Begegnung mit Passanten von der Kutsche aus

  • Also als K-pony-Besitzer musst einfahc den umgang mit Pitsch beherrschen, sowas kommt hier so oft vor, dass ich kaum noch die pö lob, bzw jeden Riesenköter den ich mal erwischt hab hält in Zukunft Distanz fertig.

  • Die Ringe habe ich allerdings auch durch Riemchen ersetzt.

    Das ist natürlich eine Möglichkeit , ich meine das hab ich auch schon iwo gesehen , Lederriemchen . Erstmal drankommen an so ein Lederriemchen bei der herrschenden Sattlernot .


    Nur es ist halt so , das Chromteil ist sehr dünn vom Material her und auch das Löchlein was da durch geht ist sehr klein . Klar kann man aufbohren , aber das schwächt das wiederum nochmals .


    Schon nicht ganz einfach .


    Bei meinen Aufhaltern ist es mitten im Löchlein gebrochen , der Platz für ein neues Loch ist nicht vorhanden . Beim Händler angerufen hab ich gemeint da brauch einen neuen Patentschäkel und einen Sattler das einnäht . Haben die gleich abgewunken und wollten einen neuen Aufhalter verkaufen , weil kein Satller greifbar .

    Sowas kann ich gar nicht leiden , da dem Aufhalter als solches gleich gar nichts fehlt .


    Glaube das nennt man dann Nachhaltigkeit , gell ;-)


    Noch hab ich nichts gemacht , aber es ist ein Gepopel das zu öffnen .

  • Da ich auch nur Einspanner fahre habe ich das Problem mit dem gegenseitigen verhakel auch nicht . Werde aber auch heute Nachmitta sofort diesen kleinen verbogenen Ring austauschen gegen ein Riemchen.Danke guter vorschlag.

  •  Hallo Shettyfreak

    Es ist schon interessant wie sich einige Sachen überall wiederholen . Auch wir hatten schon unangenehme Erfahrung mit fremden Hunden. Bei uns im Wald ist ein Campingplatz der durch einen kleinen Bach vom Weg getrennt .Vor einigen Wochen wurden wir hier von einem Hund regelrecht angegriffen. Kann nur von Glück sagen dass mein Pferd Hunde gewohnt ist und nicht durchdreht. Ich habe nicht erst probiert (auch nicht gekonnt) den Hund durch ein Schlag vor die Schnauze abzuwehren sollen ihn gleich richtig getroffen . Dieser jaulte und rannte durch den Bach wieder zurück. Leider ist mein Pferd seit dem an dieser Stelle immer sehr, sehr guckich ,ich weiß noch gar nicht wie ich das da wieder rausbekomme

  • Ich hatte schon ein ähnliches Erlebnis bei einem Ausritt mit meinem Hessenwallach.

    Da lief ein Hund (große Windhunderasse) gute 100 Meter quer über eine Wiese auf uns zu und sprang wild bellend mit (noch) Scheinattacken um uns herum. Ich hielt meinen Hundeerfahrenen Larry an und wartete auf eine Reaktion des Hundebesitzers, der mit einem zweiten, älteren Hund aus sicherer Entfernung ungerührt zuschaute. Ich rief ihm zu, dass mein Pferd irgendwann wohl auch die Nase voll hätte und er damit rechnen sollte, dass er nach dem Hund tritt (auf die Koppel sollte sich ein Hund bei uns so nicht wagen ...).

    Da setzte er sich dann doch in Bewegung und schimpfte die Wiese gehöre nicht mir allein, sein Hund sei auch nur ein Tier, der könne doch gar nichts dafür und würde ja nur spielen ...

    Ich schimpfte zurück, dass mein Pferd auch nur ein Tier sei und die Attacken seines Hundes nicht witzig fände und er seinen Hund ja wohl mal rufen könne. Er meinte der würde aber nicht auf ihn hören, da könnte er ja nichts machen... :evil::?::!:

    Ich machte ihm daraufhin den Vorschlag den Hund an die Leine zu nehmen, was er auch sehr verärgert tatsächlich tat. Auch als ich später den Weg zurück ritt, leinte er seinen Hund fix an als er uns bemerkte. ...Geht doch!

    Ich weiß nicht wofür manche Leute die Kugel auf dem Hals nutzen ...

  • Wenn solche Hundebesitzer bekannt sind oder näher beschrieben werden können, lohnt eine Nachricht an das zuständige Ordnungsamt. Kann für den Hundehalter unangenehm und teuer werden, vor allem, wenn sich solche Vorfälle häufen wie im Fall von Shettyfreak.

    Suns always shine :)

  • luz : Mein Pony hat auch Monate gebraucht, an dieser Stelle wieder gelassen vorbei zu gehen ...

    Kibu : Genau das ist das Problem: Die Hunde gehorchen sowieso nicht, warum also brüllen, los rennen oder irgendwas tun, wenn es doch eh nix nützt!? :cursing:

    gentille : Ich kenne Hund und Herrchen mit Namen und Anschrift, wir sind sogar per Du und unterhalten uns zuweilen, wenn wir uns begegnen. Nach dieser Geschichte hat er mich tatsächlich einmal darauf angesprochen: was dann denn für eine Aktion gewesen sei, "als Du nach meinem Hund gehauen hast", ich habe bloß erwidert, darüber spräche ich nicht mit ihm, wir würden uns da eh' nicht einig. Da hilft einfach nichts, dieser Mensch hat das Porzellansyndrom!

    Wäre ich der Besitzer der Rinder, würde ich den Kerl mal abpassen und dem ein paar Takte erzählen. Aber ich bin nicht der Typ, der zum Ordnungsamt oder zur Polizei rennt. Zudem ist es ja so, dass wenn kein ernsthafter Schaden entstanden ist, eine Anzeige sowieso im Sande verläuft. Solange da also kein Rind mit gebrochenem Bein in der Weide liegt und das nachweislich durch das Hetzen des Hundes, passiert dem Besitzer nichts, außer vielleicht eine schriftliche Verwarnung.

    Lohmüller : wie machst du das denn, mit den Leinen in der Hand? Und solche Situationen kommen ja meist sehr plötzlich, da eine Steinschleuder zu nehmen und das Geschoss, zu spannen und zu zielen.... Du hast natürlich recht, so eine Peitschenaktion ist irgendwie Mist, erschien mir aber die einzige schnelle und wirksame Methode. Gerade eben, weil es ein Pony von nur 1,10m ist und der Hund so ein 65-70cm Köter.

    Oder hast du immer einen zielsicheren Beifahrer dabei? Dann bilde ich meine Mädels jetzt an der Steinschleuder aus....;)

    "An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter." (Konfuzius)

  • Da wir viel an Ofahrten teilnehmen, wird hier das Peitschenhandling massiv trainiert, sind ja oft Aufgaben a la Fahrer muss mit Peitsche klingeln/was runterschlagen, ich binde die Pony aber auch oft außerhalb gefährdeter Bereich beim Peitschentraining (longierpeitsche, fünferpeitsche….) meinerseits an, außerdem hab ich ja immer 3 am Fahrrad bei, dass muss hier einfach beherrscht werden, dass mitte was vor die nas bekommt wegen drängeln und die anderen beiden unbeteiligt zu sein haben...wohlgemerkt bei 2mal tgl. längere Strecke am rad laufend. ich titsch vom rad aus auch mal 3. Hintern an, weil grad im "ziehmodus" oder so. und mein stets anwesender Zughund wird auch via Pitsch gehandelt, sowohl wenn der meint er müsst mal grad reh sortieren als auch Fremdwuff andere Straßenseit begrüßen gehen, ich wüsst überhaupt nicht wie ich sowas anders geregelt bekommen sollt mit noch 3 Pony bei??

  • Da wäre es noch interessant wie das vor Gericht ausginge , würde man dem Hund mit einer Steinschleuder eine Auge rausballern . Wobei wohl unerverhofft niemand so schnell eine Schleuder hervorkramen , laden und abschiessen kann .

    Das geht vielleicht wenn ich weiss , da vorne kommt das Grundstück mit dem kleffenden Hund ......


    Würde ich niemals tun , aber jeder Tierfreund wie er möchte .


    Wir fahren fast zwangsläufig ( ist nur 100 meter von zuhaus weg ) fast bei allen Gespannfahrten an zwei nicht erzogenen Rottweilern in einem Garten vorbei , die richtig laut werden und den Zaun hochspringen . Das nehmen meine Pferde gelassen hin , der Hundebesitzer auch und ich auch .

    Wieder wie man sie zieht , so hat man sie . Hatte eine Hündin die sass beim Longieren immer bei X , die blieb aber sitzen , auch wenn das 178 er Pferd nur knapp an ihr vorbeigalloppierte . Coole Socken , beide !

  • Ich stimme dir zu, Kasparow , da möchte ich gar nicht dran denken, wenn man den Hund ernsthaft verletzt... Dann steht natürlich zur Debatte, ob diese Abwehrmethode nicht überzogen war und die Beweispflicht liegt bei mir als Fahrer, dass ich mich so massiv wehren musste. Wobei schon das Mitführen einer Schleuder so ein bisschen...."naja" wäre....

    An einem Gartenzaun entlang laufende und kläffende Hunde finde ich nicht unerzogen, das dürfen die meinetwegen. Wenn der Zaun dicht ist, ist alles okay.

    Der Typ von dem ich hier schrieb, hat tatsächlich einen Draht in das Tor eingeflochten, so dass der Hund jetzt innerhalb der Weide bleibt. Ganz in der Nähe dieser Weide ist ein Reit- und Fahrstall, da wird es wohl häufiger zu ähnlichen Kontakten gekommen sein.

    Auf der Weide jedenfalls sind meine Ponys und auch die Araber Hunden gegenüber wesentlich selbstbewusster, wehren Hunde eher ab, als dass sie flüchten. Ich denke, dass sich Pferde vor dem Wagen oder unter dem Reiter nicht so wehrhaft fühlen, als wenn sie sich frei bewegen können.

    "An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter." (Konfuzius)

  • Für mich sind das unerzogene Hunde Shettyfreak , ich kenne die . Waren den letzten Winter immer zweimal wöchentlich in meiner Reithalle zum "üben " . Die haben 0,00 Anstand und Erziehung . Gut dass die Leut keine Kinder haben , ok es ist ein Geschwisterpaar .


    Mei klar die Hunde verteidigen ihr Reich , wobei ich das noch nie betreten habe . Ich finde es krass wie die an den Zaun gehen , deshalb auch mit vielen Leuten im Streit . Interessant wäre , ob du , würdest du da täglich mit zwei drei KIGA KIndern zu Fuss vorbei müssen , auch noch so schreiben würdest .


    Ich beib manchmal kurz stehen mit den Pferden , die bellen dann weiter ..Zaun rauf u runter .... ich denke wenn ich 1 std stehen bleiben würde , würdens ne Stunde bellen . Der Besi schaut zu u macht nix , ich mein da beruhig ich doch meinen Hund geb ihm die Sicherheit dass da draussen kein Angreifer ist , sondern eher ein Freund .


    Aber gut , ist nicht mein Problem . man denkt sich nur seinen Teil .

  • Ich hatte mit der Kutsche nie Probleme mit Passanten, wir wurden immer freundlich gegrüßt, allerdings bin ich grundsätzlich im Schritt an Passanten vorbeigefahren. Mit Hunden hatten wir zweimal ein Problem, einmal fuhren wir an einem offenstehenden Hoftor vorbei, aus welchem ein Hund geschossen kam und auf die Pferde loswollte, ein Schlag mit der Peitsche hat ihn ganz schnell zur Umkehr gebracht. Beim zweiten mal wurde ich von einer Bekannten (Reiterin) informiert, das im Nachbardorf ein Jagdhund sich jedem Pferd in den Weg stellt und auch versucht zu attackieren. Als wir zufällig den Hund (mit weit entfernter Besitzerin) auf einem Flurbereinigungsweg trafen und er zum Bellen anfing, bin ich mit dem Gespann einfach auf ihn zugetrabt. Kurz bevor wir auf ihn trafen, machte er mit eingezogenem Schwanz kehrt und rannte zu seiner Besitzerin zurück. Wir haben diesen Hund nie mehr getroffen:)

    Fahren mit zwei PS

  • bin ich mit dem Gespann einfach auf ihn zugetrabt.

    Ja das wollt ich auch noch sagen , ganz gezielt drauf zufahren . Die kneifen dann alle .



    Heute hatte ich wieder eine bemerkenswerte Begegnung : Ich komme mit dem Schlepper ( soll man hier besser Traktor schreiben ? ) mit angehängtem Einreiher Kartoffelroder , der Bunker mit Karotten gefüllt , auf einem geteerten Feldweg angefahren und treffe auf zwei Reiterinnen .

    Schon von weitem deutete man mir , laaangsam .... , dem komme ich auch nach , bzw hatte davor schon die "Geschwindigkeit " raus genommen . Ich sehe schon , das reicht nicht , ich halte aus freien Stücken an . Den Motor des Schleppers lass ich an , soviel müssen die ja wenigstens abkönnen .

    Ich stehe , die Pferde etwa 25 -30 Meter weg v mir , die Reiterinnen haben Mühe die Pferde vorwärts zu bekommen , kein Wunder , keine Hilfe kommt energisch / bestimmt .

    Normalerweise lasse ich jetzt den Frontlader noch herunter , da ich weiss das für die Pferde eher "schlimm " ist wennn was v oben "kommt " .

    Heute geht das nicht , da ich das Ventil abgesperrt habe weil ich es für den Roder benötige , aber so arg hoch droben ist der FL gar nicht .

    Ok , die Reiterinnen bringen mit Müh und Not die Pferde vorwärts und quetschen sich am Schlepper vorbei . Hände hatten die keine frei , klar . Ich wurde angesehen wie der größte Schwerverbrecher den es auf Erden gibt ! Richtig ernste und böse Mienen ! Mein Gott wenn Blicke töten könnten . Kein nicken , kein verbales , kein wohlwollendes , kein dankendes

    dann musste ich, ich konnte nicht anders , ein " Danke fürs Anhalten " hinterherwerfen .


    Das waren wohl typische Reithallenreiter die so auf keine Straße dürften , auch nicht auf einen Feldweg . Und sowas müsste auich zuerst einen Grundanstand erlernen um überhaupt auf die Menschheit losgelassen zu werden .

  • Also Jeverson ich denke die beiden hatten ein riesen Glück dass die an mich gekommen sind , kaum ein anderer hätte wohl angehalten .


    Und wenn ich mich in einer Lage befinde in der der Andere mir Zugeständnisse macht , mir hilft aus meiner misslichen Lage zu kommen , dann kann man doch als kleinste "Gabe " ein Danke in welcher Form auch immer , erwarten .


    Kommt die gleiche Sit wieder , werde ich mich auf meine verkehrstechnische Pflicht reduzieren , das ist wohl auch klar .


    Ausweichen war schwierig für die beiden , eine Seite Weidezaun , die andere Seite ein nicht wasserführender Graben , ca 80 cm tief , das hätte die in Lebensgefahr gebracht , so sah es jedenfalls aus .


    Reiten ist ein Fremdwort geworden .

  • Also Jeverson ich denke die beiden hatten ein riesen Glück dass die an mich gekommen sind , kaum ein anderer hätte wohl angehalten .

    nun, ich erlebe, dass die meisten Fahrer von schwerem Gerät sich sehr rücksichtsvoll verhalten, anhalten und oft auch den Motor aus machen; selbst wenn ich sage, dass sie ruhig weitermachen sollen. Rücksichtslos sind fast nur gewisse Autofahrer (und Mountainbiker bergab).

  • Also, bei uns in der Gegend sind die Bauern eigentlich sehr rücksichstvoll wenn sie Reitern oder einer Kutsche begegnen, da wird u.U. auch mal der Rückwärtsgang eingelegt wenns arg eng wird. Und die Freundlichkeit ist aber auch auf beiden Seiten vorhanden.

    Vielleicht hatten die beiden Zicken nur Nachwehen vom Stress mit der Situation oder die sind einfach nur blöd...

    Nach dem Misten ist... vor dem Misten :pinch: