PKW Wohnwagen mit Pony

  • Wir haben nächstes Jahr vor mit zwei 7 Jahre alte Ponys 120cm "groß" einen PKW Wohnwagen zu ziehen und einen längeren Urlaub zu machen.


    Jetzt bin ich am Planen wie wir das Technische am besten umsetzen.

    Wieviel kg kann man mit zwei 120cm großen Ponys maximal ziehen ?

    Wie lange benötigt man um Ponys Körperlich maximal zu trainieren? Reichen 6 Monate?

    So fing alles an.


    Bennyblue

    Dagegen spricht, dass du den Pony zweifaches Eigengewicht dieses Frühjahr zumuten willst und jetzt noch nur am pingeln bist, statt vernünftig 5*/Woche 2 Stunden befestigt/unbefestigt ebenerdig Schritt zu fahren (wie bitte sollen die Tiere denn von 0,0 auf 2fach hochtrainiert werden binnen 3 Monat, da ist unfair den Tieren gegenüber!!)....


    Ich hatte 6 Monate geplanten.

    Mal sehen ob es klappt!

    Mann kann sicherlich auch noch August und September unterwegs sein.

    Ich muss auch nicht zwingend das Vorhaben realisieren es wäre schön wenn es klappt wenn nicht geht die Welt nicht unter. Es kommt auch wieder ein neues Jahr und danach auch.


    Viele Grüße Stefan

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  • ....die Frage wie ich Ausdauer trainiere hab ich hier in den letzten 10 jahren noch nie stellen müssen, weil ich das nämlich einfach gemacht hab und dabei die Pö im Blick hatte, die melden schon wenn was nicht paßt. Überlastete Pony ist sehr eindrücklich, da lernt man schnell zu korrigieren.


    Ja und genau das möchte ich nicht machen.


    Ich möchte das meine Tiere meinen Kommandos folgen und diese für eine gute Idee halten. Nun so bin ich der Meinung das meine Hunde auch außer Sicht zuverlässig Arbeiten.

    Bei Ponys ist das sicher nicht anders.

    Wenn die Ponys überlastet sind und korrigiert werden müssen.

    Wir wissen alle was Korrekturen /Hilfen sind, früher nannte man das............ /......... dann hat man man sich für die "schönen" Wörter Korrektur und Hilfen entschieden. Hört sich für die Laien ja auch irgendwie angenehmer an.


    Wenn die Ponys gestresst überlastet sind dann korrigiert werden, werden Sie mit Sicherheit versuchen sich den Korrekturen zu entziehen dafür gibt es dann wieder verschiedene technische Hilfsmittel.

    Herzlichen Glückwunsch zu dieser Spirale deshalb fahre ich ohne Gebiss und fange langsam an.


    Es gibt viele Sichtweisen und sicherlich hat jede ihre Berechtigung.


    Es gibt eben nicht nur die eine Wahrheit sondern jeder hat seine eigene Wahrheit und seine eigenen Vorstellungen und das ist auch gut so.


    Drüber sprechen und austauschen finde ich ganz wichtig ohne jemanden dabei zu verteufeln.


    Stefan

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  • Ich finde dieses Trainingssystem ganz gut der drei Pfeiler.


    1.Konditionieren

    2. Moderieren

    3. Trainieren


    1.Beim konditionieren wird das Tier durch Körpersprache zu einem Verhalten angeregt und bestätigt.


    2. wenn das Tier konditioniert ist Fängt man an zu moderieren sprich zu der Körpersprache kommt das Kommando. Das Tier soll das Kommando nutzen um schneller bestätigt zu werden. Also das Tier wartet nicht mehr auf die Körpersprache sondern nutzt das Kommando um schneller bestätigt zu werden.


    3. Im Training wird das Erlernte gefestigt.

    Bei einer herkömmlichen Konditionierung spricht man von 500 bis 2000 Wiederholung bis das Tier es sicher verstanden hat.


    Bestätigt werden die Tiere mit den bekannten 3 Triebzielen.


    Nahrung

    Kommunikation

    Erhalt der körperlichen und geistigen Gesundheit.


    Hat schon immer funktioniert allerdings in den letzten 1000 Jahren meistens durch Vermeidung von Schmerzen.


    Es gab ja auch immer eine Rechtfertigung dafür, da ist ja eine große Religion die sagt, Tiere sind nicht beseelt.

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  • Offensichtlich hast du einen Haufen Bücher gelesen, aber von Pferden scheinst du keine grosse Ahnung zu haben. Ich bin gleicher Meinung wie Ponypersonal:

    Es wird immer abstruser, was du schreibst.


    Es drängt sich mittlerweile sogar leise der Verdacht auf, dass es sich um einen Fake handelt..... ich bin ab hier nun raus

  • 1/2 Jahr Training für so eine Fahrt reicht nach meiner Erfahrung für Pferde, die vorher schon mindestens täglich 1 Stunde gearbeitet wurden. Bis zu 1 Stunde täglich führen ist für mich die Vorarbeit, um beim Jungpferd dann an Bodenarbeit, Longieren u.ä. zu gehen. Damit lernt das Jungpferd anfangs mit einem erwachsenen, später mit seinem Menschen, die Welt kennen. Allenfalls ist das die Art und Weise, wie ich mit extrem guggigen, ängstlichen Pferden nach längerer Pause anfange. Mit Arbeit hat das aber bei mir nichts zu tun.

  • Mit Büchern hält es sich in Grenzen.


    Schulungen, Seminare, Weiterbildung und Kurse da sieht es echt besser aus für Retungshunde Fläche und Gehorsam. 13Jahre Retungshundestaffel viele Jahre zwei Geprüfte Hunde und keine Ahnung von Pferden richtig.


    Konditionierung von Tieren das hat schon Iwan Petrowitsch Pawlow erklärt und nachgewiesenen mit dem sogenannten Pawlowschen Reflex.


    Technische Hilfen sind bei Hunden seit Jahren verboten.

    Für die Arbeit, Wettbewerb usw

    Stachelhalsband

    Würgehalsbänder

    Und vieles mehr


    Bei Pferden ist einiges erlaubt.

    Rollkur bis 10 min

    An Gebissen gibt es eine breite Auswahl mit verschiedenen langen Hebel und allen möglichen Optimierungen und Varianten und das ist noch lange nicht alles. Aber das wist ihr besser als ich.


    Es gibt sicherlich gute Gründe warum Technische Hilfen für Hunde verboten sind.


    Es gibt sicherlich gute Gründe warum Technische Hilfe bei Pferden erlaubt sind.


    Die Unterschiede sind schon gewaltig.

    Aber muss ich das gut finden?

    Ich glaube nicht.


    Es ist ja nur mein Meinung und Ahnung? habe ich keine!


    Es macht sicherlich kein Sinn das zu Diskutieren. So lange sich alle an die Gesetze ist für mich alles in Ordnung und eigentlich nicht das Thema hier.

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  • Um es mal auf einen Vergleich zu bringen: Was würdest Du sagen, wenn ich Dir erkläre, dass ich vorhabe in 1/2 Jahr mit 2 Grosspudeln eine Wanderschlittenfahrt in den Alpen zu machen, bei der die Pudel alles was wir brauchen ziehen müssen und mich dazu. Und als Grundtraining angebe, dass ich täglich kurz mit den Hunden gassigehe. Irgendetwas sonst hätte ich mit den Hunden bis jetzt nicht gemacht.

    Wenn Du noch nie eine grössere Fahrt mit Pferden mitgemacht hast, wende Dich bitte an einen Wanderfahrtrainer und fahr erstmal mit ihm. Nicht nur ein Rudel wildernder Hunde ist gefährlich, sondern auch ein wegen Überforderung durchgehendes Ponygespann.

  • Ich werde versuchen einen professionellen Trainingsplan zu bekommen.

    Für Menschen gibt es ja so etwas in 12 Wochen trainieren für einen Marathon das ist nicht vergleichbar mit dem was ich vorhabe das ist nur eine einmalige Höchstleistung.


    Mal sehen wo ich da was finde.


    Viele Grüße Stefan

  • Danke für die Ratschläge zum Training. Doch leider finde ich deine Ansichten zu Training veraltet. Täglich zu Training macht keine Sinn. Erholung ist sehr wichtig.

    In zwischen habe ich gelernt das das Gewicht von der Kutsche nicht entscheidend ist sondern die benötigte Zugkraft ist entscheidend. Bei Gelegenheit kann ich gerne das Gewicht feststellen.

    Bis jetzt habe ich noch garnicht gesagt wann und wie ich mit der Kutsche anfangen möchte zu trainieren. Also alle Aufregung um sonst.


    Last uns das Thema Training beenden. Ich habe da ein paar Anregungen zum Training bekommen die zu mir passen.



    Viele Grüße Stefan

  • Bei vielen SAWA Kutschen steht das Gewicht auf dem Typenschild. Das Gewicht der Kutsche ohne Sonderausstellung wie Beleuchtung, Spiel usw. Vielleicht ist es bei der Kutsche auch so.



    Viele Grüße Stefan

  • Nochmal zurück zu dem kleinen Planwagen aus Post 83 bzw. 111: Lt. Typenschild beträgt das Gewicht ohne Plane 245 kg, mit Planenverdeck 270 kg. Als zul. Gesamtgewicht sind 600 kg angegeben. Die beiden Ponies auf den Bildern haben ein Stockmass von 1,05 m.

    Gruß FRITZ

  • Was wieder deutlich macht, daß diese Zahlen eben - Zahlen sind. Mein Shetty hat damals einen fast überdimensionierten Softrunner, z. T. mit zwei Personen beladen, ebenfalls ohne Mucken gezogen. Und das auch nicht nur über asphaltierte Straßen.


    Derzeit zieht mein noch untrainiertes Fahrshetty (1,07m) ohne mit der Wimper zu zucken einen masiven HCA Tweewieler und - beladen mit zwei Personen - gut 250 - 270 kg. Jenseits asphaltierter Straßen und - nur mit mir beladen - im Galopp über Graswege.


    Aber das sind Produkte, die von erfahrenen Herstellern genau dafür gebaut und optimiert worden sind.

    Natürlich muß jeder selbst wissen, wie er sich entscheidet und was wichtig ist.

  • und bei Fritzen Bild komme ich auf 600 kg Last und sich aus der Stockmaßangabe ergebenden Ponygewicht von 500kg = 1,2fach, genau das was wir hier die ganze Zeit schreiben 1,2-1,3-fach ist im Alltag bei trainierten Pony durchaus praktikabel. Es handelt sich vermutlich um Original-Shetten mit vernünftigem Röhrbeinumfang, die sind Konzentrate und keine Leichtgewichte.

    Edited once, last by Bennyblue ().

  • Bennyblue


    In moment haben meine Ponys keine Eisen.

    Eisen mit 4 Hartmetallstiften halten natürlich ewig.


    Wenn ich viel auf Asphalt fahre dann sind die Eisen schnell verschließen. (ohne Hartmetallstifte)


    Wegen der ungünstigen Eigenschaften (Eisen mit 4 Hartmetallstiften) war die Idee von unseren Hufschmied Nägel mit Hartmetallstiften zu nehmen.


    Da ich keine Erfahrungen habe mit Eisen mit Nägel mit Hartmetallstiften wollte ich nach euren Erfahrungen Fragen.


    Viele Grüße Stefan

    Edited once, last by 123-Tuning ().

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