Weidepfähle für E-Zaun

  • Jetzt nach dem Sturm am Sonntag habe ich wieder mal gemerkt wie wichtig gute Zaunpfähle sind .

    Wir haben rund um die Koppel Metallpfosten die da schon Jahrelang stehen und sich bewährt haben .

    Für mal paar Tage einkoppeln zum ab/ nachweiden haben wir Kunststoffpfähle .

    Das sind runde Pfähle wo man die Halterungen für die Bänder oder Seile in der Höhe verschieben kann.

    Bei mir sind alle Pfähle heilgeblieben obwohl dicke Äste auf den Zaun gestürzt sind .

    In der Nachbarweide hat alleine der starke Wind mehrere Pfähle abgebrochen .

    Unsere Nachbarn haben diese 4 eckigen (manchmal sehr günstigen )mit den fest angebrachen Halterungen .

    Die bröseln mit der Zeit , sind vermutlich nicht Uv-beständig .

    Was habt Ihr für Pfosten ?

    Wie haben sich die bisher bewährt ?

  • Verzinkte Eisenrohre vom Schrotthändler mit Radlader reingedrückt. Die halten fast ewig. Für temporäre Koppel Holzlatten angespitzt und mit Einschraubisolator versehen. Die kann ich verheizen wenn sie unbrauchbar werden.

  • T-Profil Pfähle aus Stahl, für die Ecken tausche ich nach und nach die durchgerotteten Eichenpfähle gegen 11x11 Recyclingpfosten.


    Vor allem die T-Post überzeugen mich: schnell gemacht, verhältnismäßig günstig und haltbar- und auch leicht wieder zu entfernen, falls man umzieht.

  • außenrum T-Profile und Eichenpfahl-Ecken, die andere Weide einbetonierte EisenbahnGleisstücke mit angeschweißten eisernen Querbändern in deren Löcher die Isolatoren sitzen


    alles was innen dem Abteilen gilt: simple Plastikpfähle oder gar selbstgeschweißte Eisendrähte mit isolator oben drauf


    ähnlich die Litzen:

    außen Mustangwire weiß

    innen alles was übrig ist, manchmal auch bloß Pressbandl ;-)

    Finsternis kann keine Finsternis vertreiben. Das gelingt nur dem Licht.
    Hass kann den Hass nicht austreiben. Das gelingt nur der Liebe.
    »Kraft zum Lieben« Rede 1963, Martin Luther King (1929-1968)


    Seebrücke des Bundes:

    https://www.youtube.com/watch?v=YPWxq8Xepzg&feature=youtu.be

  • Vor ein paar Jahren mal genau beguckt welche Höhe ich da so brauch, seitdem nur noch 80 cm hohe Pfähle im EInsatz: deutlich stabiler und praktischer im Alltag! Ecken ursprünglich metall-t-pfähle, wo Männers Isolatoren drangeschweißt hatten---> nach 15 Jahren wegen 1/Woche umkoppeln kaputt, jetzt immer noch metall-t-Pfähle, aber mit Heukordel drangeknotete alte kaputte Plastikpfahlreste...

  • Guten Morgen,

    wir haben keine Festzäune mehr, da zu aufwändig in der Unterhaltung. Zudem nutzen wir unser Grünland als Mähweide bzw. Wechselweide mit Schafen.

    Zum Zäunen verwenden wir seit 15 Jahren ein Haspelsystem mit Montagepfahl mit runden Kunsttoffpfählen, auf denen die Isolatoren frei verschiebbar sind. An den Ecken Metallpfähle mit Umlenkrollen.

    Für uns ist das Ideal.

    Grüße


    Florian

  • Wir haben teilweise Winkelstahlpfähle, die bewähren sich auch sehr gut. Kann ich auch selbst einschlagen, so muss mein Mann nicht alles alleine machen. Von T- Profil- Pfählen habe ich noch nichts gehört. Gibt es die fertig zu kaufen? Habt ihr da einen Link für mich? Wir haben ab nächsten Jahr drei zusätzliche Weiden, ein einfach anzubringendes Zaunsystem wäre sehr sinnvoll.

    "An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter." (Konfuzius)

  • ich nutze teilweise einfache verzinkte 8mm starke Rundstangen die einfach einzuschlagen sind. Darauf sind isolatoren geklemmt. Eine generelle Empfehlung wird es nicht geben, da stark vom Untergrund abhängig ist, welche Pfähle sich besser eignen. Sandboden oder steiniger Untergrund?

    :thumbsup: Freude ist da, wo auch Pferde sich wohlfühlen


    HeiBo

  • Wir haben verschiedene Zaunbauvarianten im Einsatz ...

    Zum großen Teil bestehen unsere Einzäunungen aus Kesseldruckimprägnierten (Fichten)Holzstangen. Die älteren davon stehen schon über 10 Jahre, kommen aber - je nach Holz- und Boden in welchem sie ihren Dienst tun schon seit einigen Jahren so poi-a-poi an ihre Lebensgrenzen. Wir haben aber auch schon mehrfach welche herausgezogen- oder sogar ab- /gebrochen bzw. gefahren bekommen.

    Ja, tatsächlich abgefahren, denn das Holz derer war noch gut und der Pfosten noch stabil, so daß diese nicht einfach so mal abbrechen bzw. von Menschenhand abgerochen hätten werden können ...

    Na ja, Tierhalter, und insbesondere Pferdehalter haben eben auch missgünstige Neider in ihrer unmittelbaren Umgebung !

    So ist also der Holzpfosten durchaus schon für eine geraume Zeit gesehen langlebig, vor allem aber nicht so sehr störend im Landschaftsbild - was allerdings wiederum durch die unvermeidbare Verwendung von Elektrozaun- Band oder Litze/Seil wieder relativiert wird ...

    Daneben haben wir Kunststoffpfähle verschiedener Art.

    Hin und wieder kommen solche Kunststoffpfähle [https://www.recyclingpfaehle.com/categories/view/7], vor allem an schwierigen bzw. kritischen Stellen oder als Eckpfosten zur Anwendung.




    Hier bedarf es - bei Großpferden aber schon mind. der 100mm ⌀ Variante und einer ausreichenden Einbautiefe, da solche Kunststoffpfosten - ohne ausreichend stabilen Kern (z.B. Stahl) sich durch den Zug der Zaunlast - vor allem bei Verwendung von Elektroband, welches eine enorme Windlast aufnimmt und auf die Pfosten, insbesondere die Eckepfosten überträgt und bei ergiebiger Sonneneinstrahlung schon leicht biegen. Oder man muß mit entsprechenden Querstützen dies abzufangen versuchen, was aber wiederum ein Mehraufwand beim Zaunbau darstellt.


    Seit nun drei Jahren haben wir auch eine Zaunecke in dieser [https://www.weidezaun.info/wei…t/t-pfosten-zubehoer.html] Variante.




    Als diese Ecke, vormals aus Kesseldruckimprägnierter Rundholzfichtenstange 10er Zopf⌀ im Sommer 2015 erneuert werden musste, und sonst nichts ging, da alles Knüppelhart und Knochentrocken war, konnten wir diese Lösung immer noch ohne maschinellen Kraftaufwand einbauen. Das ein-rammen oder schlagen der T-Stahl-Pfosten geht auch in schwierigen Verhältnissen relativ gut und problemlos von statten.


    Diese dünneren Kunststoffpfähle kommen bei uns meist nur als - Zwischen-Lösung - oder als reparaturvariante zur Anwendung, da diese bei längeren Zäunen (über 100m Seitenlänge) keine ausreichende Stabilität bieten.


    Aber Zaunbau ist auch immer ein wenig Individuell, je nach dem ...

    Allerdings sollte man sich hierzu durchaus schon mal die Vorgaben der Berufsgenossenschaft zu rate ziehen ...

    Kaltblutpower.
    Wehe, wenn sie losgelassen
    :D


    > ein „Mehr“ muss nicht immer auch ein „Besser“ bedeuten <


    Bewahren von Traditionen ist nicht das Anbeten von Asche, sondern die weitergabe des Feuer's
    (frei nach Gustav Mahler)

  • Die T-Pfosten sind verbreiteter als ich dachte ;-)

    Als Ecklösung finde ich sie aber nicht so schön: bei hoher Spannung auf der Litze springen die Isolatoren auch mal ab, und für die benötigten 3 Pfosten bekomme ich auch schon einen 11x11 Recyclingpfosten in 180er Länge - die Viereckigen biegen auch nicht auf der Ecke.

  • bei hoher Spannung auf der Litze springen die Isolatoren auch mal

    Das kann ich jetzt nicht bestätigen. Wir haben mit dieser Ecke, welche quasi an zwei unterschiedlich steilen / abfälligen, sich dort treffenden Außenseiten dieser Koppel steht bisher kein Problem gehabt.


    und für die benötigten 3 Pfosten bekomme ich auch schon einen 11x11 Recyclingpfosten in 180er Länge

    Das mag preislich der Fall sein. So ganz billig ist so eine metallene Eck-Lösung sicher nicht. Die Lebensdauer wird dies zeigen müssen.

    die Viereckigen biegen auch nicht auf der Ecke.

    Dazu kann ich nichts sagen, die haben wir noch nicht im Einsatz gehabt.

    Aber da Du diese Variante hier quasi empfiehlst, können wir die beim nächsten Bedarf ja mal in Erwägung ziehen.

    (siehste: Pferdekutscher - wieder was (gelernt bzw. in Erfahrung gebracht ... :thumbup: :-]


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  • die runden Kunststoffpfähle mit verschiebbaren Isolatoren würden mich interessieren. Kann mir jemand einen Link geben?


    Ich nutze die eckigen, meist weißen Kunststoffpfähle. Ist die praktischste Lösung da ich ja ständig auf anderen Flächen bin und sowieso portionieren muss.

    Die Ecken spanne ich nach aussen ab.

  • hafiking ; lt. nds. Erläuterungen zum Tierschutzgesetz sind Litzen wegen Sichtbarkeit für Pferde nicht empfohlen. Sie werden von diesen auf Grund der höheren Geschwindigkeit im Galopp oft zu spät war genommen und können zu Schnittverletzungen an den Fesselgelenken führen.


    deswegen verwende ich keine Litzen, sondern Seil. Breitband hat das Problem bei Wind in den Isolatoren kaputt zu scheuern.

    Oder welche Erfahrungen hast du gemacht?


    Gruß

    Heinrich

    :thumbsup: Freude ist da, wo auch Pferde sich wohlfühlen


    HeiBo

  • HeiBo :

    Die Kunststoff-Litzen verschneiden nicht, die fatzen ab. Glatte Stahl-Drähte , z.B. bei Insulttimberzäunen, sind dagegen kritisch zu sehen.

    Das mit dem Erkennen der Zäune ist bei unerfahrenen Pferden von Relevanz. Als unser ältester als Hengstle mit andertalb Jahren auf der Weide war, hab ich oben auch ein Seil verwendet.

    Nachher war das nicht mehr notwendig. Daher verwenden wir eben die Kunststofflitzen und die gut sichtbaren Zaunpfosten. Da es leichter zum Auf- und Abbauen geht. Entscheidender ist hier die ausreichende Erdung und damit genügend Saft auf dem Zaun. Wenn wir mal wieder Junghengste kaufen, nehme ich am Anfang auch ein entsprechendes Seil.

    Grüße

    Florian

  • Wie soll denn die Litze an die Fessel kommen?

    Im Ernstfall reist sie einfach...


    Seil finde ich oft zu schwer und auch längst nicht so lange haltbar und ich weis gar nicht wie Seil sich verhält wenn die Pferde wirklich mal durch den Zaun gehen. Reist das irgendwann auch?


    hafiking und drosendorfer - Danke! werd ein paar Tage brauchen um mich damit zu beschäftigen

  • Die Ganzjahreskoppel ist mit Holzpfählen eingemacht, dazu verwenden wir 2cm Breitbandlitze.

    Diese Litze muss ca alle 5 Jahre ausgetauscht werden. Da sie sich an den Isolatoren aufscheuert.

    Holzpfähle werden ausgetauscht wenn sie abgefault sind.

    Noch macht mein Mann gerne Holzpfähle.:)

    Momentan werden die Ziegenweide und Heuwiese nachgeweidet.

    Da verwenden wir Holzpfähle an den Ecken und alle ca 30m. Dazwischen stecken wir diese weißen Plastikpfähle.

    Die Eisen T-Pfosten wollte ich nicht, da sich bei Freunden ein Jungpferd übel beim Toben, an der unteren Litzenhalterung der Eisenpfosten, verletzt hat.

  • Achja, ein Vorteil der runden Pfosten mit den aufgeschobenen Isolatoren:

    Wenn die Litze oder das Seil nicht reisst, dann zieht es die Isolatoren raus.

    Die Verletzungsgefahr ist mit der Kombination minimal.

  • Wie soll denn die Litze an die Fessel kommen?

    das muß nicht unten sein, hab ich schon erlebt als tiefe Schnittwunde oben am Innenschenkel weil das Pferd über die gespannte Litze getreten war ;-(

    Finsternis kann keine Finsternis vertreiben. Das gelingt nur dem Licht.
    Hass kann den Hass nicht austreiben. Das gelingt nur der Liebe.
    »Kraft zum Lieben« Rede 1963, Martin Luther King (1929-1968)


    Seebrücke des Bundes:

    https://www.youtube.com/watch?v=YPWxq8Xepzg&feature=youtu.be