Leinstreu - Ökobilanz

  • Ich brauche den hier versammelten Sachverstand...


    Ich streue meine Offenställe mit wöchentlich etwa 100 - 120 kg Leinstreu. Ich beziehe die Streu in 20kg-Packungen. Negativ fallen hier die beträchtlichen Mengen an Verpackungsmaterial auf und ich möchte nun gerne wissen, wie es um die weiteren Öko-Parameter bestellt ist. Hier interessiert mich vor allem der Pestizid- und Düngemitteleinsatz, der für die Erzeugung von Flachs nötig ist. Weiß da jemand zufällig Bescheid? Auch Informationen über den Verarbeitungsprozeß sind hochwillkomen, falls vorhanden.


    Die Anbauflächen befinden sich in Nordfrankreich, wenn das relevant sein sollte.


    Danke!

  • Zu Düngemittel-/Pestizideinsatz kann ich dir leider nichts sagen aber schau mal hier, da steht einiges:


    http://www.gesamtverband-leinen.de/home/index,id,34.html#5a


    Gibt's einen bestimmten Grund warum du Flachsstroh verwendest, z.B. Unverträglichkeiten o.ä.? Wenn du nach Ökoparametern/Ökobilanz fragst, dann fallen mir in erster Linie der bereits von dir erwähnte Verpackungsmüll und der weite Transportweg auf. Ist so etwas unterstützungswürdig? Ist da nicht das Stroh vom LW um die Ecke besser, evtl. noch Bio?

  • Danke!


    Prinz

    Danke für den Hinweis - dort werde ich einmal stöbern. Grundsätzlich gebe ich Dir gern Recht. Ich hatte bis vorigen Winter Stroheinstreu. Nun bin ich furchtbar penibel in der Angelegenheit und das hat zu beachtlichen Misthaufen geführt, über die sich das ganze Dorf amüsiert hat:-) Ich lagere bisher noch auf Naturboden und möchte so wenig wie möglich Volumen haben. Nicht zuletzt auch wegen des Arbeitsanfalls - alles manuell mit weiten Wegen, die nicht einmal befestigt sind. Das war der Grund zum Umstieg. Die Plastikverpackungen ärgern mich wirklich sehr, ansonsten bin ich zufrieden. Zufriedener wäre ich, könnte ich mir die Streu z. B. in ein Silo einblasen lassen - das scheitert daran, daß ich keines aufstellen darf. Minihaltungen haben ihre Nachteile.


    @A.Nemitz

    Von Leinstreu aus Sägespäne?

    Bei meinem Lieferanten sind beide Produkte gleich teuer und gleich verpackt. Ich habe mich gegen Holz entschieden, weil das die Böden ansäuert und hier deshalb gar nicht von allen Landwirten entsorgt wird.


    Nachtrag:

    Ganz so ökologisch günstig wie angenommen, scheint Leinstreu ja gar nicht zu sein, habe ich in der von Prinz angeführten Quelle gelesen. Es ist schon frustrierend. Bio-Stroh wird hier nicht erzeugt.

    Edited once, last by Ardennerin ().

  • Wir nehmen Miscanthus, beim Bauern um die Ecke bekommen wir es für 25€/150kg im kleinen Big-Bag. Also kein Verpackungsmüll, der füllt es auch in andere Behäter um. Eine Bekannte hat große ausgediente Mülltonnen, da kann sie es ohne Equipment (Hubwagen usw.) gut bewegen. Es verrottet auf dem Misthaufen besser als Stroh oder gar Holzspäne, hat bei uns aber den Nachteil da es nicht entstaubt ist. Aber selbst der hustenden Stute der Bekannten, die deswegen nicht auf Stroh stehen kann und das Heu gewässert werden muß, hat genau wie unsere keine Probleme damit.

    Habe eben mal kurz gegooglet:

    "Miscanthus ist eine schnell wachsende Grasart, auch bekannt als Chinagras. Sie kommt ursprünglich aus Afrika und Asien, kann aber auch in Deutschland problemlos angebaut werden. Einmal gepflanzt, können die Felder dauerhaft bis zu 20 Jahre genutzt werden und erlauben es dem Boden, sich in dieser Zeit zu erholen. Pflanzenschutzmittel sind im Anbau nicht nötig, was für seine Verwendung als Einstreu von großem Vorteil ist, da die Schadstoffbelastung gering gehalten wird."

    Steht auf der Seite: https://herzenspferd.de/miscanthus-einstreu/

    Jetzt habe ich nur im Leinenthread Reklame für Miscanthus gemacht:pinch:.......

    Nach dem Misten ist... vor dem Misten :pinch:

  • Ich habe seit einiger Zeit Miscanthus gehäckselt und entstaubt in Verwendung. Es ist sparsam im Verbrauch, saugt super gut auf, ist wirklich staubfrei, wächst ca. 15 km von hier entfernt, wird in 25 kg Säcken angeliefert, die man im Pfandsystem wieder zurückgibt. 50 Cent für den leeren Sack, der sauber und ohne Beschädigung zurückgegeben wird.


    Miscanthus ist eine langjährige Dauerfrucht.


    Der Mist ist damit gut kompostierbar.


    Vielleicht wäre das eine Alternative zu Lein-Einstreu?

    Freundliche Grüße
    Antje


    "Immer wenn wir etwas planen, fällt im Hintergrund lachend das Schicksal vom Hocker"

  • Ich danke euch - ich werde doch versuchen, mich mit Miscanthus zu beschäftigen. Es war hier nie in ernster Überlegung, weil das niemand in der Nähe anbaut - solche Liefer- oder Pfandsysteme würden ich auch gerne nutzen.


    Ich zahle hier 25 €/100 kg Leinstreu - entstaubt, Markenware.

  • Miscanthus hatte unser Nachbar probiert: großer Reinfall, der Versuch dauerte 3 Jahre, dann hat er umgeackert (und noch 2 Jahre benötigt bis Acker reel nutzbar wieder..), braucht also bestimmte Bodenvorraussetzungen, ich tippe mal unsere Böden sind zu schwer. Aber in 8 km gibt es seit Jahren ein Feld, was zu funktionieren scheint. ich nehm Waldboden von Nachbars, was besseres gibt es mM nach nicht, sehr geringer Verbrauch, super weich, gut riechend, Nachbars haben 2 vielgenutzte insels im Offenstall damit, wo die Pferde sowohl zum pinkeln als auch schlafen ausschließlich hingehen. Nachteil, Nachbars haben viiiel größere Nachfrage als Liefermöglichkeiten, über Preis bin ich nicht informiert.

  • Miscanthus gedeiht hier auf einem sandigen Boden... daher eben 15 km entfernt... wir hier haben schweren Marschboden.


    Preislich interessant 6 - 7 Euro per 25 kg + Sackpfand, was man ja wiederbekommt.


    Vom Umweltgedanken an Kompostierbarkeit, Länge der Transportwege und guten "Leistungen" als Einstreu her ist es meine erste Wahl.

    Ich zahle keine Anlieferungskosten zusätzlich da ich auf dem Weg zwischen Lieferant und einem Großabnehmer liege und mich einfach an deren Termine mit anhänge. So entstehen keine Extra-Fahrten.


    Strohmehl hab ich mal probiert. Saugt auch super auf und ist gut kompostierbar. Daran stört mich allerdings, dass die Tiere wesentlich mehr davon im Fell rumtragen und es nicht gut abgeschüttelt wird. Außerdem wird das Getreide meist kurzgespritzt und auch mit Pestiziden behandelt, dass kein unerwünschter Wuchs zwischen dem Getreideaufwuchs entsteht. Der Gedanke an mögliche Rückstände ( die es angeblich nicht gibt! ) gefällt mir nicht.


    Das meiste Strohmehl wird zudem weit transportiert. Nur wenige haben selber eine Trommel zum Zerkleinern von Strohballen. Wir jedenfalls nicht und die Nachbarn auch nicht.

    Freundliche Grüße
    Antje


    "Immer wenn wir etwas planen, fällt im Hintergrund lachend das Schicksal vom Hocker"

  • Hier ähnlich...


    Ich hatte eine Zeitlang ein Minimaleinstreusystem - Boxenmatten und darauf eine Mischung von Gerstenstrohmehl und Kalk bei täglicher Kompletträumung. War für die damaligen Bedingungen angemessen, habe ich wegen des doch geringen Komforts für die Pferde nicht wiederholt. Zudem war das ein ziemlich teurer Spaß - entstaubtes Strohmehl konnte ich über den örtlichen Agrarhandel in 20 kg-Packungen beziehen. Der Preis lag weit über dem für Leinstreu. Ansonsten schließe ich mich Ponypersonal an.


    Eine Zeitlang hatte ich mit der Idee geliebäugelt, eine Tiefbox mit einer Kalk-Stroh-Matratze auszuprobieren, habe mir das aber aus dem Kopf geschlagen, da ich keine Maschinen zum Entmisten einsetzen kann. Auch der Blick in Rinderställe, die so betrieben werden, hat mich nicht ganz überzeugt ... nicht sauber genug.


    Eine Bekannte möchte ggfs. sich eine Leerbox mit der Strohhexe vollblasen lassen - ich werde gern berichten, was daraus geworden ist.

  • Gesagt, getan. Ich habe meine Bezugsmöglichkeiten überprüft - es scheint nicht so einfach zu sein. Und preisgünstig auch nicht.

    Ich war gerade auf der Seite der Landwirtschaftskammer NRW und habe zu Miscanthus u. a. folgendes gefunden:


    "Ein wirtschaftlicher Anbau von Miscanthus ist auf ertragreichen landwirtschaftlichen Flächen bei hohen Nutzungskosten alternativer landwirtschaftlicher Kulturen derzeit in der Regel kaum möglich. Daher ist genau zu prüfen, auf welchen Standorten dieses Süßgras angebaut werden kann."


    Also - ich habe mich nicht getäuscht. Hier gibt es keine Anbauflächen. Lt. LWK befinden sie sich im nördlichen Westfalen. Indiskutabel wegen der Entfernung. Auch in den NL bzw. in BE scheint es grenznah nichts Nennenswertes zu geben. Friesland bzw. Brüssel ist eindeutig zu weit.


    So schön es wäre - hier derzeit keine Alternative zum Leinstroh.


    PS. Offenbar wird zum Ende des Winters geerntet - ich möchte mir die Bodenverdichtung hier gar nicht vorstellen müssen, wenn ausgerechnet dann schweres Gerät über den Acker rollt. ;(X(=O

  • An eine Strohhexe hatte ich vor Jahren auch mal gedacht aber 3000 - 5000 € für eine gebrauchte Maschine war mir dann doch zu viel. Nachdem ich die Preise bei diversen Kleinanzeigen gesehen hatte, habe ich mich gar nicht erst getraut beim Hersteller nachzufragen. Außerdem sind unsere beiden nur max. zwei bis drei Monate im Jahr im Stall, d.h. wenn das Futter auf unseren Flächen alle ist oder das Wetter so bescheiden ist, das sie die Wiese in Klup treten. Da lohnt sich eine solche Anschaffung nicht wirklich.


    Inzwischen nutzen wir eine Art Tiefstreu und streuen ein bis zwei Mal pro Tag Stroh dazu. Wenn ausgemistet wird, dann kommen aber auch gleich min. drei Gummiwagen voll Mist an. Andererseits wärmt der Mist auch von unten, wenn es im Winter kalt wird.


    Ardennerin

    Nächstes Jahr wollen wir unseren Stall umbauen, sodass einerseits die Pferde mehr Platz bekommen und andererseits auch ein Rundballen (Stroh) mit reinpasst. Eine Überlegung war, da der Boden neu gemacht werden muss, Boxenmatten zu verwenden (in Kombination mit normalem Stroh). Du scheinst davon nicht viel zu halten. Könntest du mir das bitte genauer erklären?

  • Wie bei vielen Dingen, so ist bei der Wahl der Einstreu auch die jeweils standortbedingte Beschaffungsmöglichkeit ( und ob es sinnvoll ist ) zu berücksichtigen.


    Da die Miscanthusflächen wieder nachwachsen, also nicht umgebrochen werden, wird bei der Gewinnung ganz sicher darauf geachtet, dass die Beschädigungen von Kultur und Boden so gering wie möglich bleiben.


    ... ganz anders als man das auf vielen Maisflächen beobachten kann.

    Freundliche Grüße
    Antje


    "Immer wenn wir etwas planen, fällt im Hintergrund lachend das Schicksal vom Hocker"

  • Bevor es mich zerreisst muss ich ein paar Gedanken dazu los lassen :


    Unsere Zeit ist ja so gestrickt dass alles erst hunderte oder gar tausende Kilometer weit gekarrt werden muss , bevor es einen WERT hat. WERT im Sinne von materiellem und natürlich von ideellem. So ist s verwunderlich dass nicht noch weiter als Nordfrankreich bestellt wird . Noch weite r gekarrt wäre es bestimmt noch wertvoller.


    Nach Ökobilanz braucht man gar nicht erst zu fragen wenn da geschätzt 500 km von Anbau bis zur Endnutzung besteht . Dazwischen muss es noch aufgearbeitet und verpackt , ich wette in Plastik , werden . Diese Ökobilanz (Transport , Verarbeitung, Verpackung ) ist ohne genauer hinschauen zu müssen absolut fürchterlich .


    Wie geht es in einem Geiste zusammen dass man das Einstreu für seine Pferde weiss Gott wo herkarrt und dann sich über Glyhos aufregt ? Wo ist da der Unterschied im Umweltschutz ? Oder misst man da mit verschiedenen Parametern ?


    Miscanthus , oppala Jeverson , umgestellt ...warum ? Nun ja , es soll jeder einstreuen was er möchte , ich kann nur folgendes dazu sagen: Eine mir sehr bekannte Tierklinik hatte das auch versucht ( nicht entstaubt ) aber bald wieder eingestellt , warum wohl ? Weiter ist zu bedenken dass am Ende der Miscantuszeit , also wenn ein Acker wieder anders genutzt werden soll , Glyphosat nötig ist . Das Zeug wäre so hartnäckig dass es immer wieder hoch kommt wenn das nicht behandelt wird .

    Zu den Bedenken der Ernte ausgangs Winter sei gesagt dass dies der optimale Zeitpunkt ist , da die Böden da durch Frost tragfähig sind . Mir persönlich könnst es schenken ich wollte es nicht , auch nicht entstaubt .


    Sägespäne sind seit der Energiewende kaum mehr zu bekommen ( das geht in die Pellets Industrie ) Sind sicher einfach und saugfähig , ideal fürs Pferd ist was anderes . Herr Nemitz 0,50 € billiger als was ? und welche Einheit , denke so kann mit der Aussage niemand was anfangen , außer dass es billig sein soll .


    Bio : Ich hoffe doch dass das angekarrte Leinstroh aus Biobetrieben stammt ? Warum ? Na weil bei Stroh auch Bio gefordert wird ! Stehen denn zuhause auch ausschliesslich Bio Produkte im Kühlschrank ?

    Biostroh gibts nicht in deiner Gegend ? Echt ? Reine Grünlandgegend ? Biobetriebe gibt es verstreut in ganz BRD , und wäre der auch noch 50 oder 100 km weg , wäre es immer noch besser als das Leinstroh aus Fra . / Ökobilanz .


    Was gibt es für ein Pferd des nächtens schöneres als in einem Strohbett zu liegen und nach belieben daraus den Rohfaserstatus zu erhalten , beschäftigt zu sein und dem empfindlichen Darmtrakt durch Struktur was gutes zu tun ? Nix , aber auch gar nix !!!


    Qualität Stroh : Ich hab schon mal gesagt , ich würde auch nicht aus Intenesivbetrieben das WW Stroh wollen . Für meine tue ich immer das WG Stroh bei Seite , das ist im Regelfall nur Herbizid gespritzt . Auch Hafer ist im Regelfall recht wenig gespritzt . Man kann ja vorher fragen wo es extensives Stroh gibt , oder auch schauen wo verunkrautete Äcker sind und das Stroh gleich ab Feld kaufen .


    Wenn man das nicht möchte eben gleich Biostroh kaufen ! ( Aber dann nicht maulen weil es zu teuer ist )


    Zur Struktur : Freilich ist das toll wenn man das Strohmehl einstreuen kann , feine Sache . ABER es staubt ohne Ende bei der Herstellung , es frisst viel Energie und dauert ewig -----------> OKo bilanz ??? sehr fraglich , wenn das dann noch im bunten Sack ist und gekarrt wurde , ist es unter aller Sau .

    Mein Vorschlag : Grosspackenpresse MIT Mulchvorsatz oder Feinschneidwerk , da komme ich dem Strohmehl schon recht nahe und hab den großen Staub aufm Feld .

    Leider hab ich auch zwei Sägespäneboxen ( an Sägemehl nicht heranzukommen ) , zwangsläufig , nicht meine eigenen , aber richtig weil die sonst platzen würden .


    Ansonsten gehört ein Pferd auf Stroh ! Das hat die Natur ( der Herrgott , der Allah oder sonst wer ) in unseren Breitengraden dafür vorgesehen !!! Alles andere sind "Myhten " die von Kosten , Bequemlichkeit oder ähnlichem gespickt sind .


    Alternativ gäbe es noch Strohcops oder Strohpellets , aber da dürfte es von der Ökobilanz auch nicht weit her sein .



    Noch was ist mir eingefallen zum Bedenken :


    25 kg Miscanthus kosten offenbar ca 26 € , das Leinstroh offenbar ähnlich , Sägespäne koste ein Ballen auch 8 € ( müsste auch so auf 25 - 30 € / 100 kg hingehen . ZUM VERGLEICH 100 kg Qualitäts- mahl-weizen kosten 17 € ! Daraus können ca 80 kg Mehl ausgemahlen werden . Mit diesem Mehl kann man ca 2000 Semmel herstellen !


    Das Verhältnis stimmt doch nicht , oder ? ok, das ist OT

  • Wenn ich jetzt sage: "Du hast Recht!", bist Du hoffentlich nicht mehr in Gefahr, daß es Dich zerreißt und obendrein noch zufrieden.

  • Hallo Kasparow.

    Du bist Landwirt-

    Viele Pferdehalter sind keine Landwirte, haben vielleicht eine Weide, kaufen Heu und Einstreu zu.

    Bei mir bekommen derzeit die Pferde in Ihren Boxen, Stroh satt, Heu wegen Übergewicht nur zugeteilt.

    Habe Haferstroh aus eigenem Anbau, nicht gespritzt da Öko,

    beide Pferde fressen zuerst aus dem Stroh das Gras, dann erst Heu.

    Dergleichen habe mir schon andere Pferdehalter erzählt.

    Meist muss ich Stroh zukaufen,

    da gucke ich mir die Äcker an, bestell dann immer mit hohem Grasanteil (Gerstenstroh),

    allerdings muss dieses Stroh vor dem Pressen, länger in der Sonne liegen,

    darf für die Pferde keinesfalls Schimmel -Staubig sein.

  • Miscanthus , oppala Jeverson , umgestellt ...warum ? Nun ja , es soll jeder einstreuen was er möchte ...........................................................................................................................................................................................................................................................

    Zu den Bedenken der Ernte ausgangs Winter sei gesagt dass dies der optimale Zeitpunkt ist , da die Böden da durch Frost tragfähig sind .

    Zum ersten, bin ich voll bei dir, und zum zweiten wurde es mir ganz anders erklärt.

    Ich weiß nicht ob ich es so richtig und komplett wiedergeben kann: Es muß nach dem Frost geerntet werden, die Kapillaren müssen auffrieren, so daß kein neuer Saft aufsteigen kann und die Kälte trocknet die geringe Restfeuchtigkeit wie die Wasche auf der Leine....

    So habe ich das verstanden.


    Zur Ökobilanz, ich denke mal, die ist dabei gar nicht so schlecht (beim Bauern um die Ecke). Keine Verpackung und kurze Wege, der Anbau braucht auch nicht viel Diesel, da man nur zum Ernten aufs Feld muß. Na,ja muß denn dan nicht auch mal ein Faß Gülle auf den Acker? Man kann ja nicht nur aus dem Boden herausholen, da muß ja auch wieder was rein. Gut, Stroh ist ein Nebenprodukt und fällt eh an, wenn man es nicht bald schafft, die Ähren 10cm über dem Boden wachsen zu lassen.

    Das Miscathus wird hier hauptsächlich als Heizmaterial genommen, es deshalb wird wohl länger als 20 Jahre gebraucht, Allerdings weiß ich wirklich nicht, ob das wirklich danach mit Glyphosat bearbeitet werden muß.

    25 kg Miscanthus kosten offenbar ca 26 €


    Zu den Kosten, soo teuer wie das im www abgeboten wird muß es nicht sein. Wir zahlen für 300kg 50€ (ein großes BigBag) wieviel ist da drinnen ? 1,5m³ oder zwei? Jedenfalls 300kg.

    Ansonsten gehört ein Pferd auf Stroh ! Das hat die Natur ( der Herrgott , der Allah oder sonst wer ) in unseren Breitengraden dafür vorgesehen !!! Alles andere sind "Myhten " die von Kosten , Bequemlichkeit oder ähnlichem gespickt sind .

    Auch da bin ich ziemlich bei dir, obwohl ich nicht glaube, daß es in der Natur dick mit Stroh eingestreute Ställe gibt. Nur, wenn das Beste nicht, oder nur schwer zu leisten ist, warum nicht eine Alternative?

    Nach dem Misten ist... vor dem Misten :pinch:

  • 25 kg Miscanthus kosten offenbar ca 26 € , das Leinstroh offenbar ähnlich ,

    25 kg kosten 6,50 Euro.

    Freundliche Grüße
    Antje


    "Immer wenn wir etwas planen, fällt im Hintergrund lachend das Schicksal vom Hocker"

    Edited once, last by Ponypersonal: Schreibfehler behoben ().

  • Hallo Kasparow.


    beide Pferde fressen zuerst aus dem Stroh das Gras, dann erst Heu.

    Hallo Christoph , deine Ausführungen sind mir alle klar . Schon mal Gedanken gemacht warum die Pferde das Heu aus dem Stroh lieber fressen ?

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