• Bei uns hier im Dorf gibt es viele Pferde und einige sind jetzt schon

    bei Temperaturen so um die 20 °plus eingedeckt.

    Das sind aber keine Hochleistungstiere ,auch keine alten Pferde

    sondern Freizeitpferde die 2-3x die Woche wenn überhaupt bewegt werden .

    Die stehen teils auf der Weide ,auf Sandplatz oder in der Box und sind zugedeckt,

    als wäre hier Sibirien oder Kanada .

    Was machen die Besitzer / Pferde mal wenn es kalt wird ?

  • farblich passend zu Bandagen, Sattelunterlagen, Halftern, Socken und Hosen und Jacken der Besitzer/innen, und seit neuestem in Corporate Identity mit dem Hund ...


    wir machen was falsch :wacko:

    Finsternis kann keine Finsternis vertreiben. Das gelingt nur dem Licht.
    Hass kann den Hass nicht austreiben. Das gelingt nur der Liebe.
    »Kraft zum Lieben« Rede 1963, Martin Luther King (1929-1968)

  • Die machen das, weil es nachts ja kalt wird...

    Die Industrie hat es auch da wieder geschafft, etwas dauerhaft zu etablieren, was vom Grundsatz her in einigen Fällen eine gute Sache sein kann. Wir hatten hier kürzlich eine Tierphysio- Therapeutin, von der ich wirklich sehr viel halte. Sie macht ihre Sache echt gut und hilft den Tieren oft besser, als so mancher Tierarzt. Aber sogar sie meinte, als sie den 17jährigen Araber meiner Freundin behandelte, dass man ihn auf jeden Fall nachts eindecken müsse, es sei ja doch kalt. Dieser Araber ist nicht wirklich gesund. Krebs, Knie, Rücken...

    Aber kalt...??? Das halte ich wirklich für Mumpitz! Da hat wirklich eine Art Gehirnwäsche statt gefunden.

    "An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter." (Konfuzius)

  • Ich oute mich: meine Pferde haben keine Decken und müssen draussen in der Kälte ausharren. Sie können ja rennen und spielen wenn sie kalt haben- was sie auch tun😉 Aber bei uns wirds auch nicht wirklich kalt mit max -12 Nachts

  • Zu diesem Thema habe ich zuletzt 1998 geschrieben, damals auf der "Koppel". Meine Pferde haben ausreichend Winterfell, werden nicht eingedeckt, auch damals vor Jahrzehnten nicht, als ich noch glückliche Turnierpferde (weil Robusthaltung) hatte. Man muss das Training anpassen, wegen des schnelleren Schwitzens.

    Meine Feld-, Wald- und Wiesenponies werden natürlich auch nicht eingedeckt und sind schon ganz plüschig. Lediglich bei meiner Pferde-Omi werde ich diesen Winter wohl irgendwann zu Decke greifen, um Kalorien zu sparen. Das alte Maidli hat mit seinen bald 32 Jahren einen enormen Kalorienbedarf.

    Es ist nicht immer vernünftig, vernünftig zu sein

  • Dafür gibt es doch Heizdecken ....

    Das wäre die nächste Stufe :thumbsup:ich sag es denen mal.

    Das wäre auch eine weitere Möglichkeit Geld zu machen,

    sollte man mal als Patent anmelden .

    Am besten gleich Decken mit Solarpanel die sich bei Sonnenschein erwärmen .


    wenn man hier rund ums Dorf die "Deckenparade " sieht

    kriegt man echt das große Grinsen.

    Von Oktober (oder eher) bis Ostern ,wie Winterreifen

    und andersrum von Ostern bis Oktober gibts dann die Fliegendecken .


    Die machen das, weil es nachts ja kalt wird...

    es könnte ja mal kalt werden .

    Gut alte , kranke oder geschorene Pferde / Ponys ja okay .

    Selbst meine Stute mit 26 Jahren ist mir noch zu jung und gesund für eine Dauerdecke


    pink, lemon ect . sind echt schöne Farben ,aber die Decken sind meist so dreckverschmiert

    das die Farbe egal ist .

  • warum schert man eigentlich Pferde. Ich kenne das nicht. Früher und auch heute beim arbeiten mit Pferden habe ich auch andere noch nie geschoren.

    :thumbsup: Freude ist da, wo auch Pferde sich wohlfühlen


    HeiBo

  • Damit sie beim Training nicht so schwitzen.... und auch, damit man am Turnier nicht dumm angemacht wird (wie es mir immer gegangen ist, wenn meine Puschels mit Winterfell gestartet sind. Das fand eine Richterin (in der CH) als "Richter-Missachtung".

    Es ist nicht immer vernünftig, vernünftig zu sein

  • warum schert man eigentlich Pferde. Ich kenne das nicht. Früher und auch heute beim arbeiten mit Pferden habe ich auch andere noch nie geschoren.

    Weil man heute unter „Reiten“ versteht, dass man innert 60min das Pferd aufwärmen, hochtrainieren und wieder abkühlen muss😉 Also muss der Pelz weg, damit das Pferd nicht zu lange am Schwitzen ist. Ich persönlich warte noch auf das Deo für das Pferd. Ausgeschlossen davon sind Tiere mit Stoffwechselerkrankungen, welche kaum noch den Fellwechsel bewältigen können; da macht es durchaus Sinn zu scheren um den Energiebedarf zu stabilisieren um das Pferd zu schonen.

  • wie immer - Einzelfall angucken. die allermeisten Pferdchen brauchen wohl keine Decken, schon gar nciht bei den genannten Temperaturen.


    den 25jährigne Arthrosekandidaten bei tagelang nasskalt-windig mal in ne Decke zu packen, weil man merkt, das die alten Knochen mit dem Wetter so ihre Schwierigkeiten haben - why not? nein, nciht natürlich, aber in der Natur wäre der Gaul eh schon längst gefressen.


    Scheren ähnlich. beim Reithallen/Boxenbewohner seh ichs auch nicht. bei nem Isländer, der ab Juli meint, sich felltechnisch mal auf den Winter vorbereiten zu müssen und im September bei fluffigen 20 Grad im Schneeanzug da steht und vom Rumstehen schwitzt, doch, da scher ich zumindest hals und Brust, damit mal irgendwie Luft dran kommt. der kann dann aber auch weiter ohne Decke rennen, weil das (hoffentlich irgendwann mal fallende!!!!) Regenwasser am langen Fell abperlt. und wenn der Im lauwarmen deutschen Winter immer noch beim rumstehen dauerschwitzt (nein, kein Cushing, schlicht zu viel Fell für Temperaturen über null Grad), dann wird auch teilgeschoren. Thermoregulation hin oder her, tagelang nasses Fell, das wegen zu warm einfach nciht trocknet, wird auch nciht gesund sein

    Einmal editiert, zuletzt von lungomare ()

  • So lang Tanti noch so gesund ist, behelf ich mir vor kalten nächten mit mit Wasser einsprühen des Pferdes, findet die bedeutend besser als Decke. Rücken hat die noch nichts, aber da wo Arthrose bei uns hockt: nämlich Krongelenk, Fesselgelenk, Sprunggelenk ist Einpacken erschwert und nein, das arme Tier bekommt keine transportgamaschen vor dauerhaft -20°C und drunter. mfg Kirsten

    Tja und scheren kannte man vor 40 Jahren noch nicht im tgl. Leben, aber sehr wohl diese Durchbrennerei im Frühjahr/winter wenn der pelz zu doll juckte....nix rares vor kutsch oder unterm Reiter!! und so simpel vermeidbar. Was hab ich früher mit Druckstellen Bauchgurt/Selett zu kämpfen gehabt, seit Schur und Sieltec nicht mehr aufgetreten.

  • Ich oute mich mal: meine beiden Plüsch-Hafis sind zur Zeit beide teilgeschoren, schwitzen sie wieder mehr, kommt nochmal mehr Pelz ab und Decke drauf.


    Das ist für uns die Möglichkeit, Offenstallhaltung, meine Arbeitszeiten und das Arbeitspensum meiner beiden mit entsprechendem Schwitzen unter einen Hut zu bringen. Natürlich ist das ein Kompromiss, klappt bei uns seit Jahren problemlos. Die Alternative wäre, dass sie unter der Woche stehen.

  • Wir haben mit dem Scheren ("Strang-Clip") angefangen, als die ersten Alpenüberquerungen, zumeist im November von München nach Verona anstanden. Alle 5 Pferde hatten da schon mehr oder weniger Winterpelz, und wir hätten sie bei der schweren Arbeit abends gar nicht mehr trocken bekommen (oder wir hätten stundenlang mit Stroh reiben müssen, dazu fehlte die Zeit). Natürlich wurden die Pferde auf solchen Reisen bei längeren Stehzeiten eingedeckt.




    Es ist natürlich immer ein Unterschied, wie ich sonst die Pferde halte, und wieviel sie arbeiten müssen.


    A. Nemitz

    A. Nemitz

  • das erste Bild läuft unter 7-Spänner; wo habt ihr da das 7. Pferd untergebracht? als Vorspann oder vorn 3? in der Mitte?

    Finsternis kann keine Finsternis vertreiben. Das gelingt nur dem Licht.
    Hass kann den Hass nicht austreiben. Das gelingt nur der Liebe.
    »Kraft zum Lieben« Rede 1963, Martin Luther King (1929-1968)