PKW Wohnwagen mit Pony

  • Ich werde wohl alles noch einmal überdenken, schlafen wollte ich schon gerne auf der Kutsche. Wetterfest sollte es auch sein.


    Die breite des Wohnwagen seh ich nicht so problematisch. Angedacht war ein Minicaravan Niewiadow 126 NT der ist genau 2m und 5cm breit. Ich weiß das viele Fuß und Radweg nutzen. Wenn man auf Straßen und Wege die von Kraftfahrzeug genutzt werden (Bauer & Förster) fährt ist das sicher kein Problem.


    Was meint ihr wie viel Kilogramm wären für die zwei Ponys maximal sinnvoll irgendwie wieder sprichst sich das hier gerade. Aber ihr wisst ja was ich meine.

  • [Blocked Image: https://up.picr.de/36501835ki.jpg]


    Der Wagen hier hat Breite Aufbau 1,60m, Spur 1,45m, Gesamtlänge 3,15m, Gewicht 300 kg (mit alltagsgeraffel 350kg), Sitzbänke hinten sind 2,10 lang. Wir schlafen unterwegs zu 2-4 personen auf dieser Kutsche. Bei Sauwetter wird der hintere Passgierraum komplett in Plane eingeschlagen. Angespannt sind hier 1,20+1,16m. Im Alltag winter fahr ich die öfter zweispännig, weil halt dann die Pony vernünftig was getan haben, die Kutsch an sich sehr sicher ist. Aber ich würd mit der Kutsch wandern nur dreispännig gehen. da weiß ich sicher, dass wir überall langkommen und niemand sich überarbeitet. und wie gesagt mir sind auch 3 schon heiß geworden vor dieser Kutsch bei völligem Sauwetter im Schlamm/dauerplatzregen.

  • Ich weiß ja nicht, ob man das hier so vergleichen und hochrecnen kann.

    Wir haben ja bis vorletztes Jahr Planwagenfahrten gemacht. Hier ist das Land auch ziemlich platt und wir sind nur asphaltierte Straßen gefahren. Dabei ist unser Planwagen sehr leichtzügig, er hat große schmale Räder, wiegt leer aber 1360kg. Wir sind bis max. 25 Personen Touren bis 25km gefahren.

    Die ca 1700 bis 1800kg Pferd haben das gut (im Schritt) gezogen, es war zwar Arbeit, aber Überanstrengung war nicht zu sehen. Dabei gab es meist reichlich (P)Pausen, da es oft ein Ziel gab, gab es dort auch eine längere Pause.

    Ich denke, ein Wohnwagen mit VW und einiges an Equipment, auch für die Pferde kommt dann locker über eine tonne....

    Nach dem Misten ist... vor dem Misten :pinch:

  • Mir geht es da um den Unterschied von 1800 kg Pferd zu 500 kg Pony....eben mal nachgerechnet war das bei Jeverson 1,85fach auf 100% Asphalt Schritt bekannter Weg nur 2,5 Stunden/25km "sonntags" (kann irgendwie nicht so ganz passen, was laufen die Tiere für ein Schritttempo?...wir fahren idr 10km/h: das ist bei K-pony eher dauertrab, Schritttempo K-Pony ist 5,5 km/h). Du willst wandern, da gibt es immer Abenteuer/unbefestigt/enges umdrehen benötigt, bedenke dies bei deiner Planung! ich würd im Gewicht bei 1,3-1,4fach bleiben wollen, dh 750kg Gesamtgewicht Gespann. 100kg pro Mensch/Hund, macht noch 550 kg, Minimum 100kg Gepäck eher 150 kg, bleiben 400kg Kutsch und dann hast null Reserve, find ich Risiko.

    Dein Schwarztier ist "leicht", da wär ich mit Schwerlast auf sandigem Boden vorsichtig.

  • Wenn ich das so richtig gelesen habe.


    Ein Pferd zieht auf graden festen Grund 1700-1800kg bei einem Körpergewicht von Kaltblut laut Google 700-900kg alle Achtung 👍


    Das gibt mir doch gleich wieder ein bisschen Hoffnung.


    Ich werde auf 1000kg in besten Fall kommen. Pro Pony 500kg bei 250kg - 280kg Körpergewicht.


    Ich habe mal gerecht meine Kutsche mit zwei Personen + Hundeanhänger mit zwei Hunden sind wir bei ca. 500kg das fahren wir mit einem Pony.

    Videos und Bilder findet ihr unter diesem Link in meinem Online Speicher.


    https://c.web.de/@407558313690012563/-Pa2VEAGRcOz8pARh-A9PA


    In dem Video in dem das Pony auf der Straße im Trab läuft ist er schon ca. 25km gelaufen. Ins gesamt an dem Tag 31 km ca. 400kg Kutsche Gesamtmasse auf Straßen.

    Edited 2 times, last by 123-Tuning ().

  • Gemeint ist, das das Gespann von Jeverson 1700 - 1800 kg wiegt = 850 - 900 kg/Pferd. Je nach dem was man jetzt für ein Gewicht pro Person veranschlagt, zogen die Pferde bis zum Doppelten ihres eigenen Gewichtes.

  • 400kg : 250kg = 1,6fach zwar suboptimal aber möglich, find ich jetzt für 30 km recht viel, aber ich bin auch nie komplett befestigt unterwegs, schon gar nicht bei unbekanntem Gelände…..

    1,8-1,9fach sind meine schon auch mal unterwegs halt dann echt befestigt, aber auch recht flott dafür kleinere Runden mit Päusle dazwischen (Veranstaltungen). ich würd da wirklich sehr sorgfältig testen was geht und im 0,1bereich rechnen, der Unterschied zwischen 1,8 und 1,9fach ist ein anderer als der zwischen 1,3 und 1,4fach....

    Langstrecke waren das hier bis 10% Kutsch 350 und Ladung 600=950 : 750= 1,26fach bei 30 +/-5km und 10km/h, möglich allerdings nicht immer ponyfreundlich....

    In meinem Fall ist auch immer noch zu bedenken diese Mordsladung auf die "leichte" Kutsch ist nicht unproblematisch für das Material.

    mfg Kirsten

  • Ich wollte eigentlich das maximal Machbare wissen um dann einen machbaren Weg für mich zu finden. Da ich keine Erfahrungen habe was maximal möglich ist.

    Nach vielen Denkanstößen und euren Vorstellungen bin ich jetzt ein ganzes Stückchen weiter.

    Ich habe fest gestellt das ich mit meinen Ponys schon im oberen Bereich unterwegs bin und das klappt finde ich ganz gut. Pausen und ein Auge auf die Ponys zu haben ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Auch unterwegs nach Wasser zu fragen ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Bisher entstanden daraus immer nette Gespräche und das Wasser war immer gratis.

    Ich werde an der Kondition der Ponys arbeiten, so das sie gut vorbereitet sind.

    In meinen Online-Speicher findet ihr ein Video mit meinem Hund Isy. Darin ist vielleicht zu erkennen das ich es verstanden habe wie man konditioniert und trainiert. Ich finde sie macht es gut, ist freudig konzentriert und willigt.


    https://c.web.de/@407558313690012563/-Pa2VEAGRcOz8pARh-A9PA


    Was ich sagen möchte ist das mir meine Tiere am Herzen liegen ich gerne mit ihnen arbeite und das nicht im unteren Bereich. Ich liebe Herausforderungen auch scheitern ist für mich kein Weltuntergang. Es gibt dann immer jemanden der einen weiter helfen kann.

    Viel Spaß bei den Videos und den Bildern. :thumbsup:


    https://c.web.de/@407558313690012563/-Pa2VEAGRcOz8pARh-A9PA

  • Wenn du dann deinen Plan mit dem Wohnwagen umsetzt, würden mich dann sehr Bilder der von dir gewählten Lösung zum Anspannen der Pferde interessieren.

  • Die Idee mit dem Wohnwagen taugt nix , eigendlich schon Tierqälerei mit den Pferden wegen eurer Beqemlichkeit Ballast rum zu schleppen den eigendlich niemand braucht .

    Nimm den guten Rat mit dem leichten Planwagen an ,es macht Spass und funktioniert .

    Ich bin damit viele Km unterwegs .

    Beidem Wohnwagen ist es nicht das Gewicht alleine , es fährt sich auch besch...... ,


    der Lohmüller

  • Neulich habe ich im Internet ein Bild von einem Wohnwagengespann gesehen, allerdings mit schweren Warmblütern. Trotz Sucherei konnte ich es leider nicht wieder finden.


    Ich versuche es daher mal zu beschreiben:

    Auf der Dreiecksdeichsel war eine, sich nach vorne verjüngende Platte mit Geländer montiert, also ähnlich wie bei einem Kutschbock. An dem Geländer gab es rechts und links je einen großen Spiegel. Der Stauraum der meist vorne auf der Deichsel angebracht ist, war umgebaut worden. Er schien sich jetzt nach vorne öffnen zu lassen. Auf dem Deckel waren zwei gefederte Traktorsitze (?) montiert. Das vordere, getönte Plexiglasfenster war bedeutend vergrößert worden und diente, bis fast in die Horizontale hochgeklappt, als Schutz für den Fahrer. Evtl. war es auch nur ein zweites Fenster, das konnte ich nicht genau erkennen.


    Kennt ihr die Rangierhilfen für Anhänger, wie es sie bei Westfalia o.ä. gibt? So ähnlich war der "Vorderwagen" gebaut. Eine Achse von vielleicht 1 m Länge, an die ein Kugelkopf geschraubt worden war. Die Autoräder waren durch Flacheisen etwas nach hinten versetzt worden, damit die Naben mit dem Kugelkopf eine Linie bilden und kein Drehmoment entsteht. Die Deichsel war auf der Achse beweglich montiert worden und konnte daher, mittels Bolzen, in verschiedenen Neigungen arretiert werden. Dies erfolgte durch zwei Lochplatten die vorne an die Achse geschweißt worden waren. Die Waage hing so an der Deichsel, wie man es von den amerikanischen Miststreuern kennt. Das Ganze sah nicht stümperhaft aus und passte optisch gut zusammen.


    Man muss bedenken das hier trotzdem, auch ohne richtigen VW, einiges an Gewicht hinzukommt.

  • Ich würde ja gerne einen Planwagen nehmen. Mindest Voraussetzung wäre ich möchte darauf schlafen und trocken sollte es sein und natürlich das notwendigste must mit Kocher, Eimer und so.

    Jetzt schau doch mal selbst bei den Angaben der Hersteller wieviel wiegt so ein Planwagen ohne Beladung?


    Wohnwagen werden seit Jahren industriel hergestellt das Gewicht seit Jahren reduziert. Durch den Führerschein ich glaube B dürfen nur Anhänger bis 750kg gefahren werden. Deshalb gibt es viele Minicamper selbst die großen Herstellern versuchen Familienwohnwagen bis 750kg herzustellen z. B.

    Knaus. https://www.knaus.com/de-de/wohnwagen/travelino/highlights/


    Da befürchte ich kann kein Kutschenbauer mithalten.


    Wenn ihr einen leichten Planwagen findet der deutlich unter 660kg liegt so schwer ist ein Minicamper mit Kühlschrank, Nasszelle, Heizung und einem großen Bett. https://m.mobile.de/wohnwagen-…en/289554553.html?ref=srp


    Wäre ich sehr dankbar.

  • Ich habe gerade ein paar Bilder gefunden mit Pferden vor Planwagen eines gewerblichen Vermieters wie viel mag so ein Planwagen wiegen? Zum Teil sieht man sogar fünf Erwachsene in einem Planwagen dass die Pferde da ordentlich arbeiten müssen ist glaube ich gut zu erkennen aber scheinbar funktioniert es!!!


    http://pferdewohnwagen.de/


    Wieviel mag so ein Wohnwagen wiegen?

    Kaltblüter sind das mit Sicherheit nicht vor dem Wagen schaut euch mal selber das Foto an hier ist der Link


    https://mobil.nwzonline.de/fri…an_a_30,1,3606289678.html


    Interessant finde ich das der Kutscher im Wohnwagen sitzt oder steht. :thumbsup:

    Edited 2 times, last by 123-Tuning ().

  • Hallochen, also mich auch mal einmisch: Solche Ideen kommen weil man sparen will, Urlaub soll nicht viel kosten:
    Wenn Du in Norddeutschland ungefähr 1200 km bis Sawa bist, fast am Bodensee, würde das mindestens schon 2000 € kosten nur um eine Kutsche zu transportieren. Die würden zwar auch eine für Ponys bauen und eventuell auch ausleihen (frag sie mal ob in Eurer Gegend eine passende Kutsche verkauft wurde) zum verleihen. Sie fertigen nur nach Auftrag.

    Drum alles was montiert, geschmiedet gemietet + zu Dir transportiert werden muß ist teurer, als wenn Du mit den Pferdchen wandernd losziehst von Hotel zu Hotel, oder Gasthaus zu Gasthaus, Klo im Wald oder an der Tankstelle, Gasthaus , Rathaus, usw. Ihr habt dort doch eine touristisch erschlossene Gegend, wo es mehr Unterkünfte als Fahrzeuge gibt.

    Anderer Gedanke:
    Die kleinen Pferde wurden doch dazu gezüchtet, dass die Kohlen-Loren aus Kohlegruben ziehen, was hat damals so ne Lore gewogen? Wahrscheinlich auch mehr als heute die Pferdchen nach Tierschutzgründen ziehen sollten.
    Vielleicht gibt es so eine Lore noch und ein Gleis, wo es ziehen kannst wie eine Draisine.
    Gabs bei Euch mal eine Pferdeeisenbahn irgendwo, die jetzt stilliegt? Glaub Hiddense hat Pferde, sowie Juist lebt und arbeitet alles mit Pferden.

    Gruß Monamie

    Monamie

  • Also rein gewichtstechnisch ist Sawa ne Katastrophe, hübsch ja usw aber es geht definitiv leichter und trotzdem stabil. Bisher hatte ich im Kundenkreis meistens ältere ungepflegte Wägen dieser Marke, für einen Bruchteil des NP zu verkaufen. Grad für Shetten halte ich diese Marke generell eher für zu schwer jedenfalls in Kombi mit Alb. ich das Projekt angehen mit einer Basis eines älteren Ponyladewagen, wo eine gute Auswahl im Bereich von 200-300€ geben dürfte mit einem Gewicht um die 200 kg, auf der Basis würde ich aufbauen oder generell bei gleichbleibender Ponygröße auf dreispännig umsteigen. Dreispännig ist simpel zu basteln und 3*250 kg ergibt 750 kg also mittleres KB, das dürfte dann etwaige Überforderung doch deutlich mindern und hat außerdem im Verkehr den Riesenvorteil, dass man wahrgenommen wird.

    Auf dem Foto sind das 14 Kids+ich Elfe, Veranstaltung 2,5 h Rundkurs a 2km pro Tour in allen 3 Gangarten allerdings natürlich Gelände voll ausgenutzt, dh Galopp 2-3% abwärts topfebener Schotter.

    [Blocked Image: https://up.picr.de/37370576jz.jpg]

  • Es gibt bestimmt viele günstige Möglichkeiten Urlaub zu machen. Die Idee einen Minicamper zu kaufen 12000,-€ bis 20000,-€ plus Überführung ist bestimmt nicht entstanden um einem besonders günstigen Urlaub zu machen. Im übrigen ist es wesentlich günstiger eine Kutsche quer durch Deutschland per Spedition zu transportieren als man denkt. Ein Europaletten Platz bei den großen Spedition kostet 70 € eine Europalette ist 80 cm x 120 cm 10 Europaletten Plätze gleich 700 €. Bei einem Wohnwagen muss man die Überführungs Kosten auch tragen.

    Eigentlich wollen wir grade nicht im einem Hotel übernachten. Wir hatten bis vor ein paar Jahren immer einen Wohnwagen waren fast jedes Jahr damit unterwegs. Wer glaubt so ein Campingurlaub ist besonders günstig den muss ich enttäuschen.

  • Auf all unseren Wanderfahrten waren wir nur einmal (wegen sehr großer Gruppe und zu wenig Schafmöglichkeiten in der Wanderreitstation) im Hotel. Da gibt es echt genau private Übernachtungsmöglichkeiten für Mensch und Tier.

    Denk an deine Ponys, nimmt die Kutsche, belade sie mit den Dingen die du wirklich braucht und kauft lieber wetterfeste Kleidung. Ich glaube du bist echt zu blauäugig und mutest deinen Zwergen viel zu viel zu. Und JA!!!! Ich weiß wovon ich rede -wir fahren seit Jahren Welsh A, die sind Kämpfer, aber so Sachen würden wir NIE von ihnen verlangen!!!!

    Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum.

  • Ich habe vor einigen Jahren etwas gebaut das ähnlich funktioniert wie ein VW zum Anhänger ziehen. Es ist ausschließlich zum einspännig fahren gedacht. Ich habe natürlich auch eine Belastungsprobe gemacht. :pinch:


    https://c.web.de/@407558313690012563/r4noUqR-S1-f7yGl2fVNbA


    Ich nutze diese Konstruktion eigentlich nicht mehr. Ursprünglich wollte ich so Salzleckstein, Batterie, Solarzelle, Stromgerät, Trinkbecken und Zaun von Weide zu Weide transportieren.

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