Kutsche aufhübschen

  • HeiBo, die Kutsche fährt sich wirklich wunderbar weich. Federung ist top. Die Schere ist nicht sehr tief. Da reiner Einspänner, gibt es keine Brake (spart auch Gewicht) und die Schere ist direkt an der Vorderachse angebracht. Sie hat eine Biegung nach oben.
    Meinst Du jetzt die Tragaugenhöhe oder die Schere insgesamt? Ich finde gerade, dass die früher eher höher lag als heute.
    Leider weiß ich nicht, woher sie kommt und wie alt sie ist. Neulich war in einer Anzeige eine in einigen Details ganz ähnliche.

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    ich meine die Tragaugenhöhe, so wie hier auf dem Bild zu sehen befindet sie sich in einer Linie mit dem Brustblatt. bei den Brustblattarbeitsgeschirren die ich kenne war beim Brustblatt/ Selett ein grosser Ring an dem der Zughaken für die Zugstränge angebracht war und in diesen wurden für Einspänner die Tragschlaufen geschnallt

    :thumbsup: Freude ist da, wo auch Pferde sich wohlfühlen


    HeiBo

  • Genau so wie du beschreibst, war mein altes Eselgeschirr auch gearbeitet und mein Nachbar fuhr mit seinen Ponys genau so. Ich denke, auf dem Lande war das eine Kostenfrage: ein Universalgeschirr für Ein- und Zweispänner. An meinem habe ich letztes Jahr allerdings Tragaugen nachgerüstet. Ich habe auch noch ein Ponygeschirr vom hiesigen Sattler, das vorrangig ein Einspänner ist, sich aber auch für Zweispänner nutzen läßt.

  • Es freut mich, dass sie dir gefällt. Ich hatte zuvor zu Farbe und Linierung etwas am Computer rumprobiert. Es war letztlich viel Arbeit. Aber jetzt sind wir nicht mehr wie Flodders unterwegs. Eine Weile bin ich ja gammelig wie gekauft unterwegs gewesen, um zu sehen, ob sich überhaupt lohnt, da Geld und Arbeit reinzustecken. Ich hab mich aber von Anfang an wohl damit gefühlt. Für den Bock nähe ich mir noch ein schönes, breite Bockkissen. Da die Spurweite doch gering ist und die Wege uneben, muß ich in 90%-Kurven schon mal zur anderen Seite rüber hechten. Die Kutsche hat viel von einem Buggy, obwohl es ja ein kleiner Jagdwagen ist..

  • Ich mache die Benennung einer Kutsche am Untergestell/Federung und nicht unbedingt am Aufbau fest. Für mich fährst du da ganz deutlich einen Buggy: Vorn Vollelliptik und hinten Querblattfederung durchgängig, grader Langbaum = geländetauglicher Buggy, falls der noch die Lenkeinschlagsbegrenzung unten hat. ist das Modell was Igel und ich auch fahren. Zusatzmerkmal ist der "halbrunde" Fußraum vorn. Schere setzt an Achse an weiteres Merkmal für Buggy. lediglich Abschluß Fußraum/reling ist bißle anders als gewohnt, aber gehört eigentlich auch zu dieser baureihe, also ungefähr 1960-1970 tippe ich, wo noch Seitenteile komplett aus Holz war. Ich fahre grad ein Modell mit Metallseiten und ein den deinem Ähnlichem ist immer noch im Neuaufbau.

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    Die Art Fahrzeuge ist selten komfortabel und nicht mit den modernen Shettykutschen zu vergleichen.

    mfg Kirsten

  • Ja, hat Lenkeinschlagbegrenzung. Ich finde meine recht komfortabel - zum "schön" fahren. Damit durch einen Parcours marachen würde ich damit nicht.

  • och, also ich bin damit schon paarmal gefahren geht scho natürlich nicht auf Sieg, aber durchaus fürs Mittelfeld tauglich. Du bist halt länger im Achsabstand um 20 cm und es Pony turnt 50 cm weiter vorn als im modernen Wagen, aber die weiche Federung ist nicht das Problem. mfg Kirsten

  • Aber die geringe Spurweite und der große Achsabstand. Ich sehe die eher als Parkwagen. Meine schätze ich auch älter als70ziger. Denke eher 50ziger mit den Schnörkelfedern.