Achterschlag

  • Finsternis kann keine Finsternis vertreiben. Das gelingt nur dem Licht.
    Hass kann den Hass nicht austreiben. Das gelingt nur der Liebe.
    »Kraft zum Lieben« Rede 1963, Martin Luther King (1929-1968)


    Seebrücke des Bundes:

    https://www.youtube.com/watch?v=YPWxq8Xepzg&feature=youtu.be

  • Ich vermute, die Leut möchten wissen, wie man beim Großpferd den Scherriemen korrekt an der Anze befestigt. mich würd da mal interessieren, wie lang dieser Riemen beim Großpferd sein sollte und auch Detailfoto vom korrekten Wickeln, da das kleiner kopiert beim Shetty trotzdem nicht funzt. Sehe ich immer wieder, wie FL xy das den Leuten unbedingt als richtig verkauft hat und es halt eben bei Shetty nicht paßt (Knick in der Zuglinie), weil die "Strecken" viel kürzer sind. mfg Kirsten

  • Liebe Fam. Lang,


    Es wäre schön, wenn Fragen präzieser gestellt würden;)!

    Ihr habt euch hier nicht vorgestellt. So kann ich nur vermuten, was ihr wissen wollt.

    Dazu zeige ich euch Bilder, wie ich die Stränge in den Scherenriemen lege, und wie sie insgesammt unter Zug liegen.



    Hier siehst du, was du vermutlich als "Achterschlag" meinst, und wie bei mir die Stränege duch den Scherenriemen laufen.


    Hier siehst du auch, wie ich den Zugstrang unterhalb der Tragöse unter den kleinen Bauchgurt führe.


    Hier unter leichtem Zug


    Hier in Bewegung


    Und hier kannst du sehen, wie Umgang und Scherriemen beim Aufhalten (Bremsen) durch das Zugtier sich spannen und wirken, und der Zugstrang dadurch leicht durchhängt.

    Lange Ohren sind meine Leidenschaft! Deine auch?

  • Ich sage; "doppelt gelegter (oder geschlungener) Gabel-/oder Scheren-)riemen".
    Ob das korrekt ist, weiß ich nicht.

    Lange Ohren sind meine Leidenschaft! Deine auch?

    Edited 2 times, last by Albert ().

  • Das verhindert, dass der Strang zu tief durchhängt - z.B. wenn das Zugtier den Wagen bremsen muss...

  • Beim Shetty funktioniert das eher seltener ich sehe erstaunt, dass das Albert funzt und kann nicht erklären warum dass bei Albert klappt ohne Zuglinienbruch und bei Shetty +Cavaletti nicht, weil die größendiffernez ja keine erhebliche ist. Albert, wie groß ist der Esel? Könnte daran liegen, dass beim Shetty der Umgangsendring ungefähr 10-15 cm oberhalb des Scherenhinterstückes bzw Öse liegt und bei Albert nahezu auf gleicher Höhe. bei Großpferden hab ich ja eh weite Wege also einen langen Scherriemen und deren karren werden idr gebremst. mfg Kirsten

    Fam. Lange: ich hätt einfach nach der korrekten Befestigung Scherriemen an Anze gefragt und detailfoto der Wickelung.

  • Alle meine Geschirre bis jetzt hatten Strangtraeger am Hintergeschirr. Scheuert das nicht oder bricht die Zuglinie?

    Ganz korrekt ist das nach Lehrbuch zwar nicht, aber auch ich mache es so wie Albert es zeigt. Wenn der Gabelriemen des Hintergeschirrs locker genug ist (Abstand des Umganges eine Handbreit auf jeder Seite des Hinterschenkels), gibt es beim Anziehen ja auch nicht die Gefahr des Bruchs der Zuglinie,und wenn nicht gezogen wird sind die Stränge sowieso lose.


    A. Nemitz

    A. Nemitz

  • Ich habe das bei meinem Fahrabzeichen letzten Herbst so gelernt.

    Wenn ich aber jetzt mit meinem Pony fahre, kann ich die Stränge allerdings nicht im Gabelriemen verwahren. Da wäre die Zuglinie gebrochen ... Im Sulky fahre ich komplett mit "freien" Strängen. Die hängen da nie so weit durch wodurch das auch nicht nötig ist.


    Gruß Kiki