Vergiftung durch Ahornsamen ?

  • Bei uns in der Gegend (Raum Weilheim, Oberbayern) sind diese Woche zwei Haflinger auf einer Weide, wo viele
    Ahornbäume stehen, mit Vergiftungserscheinungen, ähnlich Kreuzverschlag, in die Tierklinik Starnberg gekommen, wo sie dann verendeten.


    A. Nemitz

    A. Nemitz

  • Hallo


    Zeno warnte ja schon merfach davor.


    Heu auf den abgefressenen Koppeln zu verfügung stellen würde wohl die Gefahr verringern.


    LG Manuel

    Zitat Ralf Zauner: " Kannst Du schon mit Pferden arbeiten?



    Oder musst Du noch Traktor fahren?"

    (11.09.1965-22.10.2015)


    Unsere HP : ....kochertaler-fuhrhalterei.de


    Einmal editiert, zuletzt von DoktorBig ()

  • So neu ist die atypische Weidemyopathie ja nicht. Da wundert es schon das Pferdehalter ihre Pferde in den entsprechenden Zeiträumen auf der Weide lassen. Dieses Jahr gab es aber auch noch andere Vergiftungen, weil die Pferde wegen der Trockenheit und dem damit verbundenen Futtermangel alles mögliche gefressen haben. So z.B. durch die Hüllen von Rosskastanien, die in normalen Jahren von keinem Pferd gefressen werden.

  • richtig. besonders gefährlich ist der Bergahorn, hier reichen bereits einige wenige aufgenommene Samen, damit das Pferd verendet. die anderen Ahornsorten enthalten deutlich weniger Hypoglycin A, da müssten eher drei- bis viertsellige Mengen des Samens augfenommen werden.


    Der Gehaklt scheint auch noch je nach Wetterlage in den Samen zu schwanken. Wer Facebook nutzt, es gibt dort eine Atypische Weidemyopathie Gruppe mit guten Infos.

    Auch in unserer Gegend sind letzte woche zehn Pferde daran gestorben.

  • lt. einem Artikel in einer Zeitschrift gab es bis zum 25. Oktober bereits 121 Fälle der AM in Belgien und 6 gemeldete Fälle in Deutschland, wobei man von einer deutlich höheren Dunkelziffer ausgeht.