Zweieinhalbspännig fahren

  • Wenn zwei Pferde ihren Job so toll tun wie meine beiden Freiberger (seit September am Wagen), so weckt das Begehrlichkeiten... zuhause bleibt jeweils die bald 28jährige Diala zurück, langweilt sich und kämpft mit ihrem Übergewicht... so liegt der Gedanke nahe, sie auch wieder mitzunehmen. Also musste ein drittes Geschirr her (ist noch nicht ganz fertig, aber es geht schon für den vorgesehenen Zweck). Und siehe da: die Oma ist begeistert, die beiden jüngeren umso motiverter, weil die ganze Herde beisammen ist, und so geht die Post ab! Es macht einfach nur Spass. Aber, wer hätte das gedacht: die fleissigste im Trio ist das alte, bedächtige, geerdete Grosi, sonst immer der Fels in der Brandung... gestern hatten wir Premiere, wir mussten unterwegs kurzkehrt auf dem Weg machen, weil ein Baum da lag. Um die Zeit für den Umweg wieder einzuholen, ging ich einen steilen Weg hoch - und sie glaubte wohl, sie müsste den Wagen alleine, mit dem Maul wegziehen - eine halbe Pferdelänge vor den andern.


    Da sie nicht angesträngt ist (sie soll laufen, aber nicht mehr arbeiten müssen), ist sie auch sonst öfter mal eine Halslänge vor den anderen. Ich hab das heute so gelöst, dass ich sie mit eine Schnur als etwas ähnliches wie eine zusätzliche Einspännerleine versehen habe (am kleinen Finger gehalten). Hat gut geklappt, aber gibt es da allenfalls noch eine elegantere Lösung? sollte ich evt. die gekreuzten Leinen der Dreispännerleine weiter nach hinten setzen, um bei Bedarf in ihre innere Leine greifen zu können, um sie zurückzunehmen?


  • Warum fährst nicht generell dreispännig? ich hab oft den Invaliden mittig mit verlängerten Zugsträngen, so dass der normalerweise am Gebiß steht aber X seine kraft mit etwas mehr Leinen noch einsetzen kann.

    Ansonsten würd ich "dreispännig" fahren: Invalid rechts mit Unterziehhalfter fest ans Selett rechts ungefähr Buggelenkshöhe und dem gleichzeitig seperate schmale etwas kürzere leinen verpassen. nun Hauptgespann einhändig links und rechte Hand Peitsche+Invalidenleine.

    ich bin beides schon viel gefahren, ziehe aber deutlich Doppeldeichsel und Invalide mittig vor....weil grad alt und stur ohne zugmöglichkeit gern bei X via maul den Karren den berg naufwuchtet, weil dieses jungsche Gemüse ja eh nicht weiß wieder Job zu erledigen sei....und das wird zumindest bei mir nicht via Routine besser sondern schlechter! Aaaber wieder einen Job haben ohne sofort zu müssen beflügelt ungemein. meine alte FB mit 27 kann nach 6 Monaten jetzt wieder völlig normale Runden von1-1,5 stunden vollbelastet laufen, hätt ich nie vermutet bei der Ausgangsbasis.

    Dreispännig ohne Beifahrer ist allerdings eine ziemlich haarige Angelegenheit, ich würd die nummer 3 eher unkompliziert hinten anbinden und zb hälfte Heimweg grad umspannen.

    mfg Kirsten

  • Ich habe mir das natürlich auch überlegt. Aber zum einen ist meine Gabel sehr schwer (gefederte Doppeldeichsel würde vom Umbau her wieder erheblichen Mehraufwand bedeuten - und das für vielleicht nur ein paar Monate? diese Senioren können sich ja sehr plötzlich verabschieden), und zum andern hatte sie ja beim einfahren der beiden Jüngeren die "Erlaubnis", sich zu schonen und nur mitzulaufen, aber bergauf hat sie da auch voll mit angepackt. Das will ich nicht mehr; sie hat in ihrem früheren Leben schwer gearbeitet (dreispännig am grossen Kremser in den Bergen), und jetzt soll sie nur noch laufen, nicht mehr arbeiten. Ob sie das könnte oder nicht, ist mir dabei egal, sie ist zwar völlig gesund, aber sie hat ihre Rente verdient.


    Zweispänner- plus Einspännerleine: das hatte ich beim allerersten Versuch. Ist mir ehrlich gesagt zu aufwändig von der Handhabung her, mit Vierspännerleinen habe ich noch gar nie geübt (sonst würde ich Einhorn ausprobieren). Und ich bin begeistert, wie die Dreispännerleine viel exakter wirkt; dagegen ist die Zweispännerleine (am Zweispänner) richtig schwammig. Keine Ahnung, woran das liegt? evt. weil die Verzweigung beim Dreier näher an den Mäulern liegt?


    Hinten anbinden habe ich auch überlegt. Aber sie ist eine, die als Handpferd daneben und voraus sehr gut mitgelaufen ist, aber wenn ich sie nach hinten geschickt habe, liess sie sich gnadenlos ziehen - eher nicht.

  • Wieso brauchst du eine gefederte Doppeldeichsel? Bei mir ist das ganze ungefedert, weil ich überhaupt nicht derart sportlich unterwegs bin und auf befestigten Wegen vermisse ich die Federung nicht?

    ich fahre, falls das nur mal ist, mit normaler Einspännergabel und hinten verbreitertem Ortscheid, dh 3 ortscheide+Einspännergabel, kosten 100,-€/3er ortscheid+30,-€ hilfvorrichtung an die jeweilige gabel anschweißen.

    Genau das ist der Punkt, dass arbeiten bekommst aus der nicht raus (du wirst dich also noch massiv mit deiner Leinentechnik auseinadersetzen müssen, also dopplete leinen)!! Einhorn wär schon gut, aaber nicht als 1 Person zweilagig fahren (Tandem, Einhorn, Vierer usw), dass geht vom Risiko her wirklich nicht, logisch kann mal einen Vierer notfallmäßig allein verbringen, aber sowas kann auch bös ins Aug gehen, insofern niemals freiwillig ohne Not.

  • gefedert, damit die Alte nicht das Gewicht der Gabel tragen muss - ich empfinde die als schwer, da totes Gewicht. Wenn ich mich nicht täusche, hattest du die gleiche Überlegung für einen deiner alten Zwerge (600kg/30kg vs. 100kg/6kg) :]


    Ja, ich bin zwar risikofreudig, aber nicht kopflos, ich verlasse mich auf mein Bauchgefühl, das sich auf 47 Jahre Pferdeerfahrung, sowie langjährige intensive Wanderritterfahrung mit diesen meinen Tieren abstützt. Ich kenne sie in- und auswendig, und umgekehrt auch. Und dieses Bauchgefühl sagt, dass ich mit Einhorn nicht auf einem Waldweg Stelle wenden kann - also kein Einhorn ohne Beifahrer, somit momentan gar kein Einhorn.


    Dennoch, nochmals die Frage wegen der Abzweigung: grün ist meine aktuelle Leine. Macht es Sinn, oder verändere ich Grundlegendes, wenn ich die C-Leine nach hinten setze (blau, natürlich entsprechend länger), damit ich bei Bedarf die linke Innenleine der Alten vom Bock aus greifen und sie ohne Hilfsleine einzeln kontrollieren kann?

         

  • Dürfte von der StVO auch nicht ganz problemlos sein.


    A. Nemitz

    ich sehe das bei uns öfters mal, evt. wäre es in der Schweiz erlaubt. Ich muss im Alltag auch gar nie auf eine öffentliche Strasse. Trotzdem, nachzuschleppen brauche ich sie nicht (schon gar nicht fix angebunden, aber das ist nochmals ein anderes Thema).

  • Also ich fahre seit Jahren recht präzis mit Variante A, aaber 2 Sachen sind anders: mit Umstellung auf Doppeldeichsel (wegen dem Gewicht einer Dreispännerschere von bei mir 8-12 kg auf dem Selett permanent) wurd hier die Lenkung so unpräzis, dass ich generell ohne die Leinenaugen am Halsriemen zu nutzen fahre, brachte hier eine Verkürzung der Einsatzstücke um 4 cm und erheblich bessere Lenkung. Und ich befestige das Einsatzstück Zweispännerinnenleine von unten mit Kabelbinder an der Schnalle von Einsatzstück Ponyinnenleine.

    Gesamtlänge Außenleine 4,10m Einsatzstück Zweispänner 2,85 m im 5. Loch geschnallt. Einsatzstück Dreispänner ist bei mir Innenstück einer Ponyleine 2,35m (in schweinchenrosa...), Differenz vorn beträgt jeweils 6 cm (gestartet bin ich mit 9cm und Nutzung Leinenaugen Halsriemen). Vergiß, daß ich K-Pony fahre, ich hab eine Großpferdekutsche, das Mittelpferd läuft in der Großpferdegabel, also mit viel Platz nach links+rechts und

    da ich ein Schisser bin, haben die auch nicht 35 cm bis Ortscheid, sondern das längste Pony hat 60 cm, die Außenpony dementsprechend 10-15 cm mehr.

    Unten kommt die Dreispännervorrichtung: quadratisches metallrohr wird oben auf der normalen Gabel befestigt (optimal schweißt man 4cm senkrecht stehende metallleiste dort an und befestigt mit Schrauben das Vierkantrohr daran), dh Schere ist guteinspännig nutzbar und bei bedarf werden wahlweis einseitig oder beidseitig die zusatzortscheid drangesteckt mittels Splint.


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  • danke für die Bilder! ich behalte das mal im Auge mit der Deichsel/Bracke, aber vielleicht gibt die Alte nach der ersten Euphorie die Milch doch noch herab. Ich kenne sie ja vom reiten her als schon fleissig, aber doch eher bedächtig.


    Ich habe die Zweispännerleine (mit Massen nach Achenbach) umgebaut, Längendifferenz +12 +12, die Innenleine entsprechend 12cm nach vorne gesetzt und zusätzliche Löcher gemacht (die wird nun zur C-Leine), und die B-Leine neu eingesetzt. Ich hatte ursprünglich die Idee, eine Kombi-Leine zu machen (2- und 3-spännig), aber das wird mir mit der Wechslerei zu umständlich - Material für eine neue Zweier ist unterwegs.

  • Also was mir auffällt das deine Leinen wohl etwas zu breit sind. Die beiden Damen an der Deichsel sind ja Ellen weit davon entfernt. Haben zu viel Platz.


    Warum spannst du die Alte nicht im Einhorn davor?


    Ansonsten würde ich, wenn man schon alle 3 zusammen fahren will, mir für diese Zeit einen Adapter bauen lassen, und eine 2 Deichsel anbringen. Sodass alle vernünftig eingespannt sind.

    "Willst du vom Bock und sonst gut fahren, musst "Kühnheit" du mit "Können" paaren. Doch vor der Kühnheit "Können" wahren, wird manches Unheil dir ersparen!"

  • Also was mir auffällt das deine Leinen wohl etwas zu breit sind. Die beiden Damen an der Deichsel sind ja Ellen weit davon entfernt. Haben zu viel Platz.

    ist das nur ein ästhetischer Faktor, oder hat das Einfluss auf Sicherheit und Pferdegerechtheit? Ich hatte sie anfangs schmaler an den Aufhaltern, aber da haben sie viel mehr um ihre Position in der Spur gerangelt (wir haben sehr viele bombierte Waldwege, wo dann eines der Pferde im Schrägen laufen muss). Das war aber am Anfang des Einfahrens, inzwischen haben sie wesentlich mehr Routine. Wenn es wirklich eine Rolle spielt, kann ich es wieder mal mit kürzeren Ketten versuchen.

    Quote

    Warum spannst du die Alte nicht im Einhorn davor?

    wie gesagt: ich habe mich noch nie mit Vierspännerleine befasst; traue ich mir momentan (noch) nicht zu. Und es fehlt am Beifahrer.

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    Ansonsten würde ich, wenn man schon alle 3 zusammen fahren will, mir für diese Zeit einen Adapter bauen lassen, und eine 2 Deichsel anbringen. Sodass alle vernünftig eingespannt sind.

    Ich habe ein absolut tolles Waldgebiet direkt vor der Haustüre, und ich muss nirgends auf oder nicht mal über eine Strasse. Wenn die alte angesträngt ist, wird sie mitziehen, und das will ich nicht. Ist eines meiner Prinzipien: alte Pferde müssen nicht mehr arbeiten, und die Alte hat wirklich genug getan in ihrem Leben. Sie hat mow. gesunde Knochen, und soll ihre Rente gesund geniessen dürfen. Mir tut es immer weh, wenn ich sehe, dass alte Pferde noch geritten werden, bis es wegen irgendwelchen Beschwerden nicht mehr geht - die sind dann auch auf der Weide nicht mehr wirklich glücklich.

  • Also wenn du sie nur so mitnehmen willst, dann würde ich einfach nur 2 Halfter aufziehen, und die Dame am Kammdeckel anbinden. Damit sie mitlaufen kann.

    So habe ich das bei meinem Shetty gemacht, der am Großpferd mitlief.


    Und ja die Pferde sollen dicht an der Deichsel gehen und nicht sich ihre Wege aussuchen. Klar wollen die immer schön auf dem Weichen gehen, geht nun mal nicht immer.

    "Willst du vom Bock und sonst gut fahren, musst "Kühnheit" du mit "Können" paaren. Doch vor der Kühnheit "Können" wahren, wird manches Unheil dir ersparen!"

  • Also wenn du sie nur so mitnehmen willst, dann würde ich einfach nur 2 Halfter aufziehen, und die Dame am Kammdeckel anbinden. Damit sie mitlaufen kann.

    So habe ich das bei meinem Shetty gemacht, der am Großpferd mitlief.

    Shetty und Fohlen gerne, aber keine 630-kg Lady mit low-speed Nervenleitgeschwindigkeit! Die bringt mir das Füchschen zu sehr aus dem Gleichgewicht; die will ich separat führen können.

    Quote

    Und ja die Pferde sollen dicht an der Deichsel gehen und nicht sich ihre Wege aussuchen. Klar wollen die immer schön auf dem Weichen gehen, geht nun mal nicht immer.

    Wenn's nur um's Prinzip geht, kann ich - im Wald jedenfalls - damit leben.8)

  • Ein altes Kutschpferd nur mit Halfter am Selett anbinden wird vermutlich eher nicht klappen, weil Madam den karren notfalls samt unwilligen Deichselpferd via Halfter den berg raufzieht.....

    Du wirst am End beide Hände separat einsetzen müssen um das als nichtziehendes Beipferd halbwegs harmonisch hinzubekommen. Jetzt ist da zuerst üben angesagt: einhändig fahren wie sicher kannst du das? Deine Quote sollte bei gut 80% liegen, bevor du weitere Übungen/Schritte machst, lass es dir von jemand zeigen, wenn du allein übend über die 80% nicht hinauskommst.....und hier kommt der Mecker wegen deiner langen Aufhalter, du kannst mit solchen Aufhalters nicht höheres tempo im unebenem Gelände fahren, da kommt die nämlich bös ins schwingen li+re. Die Pferd stabilisieren mit ihren Aufhaltern nämlich die Deichsellage nach li+re, deine Deichselfederung ist nur zur Dämpfung der Auf/Abwärtsbewegung Deichsel (ich hab beides-ungefedert/gefedert und stelle da insgesamt keinen so großen Unterschied fest, aaaber ich fahre halt eher langsam, sobald das Gelände wüst wird).

    ich fahre ein Frischlingsgespann die ersten Touren immer mit relativ langen Aufhaltern, damit sich niemand wegen Zug auf dem BB aufregt und alle erstmal entspannt das Schritttappeln anfangen mit steigenden Anforderungen/Könnens des Gespannes werden hier die Aufhalter 4cm weise gekürzt (ich nehm immer ketten vorn deshalb, sobald toplaufend kommt auf Veranstaltung Leder oder Sieltec).

    Wieviel Abstand Haxe/Ortscheid hast akut beim Zurückdrücken? ich akzeptiere hier nichts unter 40 cm.


    Wie fährst genau um die Kurve??? also mal ganz genau aufs gespann gucken, was geht da ab bei optimaler leinenführung? wie kommt der Karren exakt um die Kurve? zieht innen die Deichsel mit oder drückt außen? das hat auch mit der Aufhalterlänge zu tun, ist im Schritt eher banal, nicht jedoch im trab.


    ich würd bißle was Troikaähnliches basteln mit der Leinenführung, also mit Unterziehhalfter ans Selett rechts außen als Strick dickeres Gummiseil. wenn die nun versucht via Gummiseil zu ziehen, dehnt sich dieses und nun würd ich einen Ausbinder vom gebiß Beipferd ans Selett Deichselpferd einsetzen, der nun ans packen kommt. Außen gebiß Beipferd hätte ich eine dünne handlichen leine durch einen Ring auf Buggelenkshöhe am Selett geführt, diese würd normalerweise funktionslos lang in meiner peitschenhand zusätzlich liegen, aber verkürzt werden, sobald ich wahrnehme das der Ausbinder genutzt wird, dh Beipferd Zugtendezen zeigt. Deine Übungsschritte dafür wären: einhändiges fahren, sicherer Peitschengebrauch, Akzeptanz Beipferd Außen"longe" am Hinterschenkel und Peitschenhilfe falls die ohne Klappen mitlaufen soll.

    Edited once, last by Bennyblue ().

  • Quote

    Ein altes Kutschpferd nur mit Halfter am Selett anbinden wird vermutlich eher nicht klappen, weil Madam den karren notfalls samt unwilligen Deichselpferd via Halfter den berg raufzieht.....

    davon gehe ich aus.

    Quote

    Du wirst am End beide Hände separat einsetzen müssen um das als nichtziehendes Beipferd halbwegs harmonisch hinzubekommen. Jetzt ist da zuerst üben angesagt: einhändig fahren wie sicher kannst du das?

    geradeaus schätze ich als recht brauchbar ein, in Wendungen jedoch weit unter 80%. Also üben.

    Quote

    und hier kommt der Mecker wegen deiner langen Aufhalter, du kannst mit solchen Aufhalters nicht höheres tempo im unebenem Gelände fahren, da kommt die nämlich bös ins schwingen li+re. Die Pferd stabilisieren mit ihren Aufhaltern nämlich die Deichsellage nach li+re,

    aah, damit kann ich was anfangen, danke.

    Quote

    Wieviel Abstand Haxe/Ortscheid hast akut beim Zurückdrücken? ich akzeptiere hier nichts unter 40 cm.

    Muss ich schauen, haben wir bisher noch nicht geübt. Könnte eher knapp werden... (beim aufhalten abwärts ist jedoch noch "genug" Platz, sprich, es hat sich noch keine beschwert :wacko: . Ich werde auch da noch genauer hinschauen)


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    Wie fährst genau um die Kurve??? also mal ganz genau aufs gespann gucken, was geht da ab bei optimaler leinenführung? wie kommt der Karren exakt um die Kurve? zieht innen die Deichsel mit oder drückt außen? das hat auch mit der Aufhalterlänge zu tun, ist im Schritt eher banal, nicht jedoch im trab.

    ich würde sagen, abhängig davon, ob ich's schaffe, die beiden gleichauf abzuwenden. Da ist oft die jüngere Braune (links) schneller als der Fuchs - also schubst wohl die Äussere die Deichsel. Aber das geht auch schon oft recht harmonisch (vgl. Video im Eingangspost - aber ich sehe da jetzt das Problem auch). 90° Wendungen gehe ich noch mehrheitlich im Schritt.

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    ich würd bißle was Troikaähnliches basteln mit der Leinenführung, also mit Unterziehhalfter ans Selett rechts außen als Strick dickeres Gummiseil. wenn die nun versucht via Gummiseil zu ziehen, dehnt sich dieses und nun würd ich einen Ausbinder vom gebiß Beipferd ans Selett Deichselpferd einsetzen, der nun ans packen kommt. Außen gebiß Beipferd hätte ich eine dünne handlichen leine durch einen Ring auf Buggelenkshöhe am Selett geführt, diese würd normalerweise funktionslos lang in meiner peitschenhand zusätzlich liegen, aber verkürzt werden, sobald ich wahrnehme das der Ausbinder genutzt wird, dh Beipferd Zugtendezen zeigt. Deine Übungsschritte dafür wären: einhändiges fahren, sicherer Peitschengebrauch, Akzeptanz Beipferd Außen"longe" am Hinterschenkel und Peitschenhilfe falls die ohne Klappen mitlaufen soll.

    mhm, mit der tiefen Aussenline auf Buggelenkshöhe könnte ich das schiefziehen des Halsriemens vermeiden, das mir mit der dünnen Schnur durch die Ringe passiert ist (wir haben vorgestern unseren ersten Galopp am Wagen gemacht - bergauf, seeehr freudig; die beiden Stangenpferde hatte ich oben mit Stimme sofort wieder im Trab, aber die Dicke brauchte ein bisschen mehr Zuspruch... :) sie ist ja nicht stur, im Gegenteil, sie antwortet für so ein "kaltes" Pferd recht fein, aber sie braucht immer ein, zwei Sekunden Vorlaufzeit, bis sie reagiert). Aussenlonge am Bein und Peitsche ist für alle drei kein Thema, das andere wird sich weisen.

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