Mein Plan zum Stallumbau - wie ist eure Meinung?

  • Hallo zusammen,


    sofern das Bauamt mitspielt, wollen wir unseren Pferdestall im nächsten Jahr umbauen. Unser Plan sieht momentan so aus:


    Die Tür wird etwas breiter (ca. 1,8 m), ein weiteres Fenster kommt rein und auch der Boden wird komplett erneuert. Des Weiteren kommt eine Zwischenwand raus und die den Pferden zur Verfügung stehende Fläche vergrößert sich dann auf ca. 36 qm. Die Grundmaße des Stalls (innen) sind ungefähr 8 x 6 m. An eine der Stirnseiten bleiben 2 m Platz zur Wand. Dort kommen ein IBC, ein Rundballen mit Stroh und drei Freßplätze hin. Praktisch ist das hinter den Freßplätzen ein Durchgang in einen Nebenraum führt, indem HD - Heuballen für mehrere Tage gelagert werden können. Der IBC soll über einen Tankstutzen von außen befüllt werden. Als Tränke soll ein stabiler Trog mit Schwimmer, direkt an der Abtrennung vor dem IBC, dienen. Die Abtrennung wird aus zwei Teilen bestehen. Zum Einen das Freßgitter und zum Anderen ein Weidezauntor. Wenn letzteres zusammen mit der Stalltür (ebenfalls ein Weidetor) geöffnet wird, kann ein Strohballen an den Pferden vorbei an seinen Platz gerollt werden. Wenn die Breite es hergibt, kommt dazwischen noch ein Durchschlupf.

    Hier mal eine grobe, nicht maßstabsgerechte Skizze:


    Rot = Türen, Blau = Fenster, Grün = Abtrennung, Braun = Freßgitterbereich


    Was haltet ihr von dieser Planung, was würdet ihr ggf. anders machen und warum?


    Worüber ich mir noch nicht im Klaren bin, ist der Boden. Dazu muss gesagt werden, das unsere beiden Noriker Eisen mit Stollen und Widiastiften tragen. Ich möchte gerne etwas langlebiges haben, daher dachte ich an Beton. Manche verwenden ja auch Betonpflaster. Ein Nachbar wiederum empfahl mir Natursteinpflaster. Alles dreies wären gute und solide Möglichkeiten.

    Ich habe auch über Boxenmatten nachgedacht, bin mir da aber absolut nicht sicher.


    Was würdet ihr als Boden verwenden?


    Übrigens, die Menge an Mist und Einstreu (Stroh) spielt keine Rolle. Gemistet wird momentan per Hand.

  • Ohne die Umstände jetzt genau zu kennen, finde ich es immer schwierig, sowas zu beurteilen, ich würde aber, wenn möglich immer versuchen, zwei Zugänge zu schaffen. Ein ranghohes Tier (muss jetzt nicht vorhanden sein, könnte ja auch später einziehen..) kann sonst den einzigen Zugang blockieren.

    Boxenmatten finde ich bei Eisen mit Stiften nicht so optimal, sie leiden schon sehr unter der Belastung und werden nicht dauerhaft halten.

  • Ich hoffe, daß ihr die Genehmigungen bekommen werdet! Dann seid ihr ein großes Stück weiter.


    Die Idee des Futtergangs finde ich gut - ideal wäre natürlich, wenn das Futter auch in der Nähe der Freßplätze gelagert werden könnte und keine unnötigen Wege anfielen. Ist das nicht machbar, wäre vielleicht der Einsatz eines Plattenwagens und eines Futterkarrens möglich, um kräfteschonend zu arbeiten. Dafür müßten die Türen entsprechend dimensioniert sein und der Boden (möglichst) eben. Ob die Gangbreite ausreicht, wäre dann auch zu prüfen.


    Einstreu und Entmistung würde ich kritisch überdenken - würde das System auch ausreichen, wenn Du einmal krank würdest und Deine Frau (oder gar jemand Betriebsfremdes) müßte übernehmen? Ideal fände ich, wenn das Stroh per Traktor von Dir oder Deinem Lieferanten bis an den endgültigen Lagerort gebracht werden könnte und wenn - möglicherweise perspektivisch - die Entmistung maschinell erfolgen könnte.

    Dann hättest Du auch die Möglichkeit, Dich zwischen Rund- und Quaderballen frei zu entscheiden. Oder gar das Einstreusystem komplett zu wechseln.


    Bei mir ist Entmisten ein wahrer Arbeitsschwerpunkt, den ich bei einer Neuplanung optimieren würde.


    Wenn Du möchtest, könntest Du uns noch genauer berichten, wo der Stall liegt - direkt am Haus oder freistehend -, was sich in der unmittelbaren Umgebung befindet (Zuwegungen, Weide, Lager-, Anbinde- und sonstige Plätze), wie es mit der Strom- und Wasserversorgung bestellt ist, über welche Raumhöhen und Gebäudegrößen wir hier sprechen (Nebenräume), wie die Eigentumsverhältnisse sind, etc., wer die Pferde versorgt mit welchen (technischen) Mitteln... Dann ist es etwas leichter zu raten.

  • Wo ist Norden ? Von wo kommt das meiste Wetter/ Wind usw ?


    Ich nehme an der Stall ist in seinen Grundmauern so vorhanden ?


    Die Pferde laufen frei und können jederzeit auf die Weide bzw Auslauf ?


    Warum Fressgitter ?

  • Das Gebäude ist Teil unseres ehemaligen Vierseitenhofes. Leider existieren nicht mehr alle Gebäude, heute bedaure ich das sehr. Wir selbst wohnen jetzt im Garten ca 50 m vom Stall.

    Unser jetziger Pferdestall war mal ein alter Kühstall, so wie es sie früher direkt am Haus gab. Vor einigen Jahrzehnten wurde das Satteldach gegen ein Flachdach getauscht im Zuge dessen die Mittelwand (längs) eingezogen. Durch die Dunst über viele Jahrzehnte waren Balken, Dielen, Dachsparren und -latten so in Mittleidenschaft gezogen worden, das das Dach samt Decke erneuert werden muste. Da zu DDR - Zeiten Material knapp war, wurde es leider nur ein Flachdach. Momentan umfasst unser Pferdestall nur die vordere Hälfte des Raumes.


    Unser Heu machen wir komplett selbst und es lagert zu HD - Ballen gepresst zum Teil im angrenzenden ehemaligen Wohnhaus und zum Teil auf dem Boden eines anderen Stalles (ca. 40 m entfernt). Wir holen uns immer so 20 - 30 Ballen vom Boden und lagern sie dann direkt hinter der Pferdeboxl zwischen bis sie verfüttert sind. In Zukunft soll das in dem kleinen Raum hinter den Freßplätzen passieren.


    Stroh haben wir bis voriges Jahr als Quaderballen von der hiesigen LPG gekauft und auf einem kleinen Anhänger (mit Haube) direkt vor der Stalltür stehen gehabt. Es wurde dann nach Bedarf lagenweise abgestochen und in den Stall geworfen. Es klappte so eigentlich super aber die LPG hat auf Rundballen umgestellt und die sind für uns schlechter zu händeln. Da wir das Stroh fast jeden Tag holen können (MF 35 mit Palettengabel), müssen wir es nicht selbst lagern. Der Rundballen soll nun, wie oben beschrieben, in den Stall gerollt werden. Dort liegt er trocken und kann direkt neben der Box nach und nach abgerollt und dann eingestreut werden.


    Die Tür soll von 1,3 m auf 1,8 m verbreitert werden. So komme ich mit dem Strohballen bis in die Tür und könnte ggf. später mal mit einem kleinen Radlader misten.


    Die Raumhöhe beträgt ca. 3,5 m.


    Norden ist auf der Seite wo die Abtrennung ist. Die Wetterseite ist im Westen.


    Die beiden großen Fenster werden mit Windschutznetzen versehen, die beiden kleineren auf der Westseite sind aus Drahtglas und bleiben auch so. Sie liegen etwas höher. Vor der Tür wird es noch zusätzlich zum Weidetor eine doppelte Rahmentür mit Windschutznetzen geben.


    Einen Auslauf, Paddock o.ä. gibt es leider nicht. Wir hatten zwar mal überlegt so etwas davor zu bauen aber uns dann doch dagegen entschieden, da der Platz ständig für andere Sachen/Arbeiten gebraucht wird.


    Das Freßgitter ist u.a. auch dem Füttern durch andere Personen (wenn es denn mal sein muss) geschuldet, die sich nicht unbedingt zwischen die Pferde trauen. Außerdem entsprechen diese ja auch der natürliche Freßhaltung. Momentan füttern wir mit Hilfe von Heunetzen und das gefällt uns auch, insbesondere da die Pferde lange mit Fressen beschäftigt sind und wenig Heu in der Einstreu landet. Allerdings geht es bei uns nicht ohne Balken davor - vorher hing die eine Stute schon zwei mal mit dem Eisen drin. Ein Balken und nebeneinander hängende Netze sind in der neuen Stallversion m.M.n. nicht sinnvoll umsetzbar, zumal das Freßgitter einfacher zu "bedienen" ist.


    Strom gibt es momentan nur durch eine Kabeltrommel - das wird sich ändern. Wasser pumpen wir aus unserem Brunnen (ca. 10 - 20 m entfernt) in den IBC. Mit Einfüllstutzen und größerem Schlauch wird es dann vermutlich nur noch ca 10 - 15 min statt wie bisher ca. 2 h dauern.


    Anbindemöglichkeiten gibt es im und direkt vor dem Stall.


    Die Koppeln sind, mit einer Ausnahme, min. 1,3 km entfernt.


    Die Pferde sind, wann immer es möglich ist, auf den Koppeln. Dauerhaft im Stall stehen sie nur wenn das Wetter eklig ist, der Boden durch länger anhaltende Nässe zu weich wird oder das Futter alle ist.


    So, ich hoffe ich habe jetzt alle Fragen soweit beantwortet.


    Grüße Marcus

  • So wunderschön Offenställe sind, sollte man immer bedenken, dass es Situationen gibt (Krankheit, äussere Umstände) in denen man ein oder alle Pferde fest einsperren muss. Gerade bei einem solchen Umbau sollte man diese Option mit vorsehen.

  • Laredo

    Das ist kein Offenstall sondern eine Art Laufstall in dem die Pferde fest eingesperrt sind. Da beide Stuten beim Kauf mit anderen zusammen in einem Laufstall untergebracht waren, haben wir es damals dabei belassen und die Abtrennung nicht eingebaut. So möchten wir es auch im "neuen" Stall handhaben. Zur Not können auch mal Einzelboxen aus Panels in den Stall gestellt werden.


    Grüße Marcus

  • Laredo

    Das hatte ich auch überlegt - provisorisch täte es vielleicht ein dicker Balken, der den Stall teilt. Oder, wenn das nicht reicht - Panels?


    Jetzt habe ich das etwas besser verstanden, Marcus. Du paßt vorhandene Dinge möglichst gut an - die Dinge sind, wie sie sind. Enge Lieferverflechtungen mit der benachbarten LPG, Maschinen vorhanden und deren Einsatz im Prinzip möglich, komfortable Raumhöhe - der Rundballen ließe sich nicht irgendwie über das Trenngitter abwerfen? Oder sonst irgendwie in den Freßgang bringen - den Gang finde ich eine gute Idee für Fremdarbeitskräfte, Platz für Vorbereitungen ohne daß die Pferde stören könnten, usw. . Ein Mauerdurchbruch mit Tür dorthin wäre wohl nicht möglich, oder? Direkter Zugang, auch für Maschinen. IBC müßte dann einen Raum weiter, wenn denkbar, und es müßten Leitungen zur Tränke verlegt werden. Kannst Du ganzjährig pumpen?


    Mit Tür zum Freßgang könntest Du den Ballen leicht hantieren. Du siehst, ich würde den Transport durch den Stall in jedem Fall zu vermeiden versuchen - so etwas habe ich einmal gehabt und mich halbtot geschuftet, aber Du kannst das in Deinem Fall ja einschätzen. Sogar ein Pferd könntest Du notfalls hereinholen - wenn der TA festen Untergrund braucht, oder so.


    Alles ist natürlich immer eine Frage des Aufwandes - wenn ich meinen Pferdestall planen könnte, hätte ich idealerweise vielleicht nicht nur vorne einen Futtergang, sondern auch hinten einen Mistgang - jawohl, wie früher im Kuhstall:-; Da könnte man den Mist ablegen und zum Schluß einmal mit dem Hoftruck, etc. durchfahren - vorne rein, hinten wieder raus und direkt zum Misthaufen. Rückwärts wieder raus ginge auch. Du wirst schauen, ob sich das in Deinem Fall überhaupt machen ließe (Statik) und je lohnen könnte, weil Du die Tiere ja nicht lange im Stall hast.


    Ich würde mich freuen, wenn Du uns auf dem Laufenden hältst.

  • Jetzt habe ich das etwas besser verstanden, Marcus. Du paßt vorhandene Dinge möglichst gut an - die Dinge sind, wie sie sind. Enge Lieferverflechtungen mit der benachbarten LPG, Maschinen vorhanden und deren Einsatz im Prinzip möglich, komfortable Raumhöhe - der Rundballen ließe sich nicht irgendwie über das Trenngitter abwerfen? Oder sonst irgendwie in den Freßgang bringen - den Gang finde ich eine gute Idee für Fremdarbeitskräfte, Platz für Vorbereitungen ohne daß die Pferde stören könnten, usw. . Ein Mauerdurchbruch mit Tür dorthin wäre wohl nicht möglich, oder? Direkter Zugang, auch für Maschinen. IBC müßte dann einen Raum weiter, wenn denkbar, und es müßten Leitungen zur Tränke verlegt werden. Kannst Du ganzjährig pumpen?

    Den Strohballen drüber werfen geht nicht, da ich keinen Radlader habe. Finde ich auch nicht wirklich nötig, die 2 - 3 m kann man ihn sicher rollen, zur Not eben zu zweit. Das ist ja keine Arbeit die jeden Tag gemacht werden muss. Aus diesem Grund wollte ich diesen Teil der Abtrennung auch als Tor ausführen. Durch die zwei geöffneten Tore könnten die Pferde ja weggesperrt werden, ggf. sogar so das ich den Ballen mit einem Radlader reinkriegen würde.


    Das Heu muss ich nicht erst durch den Pferdestall bringen. Die Nebenräume sind mit Türen verbunden (siehe Bild). Wenn ich die Ballen quer über den Hof bringen muss, nehme ich eine alte Mistkarre. Da passen dann bis zu acht Ballen drauf und ich kann bis in den Raum vor dem Heu fahren. Also ein paar mal hin und her fahren und ich habe das Heu für mehrere Tage direkt im Raum hinter dem Fressgitter. Maschinell wäre mir der Aufwand wegen der paar Ballen zu groß. Mag sein das ich das im Alter mal anders sehe. Wenn es gar nicht mehr geht, muss man vielleicht eh daran denken die Tierhaltung aufzugeben.


    Pumpen kann ich eigentlich immer, daher brauche ich auch nur einen IBC. Trog und IBC werde ich evtl. noch mit Hartschaumplatten o.ä. dämmen, an die Verbindungsleitung kommt ein Heizkabel.


    Ein Mistgang wäre ungünstig. dadurch würden die eigentlichen Bemühungen, den Pferden in der Stallzeit mehr Raum zugegeben dahin.


    Grüße Marcus

    Edited once, last by PrinzB ().

  • Im Januar/Februar werde ich mal einen Bekannten (Architekt, Bauunternehmer) bitten sich das anzusehen und mir einen Kostenvoranschlag zu machen. Wirklich losgehen kann es ja theoretisch erst (evtl. im April/Mai), wenn die Pferde wieder ganztägig draußen sind.


    Beim Boden bin ich mir immer noch nicht ganz klar aber wahrscheinlich geht die Tendenz doch eher Richtung Beton oder Naturstein. Wie gesagt eigentlich wollte ich was wirklich dauerhaftes haben.


    Hat jemand vielleicht Langzeiterfahrungen mit Betonböden? Wie sieht das aus wenn Kaltblüter mit Stollen und Widiastiften immer auf der selben Stelle stehen, z.B. am Freßgitter?

    In unserem alten Pferdestall waren die gleichen Natursteine (in Lehm verlegt) drin, solange mein Opa zurück denken konnte. Das müssten dann also wenigstens 50 Jahre gewesen sein. Es gab lediglich Kuhlen wo die Pferde angebunden waren. Ich meine damit das die Steine tiefer in den Boden getreten wurden und nicht das in den Steinen Kuhlen waren. allerdings hatten die KB's von meinem Opa zwar Stollen und Griffe aber keine Widiastifte. So gesehen wäre das also auch eine gute Investition wenn der Unterbau entsprechend stabil ist, sodass die Steine im Laufe der Jahre nicht einsinken.


    Vielleicht gibt's ja noch ein paar Meinungen dazu.


    Gruß Marcus

  • Wir haben Beton und normale hartgebrannte Pflastersteine im Stall. Da wir auf barhuf umgestellt haben wurde der Stall nur drei Jahre mit Eisen benutzt. Irgend ein auffälligen Verschleiß habe ich nicht feststellen können. Nur die Pflastersteine haben sich teilweise etwas in den Boden eingedrückt...

    Nach dem Misten ist... vor dem Misten :pinch:

  • Wie sind denn die Pflastersteine verlegt worden, d.h. welchen Unterbau hast du drunter?


    Grüße Marcus

    Wenn das vom LRA genehmigt werden muss , dann baust du da kein Pflaster rein , sondern wasserdichter Beton .

    Es darf kein Urin usw in das Grundwasser gelangen können .

  • Die Vermutung mit dem Bauamt bezog sich meinerseits eher auf die Statik. Durch den Wegfall der Zwischenwand müssen da ja jetzt > 8 m Stahlträger (wahrscheinlich mit Stützpfeilern) o.ä. rein, da die Enden der Betonträger der jetzigen Decke auf der Zwischenwand aufliegen. Genaueres werde ich dann sicher durch unseren Bekannten erfahren.


    Da es sich um kein gewerbliches Gebäude bzw. um eine gewerbliche Pferdehaltung handelt, sollte ich ansonsten in allem eigentlich "frei" sein.


    Grüße Marcus

  • Es kommt natürlich auch auf Geld und Möglichkeiten an. Aber ich würde die Trennwand gar nicht komplett rausnehmen, sondern nur zwei Durchgänge machen. Das schafft den Pferden Rückzugsmöglichkeiten und du kannst bei Bedarf sehr einfach unterteilen. Bauamt und Statiker bräuchte man dann sicher nicht.
    Ich habe in meinem alten Bauernhofstall z.T. auch Beton gegossen und bin damit sehr zufrieden. Stallmatten sind wieder rausgeflogen, weil die Stallluft sich sehr verschlechterte. Darunter bildet sich Matsch und Gestank und man bekommt den Stall nicht sauber.
    Ich baue gerade von 2 Großboxen auf Laufstall/Offenstall um und will aber ein Tor einbauen, wo bisher die Trennwand war, damit ich z.B zur Kraftfuttergabe oder bei Krankheit teilen kann.
    Als Tränke ist ein Waschkessel mit Frostschutzgerät, Wasserzulauf über Schwimmer und beheizbaren Zulaufschlauch gedacht. Steht schon da, nur noch nicht angeschlossen.
    Man wird älter und überlegt, wie man sich die Arbeit erleichtern kann.
    Bei mir habe ich damals beim ersten Umbau den breiten Futtertisch mit Tontrögen vom Kuhstall drin gelassen. Jetzt für den Laufstallumbau habe ich auch überlegt, auf dem Futtertisch Fressgitter einzubauen, mich aber dagegen entschieden, weil die den Bewegungsraum einschränken. Ohne Fressgitter können die Pferde mit Kopf und Hals frei über den Fresstisch schwenken. Es fällt auch so wenig in die die Streu, weil es vorher in der Trogrinne landet. Außerdem sind jegliche Einbauten immer auch eine Unfallquelle. Hab da schon allerhand gesehen.

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