Gig vs. Sulky - Einspännig einfahren oder Zweispännig?

  • also mal ganz ehrlich...bei nem warmblut würde ich mir bei keinem wagonettenmix als kutsche ( und was anderes wird kasparow nicht haben) gedanken machen damit einspännig einzufahren :wacko:

    -ich mir auch nicht , bei gut an oder schon eingefahrenen Pferden .


    - Trainingswagen hab ich , meiner heutigen Meinung nach ideal für Haflingergröße . s erste mal verkauft man sich halt wie so oft , aber fürn Anfang war es ok .


    Bennyblue Du meinst sicher das hier :



    ab ca sec . 48 um deine Zeit nicht zu stehlen . Bitte auch darauf achten WER das so macht ! Danke .

  • wie schön der doch pass laufen kann an der dl....entschuldigung für den unpassenden kommentar


    aber auch zum einfahren würde ich mir da keine gedanken machen......man fängt doch eh langsam an und zugfest werden die dann doch mit der zeit.


    dann spann ich vielleicht die ersten male bergab an, wenn das nicht geht lasse ich die kutsche die erstenmal mit anschieben und das lasse ich dan langsam immer weniger werden und schon ist doch alles gut und ich habe ein zugfestes pferd von anfang an

  • Nochmals , mein Gedankengang ist /war folgender :


    1. ) Vorarbeit Doppellonge zur Gewöhnung an Trense , Sattel u Gehorsam .


    2.) Zeitgleich bzw leicht versetzt im Wechsel Laufband , zuerst ohne , dann mit Geschirr -Gewöhnung der Stränge an die HH , innen wie außen . (einfach weil das besser funktioniert wie auf dem Zirkel .... NUR meine Meinung, kann jeder seine eigene haben , gar kein Problem )

    schleichend kommt dann innerhalb ein paar Einheiten der Zug dazu , bis ca 20 Kilo , gesteigert bis 24 Minuten , wenn das sitzt auch mit Steigungseinstellung .


    3. ) Gewöhnung an Einachser . Fahren in Halle und dann auch im Gelände . ( Ziel langsame Steigerung der Zugkraft und evtl bessere und oder schnellere Akzeptanz selbiger .

    Die Steigerung der Zugkraft von Laufband mit Gewicht auf den Sulky ist ja nicht so abrupt wie in dann gleich in den Zweispänner . ( ok kommt etwas auf das Lehrpferd drauf an , hab aber keinen "alten Fahrhasen , wie auch in der zeit ? )


    4.) Wenn das alles sitzt und auch größere Steigungen bezwungen werden , dann Zweispänner .



    Nochmals zum Gedankengang :

    Beispielsweise hab ich eine Methode zum Absetzen MEINER Fohlen entwickelt von der ich behaupte dass die Kleinen das gar nicht merken wenn die abgesetzt werden.

    Viellleicht so dachte ich , wäre obige Szenerie eine Möglichkeit Pferde in den Zug zu bringen , eben auch fast ohne dass die das merken . Schonende Steigerung des Zugaufkommens .


    Also Jugendlicher hatte ich mal ein Pferd eingeritten , das in der Aufzucht mehrmals die Woche als Führpferd , zusammen mit meinem damaligen Turnierpferd , mit mir im Gelände war . Am Halfter , dann Tense , dann mit Sattel usw usf

    Irgendwann rutsche ich halt mal rüber und es war alls wäre es immer schon so gewesen , obwohl dieses Pferd ordentlich Pfeffer hatte !

    Vielelicht verstehen wenigstens ein paar was ich meine .


    Ich nehme es trotzdem zur Kenntnis dass die Mehrheit hier mir abrät .


    Danke für die Wortmeldungen

    Edited once, last by Kasparow ().

  • also...in der halle einfahren sehe ich in der tat als unsinn an....da komt ja nach 60 metern schon die erste ecke ( mit glück...wenn man pech hat schon nach 40 m)


    Die sollen doch erst mal gerade aus laufen....und im ideal fall spann ich die an den zweiachser und spanne nach 500 m gerade aus wieder aus....


    Zwei tage später die 500 m dann einen sehr großen bogen die 500 m wieder zurück


    Wirder zwei tage später mach ich da vielleicht nen km draus


    Usw

  • Du hast beim EInspänner ja massiv das Problem Pferd allein Löwe da vorn....deshalb wird hier mit leicher Schleppe oder Langzügel so lang durch die Gegend gelatscht bis man sich sehr an Poppes vorraus gewöhnt hat (vor allen Dingen da viele Probleme erst bei Minute 12-17 auftreten). Wichtig stets gleiche/ähnliche Strecke allein unterwegs (später variationen darein einbauen). Und natürlich gradaus nix kurve! Kurven separat üben wegen Schere muss deutlich vorm 1. Anspannen sitzen...wenn es hakt dann gewiß nicht wegen zug, sondern wegen psychisch Zuviel bzw alles drumrum noch zu ungewohnt. Die Abhärtung brust machst du doch perfekt am Laufband ich mit leichter Schleppe am Maulwurfshügel, danach sollt es ziehen bzw der leichte Übergang zu mehr Arbeit kein Thema mehr sein.

    Das Video zeigt mir ein Pferd welches absolut nicht verstanden hat was es soll....es Flitz war auch gefahren/angespannt, aber es hatte nichts verstanden! und es gab in Flitzens Vorgeschichte keine Unfall, die hatten beendet bevor es krachte wa sbeim videopferd noch kommen wird sehr wahrscheinlich...

    mfg Kirsten

  • Ich möchte zum Einfahren mit dem Fohlenwagen noch ergänzen, daß dieser Wagen in einer gut kontrollierbaren Umgebung (Trabrennbahn) eingesetzt wird und nicht etwa im Gelände. So wie ich die dortigen Gewohnheiten erlebt habe, wurden die Jungpferde zunächst einige Zeit als Handpferde am Fohlenwagen geführt, bevor sie eingespannt wurden. Dort wurde nie mit Zweispänner und Lehrmeister eingefahren. Es gab allenfalls Unterstützung durch einen weiteren Einspänner, der auf der Parallelspur fuhr.


    Wichtige Kriterien für Einfahrwagen, die ich kenne, sind eine überaus robuste Bauweise und ein hohes Spritzbrett, das auch den keilenden Hinterhufen Widerstand leistet. Persönlich würde ich mir noch wünschen, daß ich eine stabile Sitzposition einnehmen kann. Ob ein Fohlenwagen diese Kriterien erfüllt, mag jeder selbst beurteilen. Robust sind sie.


    Die Ardennerin

  • aber auch zum einfahren würde ich mir da keine gedanken machen......man fängt doch eh langsam an und zugfest werden die dann doch mit der zeit.

    Langsam ? inwiefern? Das Kutschengewicht ist immer das selbe !


    Ich habe meine ersten beiden Gespanne jeweils beide zusammen , (also ohne Lehrpferd ) angefahren , das war letzes Jahr . Und wenn da kein Erfahrener zieht , dann war das eben oft schnell zu schwer . Vielleicht hab ich etwas zu schnell gemacht , also zu früh eingespannt , das mag schon sein .

    Die ersten hatte ich auch nicht auf dem Laufband vorgearbeitet , was die Sache um ein vielfaches erleichtert !


    dann spann ich vielleicht die ersten male bergab an, wenn das nicht geht lasse ich die kutsche die erstenmal mit anschieben und das lasse ich dan langsam immer weniger werden und schon ist doch alles gut und ich habe ein zugfestes pferd von anfang an

    Das hab ich ähnlich gemacht , das war gar nicht das Problem die ersten male . Das Problem kam da wo ich bergauf zum ersten mal halten musste . Dann waren die fast wie angeklebt , sie wollten einfach nicht ziehen , oder wenn dann hektisch .

    Anso einem richtig steilen Hang wollte ich mit einem Paar heute noch nicht anhalten .


    Am besten waren die drei Wallache , aber davon habe ich dann einen im Herbst 17 und einen weiteren im Frühjahr 18 verkauft .

  • .

    Die ersten hatte ich auch nicht auf dem Laufband vorgearbeitet , was die Sache um ein vielfaches erleichtert !


    Das hab ich ähnlich gemacht , das war gar nicht das Problem die ersten male . Das Problem kam da wo ich bergauf zum ersten mal halten musste . Dann waren die fast wie angeklebt , sie wollten einfach nicht ziehen , oder wenn dann hektisch .

    Anso einem richtig steilen Hang wollte ich mit einem Paar heute noch nicht anhalten .

    Es Flitzeiter hat zu Beginn in der Kutsche Dreispänner völlig hysterisch gezogen und es war kein dran

    kommen ans Tier, also Mensch daneben und Halfter/Strick zusätzlich, Zuckerstopf usw alles half nicht wirklich. Stehenbleiben ruhig runterkommen ging, aber sobald angezogen werden musste viel Zuviel und zu stark gezogen.

    Was da geholfen hat war viel leichte Schleppe, anhalten stehenbleiben umgucken lassen und anzug. Ewig mit ihr die "berg" rauf bis auch die mal kapiert hatte, dass sie da immer raufkommt und es oben oder mittig päusle und Zucker gibt.

    ich hatte bei der Umstellung auf Shette ja auch nichts gefahrenes mehr anwesend, da sind wir dann mal 1.Jahr einspännig mit reitenden Kids als Begleitung los, so lies sich das "allein"-Problem vorerst entschärfen. recht zackig lief dann Ben sozusagen ohne EInfahren im Zweispänner mit und da die kutsch mit 350 kg für Shette was schwer ist, nur befestigt Asphalt schritt.

    mfg Kirsten

  • also beim anziehen der kutsche ist es ein anderes gewicht, als dann wenn die kiste rollt ;-)


    somit kann man durch anschieben der kutsche oder bergab anfahren das gewicht, was sie in gange bringen müssen langsam steigern.


    bis hin zu dem punkt wo sie berghoch anziehen müssen, das ist ein langsamer und stetiger prozess und schon gewöhnt man die ponys daran die last ruhig und mit bedacht in gange zu bekommen.


    und nein...ich gehe nicht davon aus das du zu schnell angespannt hast, sonder dann nur einfach die sache mit dem zugfest machen etwas vernachlässigt hast ;-)

  • also beim anziehen der kutsche ist es ein anderes gewicht, als dann wenn die kiste rollt ;-)


    somit kann man durch anschieben der kutsche oder bergab anfahren das gewicht, was sie in gange bringen müssen langsam steigern.

    Ich gehe mal davon aus, dass du annimmst , (in dieser Antwort physikalisch gesehen ) dass ich ein absolut unterbelichteter Volldepp bin .

    bis hin zu dem punkt wo sie berghoch anziehen müssen, das ist ein langsamer und stetiger prozess und schon gewöhnt man die ponys daran die last ruhig und mit bedacht in gange zu bekommen.

    Schön wenn man so wohnt dass man sich das immer aussuchen kann . ( ok bei 500 meter Fahrt würde ich das auch schaffen)

    Das Einfahren, und das gleich ZWEIER grünen Pferde, war für mich letztes Jahr das Erste mal . Ich hatte auch niemanden dabei mit Erfahrung . So hab ich meine Kutsche auf einen waagrechten Feldweg gestellt , der im weiteren verlauf ansteigt , mit der weiteren Option es noch weiter ansteigen zu lassen , wenn das nötig wird.

    Alternativ hätte ich auch in einen meiner Äcker abbiegen können um so alles zu erschweren .

    Diese Register musste ich nicht ziehen , ich bin auch viel weiter gefahren als 500 m (ca 20 min ) und am nächsten Tag gleich wieder . Ich sehe für mich keinen Grund , nach MEINER entsprechenden Vorbereitung da was zu ändern . Am nächsten Tag mögen die platter sein und Muskelkater haben , genau da fahr ich wieder , das nutze ich sozusagen aus .


    Im weiteren Verlauf (Wochen ) habe ich bemerkt dass die Pferde ( egal welche ) wenn es Richtung Steigung ging , immer von selbst schneller wurden UND in den Trab wollten . Dies lies ich auch zu , da die sich augenscheinlich leichter taten , was ich für den "Anfang " duldete und für ok befand .

    Als dann später mal Fahrlehrer mit dabei war , hat der mir gesagt ich solle die Pferde bewusst im Schritt bergan oder in einem tieferen Boden (Fahrwiese ) halten . Das hat denen natürlich gar nicht gepasst .

    Bei einem Paar hab ich auch immer nach Verletzungen gesucht aber keine gefunden . Abe res gibt ja auch Schmerzen die ohne Trauma kommen und nicht sichtbar sind .

  • klar wollen die im trab da hoch...ist ja auch einfacher ;-) aber wenn man das immer durchgehen lässt ist das natürlich ein hausgemachtes problem, das die im schritt keine last bewegen wollen.


    und sobald ich hier aus dem dorf raus möchte, hab ich immer 10% steigung.....und ich fahre ja nur einspännig ein vor dem marathon mit 225 kilo, und ja die erstenmale schiebt dann der beifahrer mit....aber das thema ist spätestens nach ner woche gegessen.


    und muskelkater ausnutzen finde ich einfach eine unmögliche sache. die perde dürfen keinerlei schmerzen (und muskelkater ist nun mal einfach eine übersäuerung der muskel und das tut arsch weh) beim fahren haben....dann haben die in der regel nämlich in der tat irgendwann keine lust mehr zu ziehen.


    darum in der regel nur alle zwei tage...manchmal auch erst nach drei tagen wieder vor die kutsche.



    nee und ich gehe nicht davon aus das du ein volldepp bist...nur jemand der sich schwer tut von seiner eigenen meinung mal abzuweichen ( und wenn es nur mal versuchsweise auszuprobieren was ander menschen vorschlagen)

  • und muskelkater ausnutzen finde ich einfach eine unmögliche sache. die perde dürfen keinerlei schmerzen (und muskelkater ist nun mal einfach eine übersäuerung der muskel und das tut arsch weh) beim fahren haben....dann haben die in der regel nämlich in der tat irgendwann keine lust mehr zu ziehen.


    darum in der regel nur alle zwei tage...manchmal auch erst nach drei tagen wieder vor die kutsche.

    Jeder Sportmediziner wird dir raten am nächsten Tag die gleiche Übung zu wiederholen um einen stärkeren Muskelkater, vor allem am übernächsten Tag zu vermeiden !

  • das ist veraltet....leichte bewegung ja um die muskeln zu lockern, aber definitiv nicht wieder die identische belastung


    aber da gehe ich von aus das du das wieder nicht hören möchtest ;-)

  • Also in dem Moment wo es hier endlich vor Kutsch geht, wird zweimal tgl. angespannt um möglichst schnell eine große Routine aller Beteiligten (meiner Psyche!!) zu erreichen. Ob das Muskelkater geben könnte, hab ich mir ehrlich bisher noch nie Gedanken gemacht? Es wird als erstes der tgl. Weg zur Kopple innerhalb Herde angespannt, also der Weg der eh zweimal/Tag im Verbund zurückgelegt wird ungefähr 1-2 km/tour. Nach 10 Tagen der erste "Umweg" Richtung Koppel oder Stall so 200-500 m und nach 2 Wochen die erste "Ausfahrt" natürlich mit Kollegen dabei. Wenn es gut lauft pennt der Neuling bereits zu diesem Zeitpunkt vor Abfahrt dreibeinig im Geschirr angespannt, aufgehalten erfolgt beim 2. Anspannen weg heimwärts 10% abwärts, ist aber kein Thema da ja vor Anspannen bereits heimwärts gewicht unsere 7% raufgedrückt werden musste. mfg Kirsten

  • also zwei mal täglich hab ich die auch in der hand und die werden gearbeitet...das steht außer frage.....


    aber da ich eben einspännig einfahre gehen die eben nur jeden zweiten tag vor die kutsche, das auch in der regel vormittags und nachmittags geht es dann noch mal als handpferd raus ins gelände.....


    aber man darf auch nicht vergessen, das ich in der regel nur 8 bis 9 wochen zeit bekomme um die ponys für die leistungsprüfung eingefahren zu haben, so das sie mit guten noten bestehen, daher kann ich mir keine rückschläge erlauben....

  • Nochmals , es geht um Korrekturfahren UND um EINFAHREN . Wollte eben wissen ob das vielleicht schneller / einfacher / leichter geht .

    Korrekturfahren kann man Ein- und Zweiachsig. ich denke, da hängt es einfach von den Vorlieben des Fahrers ab, was er bevorzugt.


    Warum sollte Einachsig fahren, schneller, einfacher oder leichter sein als Zweiachsig?.

    Natürlich hast du bei den meisten Einachsern weniger Gewicht aber ich denke, das dies bei allem ab 1,20 m Stockmaß bei der heutigen Auswahl an Wagen nicht mehr das Problem sein sollte. einen passenden Zweiachser zu finden.

    Statt eines Einachsers könntest du dir ja auch einen leichteren Einspännerwagen anschaffen.

    Mit der Vorarbeit am Laufband geht das ja rel gut , weil die dann schon an Geschirr und Zug gewöhnt sind . Ich lasse da so bis so ca 20 Kilo über eine Umlenkrolle hochziehen .

    Was dann am Fahren dazu kommt , sind halt die Geräusche und ich glaube auch dass manche etwas irritiert sind durch die Scheuklappen .

    Dies wirft gleich mehrere Fragen auf?

    20 KG mit Umlenkrolle heißt du hast weniger Gewicht oder nach dem Umlenken gemessen?

    Ist das Zuggewicht immer konstant oder schwankend (innerhalb einer Einheit)?

    Gehen deine Pferde danach noch vor der Schleppe oder spannst du nachdem sie auf dem Laufband an den Zug gewöhnt wurden das erste mal an?

    Wann gehen sie das erste mal mit Scheuklappen?

    Wie gewöhnst du sie vor dem ersten Anspannen an Geräusche?


    Wenn die Vorarbeit stimmt, ist das anspannen in den allermeisten Fällen unproblematisch. Wobei ich ein Fan des EInspännig Einfahrens bin, zwei Neulinge würde ich erst zusammen spannen, nachdem beide schon mehrfach Einspännig gegangen sind.


    Zu dem Velstra Video. Von so einem Vorgehen kann ich nur abraten (auch wenn ich kein Weltmeister bin), da es sehr unfallträchtig ist.

  • Korrekturfahren kann man Ein- und Zweiachsig. ich denke, da hängt es einfach von den Vorlieben des Fahrers ab, was er bevorzugt.


    Warum sollte Einachsig fahren, schneller, einfacher oder leichter sein als Zweiachsig?.

    da es sehr unfallträchtig ist.

    Ich habe bewusst nach Einachsern gefragt , das warum habe ich mehrfach erklärt .


    Zu Absatz zwei : Das habe ich nie behauptet , es war eine FRAGE . Könnte evtl möglich sein dass es so ist .

    20 KG mit Umlenkrolle heißt du hast weniger Gewicht oder nach dem Umlenken gemessen?

    Ist das Zuggewicht immer konstant oder schwankend (innerhalb einer Einheit)?

    Gewicht ist variabel kann ich während der "Fahrt " auf und abladen wie ich möchte . Das Raster sind Betonpflastersteine. Gewicht in kg was ich einlege ist identisch mit Zug , da es NUR eine Umlenkrolle und KEIN Flaschenzug ist .

    Gehen deine Pferde danach noch vor der Schleppe oder spannst du nachdem sie auf dem Laufband an den Zug gewöhnt wurden das erste mal an?

    Natürlich gehen die noch an der Schleppe , ich nimm ne Palette zunächst in der Reithalle . Dann gehts raus über Betonpflaser , Teer , Kies ..... alles verschiedene Geräusche , aber eben keine Kutschgeräusche .

    Wann gehen sie das erste mal mit Scheuklappen?

    Wie gewöhnst du sie vor dem ersten Anspannen an Geräusche?

    Zu 1 : Mehrmals im Laufband , dann an der Schleppe ein zweimal .

    Zu 2 : Zuerst sind die mal im Laufband nur mit Stallhalfter . Das ist schon mal ein riesen Schritt für die Pferde . Geräusche Bewegungen , andere Geräusche bei unkontrollierten Bewegungen des Pferdes ,

    Dann das laufen obwohl keine Landschaft vorbeizieht , ganz was komisches für Mensch u Tier .

    Deshalb an Anfang nur 5 min und dann stehen lassen um die Sinne zu regenerieren .


    Ich hab das Band von jemanden gekauft , der er das ganze zu gefährlich war . Es war neuwertig, viel kann die Dame nicht ausprobiert haben . Wahrscheinlich einen rauf gebracht Bum bum und wieder runter .

    Nun ja , ich hab schnell gelernt was zu tun ist die ersten beiden male , einfach TOP für verschiedene Vorhaben-.

    Dann noch die Schleppe über verschiedene Böden also verschiedene Geräusche .


    man möge mir aber zugestehen ( ein paar v euch zumindest denke ich ) , dass ich auch ständig dazu lerne , Dinge hinterfrage und evtl wieder was anders mache , oder zusätzlich mache . Deshalb auch die Frage nach dem Sulky -Einachser .


    Gestern hatte ich zwei Zweijährige auf Hof geholt wegen Hufe machen . Bin dann Abends noch Kutsche gefahren und dachte nimm mal so einen mit , mit einem Helfer . Zunächst am Führstrick , dann umgeschnallt in mein Allzweckseil . Helfer war hinter mir gestanden , ich drehte mich mit Peitsche und trieb das Pferdchen neben das Gespann , am Stallhalfter ( ohne Scheuklappen ;-) ). ich hab dem Helfer verständlich gemacht dass er es nur neben und nicht VOR die Gespannpferde lassen darf , also mit dem Seil begrenzen nach vorne.

    Und siehe da , es ging wunderbar , das Pferdchen stand sogar am "Bendel" ! , wo ja keiner war ;-) Ne die hat sich echt an die Senkrechte gestellt und die Begrenzung akzeptiert , ging dann ohne treiben . Ich dachte mir nur, du kannst deinen Vater nicht verleugnen , so eine pure Rittigkeit die man schon ohne Sattel am Stallhalfter sieht und fühlt .


    Das Gleiche dann noch mit der anderen Zweijährigen , das ging schlechter ,die hat eher den Kopf zum Gespann gedreht und war dann zweitweise etwas schief . Das war fürn Anfang völlig ok . Kein Pferd durchgetickt oder panisch geworden . Hatten sogar PKW und Schlepper Gegenverkehr und zwar "dreispännig" !

    Zu Deutsch : Diese Zusatzvorübung werde ich jetzt natürlich bei allen einbauen !


    Es gäbe auch zwei Fotos , zwar gegen die Sonne , aber ihr wisst ja ...................................

    achso ja , mein Deichselbezug ist immer noch nicht gewechselt , der neue immer noch im Schrank und ich denke nicht mal daran das zu tun ...................... so long .

  • Zu dem Velstra Video. Von so einem Vorgehen kann ich nur abraten (auch wenn ich kein Weltmeister bin), da es sehr unfallträchtig ist.

    Es gibt viele Dinge im Leben die unfallträchtig sind . Das Anfahren von Pferden vergleiche ich mit dem Anreiten ( da hab ich deutlich mehr Routine dran ) . Ich sag immer wenn ich alles richtig gemacht habe ( vor allem auch das zeitliche ) dann passiert da nix , das Pferd möchte mich nicht loswerden ,es buggelt nicht usw , der Reiter fällt nicht runter ! Das hab ich schon rel früh gelernt und mich in meinen pferdigen "Flegeljahren " trotzdem nicht daran gehalten , bewusst aber .

    Genau so sehe ich das mit dem Anfahren , man kann alles ins ewigliche im Vorfeld trainieren und üben wenn man dafür auch ewiglich Zeit hat . Glaube schon dass ich nicht leichtsinnig bin , aber auch nicht übertrieben vorsorglich . Glaube auch es einschätzen zu können , was kann ich und vor allem was nicht !

  • Man lernt ja besonders aus allen Fehlern, mal zu flott beim einfahren vorangemacht, sagts pferdi ja meistens ziemlich eindrücklich: so nicht. Und man lernt so dass neulern in X teilschrittli zu gliedern bis es dann im zweiten Anlauf verdaut werden kann. Alles vereinfacht sich immens, sobald man mal ein Stammpferd/Stammgespann hat. mal ein Vierteljahr hinten, seitlich vorn mitgelaufen gibt soviel psychische Sicherheit, dass ich darauf nie mehr verzichten möchte.

    Einer der Hauptvorteile beim Sulky ist für mich (weshalb jetzt auch die bauweis hier gewechselt hat), dass man ja viel näher am Pferd hockt als auf einer Kutsche, dh Stimm und pitschhilfen sind irgendwie direkter. Ich könnte mir vorstellen, dass im Winter mit einem Großpferd in der Halle das Dressurmäßige Arbeiten Spaß macht und einem "Anfänger" leichter fällt (meine Tochter bevorzugt klar eine Kutsch, ich find Sulky besser, wir haben jedoch auch unterschiedliche Pferdstypen, welche an differenten Punkten "haken").

    Mir gefällt Schleppe gut und die wird hier immer mal wieder in den Alltag eingebaut, weil ich bisher noch nichts besseres gefunden hab um Zugfestigkeit, Steh und Anzug gleichzeitig zu trainieren.

    Wobei ein Großpferd irgendwie schon deutlich begrenztere Möglichkeiten bietet, Nachbars landet bei mir im Verhältnis sehr oft vor der Kutsch statt das ich mit dem spiel, obwohl der ausbildungstechnisch sehr wohl nochmal reichlich Schleppe/Umwelt müsste (Frau unsportlich kommt da zu fuß so schlecht hinterher, bei X an den Kopf hechten ist ne echt weite Strecke usw usf)

    mfg Kirsten