber dass - falls etwas passiert - eure Versicherung sich nicht querstellt. Nachher ist man immer schlauer... :(


    (Und sicher könnte man das deutsche/österreichische/schweizer/woauchimmer Versicherungsrecht anzweifeln, aber das steht ja eigentlich hier nicht zur Diskussion)


    In diesem Sinne, jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden... :)

    LG,
    Pleini
    :-]

  • Little Joe, Pauline, Gardist und Pleini:


    Kann mich euren Ausführungen nur anschliessen....


    @an die Gebisslosen:


    Ihr schuldet mir immer noch die Anwort auf meine Frage nach der Extremsituation (also einer, in der das Tier seinen Instinkten folgt, und nicht einer andressierten Verhaltensweise), die ihr ohne Gebiss besser entschärfen könnt, als mit Fahrgebiss?.

  • Quote

    @an die Gebisslosen:


    Ihr schuldet mir immer noch die Anwort auf meine Frage nach der Extremsituation (also einer, in der das Tier seinen Instinkten folgt, und nicht einer andressierten Verhaltensweise), die ihr ohne Gebiss besser entschärfen könnt, als mit Fahrgebiss?.



    ich spreche für mich und mein Pferd: mein Pferd reagiert gebisslos genauso und teils besser wie mit Gebiss. was nützt uns das Gebiss, wenn sich mein Pferd drauf fest beisst und durchgeht? Das kann mir gebisslos nicht passieren. Ich mag und will meinm Pferd nicht mit Gebiss und schon garnicht mit Kandarre fahren. Und ich wiederhole mich nochmals: was ich mit meinem Pferd mache würde ich auch niemals mit jedem Pferd machen.


    Noch was: ich sehe hier keine verhärtenten Fronten zwischen gebisslos und Gebiss-Fahrer. jeder muss das für sich und sein Pferd selber entscheiden.

    Hufpflegerin und Hufschuhcoach

  • Quote

    Es gibt bestimmt Pferde, die anatomisch oder gesundheitlich bedingt oder wegen schlechten Erfahrungen kein Gebiss im Maul haben können, aber von solchen Ausnahmen spreche ich jetzt nicht. Wenn ich ein Durchschnittspferd oder Durchschnittspony habe, das an das Gebiss gewöhnt ist und keine Probleme damit hat, kann ich doch auch mit Gebiss fahren?

    Hufpflege-Manu: Ich denke, du gehörst da zu den erwähnten "Ausnahmen" ^^
    Ich denke halt immer noch, das ein festmachen im Maul mit Gebiss trotzdem noch angenehmer ist, als ein festmachen Gebisslos. Trotzdem galoppiere ich mit Stallhalfter ohne Sattel über Stoppelfelder... Gebisslos im Zug geht bei mir auch; aber nur vor der Schleppe auf dem Platz; nie vor der Kutsche; ich hänge an meinem Leben und an dem meiner Mitmenschen.

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    but Professionals built the Titanic...

  • Quote

    als ein festmachen Gebisslos.


    das musst du mir mal näher erklären, wie du das meinst. kann dir da nicht folgen.



    Quote

    Trotzdem galoppiere ich mit Stallhalfter ohne Sattel über Stoppelfelder


    das finde ich genauso gleichgefährlich wie gebisslos fahren. Ein dummer Buckler und du liegst unten und dein Pferd kann dann sonst was anstellen.

    Hufpflegerin und Hufschuhcoach

  • Gebisslos reiten ist bei weitem nicht so gefährlich, wie gebisslos fahren! Ein Pferd ohne Reiter läuft meist nicht weit und hat auch nichts um sich, was es groß behindert und damit ängstigen kann. Ein Pferd mit evtl. führerloser, umgekippter Kutsche rennt eher weiter bis es das ganze Zeug los ist.
    Und beim Fahren geht es oft nicht nur um einen selbst. Als Kutscher trägt man auch Verantwortung für die Fahrgäste. - Und da bin ich lieber auf der sicheren / versicherten Seite.


    LG Gabriele

  • Manu: Mit "festmachen" meine ich, dass Zügel/Leinenhilfe nicht mehr ankommt: Hals starr und "Ignoriermodus" an. Und es hat sicherlich einen Grund, warum sich das Gebiss im Laufe der Jahr(hundert)e durchgesetzt hat; ansonsten würde doch auch heute noch mindestens die Hälfte Gebisslos reiten...


    Nunja; wenn mein Pony mit der Kutsche zur Seite springt, Kutsche im Graben, kippt um, Pferd panisch wegrennt... an der Straße noch zwei Autos ausweichen und gegen den Baum fahren... :wacko:
    Ohne Sattel machen a) Seitenhüpfer nichts aus und b) sollte ich doch mal runterfallen, so wird sie im Normalfall bis zum nächsten Grashalm laufen oder sich verwirrt umdrehen, was sie da verloren hat.
    Insofern kann ich schon verstehen, dass meine Versicherung das eine abdeckt, das andere jedoch nicht!


    Manu: Auch wenn es gebisslos bei dir klappt (und ich es dir auch glaube): Lass mal einen Autofahrer so an dir vorbeifahren, dass er dich streift und somit auch dein braves Pferd in Panik davonstürmt. Wenn da dann noch irgendwas passiert (jemand weicht euch aus und *rumms*), dann wird dir (egal wie du argumentierst) die Versicherung vorhalten "Mit Gebiss wäre das nicht passiert" und du müsstest einen Teil des Schadens bezahlen.
    (Gibt es eigentlich Versicherungen, die das gebisslose Fahren auf Nachfrage / mit Beitragserhöhung mitversichern würden?)

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  • Gebisslos reiten ist bei weitem nicht so gefährlich, wie gebisslos fahren! Ein Pferd ohne Reiter läuft meist nicht weit und hat auch nichts um sich, was es groß behindert und damit ängstigen kann. Ein Pferd mit evtl. führerloser, umgekippter Kutsche rennt eher weiter bis es das ganze Zeug los ist.
    Und beim Fahren geht es oft nicht nur um einen selbst. Als Kutscher trägt man auch Verantwortung für die Fahrgäste. - Und da bin ich lieber auf der sicheren / versicherten Seite.


    LG Gabriele


    genau, fahr mal auf einer 4 spurigen Straße im Stau ohne Gebiss, Sekunden später hast du selber keins mehr.

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    Und es hat sicherlich einen Grund, warum sich das Gebiss im Laufe der Jahr(hundert)e durchgesetzt hat; ansonsten würde doch auch heute noch mindestens die Hälfte Gebisslos reiten...


    jip, das ist wie mit den Beschlägen, weilman es eben immer so gemacht hat und bei vielen immer noch der Irrglaube drin steckt, dass man ein Pferd nur mit Gebiss anhalten kann. Ich komme genug rum und höre tagtäglich die gleichen Argumente, egal obs um gebisse oder beschläge geht.


    Versicherungstechnisch habe ich übrigens extra bei meiner versicherung nachgefragt und sie deckt ab wenn ich gebisslos fahre ;-)


    Quote

    genau, fahr mal auf einer 4 spurigen Straße im Stau ohne Gebiss, Sekunden später hast du selber keins mehr


    ich habe keinen Grund auf einer 4 spurigen Strasse mit dem Sulky den verkehr aufzuhalten, von daher wird mir das nie passieren ;-)

    Hufpflegerin und Hufschuhcoach

  • Quote

    Versicherungstechnisch habe ich übrigens extra bei meiner versicherung nachgefragt und sie deckt ab wenn ich gebisslos fahre ;-)

    Hast du das schriftlich? Weil: Was nirgends schwarz auf weiß steht, wurde im Falle eines Falles auch nie gesagt...
    (der Grund, warum ich mir von der Versicherung ein Schreiben habe geben lassen, wo drin seht, dass auch Fahren ohne Beifahrer und ohne Abzeichen mitversichert ist)

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  • unabhängig davon ob die Versichung zahlt (was ja schon sehr sehr wichtig ist für unbeteiligte dritte), was ist denn mit der Strafrechtlichen Sache? Weiß einer wie das von der StVo geregelt ist?


    Also zb Pferd/Pony springt ins Auto und jemand wird schwer verletzt/getötet. Kann mir schon vorstellen, dass man dann eher oder härter bestraft wird von Justizia.


    Ich kann dazu nur folgendes sagen: ich kann ein Pferd mit keine Gebiss der Welt halten, wenn es abgehen will. Aber! ich kann den Anhalteweg doch sichtlich verkürzen, das Pferd frühzeitig stoppen und die Richtung besser bestimmen. Das tut dann im Fall der Fälle schonmal weh, ein Aufschlag aufs Auto oder gegen die S-Bahn aber sicher auch (sind hier sehr dicht besiedelt mit sehr viel Verkehr).


    Unsere Ponys, zumindest die die relativ fertig ausgebildet (fertig ist man ja nie) sind kann man auch reiten oder fahren ohne ein Gebiss zu verwenden. Dennoch käme es mir nicht in den Sinn mich so auf nicht eingefriedetem Bereich zu bewegen. Obwohl die Beziehung stimmt und die Pferdchen abgeklärt sind was äußere Einflüsse angeht bleiben es Fluchttiere die zwar vor raschelnden Tüten nicht weg springen, aber denen ein Motorad was 20 cm neben ihnen aufreisst schonmal Angst einjagt.


    Bei meinem Fahrkurs hatte ich tolle Ponys vorm Wagen. Allerdings gab es auch Situationen wo der überholende LKW gefühlte Stunden neben einem im Getriebe rum rührte. Mir sind fast die Arme abgefallen und die kleinen Raketen waren mehr über dem Boden wie darauf, allerdings hätte ich da mit einer gebisslosen Zäumung sicher alt ausgesehen.


    Würde ich in einer Ecke wohnen, wo man alle 3 Tage mal ein Auto sieht, wäre ich vll auch entspannter was das Thema angeht. Aber hier lebe ich mit Autos, LKW, Hundertschaften von Mopeds, Zügen und Co. auf engstem Raum. Da muss ich jede Möglichkeit ergreifen die Notbremse zu ziehen, wenn nötig. Da kann ich nicht drauf vertrauen, dass die Beziehung stimmt. Ein Fluchtier bleibt ein Fluchttier.

    übrigens wer Sarkasmus findet - diesen kann man wunderbar zum basteln benutzen, an die Wand hängen oder sich auf die eigene Stirn tackern

  • Hallo alle zusammen!! Ich denke ja, "gebisslos" ist ein dehnbarer Begriff! Das geht ja von Stäbchen schwingen, Halsring, über irgendwelche kleinen Bändchen, Halfter, extra gefertigte Kopfstücke bis hin zu Rädchen und Hackamore. Und ich finde gerade die erst genannten Dinge gehören nur auf einen festen begrenzten Platz/Halle, so schön das Indianerfeeling und der Glaube, man wäre jetzt super pferdefreundlich (dann sollte man vielleicht gar nicht reiten :D ) , auch ist! Denn im Gelände kann auch das unerschrockenste Pferd sich erschrecken und wenn es dann den Panikmodus anwirft kann ich ihm meine Stäbchen wohl zum Bremsen nur noch zwischen die Beine schmeißen! Die zuletzt genannten Dinge gehören auf jeden Fall in Profihände, denn damit kann man seinem Pferd bei falscher Handhabung gut Schmerzen zufügen! Bei den Sachen dazwischen ist m.E. schon Einwirkung da, halt sehr schwammig, aber zum Reiten akzeptabel, wenn das Pferd daran gewöhnt ist und willig diese Hilfen annimmt! Ob sie vor die Kutsche gehören?? Vielleicht in Ausnahmefällen, wenn wirklich kein Gebiss geht. Und auch dann sollte vorher gut auf begrenzten Platz gearbeitet werden, bis das Pferd auch so sicher an den Hilfen steht!
    Außerdem muss es ja zum Fahren nicht gleich die Kandare sein, wo ich die Leinen am besten gleich unten in den letzten Schlitz reinknalle! Es geht ja auch in einer weichen Verschnallung oder mit Trensengebiss. Aber vielleicht verschafft mir gerade das Gebiss, die entscheidenden Sekunden, die einen Unfall vermeiden können, wo das Bändchen über der Nase beim Pferd erstmal noch gar nichts hervorruft! Aber auch das funktioniert natürlich nur, wenn ich mich und mein Pferd immer weiter ausbilde! Bei undurchlässigen Pferden, die nicht gelernt haben an den Hilfen zu stehen und sich nur aufs Gebiss lümmeln, hilft auch die Variante Kandare-dritter-Schlitzt nicht! Das ist genauso lebensgefährlich wie mit Stäbchen ins Gelände fahren zu wollen!


    Das ist meine Meinung, zuletzt muss das jeder für sich selbst entscheiden, wie viel Gefahr er sich und seinen Mitmenschen zumuten kann!
    Liebe Grüße

    Nur Narren und Jecken reiten (fahren) Schecken!! :tongue:

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    unabhängig davon ob die Versichung zahlt (was ja schon sehr sehr wichtig ist für unbeteiligte dritte), was ist denn mit der Strafrechtlichen Sache? Weiß einer wie das von der StVo geregelt ist?


    Also zb Pferd/Pony springt ins Auto und jemand wird schwer verletzt/getötet. Kann mir schon vorstellen, dass man dann eher oder härter bestraft wird von Justizia.


    das stimmt, Justizia kennt in solchen Fällen kein Pardon, aber das ist genauso wie wenn ich ohne Fahrabzeichen fahre, auch da bin ich laut Justizia voll haftbar.



    Quote

    .... wenn das Pferd daran gewöhnt ist und willig diese Hilfen annimmt....


    und das ist bei unserenm Pferden so, die reagieren gebisslos genauso gut wie mit gebiss, da ich fast nie ein gebiss drin habe kennen sie es auch nicht anders. Mein Mann geht mit unserem Kaltblut mit Halsring in die Versammlung....ich denke, das ist Beweis genug, dass es bei uns funktioniert.
    Kennt jemand Susanne Lohas?

    Hufpflegerin und Hufschuhcoach

  • aber das ist genauso wie wenn ich ohne Fahrabzeichen fahre, auch da bin ich laut Justizia voll haftbar.



    Wo kommt denn diese Information her. Da würde mich schon die entsprechende Stelle in der StVO bzw. in der StVZO und/oder einschlägige Gerichtsurteile interessieren.


    Also: Her mit den Fakten!


    A. Nemitz

    A. Nemitz

  • Na, da hätte mich doch sicher damals nach meinem "Zwischenfall" die Polizei oder die Versicherung nach gefragt! Hat sie aber nicht, und die Beamten, die ich immer treffe, haben es auch noch nie, grüßen immer nur. Würde mich auch mal interessieren.
    Petra

  • Mein Mann geht mit unserem Kaltblut mit Halsring in die Versammlung....ich denke, das ist Beweis genug, dass es bei uns funktioniert.


    Zur Versammlung braucht es kein Gebiss, das steht außer Frage.
    Aber wie reagiert das Pferd vor der Kutsche (ohne Reiter!), wenn ihm in einem Dorf eine Horde Kleinkinder auf ihren Bobbycars vor die Füße fährt?
    Wenn ein giftiger Köter aus einer Hofeinfahrt schießt und ihm an die Beine geht?
    Wenn bei der Vorbeifahrt an einem Siloberg plötzlich eine Windböe in 10 m² lose Plane fährt?


    Das waren alles Situationen, in denen ich froh über die Postkandare war, bei meinen gebisslos gerittenen Pferden...

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