Kings Troop

  • weil ich wissen wollte was die sonst so treiben ...

    aber fragt mich nicht warum die "Kings Troop Royal Horse Artillery" heißen wo sie doch eine Queen haben


    Finsternis kann keine Finsternis vertreiben. Das gelingt nur dem Licht.
    Hass kann den Hass nicht austreiben. Das gelingt nur der Liebe.
    »Kraft zum Lieben« Rede 1963, Martin Luther King (1929-1968)


    Seebrücke des Bundes:

    https://www.youtube.com/watch?v=YPWxq8Xepzg&feature=youtu.be

  • Schön wäre wenn diesen eingestellten Film mal jemand ( der das auch versteht ) aus reiterlicher Sicht beleuchten würde , Zäumung , Einwirkung, Formung der Reit und Fahrpferde . Auch zur Haltbarkeit bzw Gesunderhaltung der Pferde bei dem gezeigtem Handling , wäre m M . eine Stellungnahme oder besser Richtigstellung , wünschenswert.


    So wie es jetzt kommentiert wurde könnte man meinen da wäre alles Super toll und allerbestens .

  • Hallo Kasparow,

    ich hatte mit Anspannung die Aufregung bzw. Unruhe bei Pferd und Mensch im Blick.

    Wollte auch nur ausdrücken

    Die Vorführung war für alle Beteiligten eine schwere Aufgabe?

    Trotz diesem großen Personalaufwand,

    mit vermutlich guter Ausbildung ?

    Habe auch schon Filmmaterial über das Auswahlverfahren und den Drill (Pferde der Queen) gesehen!

  • Hallo Herr Schwolli es ist mir bewusst dass unsere "englische" Reitweise auf das Militär zurück geht . Die Kommandos in mancher Reithalle mögen das heute noch bezeugen . Auch von dem Drill und dem frühen Einsatz der Pferde habe ich oft gehört . All das möchte ich nicht schmälern , bestimmt hatten damals Pferd u Mensch richtig zu "ackern ".


    Ihre beiden eingestellten Zeichnungen sind ja wunderbar und eben aus dem Lehrbuch , alles gut .


    Mir geht es NUR um rel viele Szenen in dem Film der ja offenbar englischer Herkunft ist . Vermutlich sehen sie selbst so manch unschöne Szenen , von denen man nicht glauben mag dass da doch Profis am Werke sein sollen .


    Ich kann mir es nur so erklären , dass das doch eine Vorführung war die die Mannschaft nicht so oft hat und es eben , wie Christop schon schrieb, der entsprechenden Aufregung und "Anspannung " und evtl Lampenfieber geschuldet ist .


    Von anderer Stelle wurde mir berichtet dass für den Nachschub dieser "Royal Horses Group " ein ganzer Mann, ganzjährig beschäftigt ist um neue Pferde zu suchen und einzukaufen . Das würde mich nicht wundern , wenn diese Pferde dauerhaft so "bedient " werden , sind diese Pferde ( die im Film ) auch nicht lange haltbar .


    Gross in Details möchte ich mich (noch?) nicht einlassen , Sie sehen schon dass die Geier schon in den Startlöchern stehen und warten um das zu zerpflücken was ich schreibe . Aber jeder der sich reiterlich sowie pferde-anatomisch etwas auskennt , der sieht ja selbst dass da einiges im Argen liegt . (das liegende C ist leider zu oft zu sehen )


    Von der "Schow" selbst war das alles sicher aufwendig und imposant die Leute ( Laien ! ) klatschen ja , was ja auch verständlich ist .


    Nochmals , mir geht es nur um den Film, nicht um die Ausbildung beim Militär allgemein .

  • Kasparow : Im Internet findest Du bestimmt die e-mail Adresse der Engländer. Die warten bestimmt auf Verbesserungsvorscläge.

    mfg

    handorf

    Das sind reine Vermutungen ! Den Sinn ihres Postes kann ich nur darin finden dass Sie hoffen , persönlich beklatscht zu werden ob der verbalen Attacke gegen mich .

    Um auf Ihrem Level zu bleiben : Belobigungen hören die vermutlich viel lieber, deshalb können Sie unter gleicher Adresse ihre Begeisterung über den tadellosen Auftritt übersenden .

  • die in dem Film dargestellte Royal Windsor Horse Show in Windsor Casle hab ich selber schon gesehen. kann nur bestätigen das es sich um eine sehr eindrucksvolle Vorführung handelt die regelmäßig einmal jedes Jahr stattfindet und der Höhepunkt der Tag täglich über Jahre hinweg praktizierten Ausbildung und Trainingsarbeit ist. Aber eine in allen zu 100% perfekte Vorführung wird es nirgends geben da es sich ja um Menschen und Tiere handelt. Die über Jahrelanges Training solche Leistungen erst möglich machen.

    Der genannte Einkäufer in England dient wie in Deutschland auch dazu neue Pferde anzukaufen. die nach Jahrzehntel angem Dienst im hohen Alter ausgemustert werden. Nicht wegen Verschleiß sondern aus Altersgründen.

  • Also ich habe schon mehrfach z.B. die Zeremonien zum Geburtstag der Queen gesehen und muss sagen, dass z.B. die Ausbildung der Pferde nicht dem deutschen Verständnis entspricht, was z.B. Versammlung und Selbsthaltung angeht.
    Bei Armin Weihmann "Andere Länder, andere Reiter kann man nachlesen, dass die deutsche Armee britische Pferde einfing, die lahmgeritten (in naturhaltung belassen) laufen gelassen wurden. Diese Pferde wurden dann nach genannter Heeresdienstvorschrift so zurechtgeritten, dass sie besser in der Lage waren, Gewicht zu tragen.

  • Ich bin da ganz bei Kasparow. Die Pferde stehen sehr unter Stress und rennen mit weggedrückten Rücken und hoch gereckten Unterhälsen, die Reiter zerren an den Kandarren, viele sitzen zudem eher schlecht und wenn die Pferde dann mal endlich nicht im Galopp durch die Bahn jagen sind die kräftig am Pumpen.

    Mit etwas mehr Ruhe in der Vorführung und gerne auch mal einen eindrucksvollen Galopp hätte mir das sicher auch besser gefallen und man hätte den ganzen Aufmarsch mehr genießen und Pferde, Anspannung sowie Aufmachung viel besser betrachten können.

    Schade ...


    Schade, denn der Aufwand war ohne Frage sehr groß, Pferd, Mensch und Material herausgeputzt.

    Die Anspannungen sind für mich interessant und auch hier wieder ohne richtigen Bauchgurt.


    LG Kiki

  • Der genannte Einkäufer in England dient wie in Deutschland auch dazu neue Pferde anzukaufen.

    nichts anderes habe ich beschrieben!

    Wieviele so langlebige Pferde es wohl in dieser berittenen Einheit sein mögen , dass dazu eine ganze Person ganzjährig beschäftigt ist ? Wohl mehrere tausend Pferde .


    die nach Jahrzehntel angem Dienst im hohen Alter ausgemustert werden. Nicht wegen Verschleiß sondern aus Altersgründen.

    Es ist nicht gerne gesehen wenn ich hier in diesem Forum dagegen schreibe, es würde auch niemand glauben .

    Deshalb nur soviel :

    Diese Ihre Aussage und der verlinkte Film passen nicht zueinander ! ( wie das die anderen 364 Tage ist , entzieht sich meiner Kenntnis )

    Möglicherweise sind in einem solchen Szenario die Pferde nur Begleiterscheinung und deren Wohlergehen nicht so arg wichtig .

    Schauen sie den Film einmal mit einem Tierarzt, der auch reiten kann, an . ( Beispielsweise mit Herrn Heuschmann, falls der sich den ganz anschauen möchte ) .

    Hoffentlich ( das ist aber nicht das schlimmste ) dürfen die armen Handpferde beim nächsten mal als Sattelpferde agieren , damit irgendwas gegen den erzwungenen Linksdrall wirkt.

  • Es ist nicht gerne gesehen wenn ich hier in diesem Forum dagegen schreibe, es würde auch niemand glauben .


    Dann lassen Sie es doch einfach sein, Sie Diskutieren in diesem Thema so oder so am Thema vorbei.

  • dass z.B. die Ausbildung der Pferde nicht dem deutschen Verständnis entspricht, was z.B. Versammlung und Selbsthaltung angeht.

    Überall auf der Welt reiten Menschen ,arbeiten auf und mit dem Pferd ,

    oder sitzen auf dem Pferd und lassen sich von A nach B tragen .

    Woanders ist eben nicht Deutschland.

    Andere Länder ,andere Sitten ( oder Reitweisen )

  • Und in Deutschland wird besser geritten und gefahren???? Halte ich für ein Gerücht! Was man hier so standardmäßig "Ausbildung" nennt, ist auch nicht pferdegerecht. Es gibt natürlich Ausnahmen! Trotzdem: Überall sieht man LDR, da schämt sich keiner mehr für. Wenn vor 30 Jahren das Pferd noch minimal vor der Senkrechten "korrekt" lief, ist eine korrekte Haltung heute scheinbar leicht bis deutlich hinter der Senkrechten. Beim Kegelfahren auf Fahrturnieren wird auch gezerrt, was das Zeug hält. Und ganz ehrlich: Würde ich mit meiner 22jährigen Shetty- Stute an so etwas teilnehmen, müsste ich auch zupacken. Schon allein ein Kegelparcous macht die ganz wuschig. In einer echten Wettkampfsituation, würde auch sie total aufdrehen. Es muss aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass die Pferde immer so laufen. Dies hier ist eine Show- Veranstaltung und alle sind nervös und aufgeheizt. Ich gucke mir sowas meistens gar nicht mehr an, muss ich mich auch nicht ärgern...

    "An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter." (Konfuzius)

  • Shettyfreak

    Ja, leider wird auch - oder gerade- auf großen Turnieren viel hinter der Senkrechten geritten und beim Springen mit abenteuerlichen Gebissen angetanzt. Es gibt sie aber schon noch, die pferdefreundlichen Reiter. Auch in den hohen Klassen und die sind auch gut erfolgreich.

    Auf einem Hallenturnier habe ich letztes Jahr ein Hindernisfahren gesehen. Ich habe da einige unschöne Fahrweisen entdeckt und werde auch nie Verstehen, warum die Musik so aufgedreht werden muss, dass selbst mir die Ohren wegfliegen. Aber auch da war ein Fahrer mit einer schwereren Stute (Schwarzwälder? - ich bin nicht sicher), der ist super gefahren. Man sah, dass die ein Team waren. Da war kein gezerre. Die wurden 2. (wenn ich mich recht erinnere) und haben einen Ehrenpreis für Pferdegerechtes Fahren bekommen. Die wurden mehr bejubelt als der Sieger.

    Wenn jeder immer weg guckt und nix sagen darf wird das nicht besser.


    Sicher ist das Thema hier eigentlich ein ganz Anderes, und sicher nervt es manchmal, wenn das Thema durch solch kritische Aussagen unterbrochen wird. Trotzdem finde ich schon, dass solche Kritik gesagt werden darf oder auch sollte. Wem das nicht gefällt, der muss ja nicht darauf eingehen. Dann wendet sich der Austausch auch schneller wieder dem eigentlichen Thema zu ...


    LG Kiki

  • ja, ein veranstaltungsgeeignetes Pferd ist Segen und nicht gar so häufig wie das vorhandene Teilnehmerfeld einen annehmen lässt. Hat neben viel Training auch mit Genetik zu tun. Mir macht eine Veranstaltung ohne gelassenes Pferd wenig Freud, komischerweis war Husch mit ihren ganzen Mängels veranstaltungsgeeignet, die hat mich 10 Jahre nie im Stich gelassen, wenn es drauf ankam, ihre Diskussionsfreudigkeit war eher privat. Wohingegen ihre Vorgängerin ein top Verlasspferd mit reichlich Veranstaltungserfahrung bei mir gelandet nie sicher war bei Menschenmassen und immer unter größerer Spannung stand, sobald Umzüge und Co anstanden. mfg Kirsten

  • Dann lassen Sie es doch einfach sein, Sie Diskutieren in diesem Thema so oder so am Thema vorbei.

    So ziemlich jedes Thema läuft dann und wann zeitweise vom eigentlichen Thema ab .

    mir geht es da um das Nachdenken von Leuten die mit Pferden zu haben , anzustossen, ob der maximalen oder optimalen Pferdeschonung .

    Schaut man nicht kritisch hin , dann bleibt es immer gleich .

    Schon ein gewisser Benno v Achenbach hat die Pferdeschonung lange vor unserer Zeit schon für sehr wichtig erachtet und gelehrt ! Wenn das für Sie unwichtig oder nicht so wichtig ist , dann einfach meine Beiträge erst gar nicht lesen . (Sieht man ja links den Autor )

  • Hoffentlich ( das ist aber nicht das schlimmste ) dürfen die armen Handpferde beim nächsten mal als Sattelpferde agieren , damit irgendwas gegen den erzwungenen Linksdrall wirkt.

    Eine ernstgemeinte Frage:

    Was genau könnten in dieser Situation die Reiter besser machen, um das Handpferd im Griff zu behalten ohne einen Linksdrall zu verursachen?

    Die Pferde sind definitiv angespannt und wollen rennen.

    Was kann man tun?

  • Ich fürchte Nichts. Ich hätte zumindest keine Idee.

    ...Außer in die Gesamte Vorführung mehr Ruhe hinein bringen und nicht Runde um Runde im Galopp über den Platz hetzen.

    Ich denke auch nicht, dass man hier den Reitern viel ankreiden muss, sondern eher den Initiatoren, denen ganz offensichtlich die kämpferische Wirkung einer berittenen Artillerie wichtiger war als das Tierwohl. Natürlich sind Pferd und Mensch bei solch einer Vorführung aufgeregt und es sieht nicht immer alles ganz harmonisch aus, aber mich stört einfach das wilde Gehetze und Gezerre und die völlig gestressten Pferde. Das ist in meinen Augen KEIN schönes Bild! Und nur weil es früher im Ernstfall auch wild zuging muss man mir das nicht unbedingt vorführen ...

    Wie gesagt - schade, denn mit etwas mehr Ruhe hätte das Ganze sicher noch mehr Wirkung gehabt - auch auf Pferdefreunde ...

    Meine Meinung ...

    ... und damit ist das Thema für mich auch durch... ;)


    LG Kiki

    Edited 2 times, last by Kibu ().

  • Natürlich sind Pferd und Mensch bei solch einer Vorführung aufgeregt und es sieht nicht immer alles ganz harmonisch aus, aber mich stört einfach das wilde Gehetze und Gezerre und die völlig gestressten Pferde. Das ist in meinen Augen KEIN schönes Bild! Und nur weil es früher im Ernstfall auch wild zuging muss man mir das nicht unbedingt vorführen ...

    Wie gesagt - schade, denn mit etwas mehr Ruhe hätte das Ganze sicher noch mehr Wirkung gehabt - auch auf Pferdefreunde ...

    Stimmt ;man / frau könnte oft viel harmonischere Zusammenarbeit von Mensch und Pferd zeigen .

    Nur wird das die Masse der Zuschauer ( oft Laien ) als langweiling sehen .

    Da muß Action her -egal ob geritten oder gefahren wird .

    Egal ob großes Turnier,Equitana,Americana ,popeliges Dorffest -

    alles muß im rasanten Tempo sein , oder Wettkampf gegeneinander ,oder...damit die Zuschauer bleiben .;(


    Und schon wieder sind wir vom Thema weit ab.