Militäranspannung

  • Hallo Kutscher_Andy. Danke für die Idee, aber der Sattel ist durch Gelenke verstellbar. Ich habe aber gehört, dass die Ketten eventuell für etwas oben auf zum niederspannen sein könnte.


    Pferdelustige Grüße

    Reini

  • ich bin ein großer Fan der deutschen Armeesattel und des Packtaschensystems. Richtig gepackt , kann man im vollen Galopp reiten und nichts schlabbert oder berührt das Pferd ausser Sattel und Woilach. Auf sämtlichen Wanderritten bin ich mit Originalausrüstung unterwegs. Funktioniert bestens.

  • In der Kaiserzeit hatte fast jede Formation (Ulanen,Dragoner,Kürassiere usw.) ihre eigenen Satteltaschen.



    Wieder ein Armeesattel 98, Untergurt ist aus geflochtenen Leder (1892), bepackt mit Packtaschen für Reitpferde (spiegelgleiches Taschenpaar), Hufeisentasche , Mantelsack und Tränkeimer.

  • Hallo Florian,

    was die Satteltaschen betrifft hast Du im Prinzip recht . Während des Krieges wurden Satteltaschen umgeändert ,um sie auf den "neuen " Sätteln zu verwenden.

    Es gab nichts was es nicht gab .😉

    Danke für die Bilder des Feldwagens .

    Weißt Du das Bj. und sind noch irgendwelche Markierungen (Truppenteil )zu sehen ?

    Die Spriegel sehen nicht original aus oder Täuscht das ?

    Die fehlenden bzw. falsche Teile würden den Wagen zu einer Augenweide machen .

    Gruß

    Markus


    Ich mach mal Fotos von meinen Satteltaschen aus dem 1.Weltkrieg bzw. früher .

  • Hallo Hafiking

    Deine Packtasche ist eine Packtasche für den Armeesattel 98 erkennbar an der kleinen Patronentasche. und am festen Ledersteg zwischen der rechten und linken Tasche. Bei den Packtaschen 34 für den Armeesattel 25 sind die Packtaschen durch einen eigen Steg ( Sattelüberwurf) durch Schnallkrampen befestigt auch gibt es keine Taschen für Patronen sondern nur die Hufeisentasche.

    Anbei ein Bild mit der selben Tasche am Armeesattel 98 vorschriftsmäßig bepackt linke Seite mit Karabinerfuteral 1



    Gruß Schwolli

  • Ebay-kleinanzeigen sind gerade 2 verstellbare ( Militär?) Kummte drin :

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    Anzeigennr.: 1323581949 Bild 2 sieht aus wie ein baumloser Sattel vom Militär .was man halt so davon sieht .

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    Das ist verschnallbar in der Höhe unter der oberen Lederdecke sieht man das Lederschnallenteil.Bild 6

    Ich hatte so ein Kummet auch schon selber.

    Was Du sicher meinst sind die bekannteren Kumte die in Breite und Höhe verstellbar waren .

    Gab ja verschiedene Varianten aus verschiedenen Ländern .

    Auch im Nichtmilitärischen Bereich wurde mmer wieder mal versucht ,

    Kumte für mehrere Pferde passend zu bekommen.

  • Die Kumtgeschirre :

    Das Stellkumt : 2 Größen

    Das Kumt a.A. : 3 Größen


    Beschrieben sind die Kumte u.a. im Eiswaldts Dienstunterricht für den Train .

  • Falls jemand das große und kleine Sitzkissen für den Bocksattel und einen kompletten abzugeben hat, ich hätte Interesse.

    Danke

  • Da hier Fachleute diskutieren - ich hätte eine Frage.


    Jeder 06er Schweizer Bastsattel trägt einen Code:



    Die erste Zeile und die Farbe des Sattels sagen etwas über die Kammerweite, bzw. die für diesen Sattel vorgesehene Tragtierart aus:

    • P (Olivgrün) = Pferd
    • M (Braun) = Muli

    Die zweite Zeile steht für das Jahr der Einführung dieses Satteltyps - hier würde mich interessieren: Was sagt das davorgestellte O oder 0 aus?


    Die dritte Zeile ist für mich nach wie vor ein großes Rätsel. Hier findet man meist eine zweistellige Zahl (XY) oder oder eine dreistellige, mit einem Schrägstich getrennte Zahlengruppe (XY/Z). Kann mir jemand von euch sagen, was das bedeuten kann?

    Meine Schweizer Freunde beim Trainverein konnten mir bisher noch nicht helfen..

    Lange Ohren sind meine Leidenschaft! Deine auch?

  • Hallo Albert,

    ist nur ein Gedanke von mir .

    Könnte das "O" der Hersteller sein ?

    Die dritte Zeile das Bj. ?

    Wie gesagt nur ein Gedanke ,ich habe mich noch nie mit Schweizer Militärausrüstung befasst.

    Gruß

    Markus

  • ja ich bin auch kein Kenner des Schweizer Militärs

    aber die Kennung dürfte meiner Meinung nach P = Pferd dann Fertigungsnummer und die Zweistellige Zahl in der 3 Reihe das Herstellungsjahr 15 = 1915 . Auf diese Art wurden im Kaiserreich beim Militär ähnlich gekennzeichnet. Hier wurden die Fertigungsnummer auch immer mit einer führenden Null ausgeführt. Anhand der Fertigungsnummer konnte dann auch der Hersteller ermittelt werden da nur jeder Hersteller über eine bestimmte Nummernreihenfolge verfügte.

  • hafiking

    Florian, kannst du mir sagen was das bei dem Feldwagen (Beitrag #205) am Übergang Speiche/Holzreifen ist? Sind das zusätzliche Beschläge? Ich kann es bei meinem kleinen Bildschirm leider nicht erkennen und so etwas habe ich bei Holzrädern auch noch nicht gesehen.

    Danke dir.

    Gruß Marcus

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