Klotzbremse für Sulky

  • Hallo,


    meine Stallkollegin habe ich auch mit dem "Fahrvirus" infiziert. Für ihr Kleinpferd haben wir einen einfachen Fohlenwagen (Traber"gig") beschafft. Der Fohlenwagen hat keine Bremse, was an sich kein Problem ist (ihr Pferd wird das Aufhalten lernen). Um jedoch den Vorschriften zu genügen und ggf. bei ganz steilen Bergen mal ein bisschen mitbremsen zu können, würden wir gerne eine einfache Klotzbremse verbauen. Hat jemand Tipps, wie man eine solche Bremse am besten baut, kann man ggf. Teile zukaufen?

    Wir haben einen Metallbauer an der Hand, der kleinere Schweißarbeiten etc. machen kann.


    Gruß Tina

  • Ebenfalls Interesse hier, weil HCA soll auch Klotzbremse bekommen, die halte ich gnerell bei K-pony-einachser für deutlich einer Scheibenbremse überlegen (kann einen rein persönliche Abneigung sein, aber die Scheibenbremsfunktion an der kutsch hat sich mir bisher noch nicht so erschlossen, dass ich den Teilen pflege/einstelltechnisch gesehen herre würd...) mM schleifen die Dinger im wesentlichen und erschweren das Ziehen einer Kutsch nicht unerheblich, wobei der Geräusch Pegel eher unabhängig von der Anzugschwere sei.


    Beim HCA muss die Konstruktion auf das "Querrohr Wagkasten vorn" erfolgen und wegen der überwiegenden Nichtnutzung muss sich die bremse im Normalzustand fest geräuschlos und unstörend fixieren lassen.


    Ich kram mal in Foto von Buggy nr. 1 des HH, da konnte fein die Grundkonstruktion erkennen.


    mfg Kirsten

  • Hallo,


    hat niemand einen Tipp, wie man am besten eine einfache Klotzbremse am Sulky umsetzt? Besonders praktisch wäre es, wenn man Teile zum Zukaufen finden würde.

    Man könnte den Wagen natürlich mit neuen Rädern mit Trommelbremse umrüsten, allerdings haben mich die Trommelbremsen bei meinem früheren Sulky reichlich genervt. (Festhängen, schreckliche Geräusche...)


    Gruß Tina

  • Man könnte den Wagen natürlich mit neuen Rädern mit Trommelbremse umrüsten, allerdings haben mich die Trommelbremsen bei meinem früheren Sulky reichlich genervt. (Festhängen, schreckliche Geräusche...)

    also nach meinen Erfahrungen ist eine Trommelbremse das beste, sehr gut dosierbar und verschleissfest. habe eine an meinem Vorderwagen und noch nie Probleme gehabt, wogegen die Scheibenbremse an der Kutsche schon mal zum quietschen neigt und auch sehr schnell zu hart bremst, gerade bei längeren Gefälle. wobei es sicher auch eine Frage der Qualität ist.

    :thumbsup: Freude ist da, wo auch Pferde sich wohlfühlen


    HeiBo

  • schwarzwald sollte bergig genug sein. Arni ;)


    icvh les mal interessiert mit, mein kniekaputter Isi kann aufhalten, es ist ihm aber sichtlich unangenehm.

  • hätte ich einen handwerklich begabten Mann oder wäre ich es selbst, ich würde nur Scheibenbremsen wählen! Wären Scheibenbremsen so schlecht, würde mal wohl sie kaum in Motorräder, Autos und Bikes verbauen! Ich erlebe aber dummerweise an Kutschen immer Billig-Scheibenbremsen, die dann nur Ärger machen. Mein Sulky hat leider auch keine Scheibenbremsen, wobei ich sagen muss, zum ersten Mal habe ich Bremsen von dem Hersteller wo beide Seiten gleich ziehen und ich nicht zuerst mit einem Mechaniker daran rumbasteln muss.

    Klotzbremsen kann ich mir je nach Sulky etc. auch nicht ganz vorstellen, würde wohl eher doch kleine Trommelbremsen nehmen.

  • Hallo,


    um Scheibenbremsen ordentlich zu montieren, sind Toleranzen im Zentelbereich nötig. Mit Handarbeit beim Schweißen schafft man dies leider nicht. Fahrräder werden industriell gefertigt, da sind solche Toleranzen kein Problem. Sulkys, auch von renommierten Herstellern, sind meines Wissens mehr oder weniger Einzelanfertigungen, von Hand geschweißt.


    Zur Bremse am Sulky:

    Ja, ich wohne im Schwarzwald. Ich fahre 90 cm Shetty (150 kg) und 80kg (beladener) Wagen. Ich nutze die Bremse (Felgenbremse bei mir, funktioniert super) fast nicht, aber ab und zu (je nach Bodenverhältnissen und Gefälle) ist die doch mal ganz nützlich. Der große Sulky wird beladen ca. 130 kg wiegen, und das Pferd wiegt 450 kg. Der sollte den Sulky also im Verhältnis noch besser aufhalten können.

    Als Bremse am Sulky reicht m.E. "low tech" mit nicht ganz so toller Bremswirkung völlig, weil die Bremse ja nur ein wenig unterstützen soll. Daher dachte ich an die Klotzbremse. Für eine Felgenbremse sind die (Mofa)räder am großen Sulky ungeeignet.

    Für Trommelbremsen müsste man die ganzen Räder tauschen, und das wird teurer, als der ganze gebrauchte Sulky... Ich glaube, das lohnt nicht wirklich.


    Gruß Tina



  • Naja mein Gravel Bike ist customized, von Hand gefertigt und im Nachhinein noch mit anderen Teilen bestückt.

    Somit nichts mit Industriell gefertigt.


    Aber ja, man muss Präzise Arbeiten.

  • Ich habe einen Cavaletty Sport mit Scheibenbremsen und fahre ein 180 KG Pony. Ich nutze die Bremsen (die sehr gut greifen und sich problemlos dosieren lassen!) auch als Unterstützung wenn es mal etwas steiler bergab geht. Mein Pony dankt es mir. Er ist allerdings auch noch nicht so routiniert im Aufhalten.


    LG Kiki

  • hier ist ganz einfach eine reifenbremse angebaut worden.

    weitere fotos kann ich machen damit ihr abkupfern könnt.

    ist meine erste reifenbremse am sulky.


    nachteil bei dieser- sobald man bremst machen kleine steinchen heftige geräusche.


    bei bremse mit seilzug muss man sehr oft nachstellen wenn man viel fährt und es ist schwierig die beiden seiten auf gleichen zug zu bekommen.

    hat mich zumindest immer gestört.


    scheibenbremse- quietscht.

  • Schad, also ich kann auf dem Foto, was mich interessieren würd nix brauchbares erkennen (liegt an der fotogröße und dem reingezeichneten), könntest du nochmal versuchen die Foto anders zuladen oder detailierter zu machen?

  • ja gerne

    , fotos gemacht.

    ich bitte um tips wie ich den abstand zwischen rad und bremse etwas vergrößern kann und

    wie ich die feder erstezen oder ändern kann das sich das geräusch der -steine an den reifen nicht durch die "ganze "kutsche fortsetzt.