• Da bei uns zZt.ja kaum noch was grünes wächst und meine 2 auch ihr gutes Heu nur im Notfall fressen ,

    sind wir tgl.unterwegs und mähen an Straßen -und Wegrändern.

    Gras gibt es dort auch kaum, aber an vielen Ecken wächst da Luzerne .

    teils gut 50 cm hoch ,da hat man schnell eine gute Mahlzeit zusammen .

  • :thumbup:


    Wenn das viel mehr gemacht werden würde / gemacht werden könnte !

    - dann bräuchten Gemeinden und Kommunen nicht so viel Wegesränder etc. Mulchen ...

    Kaltblutpower.
    Wehe, wenn sie losgelassen
    :D


    > ein „Mehr“ muss nicht immer auch ein „Besser“ bedeuten <


    Bewahren von Traditionen ist nicht das Anbeten von Asche, sondern die weitergabe des Feuer's
    (frei nach Gustav Mahler)

  • Das haben wir auch mal so gemacht, für die Rinder. Bei den Pferden hätte ich Bedenken. Frisches Heu darf man doch nicht verfüttern, darf man Frischgrün denn vorwerfen? Können die Pferde dann noch Giftpflanzen selektieren, zum Beispiel Hahnenfuß oder ist der sowieso inzwischen fort? Mir ist klar, man mäht dann sicherlich keine Bereiche, wo sichtbar Giftpflanzen wachsen. Aber sieht und (er)kennt man die immer?

    "An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter." (Konfuzius)

  • Frisches Heu darf man doch nicht verfüttern, darf man Frischgrün denn vorwerfen?

    Von (frischem) Heu war ja auch keine Rede.

    Was fressen denn die ganzen Viehcher, egal welcher Art draußen auf den Koppeln - und die in freier Wildbahn ... ???

    Ist das etwa kein frisches Grün(futter) ?

    Können die Pferde dann noch Giftpflanzen selektieren, zum Beispiel Hahnenfuß oder ist der sowieso inzwischen fort?

    Doch-, eigentlich schon. Es sei denn gewisse Tiere fressen sehr gierig, dann könnte ...

    Aber eigentlich lassen die dann alles, was sie nicht mögen liegen bzw. werfen es aus der Futterkrippe

    Mir ist klar, man mäht dann sicherlich keine Bereiche, wo sichtbar Giftpflanzen wachsen. Aber sieht und (er)kennt man die immer?

    Das hängt ganz vom "Mäher" ab, ob er (einigermaßen) erkennt, was er da so mäht ...

    Kennst Du denn alle Grasarten, welche auf deinen Koppeln und Wiesen wachsen ?

    Und da sind mit Sicherheit auch mehr - und weniger gut geeignete Futtergräser mit dabei ...

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    :D


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  • Bei Pferden haben wir das halt noch nie so gemacht, daher weiß ich nicht, wie die dann fressen und ggf. selektieren. Bei den Rindern sehe ich bloß, dass sie alles verschlingen und eigentlich nicht selektieren.

    Ich kenne beileibe nicht alle Futtergräser und Kräuter! Ich wollte mich hier nicht als Experte aufspielen, im Gegenteil! Ich höre bloß zum 1. Mal, dass jemand das für Pferde so macht. Diese Fütterungspraxis ist mir nur für Rinder oder Schweine bekannt. Daher bin ich erstaunt. Nix für ungut! LG

    "An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter." (Konfuzius)

  • Ich höre bloß zum 1. Mal, dass jemand das für Pferde so macht. Diese Fütterungspraxis ist mir nur für Rinder oder Schweine bekannt. Daher bin ich erstaunt.

    wir mähen seit gut 35 Jahren immer mal kleinere Ecken ab die keiner will.

    Bisher hatten wir keine Todesfälle .

    Du kennst Luzerne anscheinend nur als Heu.

    Nein, das wächst wie Gras und ist grün.

    Das fressen meine mit Stumpf und Stiel .


    Wenn das viel mehr gemacht werden würde / gemacht werden könnte !

    - dann bräuchten Gemeinden und Kommunen nicht so viel Wegesränder etc. Mulchen ...

    wir müßen oft auch schneller sein als die Gemeindearbeiter .

    Wenn ich heute eine schöne Ecke mit Gras finde und es nicht gleich hole

    ist es oft 2 Tage später schon geschrettert .

  • meine Mutter erzählt immer, dass früher die Graben und Wegränder sogar aufgeteilt wurden zur Beweidung. Da wurden die Kühe und Ziegen noch gehütet und wehe einer ging in den Bereich des anderen

    :thumbsup: Freude ist da, wo auch Pferde sich wohlfühlen


    HeiBo

  • Bei den Rindern sehe ich bloß, dass sie alles verschlingen und eigentlich nicht selektieren.

    jo, so fressen Rinder aber auch auf der Weide, deswegen die Fremdkörper - Gefahr (und das viele Plastik im Pansen)


    Du kennst Luzerne anscheinend nur als Heu.

    Nein, das wächst wie Gras und ist grün.


    vor allem wächst das auch noch lange wenn kein Regen mehr war, weil es tief wurzelt

    Finsternis kann keine Finsternis vertreiben. Das gelingt nur dem Licht.
    Hass kann den Hass nicht austreiben. Das gelingt nur der Liebe.
    »Kraft zum Lieben« Rede 1963, Martin Luther King (1929-1968)


    Seebrücke des Bundes:

    https://www.youtube.com/watch?v=YPWxq8Xepzg&feature=youtu.be

  • Ich kenne Luzerne nur in Pelletform :tongue:...

    zeno . Auf der Weide selektieren unsere Rinder durchaus. Anders als Pferde, (zum Glück!), aber Giftpflanzen fressen die auch nicht. Aber gut, ich denke, wenn drosendorfer das schon so lange praktiziert, ist es wohl okay.

    Luzerne wächst bei uns keine, ich denke, weil die hier nicht angebaut wird. Und unsere Randstreifen strotzen in einigen Bereichen vor JKK. In den Außenbereichen geht's, aber in Stadtnähe oder Industriegebieten ist es zum Heulen....

    "An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter." (Konfuzius)

  • meine Mutter erzählt immer, dass früher die Graben und Wegränder sogar aufgeteilt wurden zur Beweidung. Da wurden die Kühe und Ziegen noch gehütet und wehe einer ging in den Bereich des anderen

    Das war hier früher auch so, das kostete sogar was .


    Bei den Rindern sehe ich bloß, dass sie alles verschlingen und eigentlich nicht selektieren.

    Pferden sortieren sehr gut ,gemähter Hahnenfuß bleibt liegen .

    Aber ich passe auch selbst auf was ich mähe .


    Angeblich kann man Pferden auch Nägel ins Futter werfen ,

    weil sie alles gut aussortieren .

    Würde ich aber nie ausprobieren

  • Das haben wir auch mal so gemacht, für die Rinder. Bei den Pferden hätte ich Bedenken. Frisches Heu darf man doch nicht verfüttern .......

    Man kann schon "frisches Heu" ab 4 Wochen verfüttern. Ich habe das schon einige Male machen müssen. Es hängt hier aber stark davon ab wie trocken es eingebracht wurde und wie stark es gepresst worden ist. Ausserdem ist dann noch zu beachten, wie heikel deine Tiere sind (Neigung zu Kolliken).


    renatus

  • Ich wollte mich hier nicht als Experte aufspielen, im Gegenteil!

    Das habe ich auch keineswegs so aufgefasst :-]

    dass früher die Graben und Wegränder sogar aufgeteilt wurden zur Beweidung. Da wurden die Kühe und Ziegen noch gehütet und wehe einer ging in den Bereich des anderen

    Das war wohl in ganz Deutschland so weit verbreitet bis in die 50ziger Jahre hinein.

    Die ganzen Stellen, wo irgend wie einigermaßen etwas Gras wuchs, waren verpachtet, ob im Feld bzw. an Feldwegen, Gräben und vor allem deren Ränder und Böschungen oder an der Verkehrsstraßen entlang war alles mehrmals im Jahr fein säuberlich gemäht. Es war genau festgelegt, wer von wo* bis wo* sein Pachtstück hatte. Und ja, es kam auch zu dementsprechendem Wortwechsel, wenn der eine dem anderen etwas von seiner Fläche mit abgemäht hat ... :cursing:

    Da kam auch großartig nichts auf, was nicht brauchbar war - von wegen Kilometerweit JKK ...

    Da solche Stellen fast ausnahmslos mit der Hand / Sense gemäht wurde, kamen auch kaum Wildtiere zu Schaden - anders als beim heutigen Mulchen.

    Kaltblutpower.
    Wehe, wenn sie losgelassen
    :D


    > ein „Mehr“ muss nicht immer auch ein „Besser“ bedeuten <


    Bewahren von Traditionen ist nicht das Anbeten von Asche, sondern die weitergabe des Feuer's
    (frei nach Gustav Mahler)

  • Das haben wir auch mal so gemacht, für die Rinder. Bei den Pferden hätte ich Bedenken. Frisches Heu darf man doch nicht verfüttern, darf man Frischgrün denn vorwerfen? Können die Pferde dann noch Giftpflanzen selektieren, zum Beispiel Hahnenfuß oder ist der sowieso inzwischen fort? Mir ist klar, man mäht dann sicherlich keine Bereiche, wo sichtbar Giftpflanzen wachsen. Aber sieht und (er)kennt man die immer?

    Das ist, was ich auch denke.

  • Heute hat es endlich mal etwas geregnet ,nach 6 Wochen Trockenheit.

    Reicht vermutlich noch nicht ,grade mal ein paar Zentimeter in den Boden gegangen

    aber ich glaube die Wiese schaut schon viel grüner aus

    jedenfalls staubt es nicht mehr so :]kann nur noch besser werden .

  • Heute regnet es endlich mal wieder ,hoffentlich ein bißchen mehr als letztes Mal.

    Unsere Wiese ist sehr trocken ,es raschelt richtig beim drüberlaufen .

    Das Pony findet immer noch was Grünes, die Große steht meistens am Heunetz.

    Jetzt wird auch mal in den Ecken rumgeknabbert die ich sonst immer ausmähen mußte .

  • hier hat es endlich auch ergiebiger geregnet, ob aber noch Grünfutter wächst hängt jetzt von den Temperaturen ab. Wobei ich die Befürchtung hab, dass die nasse Nabe, jetzt ohne Bewuchs, schneller zertreten wird. Hoffen wir mal das beste

    :thumbsup: Freude ist da, wo auch Pferde sich wohlfühlen


    HeiBo

  • wir mußten nach dem Sturm gestern unsere 2 Pferdis erstmal heimholen .

    Der Sturm hat 2 Obstbäume zerlegt und diese dann den E-Zaun .

    Das Wetter selbst war den 2 en egal, auch den kaputten Zaun hatten sie noch nicht bemerkt ,

    die hatten erst mal reichlich Fallobst zu verarbeiten .

    Vor allem Zwetschgen und waren richtig beleidigt als ich sie heimholte .

    Ja jetzt ist erstmal Paddock und Heu angesagt bis wir aufgeräumt haben .

  • Hihi,. ich must gestern auch improvisieren mit 2 Gastpony….am End sind die meinen in der Kombibucht JS/Eber gelandet (stall steht seit 2011 leer) und die Gäste im Offenstall. Die weiden nämlich akut alle im alten Bachlauf....seit 15 jahren gepachtet, noch nie beweidet, da normal zu nass. Heuer traumhaftes hohes gutes Gras, nur Zäune bitte ganz "hoch" machen, damit Biber und Konsorten ungehindert durchgekommen, sonst muss man ewig Zaun flicken. Und Gäste ist ein Lewitzerpanzer in Kombi mit Alt-Isi (kommen aus Solingen=futtermangel), Kommentar Petra zum Isi: Also wenn die ab geht, da siehste die erstmal paar tage nicht, ist relativ tarnfabrig im Unterholz.....*grummel* sowas hütet man doch gern (kann man 28 jährigen Halftergegner mit Diffunsionstendenz eigentlich hobbeln?). Zum glück ist das Panzertier durch weiße Flecken relativ kenntlich und meine haben Baumfällerspray im Schweif kassiert (funzt mit Reflektoren am Halfter zufriedenstellend). Isi motzt zwar über viel Bewegung (2*2km Asphalt am Tag), aber akut müssen die Gäste nachts in den Stall. Und Gäste sind leider ranghoch und finden Shetten überflüssig, was dieselben sehr gern klären würden, dh beide gruppen sollten für den ganzen Monat separiert bleiben (leider hat Husch noch Vollbeschlag, sonst käm ich echt in Versuchung so hat die noch niemand angegiftet, bisher entweder beide neutral oder Husch klarer Sieger). mfg Kirsten