Kaltblut beim Einfahren stellt mich vor Herausforderung...

  • @ Ardennerin

    Niemand kann diese Unterscheidung zunächst schlüssig treffen - sie kann sich immer nur aus dem spannenden Feld von 'Versuch & Irrtum' ergeben. Sobald du glaubst zu wissen, liegst du oft blitzschnell daneben. Was in diesen dicken Schädeln gerade vorgeht, erschließt sich immer nur aus den erwünschten (oder eben unerwünschten...) Reaktionen des Tieres.

    Gegenseitiges Vertrauen aufbauen ist die Wurzel jeder Zusammenarbeit. Deinen persönlichen Irrtum musst du dabei billigend einkalkulieren, sonst lässt du es besser. Es existiert keine verbindliche 'Bedienungsanleitung' für Pferd, weil kein Individuum vorhersehbar reagiert........

    Erfahrungswerte können hilfreich sein, aber auch einschläfern. Ein wenig "Bescheid" weist du immer erst, wenn du heil und ohne offene Brüche wieder zu Hause angekommen bist.


    Ein kleines Beispiel, das dass Leben schrieb:

    Eine spätberufene Haflingerin (14-jährig) wurde mir zusammen mit einem gleichaltrigen Wallach zur Ausbildung angeliefert. Die Stute gedachte die klaglosen Jahre ihres unbeschadeten Weideaufenthaltes fortzusetzen und war ein faules (lethargisches) Tier. Der Wallach hatte Freude an der Bewegung und an der Arbeit vor der Kutsche.

    Nach ausgiebiger Vorbereitung an der Doppellonge wurden beide zunächst neben einen "Lehrmeister" gespannt. Der Wallach lief klaglos im Rahmen seiner Vorbereitung, die Stute erübte den Generalstreik. sie lies sich (aber erst nach der Anweisung zum antreten.....) einfach fallen.

    Frage bitte nicht, wie ich das Tier wieder auf die Beine bekam - die pure Tierliebe war es jedenfalls nicht.

    Beim zweiten Anspannen neben dem "Lehrmeister" setzte sich die Stute (wieder erst nach der Anweisung zum antreten...) "nur noch" auf das bräsige Popöchen und war dann einsichtiger in die Notwendigkeiten des 'Vorwärts'. Sie entwickelte sich, war aber immer gern bereit sich der Vorwärtsbewegung zu entziehen.

    Als beide dann erstmals zusammen vor dem Wagen waren, war auch der stolze (unbegnadete) Besitzer zugegen. Ich war siegesgewiss, litt dann aber zu Beginn der Fahrt darunter, das der Wallach immer 'greller' wurde weil er die Stute mitzerren musste. Als ich sie dann endlich in einem halbwegs gemeinsamen Trab hatte, war ich ziemlich froh und baute dieses Ergebnis in der höheren Gangart aus....

    Das erwies sich als dumm, weil ich die beiden - vor einer langen Gefällestrecke mit engen Serpentinen - nicht wieder zurück in den Trab bekam: zusammen genossen beide erstmals im Leben ihre Lauffreude vor einem Karren......Panik war da nicht!

    Im letzten Moment (vor der Gefällestrecke) bog ich scharf links ab, in einen ansteigenden Weg. Blöd nur, das dabei der Wagen umfiel und der beifahrende Besitzer der Tiere anschließend kopfüber (aber bis auf ein paar kleine Schrammen unverletzt!) in einer Fichte steckte. Das die Deichsel nicht mehr gaaanz gerade war, hinderte uns nicht an der rfolgreichen Rückkehr zum Stall........

    Mißerfolg macht bescheiden?

    Stute und Wallach liefen fortan, jedenfalls bei mir, klaglos und nun beide mit ausreichendem Vorwärtsdrang........

    reitwax

    Edited once, last by reitwax ().

  • ja aus Fehlern lernt man. Wird auch keiner perfekt geboren.

    Mit Holzrücken kann ich nicht dienen, da habe ich keine Ahnung von.


    Wir werden den Dicken nun im 2 Spänner mitnehmen. Mal sehen wie sich das gestaltet. Ich werde berichten.


    Zu den anderen Kommentaren, klar ist die Vorarbeit alles. Nun sei gesagt, dass ich immer nur 1 mal die Woche bei dem Pferd bin. Den Rest macht die Besitzerin. Was soll ich den sagen? Muss ihn komplett bei mir haben? Wenn sie das Geld dazu nicht hat, kann man es nicht verlangen.

    Ich habe schon einige Pferde eingefahren, war da aber auch 3-4 mal die Woche dran. Da ging das alles Tadellos, oder nur mit Kleinigkeiten mal an Problemen.

    Aber dieses stoische Stehen kenne ich eben gar nicht. Weil bewegt bekommt man sie ja immer. Nur der Dicke sagt eben, Pech gehabt zu mir.

    "Willst du vom Bock und sonst gut fahren, musst "Kühnheit" du mit "Können" paaren. Doch vor der Kühnheit "Können" wahren, wird manches Unheil dir ersparen!"

  • reitwax

    Solltest Du Deine Erlebnisse einmal in Buchform veröffentlichen, laß es mich wissen. Das _muß_ ich lesen:-;

    Natürlich sind solche Sachen nur im Nachhinein witzig und auch nur dann, wenn es irgendwie dann doch gut gegangen ist.


    Savi

    Es wird Dich nicht im geringsten trösten - aber nämliches Problem hatte ich heute auch. Ich hatte gedacht, ich könne 'mal so eben ein bißchen die Weide schleppen - nein, ging nicht. Da stand eine Statue, die sich gelegentlich hilfesuchend zu mir umdrehte. Die wußte wirklich nicht, was ich von ihr wollte. Stimmhilfen waren auch plötzlich unbekannt. Vielleicht lag es auch an den fehlenden Scheuklappen...


    Das Witzige ist - vor der Kutsche geht sie klaglos, einspännig und bisher überall hin.

    Spontan dachte ich, ich versuche, sie auf ein für sie lohnendes Ziel zuzusteuern. Mal sehen, ob das klappt.

  • Wie kommst du denn auf den Gedanken (mit all deiner Erfahrung mittlerweile!!), dass du irgendein kaum bekanntes Pferd plötzlich mit Schlepp überfallen kannst und das dann funzt? Sei man bloß froh, dass das bloß in seiner Verzweiflung stehenblieb!!! Es handelt sich ja sehr wahrscheinlich nicht um Shette, sondern irgendwas größeres? größere werden sehr oft nur im Zweispänner beigespannt und das war es dann in punkto einfahren, da triffst viele die noch nie was geschleppt haben...…...

  • Die Zitirerei ist mir zu umständlich. Ich denke, jeder findet heraus, was zu welcher Frage oder Aussage gehört.
    Ich kann nur zustimmen: Solange man die Ursache nicht kennt, warum ein Pfrd nicht tut, was es soll, braucht man gar nicht erst anfangen, korrigieren zu wollen.


    ungezogen - unerzogen - verzogen - verdorben

    Die Begriffe haben zwar Schnittmengen (Pferd verhält sich nicht wie gewünscht), sind aber nicht identisch.
    Ungezogen kann jedes Pferd mal sein, auch das Besterzogene:
    weil es mit dem falschen Fuß aufgestanden ist, Zahnweh hat, gerade etwas besseres vor hatte, einen lustigen Einfall hat, auch mal bisschen neckisch ist, oder, der, der gerade mit ihm umgeht, entweder die Gebrauchsanweisung nicht eingeholt hat oder einfach unfähig ist.
    Letzteres hat sicher jeder schon erlebt, dass ein braves Pferd unter neuem Besitzer binnen kürzester Zeit aus dem Ruder läuft.

    unerzogen:
    sind natürlich noch grüne Pferde. Die sind aber meist aufmerksam und wollen lernen, wenn man nicht grob ist und nicht allzu viel falsch macht. Sie machen Fehler, weil sie erst lernen müssen, was Mensch will

    Aber dann gibt es die, denen niemals Grenzen gesetzt wurden. Das geht schon beim Spazieren gehen los: Pferd entscheidet, wann es stehen bleibt, frisst, nicht mehr weiter will oder umdreht. Menschlein hält das Ende vom Strick (blos nicht Pferd mit Gebiss quälen) und ist froh, den nicht aus der Hand gerissen zu bekommen.
    Von hier an sind die Grenzen zum verzogenen Pferd fließend. Das hat sich Unarten angewöhnt, die sich verfestigt haben.
    Solche Pferde sind durch unkonsequenten Umgang, Zaghaftigkei und falsch verstandene Sanftheit im Umgang so geworden. Solchen Pferden muss man auch zeigen, was man von ihnen will natürlich, aber es kann sein, dass sie das zwar verstanden haben, aber nicht wollen, weil sie sonst auch machen konnten was sie möchten.
    Sowohl Pferde mit üppigem Selbstbewußtsein als auch unsichere Pferde werden einem ungeschicktem, zaghaften Menschen nicht vertrauen.
    Sowohl das Selbstbewußte als auch das unsichere Pferd kann die Erfahrung gemacht haben, dass es seine Entscheidung ist, ob es vom Hof geht oder nicht.
    Den verzogenen mit üppigem Selbstbewußtsein muss man (meist nur 1-2 Mal) auch mal sehr deutlich ihre Grenzen aufzeigen.
    Heute, wo Pferde meist nur Hobby sind und die Mehrheit der Pferdebesitzer nicht mit ihnen groß geworden ist, viele mit allzu romantischen Vorstellungen vermenschlichent rangehen, sind solche Pferde überhaupt nicht selten.

    verdorbene Pferde:
    Solche Pferde können wirklich gefährlich werden. Sie wurden zu hart mit Gewalt "erzogen". Für sie ist der Mensch ein Feind und es gibt wirklich welche, die dem Menschen nach dem Leben trachten, wenn man ihnen den Rücken kehrt. Klar, dass jede weitere Härte alles noch schlimmer macht.

    "... dass manche Unarten sich unter einigen hier im Forum überhaupt nicht zeigen würden."

    Trainer bekommen gar nicht selten Pferde zur Korrektur, an denen sie gar nichts zu korrigieren haben, weil das Problem der Reiter ist, nicht das Pferd.

    Pferde sind Herdentiere und grundsätzlich bereit, sich führen (im weiteren Sinne) zu lassen, wenn der Mensch mit ruhiger Bestimmtheit mit ihnen umgeht, oder einen bestimmten Fehler, der in anderer Hand die Zusammenarbeit unerkannt verhinderte, überhaupt gar nicht erst macht.

    Ich hatte mal ein Pensionspferd hier. Die Besitzerin konnte die Stute im Grunde nur auf dem Platz reiten. Im Gelände war sie nach 100m Schritt selbstständig in den Trab gewechselt und nach weiteren 100m in den Galopp. Bremsen ging dann nur noch vor einem Zaun.
    Wir hatten die Stute ein paar mal unter anderer Reiterin mit im Gelände, ohne dass es das geringste Problem gab. Pferd ging alle Gangarten am losen Zügel (western) und war leicht zu parieren, vorn, hinten, allein. Das ganze Geheimnis war loslassen können. Die Besitzerin zog sich sofort fest vor lauter Angst.

    Um auf das Traktorenpferd zurückzukommen:
    Es ist aus der Ferne natürlich schwer zu sagen, ob er wirklich versteht, was er soll. Ich wäre mir da gar nicht so sicher. Es wäre interessant zu wissen, ob er grundsätzlich sehr träge ist (Schrittpferd), also z.B. auch nach 3 Tagen Boxenruhe z.B. kein Temprament entwickelt, wenn man ihn dann frei raus läßt. Ob man in so einem Pferd Bewegungsfreude wecken kann? So ein Pferd würde ich vielleicht vor den Pflug spannen, aber mit flotten Kutschfahrten in Ruhe lassen. Ich finde schon, dass man sich für das, was man mit einem Pferd machen will auch das passende Pferd anschaffen sollte oder eben seine Erwartungen an die Möglichkeiten des Pferdes anpassen sollte.
    Sehr aufschlussreich ist es oft, zu sehen, wie der Besitzer mit dem Pferd umgeht. Vielleicht darf dieses Pverd schon beim Führen stehen bleiben, wann si möchte.



  • Benny! Von Überfallen ist doch keine Rede. Es hing nichts dran außer den Zugsträngen und ich gehe davon aus, daß dieses Pferd schon geschleppt hat, weil ich die Einfahrerin kenne. Möglicherweise aber nur mit Führperson am Kopf. Ich werde mich erkundigen.


    Ich kenne Pferd inzwischen so gut, daß ich ziemlich sicher sein konnte, daß es nicht panisch davon stieben würde - ich fahre es ja, spanne freistehend an und es geht ab und zu etwas wirr und wild bei uns zu. Ich hantiere mit Geduld und ohne Druck und bringe alle Konsequenz auf, derer ich fähig bin: Pferd dankt es und ist ruhig und hantierbar. So etwas wie Reitwaxes Alex würde ich mir wünschen - Ziele darf man ja haben, nicht?


    Ich will, daß Pferd auf Dauer mit mir mistet. Das sollte der Anfang sein.

    Edited once, last by Ardennerin ().

  • Noch ein Nachtrag zu meinem Stehenbleib-Erlebnis von gestern.

    Heute habe ich noch einmal versucht, sie hinten gehend zu steuern. Und - diesmal hat es geklappt. Zwar mit zweimal Stehenbleiben, aber zumindest hatte ich den Eindruck, sie weiß, was ich will und ist bereit es zu tun.


    Da es ja Savis Thread ist und es darum geht, ihr Problem zu diskutieren:

    heute war der Ansatz, von einer bekannten Situation auszugehen und nur wenig am Normalen zu ändern. Konkret: ich habe mir zwei Westernzügel an ein Halfter geclipst und bin mit ihr zu dem Platz gegangen, wo ich anspanne. Ich habe die Zügel aufgenommen und sie gebeten, loszugehen. Nix. Ich habe dann schnell eine Gerte geholt - ich fahre immer mit Peitsche - und sie wie eine Fahrpeitsche gehalten. Noch einmal die Aufforderung. Diesmal ging es ein paar Schritte. Wieder eine Aufforderung, unterstützt durch die Gerte auf der Kruppe. Es ging. Auch die Stimmhilfe zum Halten an der Straße funktionierte einwandfrei. Danach Losgehen auf Stimmhilfe und Einparken am Putzplatz. Das Gleiche in umgekehrter Richtung. Sicher nichts zum Vorzeigen, aber ein himmelweiter Unterschied zu gestern - sie wußte einfach, worum es ging. Grundsätzlich.


    Kannst Du auch bekannte, funktionierende Situationen leicht abwandeln?

  • Ardennerin, genau das ist der Punkt!! ich kann halbwegs geschickt agierend mit jedem Pferd sofort vom Boden aus "losfahren" (wobei ich niemals den Erstversuch ohne Gerte starten würd). Aber an das Pferd und sei dies noch oft gefahren plötzlich etwas nicht rollendes dranzuhängen ohne Vorwarnung ist sportlich.

  • Was verstehst du unter Vorwarnung? Wenn ich Schlitten im Winter hinter hänge, rollt der auch nicht.

  • Du hängst einfach so Schlitten hinter irgendein Pferd??? Hier wird im Herbst mal öfter mit Zweigen an den Zugsträngen auf Asphalt spazieren gelaufen, dann paarmal Schlitten selber (mensch) gezogen, bzw profipony zieht und Frischling lauft daneben und guckt zu bzw hört zu. dann schlitten dran und Mensch lauft vorn mit und erst wenn man bemerkt, dass dies alles "kalt lässt" rutscht Mensch hintere. Funzt auch alles ohne diese "Vorarbeit" nur nicht so Unfall/stressfrei....außerdem fahr ich K-Pony ein, hier gehört "arbeiten" eh dazu noch lang vor dem ersten Kutsch fahren. Nur hab ich bzgl. Fremdpferd keine Illusionen, laufen doch viele ohne Basics rum. je größer das Stm desto unwahrscheinlicher, dass das Tier reele Arbeit kennt!!! Grad groß wird meistens ohne Vorbereitung neben Profi in den Zweispänner gehäkelt und gilt dann als eingefahren.

  • Das, was Du sagst, mag alles gut und richtig sein, trifft aber nicht ganz das Problem.


    Ich hatte den Eindruck, mein Pferdchen blieb stehen, weil sie nicht wußte, was sie sollte. Sie war schlicht überfordert. Ich auch, denn damit hatte ich ja gar nicht gerechnet bei ihrer Vorbildung.


    Da ich mittlerweile nicht mehr so ganz hilflos bin, konnte ich das Setting so verändern, daß das Pferd verstand, was ich wollte. Die Ausführung gehört sicher noch gehörig verbessert, aber zumindest im Grundsatz stimmt es.


    Ich hoffe, daß Savi etwas Ähnliches findet, um ihren Kalten voranzubringen, kann aber nichts Konkretes vorschlagen.

  • Nein, ICH hänge natürlich nicht Schlitten hinter irgend ein Pferd. Ich übe das auch. Allerdings würde ich jetzt nicht erwarten, dass das für ein lange gefahrenes Pferd eine Schwierigkeit ist, eben weil Schlitten anhängen ja am beliebtesten überhaupt ist.

  • So hier die Fahrt von gestern.


    Der Dicke hat sich gut gemacht. Ich habe immer wieder gehalten und ihn anziehen lassen. Das ging mal schneller, mal langsamer, die Reaktion auf die Peitsche. Am Anfang war er sich natürlich etwas unsicher mit dem neuen Pferd daneben. Dann sind sie aber wirklich nett gelaufen.

    Das positive ist eben, dass der andere Freiberger auch sehr gemütlich ist. Und der hat sich wohl gestern gewundert, dass er das erste Mal von mir zu hören bekam, mach mal langsam ;) Vor allem zieht dieser nicht direkt an, wenn ein anderes Pferd getrieben wird. Das war hier ein großer Vorteil.

    Im Trab war der Dicke dann richtig fleißig von sich aus alleine. Wir werden jetzt noch 1 mal den Aufwand machen mit dem Zweispänner. Und dann schauen wir mal wieder was er im Einspänner zu Hausse sagt.


    "Willst du vom Bock und sonst gut fahren, musst "Kühnheit" du mit "Können" paaren. Doch vor der Kühnheit "Können" wahren, wird manches Unheil dir ersparen!"

  • Hallo Savi,

    sieht doch Gut aus :thumbsup:,

    also mir gefällt der Grauschimmel auch vor der Kutsche.

    Fahren, Fahren und nochmals Fahren.

    Gilt vermutlich besonders für die Besitzer des Kaltblüters:?:

    Lieber einen "Steher" als einen Durchgänger, für Anfänger.

    Gutes Gelingen:-]

  • Update:

    Der Dicke macht sich jetzt ganz gut. Wir haben das Thema zu Haus noch einmal sehr lange durch diskutiert. Vom Boden aus gefahren und ihn so lange getrieben bis er angetreten ist. Danach von unserer Seite aus angehalten. So das er irgendwann überrascht war, warum er den stehen bleiben sollte, obwohl er doch laufen soll.


    Das hat gefruchtet. Er geht jetzt am Wagen los. Klar ist er keine Rakete im Schritt, der ist wirklich unterirdisch, aber er läuft. Und er trabt auch an. Das ganze dann minimiert auf Stimmeneinsatz teilweise. Funktioniert noch nicht ganz ohne Peitsche, aber sehr oft schon.

    "Willst du vom Bock und sonst gut fahren, musst "Kühnheit" du mit "Können" paaren. Doch vor der Kühnheit "Können" wahren, wird manches Unheil dir ersparen!"

  • Verstanden hatte er es von Anfang an. Bei den Kalten sind es eben andere Probleme die es zu lösen gibt. Das stehen und verharren war bei dem ja ein prinzipielles Problem, was er ja in der Bodenarbeit, Reiten ect immer zeigt.

    Da mussten wir ihm einfach klar machen, dass es keine Lösung ist um sich zu entziehen.

    "Willst du vom Bock und sonst gut fahren, musst "Kühnheit" du mit "Können" paaren. Doch vor der Kühnheit "Können" wahren, wird manches Unheil dir ersparen!"

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