Freitag für Zukunft

  • Die 4000 Ochsen laufen auch nicht für lau !


    So als Grundnahrungsmittel gehen da mal 600 ha Mais jährlich drauf die bestellt und geerntet werden müssen. 3 kg/Getreide täglich ( das dürfte wenig sein bei Zugarbeit ) unterstellt , wären wir bei 4380 Tonnen Getreide und Jahr . Das wären bei guten Erträgen in etwa 625 ha Getreide .

    Jetzt fehlt aber noch der Eiweissträger und das Rauhfutter , da kommt nochmals eine gehörige Hektaranzahl zusammen .

    Früher hies es , ein Drittel der Fläche ist für den "Treibstoff " reserviert .


    Wobei ich mir vorstellen kann , sofern die Ochsen viele Stunden täglich arbeiten , dass die den Mais aus Futterzeitmangel gar nicht in sich rein bekommen , müsste also noch mehr KF gefüttert werden das eben noch mehr Fläche "frisst " .


    Hat jemand eine Ahnung wie die Fleischbeschaffenheit der Zugrinder ist ? Gedanke Ochse ist ja langsam gewachsen , also marmoriertes Fleisch , aber da kommt ja noch der Faktor - -Arbeit-- dazu ....... da wird das Fett wieder schmelzen ..... oder ???

  • Natürlich ist es ein Akt der Niederträchtigkeit und vollkommenen Destruktivität wenn jemand wie Kasparow, der hier Inkognito auftritt, sprich als Person nicht faßbar ist, derart gegen das Forenziel agiert! Es kann sich bei diesem Benutzer durchaus um einen Bot handeln. KI-Bots sind inzwischen auf alles Mögliche programmiert. Was der Kasparow hier vorbringt, ist absolut kontraproduktiv!


    Ohne jede Frage verursacht das Arbeiten mit Zugtieren Umweltkosten, wie Treibhausgasemissionen. Auch gibt es in der Zwischenzeit Techniken die, wenn die Umstände gegeben sind, dem Zugtier was Umweltkosten und das Tierwohl betrifft überlegen sind — Wasserstoffantrieb zum Beispiel. Daß fossile Brennstoffe für Antriebssysteme nicht nur endlich, sondern Umweltzerstörend sind, braucht nicht weiterführend erwähnt werden.


    Zugtiereinsatz bringt neben der Zugleistung viele weitere Vorteile, es fördert lokale Dienstleistungen wie Sattler, Schmied, Handel, usw. Die Biodiversität wird gefördert, selbst diesen bösen Bremsen bieten sie eine Lebensgrundlage — Stichwort Artenvielfalt.


    Hier in diesem Forum geht es darum, die Stärken des Zugtieres in seinen unterschiedlichen Facetten aufzuzeigen und desen Einsatz zu fördern. Wer dem nicht gerecht wird, ist im falschen Forum.

    :) Fahren ja: aber mit Verstand :)

  • Vielleicht könnte oder sollte der Rest der Welt, auch auf Erfahrungen von Ländern wie Kuba zurückgreifen.

    Durch Sanktionen hatten die ja auch keinen Zugriff auf Pestizide und Insektizide.

    Haben also Alternativen entwickelt.


    Denn die Welt wird wohl lernen müssen das der Kapitalismus allein im Endeffekt nicht der Königsweg ist.

    Denn das Grundprinzip des Kapitalismus ist nunmal: maximaler Profit.


    Da war jetzt meine, auf Halbwissen aufbauende, Meinung.

  • eins ist sicher: Kraftstoff brauchen die Ochsen keinen!


    das wesentlich größere Problem: wo auf die Schnelle 8000 Arbeitsochsen hernehmen; ich behaupte die vorhandenen sind eh schon eingespannt und wie mach ich für sofort 8000 neue; das dauert mindestens ein Jahr, ehr zwei ...


    zur Rationsplanung:

    es gibt recht wenig verläßliche Angaben, in aller Regel werden Mast(!)ochsen wie Färsen gefüttert; die "Gruber Tabelle zur Fütterung in der Rindermast" erwähnt Mastochsen zumindest; nur, wer Mastochsen füttert wird keine leistungsfähigen Arbeitsochsen erhalten ...

    und da war dann noch das Ochsengsott ...

    Finsternis kann keine Finsternis vertreiben. Das gelingt nur dem Licht.
    Hass kann den Hass nicht austreiben. Das gelingt nur der Liebe.
    »Kraft zum Lieben« Rede 1963, Martin Luther King (1929-1968)


    Es ist keine Option, den Nazis und Völkischen nun einfach das Feld zu überlassen, weil sie gewaltvoller sind. Es ist auch keine Option, sie zu umwerben und zu verharmlosen und dann jedes Mal wieder überrascht zu sein, wenn sie schießen. Max Czollek 2019

  • Was der Kasparow hier vorbringt, ist absolut kontraproduktiv!

    Was ist kontraproduktiv daran mal nachzurechnen welche Flächen für den Futteranbau benötigt werden? Diese Rechnung sollten private Tierhalter, die ihre Futtermittel zukaufen auch mal anstellen, um zu sehen welcher Aufwand und Flächenbedarf hinter unserem Hobby steckt.


    Ich bin bei den ganzen Berichten im Internet sehr vorsichtig geworden, da auch bei namenhaften Quellen oft nicht mehr viel Wahrheit dahinter steckt. Anfang des Jahres habe ich noch gelesen, dass Kuba 1000 neue Traktoren aus China bekommen hat.

    Edited once, last by Lawirant ().

  • Ich habe lediglich aufgezeigt dass diese 4 T Ochsen auch Hunger haben und wie diese ansatzweise gefüttert werden könnten . Ok das scheint dann nebensächlich zu sein .

    Wenn es so ist dass auf Zugtiere (aus welchen Gründen auch immer ) gesetzt wird , finde ich persönlich das gut .

    Vielleicht bin ich einfach zu viel Praktiker um gleich zu überlegen wie man selbige satt bekommt .


    Ich hoffe dass die Empfänger der Ochsengespanne nicht überrascht sind wenn diese ohne "Futter" nicht lange als Zugtiere zu gebrauchen sind . Oder gibts schon eine Rasse die ohne Futter auskommen ?


    Förderung von für Zugtiere finde ich gut ! (beispielsweise fördert (honoriert ) Baden Württemberg den Zugtiereinsatz im Wald mit einem Zuschuss pro gerückten Fm Holz ! Schade dass es das nicht landesweit gibt bei so vielen Problemen in unserem Wald .


    Ich erinnere mich bei der Anmeldung zur freiwilligen Veröffentlichung von Adresse , da stand nichts von Pflichtfeld . Der Staat hat mit seinem Datenschutzgesetz ausführliche Bedingungen geschaffen und den personenbezogenen Datenschutz in den Vordergrund gestellt .

    Ich habe mich wie viele andere hier auch ( Sie selbst ja offensichtlich auch ) dafür entschieden den Karteneintrag nicht auszufüllen .

    Warum werde NUR ich angegangen ? Wo liegt das Problem , worin habe ich mich falsch verhalten ? Sie können mich (fast, z Z bin ich viel auf dem Feld ) besuchen , oder aber ich besuche Sie . Wenn sie im suedbayerischen Bereich wohnen , können wir gerne was ausmachen , auch sehr kurzfristig , gerne heute noch .

    Bitte nehmen Sie das an , das klärt sicher einiges !

  • eins ist sicher: Kraftstoff brauchen die Ochsen keinen!

    im Sinn von Diesel , Benzin o ä brauchen die direkt keinen " Kraftstoff " , derer Kraftstoff ist eben in Futtermittel , irgendwo muss die Kraft ja herkommen . Wenn die ochsen auch noch ihr eigenes Futter ernten und bergen , dann verursachen sie auch keinen "Kraftstoffverbrauch " im Sinn von fossilem Kraftstoff .

    zur Rationsplanung:

    es gibt recht wenig verläßliche Angaben, in aller Regel werden Mast(!)ochsen wie Färsen gefüttert; die "Gruber Tabelle zur Fütterung in der Rindermast" erwähnt Mastochsen zumindest; nur, wer Mastochsen füttert wird keine leistungsfähigen Arbeitsochsen erhalten ...

    und da war dann noch das Ochsengsott ...

    ja ich habe den Bedarf an Masttieren angelehnt da ich keine Angaben /Wissen über Zugochsen habe . Denke aber nicht dass die Mengen an Stärke u Eiweiss so arg variieren , möglicherweise ist die Zusammensetzung von den Futterarten anders . Trotzdem voll daneben wird es nicht liegen .

    Aber vertiefen wir dieses Thema nicht , es geht ja um Zugochsen und nicht um deren Fütterung .

  • Es wird eine gewisse Zeit brauchen bis 8000 Ochsen (4000 Gespanne) aufgezogen und ausgebildet sind, aber fuer den Uebergang warden es auch Kuehe tun, oder Tiere die eigentlich nur fuer die Mast vorgesehen waren. In Europa wurden auch vielfach Kuehe gebraucht, gerade wenn der Einsatz nicht den ganzen Tag und die ganze Woche war.

    Was die Fuetterung betrifft, mag Kasparow recht haben bei einem reinem Ackerbetrieb und wenn man die Tiere nur als Zugtiere hat. Rinder finden aber auch dort etwas zu fressen wo man das Gelaende nicht oder nur schlecht bearbeiten kann, und somit nicht fuer die Lebensmittelproduktion gebraucht werden koennen.

    Ich war noch nie in Kuba, aber ich denke dass die kein Heu als Winterfuetterung machen muessen und dass in den Plantagen viel Gruenzeug anfaellt das den Tieren vor Ort verfuettert werden kann.

  • das ist der Vorteil von Rindern: ihre Ansprüche ans Futter sind weitaus niedriger als bei Pferden - zumindest wenn wir von den alten Rassen reden

    aber eine über 40l Turbokuh wird vor dem Pflug auch ned alt

    Ochsengsott war Heu und Stroh 1:1 gehächselt, davon sind die Ochsen noch gewachsen

    vor dem Wagen willst Du keine kurzlebigen, weil fett und viel zu schwer großgewordene, Mastochsen

    meine fangen an süß aus der Nase zu riechen (Stichwort Ketose) wenn sie 3 Semmeln gesehen haben (es gibt sicher Leute hier die das in Weizenkörner umrechnen können)

    sie fressen dafür Blätter von Sträuchern, Bäumen, schälen ganze Äste und stehen dabei in kniehohem Gras

    es gab sog. Wechselochsen, die wurden halbtags gearbeitet und mußten sich dann ihr Futter selber suchen und es gab Stallochsen, die arbeiteten den ganzen Tag und wurden im Stall gezielt gefüttert

    aktuell arbeiten unsere Landwirtschaftlichen Betriebe, die nur Rinder einsetzen, im Wechsel, teilweise auch im "kurzen" Wechsel, will heißen während ein Gespann arbeitet kann sich das andere ausruhen

    es gab Untersuchungen von anno dazumal bei Milchkühen die gearbeitet wurden, daß die mehr Milch gaben als ihre daheim gebliebenen Kolleginnen - nicht wegen der Arbeit sondern wegen dem was sie sich unterwegs alles zusätzlich besorgt haben

    Wiederkauen geht übrigens auch beim Arbeiten - vorausgesetzt es sind Arbeiten die die Rinder kennen


    Kasparow, stell Dir einfach vor Du kriegst von jetzt auf gleich keinen Kraftstoff mehr; was sind Deine Alternativen??

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    Hass kann den Hass nicht austreiben. Das gelingt nur der Liebe.
    »Kraft zum Lieben« Rede 1963, Martin Luther King (1929-1968)


    Es ist keine Option, den Nazis und Völkischen nun einfach das Feld zu überlassen, weil sie gewaltvoller sind. Es ist auch keine Option, sie zu umwerben und zu verharmlosen und dann jedes Mal wieder überrascht zu sein, wenn sie schießen. Max Czollek 2019

  • Txuleton Txogitxu


    der letzte Schrei - aber so neu ist es auch ned

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  • Hat jemand eine Ahnung wie die Fleischbeschaffenheit der Zugrinder ist ?

    so:

     


    14 Tage abgehangen in normaler Metzgerei

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  • Texas Longhorn, 9 Jahre

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  • Wurden die Steaks nach den 14 Tagen noch laenger gelagert (Vakuumiert) oder direct eingefroren? Ich persoenlich haette einen Ochsen in dem Alter mind. 3 Wochen haengen gelassen, wenn genuegend Deckfett vorhanden ist, was wegen der mormorierung annehme. Wie zart war es im vergleich zu dem was ihr im Laden kauft. Geschmack war sicher besser, denn die Bullenmast mit Mais bringt nur Quantitaet, nicht Qualitaet.

  • das wäre schön gewesen mit dem längeren Abhängen, aber dafür brauchts einen extra Kühlraum mit konstanter Temperatur und Luftfeuchtigkeit; wurden danach direkt eingefroren

    hab noch nie im Laden Rindfleisch gekauft ...

    das hier zergeht auf der Zunge

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