Weidner Gummiwagen Pferde-/Traktorzug Traktoröse ausbauen

  • Hallo,


    hier steht ein Weidner Ackerwagen der zuletzt für Pferdezug genutzt und auch entsprechend umgebaut wurde. Da die Traktordeichsel stark verbogen ist, würde ich sie gern austauschen. Wie auf den Bildern zu sehen, wurde die die Auflaufbremse bereits teildemontiert, aber im Deichselrohr scheint noch ein Kolben/Zylinder/Feder zu stecken.


    Wie baue ich denn den vorderen verzogenen Stummel aus?

    Gibt es noch Ersatz auf dem Markt?

    Was hat es mit dem gebrochenen Gußklotz vorne auf sich? War der ursprünglich im Deichselrohr als Verstärkung?


    Hier im Forum habe ich schon die Beiträge durchsucht, aber speziell zum Ausbau nichts gefunden.

    Wäre schön wenn jemand helfen könnte.




    Gruß

    Walter

    Der wahre Pferdemann ist derjenige, der seine Pferde entsprechend den jeweiligen Anforderungen richtig anspannt, fährt und einsetzt

    A. Nemitz

    Edited once, last by RD 26: Rechtschreibfehler korrigiert ().

  • Kann die Bilder nicht öffnen:

    "Die von Ihnen angeforderte Seite wurde nicht gefunden. Bitte überprüfen Sie die Adresse oder gehen Sie zurück auf die Startseite."

    steht da.

    Davon abgesehen, ich könnte da eh nichts zu beitragen, aber dümmer wird man da auch nicht von ;o)

    Nach dem Misten ist... vor dem Misten :pinch:

  • Hallo jeverson,


    danke für den Hinweis. Ich habe die Bilder jetzt nochmal hochgeladen, hoffe jetzt sind sie sichtbar.


    Gruß

    Walter

    Der wahre Pferdemann ist derjenige, der seine Pferde entsprechend den jeweiligen Anforderungen richtig anspannt, fährt und einsetzt

    A. Nemitz

  • Der Gussklotz war die vordere Führung der Auflaufvorrichtung , da sieht man ja sogar noch das Loch der Befestigung , wahrscheinlich ist das auf der anderen Seite auch vorhanden.

    Grundsätztlich wurde das ja mal iwi zusammengebaut , demnach kann es auch auseinender gebaut werden . Ich würde mal noch die Schraube auf dem Bild hinter dem Typenschildern ausbauen . Diese wird wahrscheinlich durchgehend sein . Dann fehlen Fotos von der Unterseite der Deichsel , evtl kann man da auch was erkennen , was gelöst werden muss .

    Das Rundeisen mit der Anhängeöse ist rel kurz , diese muss iwi nach vorne raus . Auch wenn die betreffenden Teile gelöst wurde kann es nach dieser Zeit schwer gehen da fest gerostet .

    Rechtlich ist es so dass man damit gar nicht mehr auf öff fahren darf , da an der Deichsel manipiliert wurde , hier schweissen . An einer Zugvorrichtung darf nichts geschweisst oder gebohrt werden , klemmen kann man da z B .

    Auf privaten Gelände dürfte das aber nicht stören .


    Zur Reparatur , einfach gescheit anschauen , sich vorstellen wie es wohl funktionieren könnte . Meist wächst man dann mit seinen Aufgaben , zumindest geht es mir so . Auflaufbremsen hab ich schon mehrere repariert , eine solche jedoch nicht .

  • Danke Kasparow, zumindest scheinen die Bilder jetzt da zu sein. Ich kann da schon allerhand lösen im Vorfeld, aber wie du schon bemerkt hast, muss das noch nicht heißen, dass es auch auseinander geht. :] Da bin ich dann unsicher, ob es am Rost liegt oder ich noch was vergessen habe abzuschrauben. Bilder von unten hab ich gemacht, aber frei Hand mit dem Handy, da erkennt man nix, leider.


    Gruß

    Walter

    Der wahre Pferdemann ist derjenige, der seine Pferde entsprechend den jeweiligen Anforderungen richtig anspannt, fährt und einsetzt

    A. Nemitz

  • Man kann ja die Deichsel hoch heben und abstützen um Fotos zu machen. Oder einfach schauen , sind noch iwo Spannstifte oder Schrauben drin die damit was zu tun haben könnten . Geht denn die Zugöse ein stück weit schieben ? Hast du die von mir beschriebene Schraube schon ausgedreht ?

    Hast du eine Schlepper ? Ich würde nach dem Lösen der Schrauben ect mal eine Tonne oder zwei auf den Wagen laden, dann mit dem Schlepper die Zugvorrichtung zurückdrücken und feste (ruckartig ) nach vorne anfahren , dann muss sich das lösen .


    Oder hast du eine Greifzug ? Den Wagen fixieren und vorne mit dem Greifzug ziehen , oder oder ... mei da gibts viele Möglichkeiten .


    Oder einfach mal die ganze Deichsel abbauen , umdrehen .. ich denke da ist unten ein Stück offen wo man mehr sieht was man machen kann oder könnte .


    Oder du bringst deine Deichsel bei mir vorbei , aber ET dafür hab ich auch keine und die wirds brauchen , weil man so eine Auflaufvorrichtung nicht biegen darf .

  • Noch vergessen , es ist auch naheliegend dass z B die Zugvorrichtung ganz eingeschoben werden muss um überhaupt an die Sicherungsteile ( Bolzen Spannstifte Schrauben ect ) zu gelangen . Also ich würde sagen zuerst muss mal die Zúghülse gängig sein . Also schmieren und probieren , mit zunächst weniger und dann , wenn es nicht geht , mehr Gewalt .


    ich kenne jetzt deine Vorfähigkeiten nicht , aber so schlimm kann das nicht sein , das ist alles lösbar . Es gibt schon viel schwerere Herausforderungen technischer Art .

  • wenn ich mir die Deichsel so ansehe, würde ich sagen komplett ausbauen und ersetzen. da sie bereits dem Anschein nach schon mehrfach nachgeschweißt wurde. Eine Zulassung für den öffentlichen Verkehrsraum hat sie damit verloren und auch ihre Festigkeit.

    :thumbsup: Freude ist da, wo auch Pferde sich wohlfühlen


    HeiBo

  • Vielen Dank für eure Antworten und Tips über die ich mir reichlich Gedanken machen werde und dann mal erste Versuche wage . . .


    Gruß

    Walter

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    A. Nemitz

  • Warum hat es 2 Typenschilder an der Deichsel? Konnte man das Zugmaul umstecken?

    Das war bei diesen Modellen wohl so üblich: 1 Typenschild für die Auflaufbremse das andere für die Zuggabel.


    Gruß

    Walter

    Der wahre Pferdemann ist derjenige, der seine Pferde entsprechend den jeweiligen Anforderungen richtig anspannt, fährt und einsetzt

    A. Nemitz

  • Bin nach Kasparow vorgegangen:

    - alles mehrmals gründlich mit Rostlöser eingesprüht.

    - wenn die Deichsel ganz ausgezogen ist, sieht man durch die seitlichen Öffnungen, 2(?) Spannstifte. Außerdem muss die Schraube hinter dem Typenschild noch raus.

    Weiter bin ich noch nicht gekommen. Mir fehlt derzeit ein Platz zum trocken schrauben. Die Pritsche will ich auch anheben, da ist eine Befestigung ausgeschlagen und das ist beim leeren Wagen dann während der Fahrt ziemlich laut.


    Die Pferde habe ich schon davor gespannt, das geht ganz gut. Die Bremse für den Pferdebetrieb (Kurbelbremse rechts neben dem Bock und Handhebelbremse links) hat unter dem Wagen nur 1 Umlenkhebel, von da gehen die Bremsseile nach vorn und nach hinten. also Bremswirkung immer auf beide Achsen. Das kannte ich bisher so noch nicht. Beim leeren Wagen und bergab blockiert auf losem Unterdrund dann die Hinterachse natürlich recht schnell.


    Gruß

    Walter

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    A. Nemitz

  • Achso ...... ich dachte der Wagen ist repariert .

    Bei uns hätte man bis gestern im Freien und ab Mittag im T Shirt schrauben können . Ist es bei euch oben doch so viel schlechter gewesen ......


    Na die Schraube hinter dem Typenschild hab ich dir ja schon mal angedroht . ;-)


    Und ja die seitlichen Öffnungen haben sicher einen Grund , ich kenne Auflaufdeichseln mit Spannstiften . Kann aber auch hier sein dass die recht schwer austreiben gehen . Oftmals kommen da nur noch Fragmente des Stiftes heraus .


    weiter frohes Vorankommen .

  • Wetter war bei uns auch top, da hab ich lieber eingespannt (nicht nur mit dem Gummiwagen) . :)


    Gruß

    Walter

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    A. Nemitz

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