Einstieg in den Gemüsebau mit Pferden

  • 600m² sind ja schon mal ein guter Anfang.

    Um zu wissen für wieviele Menschen es reicht muß man wissen was alles angebaut werden soll.

    Welche Gemüse? Z.B. Wachsen Kohlgewächse meist sehr gut nach Grünlandumbruch, Kartoffeln aber auch, Möhren hingegen sind im ersten Jahr etwas schwierig wegen evt. Wurzelunkräuter.

    Eine andere Frage ist was können deine Pferde schon? Nicht jedes Fahrpferd läuft gleich gut auf dem Acker.

    Für die Saatbeet Bearbeitung fehlt noch eine Egge.

    Ich würde auch noch den PH- wert (Kalk) feststellen lassen.

  • Wir würden die Fläche gerne etwas aufteilen, Kartoffel steht außer Frage sowie auch Kohl. Gerne würde ich aber auf einem Drittel etwas Bodenverbesserung und gleichzeitig etwas,wie z.B. für die Bienen tun.


    Meine Pferde arbeiten an der Schleppe, der Wallach geht im Wald.... Kutsche ist ohnehin zurzeit keine Option für mich, da ich vor 3 Jahren einen Unfall mit den Beiden hatte. Daher auch die Entscheidung mit den Pferden mehr zu Arbeiten....

  • Wir würden die Fläche gerne etwas aufteilen, Kartoffel steht außer Frage sowie auch Kohl. Gerne würde ich aber auf einem Drittel etwas Bodenverbesserung und gleichzeitig etwas,wie z.B. für die Bienen tun.


    Meine Pferde arbeiten an der Schleppe, der Wallach geht im Wald.... Kutsche ist ohnehin zurzeit keine Option für mich, da ich vor 3 Jahren einen Unfall mit den Beiden hatte. Daher auch die Entscheidung mit den Pferden mehr zu Arbeiten....

    Etwas für die Insekten zu tun ist sicher eine gute Idee.

    Saatgut in kleineren Mengen gibt es z.b. bei http://www.bimgenheimersaatgut.de

    Größere Mengen z.b. bei http://www.camena-samen.de


    Es könnte vielleicht etwas problematisch sein mit unerfahrenen Pferden als erste Arbeit Grünland zu Pflügen.

    Das Pflügen ist sozusagen die Königsdisziplin, besser wäre es sicher mit einfacheren Arbeiten zu beginnen.

    Zu empfehlen ist das Buch Traditionelles arbeiten mit Pferden von Michael Koch.

  • Alle Projektkritiker mögen bitte bedenken, dass jeder heutige Acker mal als Wald/Dschungel/Wiese oder sonstwas angefangen hat!


    renatus

    Das ist richtig ja !


    Allerdings :

    Nicht überall wo mal Wald und Dschungel war ist heute Acker , und morgen auch noch nicht .

  • Also bei mir zuhaus werden Kartoffeln für die direkte Vermarktung an den Endkunden angebaut . Die Vergangenheit hat gezeigt dass es sehr wohl ein paar Gourmets gibt die kleine Drillinge kaufen , die packen wir in 1 kg Tüten ab und bieten diese für 1,2 € /kg an .


    Jedoch ist es so , dass diese Größe bei uns eine Minderheit darstellt , es läuft unter "ferner".


    Die Masse der Einkäufer möchte die 50 - 60 mm Sortierung , da heisst es wegen dem schälen wäre das einfacher , man möchte nicht so viel Arbeit .


    Alleine schon aus diesem Grund bin ich bestrebt auch ohne viel Aufwand an Pflanzenschutz und Dünger , möglichst viele in der passenden Sortierung zu ernten .

    Logisch die alte immer wieder kehrende Kamelle , dass nur die dümmsten Bauern ...... naja , das bin ich dann gerne . ;-)


    Hätte ich nur Drillinge könnte ich meine Läden zusprerren .

  • Gerne würde ich aber auf einem Drittel etwas Bodenverbesserung und gleichzeitig etwas,wie z.B. für die Bienen tun.

    In Anbetracht des Volksbegehrens Insektensterben , auch wenn es nur in Bayern war , finde ich es löblich wenn da ein privater was tut . Ich tue auch was , aber in anderer Form . Bei mir z B wird kein Feldrain abgeschlegelt sondern gemäht . Blühende Zwischenfrüchrte sowieso .

    An deiner Stelle würde ich auf eine Drahtwurmvertreibende Mischung die wechselnd blüht gehen .


    Was ich zustätzlich noch mache ist dass ich in jeder öffentlichen Veranstaltung darauf hinweise dass der Mulcher ausgemustert gehört , da ich diesen als Insektenschredder ansehe . Der Aufrúf geht an Kommunen . Das Volk hat es so gewollt !

    Bei unseren Gemeindeoberen kommen dann immer Proteste wegen der Zusatz-Arbeit ( Rechen des Mähgutes ) und wer das machen soll ?? Na das ist doch ganz einfach , das machen die freiwillig die das Begehren Insektensterben unterzeichnet haben . Geht doch alles locker !


    Dann sollte jeder private Gartenbesitzer wenn er freiwillig nichts macht , zu Maßnahmen gezwungen werden , anderen falls ist eben eine Prämie fällig wo dann die öffentliche Hand eine Ersatzpflanzung vornimmt .

    Verbot von Rasenmäherrobotern ,

    Verbot von der Anlage von Steingärten .

    Verbot von wöchentlichem Mähen usw

    usw usf

  • Phacelia gilt als gute Bienenweide und unterdrückt einiges an Unkraut.

    Gerne habe ich Randstreifen mit Tagetes oder Ringelblume eingesät.


    Wir haben verschiedenes für den " Wiesen"-Umbruch ausprobiert. Unsere "Wiese" war ein Acker der rund 5 Jahre brachlag und Sandboden.

    Pflügen war für uns nicht besser als unterschneiden und mehrmals Grubbern. Der Zeitaufwand war gar nicht so viel größer da man mehr Fläche an einem Tag bearbeiten konnte.

    Hast du schon mal vom Kartoffeln unter Heu anbauen gehört? Damit hättest du zumindest schon mal eine Mulchschicht auf der Fläche die das Gras unterdrückt. Kürbisse lassen sich auch gut in Mulch anbauen/pflanzen. Wobei ich da eine Mulchschicht aus Pferdemist nehme.


    Einen Garten habe ich mir mal angelegt in dem ich im Januar Silofolie ausgelegt habe und dann im April gepflügt habe. Das ging gut da das Gras dann schon geschwächt war. Zum erweitern der Fläche habe ich die Folie dann schon im Herbst hingelegt. Ab da hatte ich dann Wühlmäuse im Garten...


    Auf jeden Fall wünsche ich euch viel Spass mit eurem Projekt!!

    Wollt ihr die Ernte auch lagern/ haltbar machen? Oder erstmal nur in der Saison Selbstversorger sein?

    Dreschflegel oder Vern sind auch noch Saatgut-Händler

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!