Altes Warmblut päppeln

  • Ich bitte um Tips, wie ich ein etwas dünnes, altes Warmblut gut und günstig päppeln kann. Derzeit gibt es eine Ration aus undefinierbarem Müsli und eingeweichten Rübenschnitzeln. Saftfutter unregelmäßig aus Abfällen der Lebensmitteldiscounter. Weidegang ohne Heu (angeboten, aber nicht angenommen). Zähne sicher nicht in Bestzustand, aber Müsli/Hafer/Leinöl konnten problemlos verzehrt werden.


    Ohne bereits gründlich nachgelesen zu haben, wollte ich auf Dauer Müsli durch eine Getreidegabe (Gerste/Hafer) ersetzen, gutes Öl in passenden Mengen als Energielieferant geben, für ausreichend Raufutter (Heu/ ggfs. -cobs; es sei denn, Wiese reicht aus) sorgen und die Mineralstoffversorgung sicherstellen. Am einfachsten wird wahrscheinlich eine der üblichen Mineralfuttermischungen sein - Vorschläge zur alternativen Versorgung werden gerne genommen.


    Fell- und Hufqualität sehen gut aus - das Pferd ist nicht sichtlich krank und macht auch keinen solchen Eindruck. Das Pferd lebt auf einer Weide und wird nicht gearbeitet.

    Ziel ist, die Qualität der Nahrung zu verbessern.


    Ich freue mich auf eure Hilfe.


    Die Ardennerin

  • Wenn ein altes Pferd trotz ordentlicher Grundfutterversorgung nicht mehr gut aussieht, sind die Ursachen oft vielfältig.

    Zähne, Stoffwechsel und Darmfunktion sind oft beeinträchtigt.

    Man muss sich aber im Klaren sein, dass ein reines Erhöhen der Energiezufuhr zwar an der einen Stelle hilft, an der anderen aber die Probleme vergrößert.


    Du schreibst, dass die Zähne nicht mehr gut sind. Dies ist die lohnendste Investition! Lass durch einen guten! Zahnarzt das Beste raus holen, so dass wenigsten ein bisschen Heu noch geht.

    Cobs in ausreichender Menge ( meistens wird zu wenig angeboten) sind eine sehr gute Idee.


    Getreide ( Müsli ist nichts anderes, besteht zum größten Teil auch daraus) ist allerdings mit großer Vorsicht zu genießen: Kohlenhydrate in großer Menge werden weder vom Darm noch vom Stoffwechsel bei alten Pferden ohne Arbeit gut vertragen!


    Saftfutter ist eine Alternative ( Rüben, Karotten, Äpfel usw), muss aber auch mit genauem Augenmaß behandelt werden, denn die meisten Produkten enthalten erhebliche Mengen Zucker ( Kohlenhydrate), die wiederum Darm und Stoffwechsel beim alten Pferd sehr belasten können.


    Rübenschnitzel sind tatsächlich eine sehr gute ( und günstige) Futtergrundlage, da sie viel Rohfaser und kaum noch Zucker enthalten ( Abfallprodukt der Zuckergewinnung) und dabei sehr schmackhaft sind.


    Öl belastet zwar den Kohlenhydratstoffwechsel nicht und liefert viel Energie, bringt aber andere Probleme mit sich: Pferde haben keine Gallenblase und können deshalb Fette nur über die Dauerfütterung verarbeiten. In größerer Menge über Krippenfutter verabreicht kann es sogar die Aufnahme wichtiger Spurenelemente blockieren.


    Mit den Infos, die ich von Dir habe würde ich Folgendes machen:

    Die Zähne bestmöglich sanieren ( dazu gehört auch der Kieferapparat , also zB Osteopath), damit die gesamte Futteraufnahme verbessert werden kann!

    Selbst wenn die Backenzähne blank sind und ein ordentliches Kauen von Heu nicht mehr möglich ist: Haken, Schmerzen und/ oder Blockaden behindern das ordentliche Aufschließen jeden Futters! Das Geld hast Du schnell eingespart ;-)

    Cobs: 5 kg pro Tag

    Rübenschnitzel: 2 kg pro Tag

    jeweils die Trockenmasse

    Heu weiterhin zur freien Verfügung anbieten.

    Die Matsche würde ich mischen, und darunter das Mineralfutter, ca 1/2 kg Hafer ( und nichts anderes!) und maximal 100 ml Leinöl geben, und dann die Pampe auf zwei bis drei Fütterungen pro Tag verteilen.

    Dabei ist es enorm wichtig, dass das Pferd ruhig fressen kann und nicht schlingt!

    Gerade alte Pferde schätzen es sehr, wenn sie über Nacht oder wenigstens zu den Fütterungen separat stehen.

    Alles Gute!

  • Danke für die vielen Tips, pauline !


    Tatsächlich weiß ich nicht, ob die Zähne gut sind - das habe ich noch nicht feststellen können. Ich hoffe, ich finde frischen Kot und kann dann mehr sagen.


    Meine starke Vermutung ist, daß das Tier im letzten Jahr stets unter seiner sehr tyrannischen Weidepartnerin gelitten hat, die ihm keine Ruhe zum Fressen ließ. Jetzt frißt der Wallach separat und in Ruhe - die Tyrannin ist auch umgezogen.

  • Ich bitte um Tips, wie ich ein etwas dünnes, altes Warmblut gut und günstig päppeln kann.

    Das ist ein Widerspruch in sich, denn ein altes dünnes Pferd kann man definitiv nicht günstig päppeln, es braucht ausreichend gutes Futter und das ist eben teuer (siehe Beitrag von Pauline: Heucobs 5 kg am Tag = 0,85 Euro / kg + 5, Leinöl 100 ml = 11 Euro / l.... Unser Senior hat zudem jeden Tag 1 kg Reiskleie bekommen: 1,65 Euro / kg). Mit Heu ad lib und Hafer sind 10 Euro am Tag realistische Futterkosten.

    Suns always shine :)

  • Mir wird bei euren Fütterungsempfehlungen gerade Angst und Bange. 5kg Heucobs sind uneingeweit gut 8,5 l. Da Heucobs nicht uneingeweicht verfüttert werden sollten, kommen dazu dann nochmal ca. 8 - 12 l. Wasser. Eingeweicht ergeben 5kg Heucobs ca. 50-60 l. fertigen, aufgelockerten Futterbrei. Das verteilt auf nur zwei bis drei Mahlzeiten liegt weit über dem Magenvolumen eines Pferdes. Die Menge von 5 kg Heucobs ist der Grundfutterersatz für ein 500 kg schweres Pferd. Als Zufutter ist die Menge viel zu hoch. Würde eine solche Menge in zwei Mahlzeiten uneingeweicht verfüttert werden, dann gibt es zumindest eine Aufschoppung des Magens, wenn nicht sogar eine Magen- oder Darmruptur. Eine Menge von 5 kg Trockenmasse Heubobs ist auf mindestens fünf Mahlzeiten zu verteilen.

  • welches Alter ?

    oft hilft es erstmal die Zähne und den Kauapparat zu richten .

    Einen Pferdezahnarzt kommen lassen.

    Ein TA ist nicht immer darauf speziallisiert

    Dazu das Pferd beim Füttern separieren damit auch ein älteres Tier das

    langsam kaut ,sein Futter in Ruhe fressen kann und keine Angst haben muß.

    Bloß jetzt nicht plötzlich Unmengen füttern ,

    die Verdauung muß sich langsam darauf einstellen können .

  • Ich habe 2 Partbreed im Alter von 34 -35 und die letzten Jahre gerade im Winter das grosse Problem mit extremen Muskelschwund-trotz regelmässieger Zahnbehandlungen -lockere werden gezogen und führen zu Überwuchs der gegenüberliegenden mangels Gegenriebmöglichkeit. Sie haben 24 std Offenstall mit ganztägigem Zugang zu gehäckselten 2.schnitt-Heu.Manchmal muss ich es einweichen ,Meistens streue ich das eingeweichte Mashutter -Rübenschnitte/Heu/Luzernecobs mit Lein-Maiskeimöl darüber .Es dauer bis ende Mai bis sie wieder ansehbar sind.Das Allerwichtigste ist regelmässige BEWEGUNG um die Darmtätigkeit zu fördern.die bei Bewegungsmangel einschläft .5 -10km jeden 3. Tag in der Kutsche und ansonsten 30 min Freidressur im Schritt und Jogingtrab im 16m Longier-Ring.Derzeit ist der 34 jährige top in Kondition ,die 35 j.mit einen unbehandelbaren Zahnproblem ,weitehin das Sorgenkind.Sie hatte bei einer Nachsehkontrolle einen Kreislaufkollaps und kam glücklicherweise nach 3 std mit Infusionen wieder auf die Beine. Es ist schon eine schreckliche Zeit wenn sie beim vollen Futtertrog verhungern weil sie nicht fressen können.

  • 5kg Heucobs sind uneingeweit gut 8,5 l. Da Heucobs nicht uneingeweicht verfüttert werden sollten, kommen dazu dann nochmal ca. 8 - 12 l. Wasser. Eingeweicht ergeben 5kg Heucobs ca. 50-60 l. fertigen, aufgelockerten Futterbrei.

    Seltsame Rechnung :/

    Mal davon abgesehen, dass man pro kg Cobs 2-3 Liter Wasser nimmt ( Herstellerempfehlung Agrobs ) zieht das Wasser in die Cobs ein, so dass die Volumernvermehrung nur gering ist. Nach meiner Erfahrung kommt man dabei auf weniger als 20 Liter.

    Bei Rübenschnitzeln ist das Verhältnis etwa 1: 4, kommen also noch 8 Liter dazu, unterm Strich landet man also bei weniger als 30 Liter /Tag.

    Mein Shetty benötigt für sein Kilo Cobs etwa eine Stunde. Ich mache es nichts zu feucht, damit er langsamer frisst und mehr kaut.

    Die Verweildauer von Raufutter im Magen beträgt etwa eine Stunde, bei Cobs sogar eher etwas weniger.

    Ein Großpferd kann also gut und gerne eine Ration von 10l /Malzeit bekommen ( Magenvolumen Großpferd ca 15 l), wenn es denn langsam und bedächtig frisst.

    Heu (angeboten, aber nicht angenommen


    Als Zufutter ist die Menge viel zu hoch.

    Heu wird - zumindest bisher- nicht gefressen, Gras ist demnächst auch nicht mehr wirklich vorhanden. Selbstverständlich waren meine Mengenangaben nicht als Beifutter gemeint:rolleyes:.


    Wie häufig man füttert, liegt nunmal auch am individuellen Tagesplan.

    Natürlich sind 5 Fütterungen pro Tag besser als 3, aber das kann nicht jeder leisten.

  • Hallo, @ll,


    vielen Dank für den Input und das rege Interesse an diesem Thema.


    Das Pferdchen ist ein zwanzigjähriger Trakehner, der seit fünfzehn Jahren seine Koppel mehr oder weniger nicht mehr verlassen hat. Seine Leute sind sehr lieb, aber keine Pferdeleute und so tun sie halt, was sie können und vertrauen auf die gute Beratung ihrer Schmiedin. Das hat bis vor kurzem auch sehr gut funktioniert - das Auftauchen der Tyrannin vor zwei Jahren hat die Sache aber gekippt. Sie ist nun weg und nun gilt es, den bestmöglichen Stand der Dinge zu erreichen.


    Seine Zähne sind letztes Jahr gemacht worden und werden jetzt im Jahresrhythmus wieder gerichtet. Nach meinem Fütterungsexperiment habe ich Kot gefunden - es waren Haferkörner zu sehen, aber es waren einzelne. Hufe sind auch gemacht worden, es wird auch entwurmt. Seit Neuestem legt er sich zum Ruhen wieder hin und wälzt sich sogar im Offenstall - im großen und ganzen geht es dem Tier also gar nicht schlecht, seit sich seine Haltungsbedingungen so verbessert haben. Nur das Gewicht muß noch nach oben. Das Thema Bewegung ist dann sicher auch noch zu bedenken, aber das geht nur, wenn ich Hilfe bekomme.


    Mir war es hier um Praktikertips zu tun - welche Futtermittel sind in dieser Situation günstig und was ist ggfs. zu bedenken. Um die Rationen werde ich mich kümmern. Ich werde berichten, welche Fortschritte das Riesenroß machen konnte.


    Die Ardennerin

  • Im Sommer sind ja viele Pferde nörgelig und verschmähen das Heu, im Winter fressen sie dann wieder jeden Halm, den man ihnen vorwirft. Womöglich wird er von dem bisschen Gras doch noch satt. Bei der derzeitigen Trockenheit wundere ich mich auch, wovon meine Pferde derzeit eigentlich leben, meiner Meinung nach ist da nichts mehr. Aber alle sind rund und fit, nicht nur die Ponys, auch unser junger Araber und auch der Alte, trotz Krebserkrankung. Wenn du es bekommen kannst, versuche, ihm gute Silage anzubieten. Ist bloß schwierig, für ein einzelnes Pferd.... aber auf duftendes Silo, bzw. "Heulage" fahren alle Pferde ab. Ist meiner Meinung nach auf jeden Fall besser, als übermäßig Getreide oder Öl. Heu vom 2. Schnitt, wir nennen das hier "Grummet", hat aber ortstypisch wohl unterschiedliche Namen, ist ebenfalls energiereicher als landläufiges spät geschnittenes "Pferdeheu" und wird oft auch sehr gerne gefressen.

    "An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter." (Konfuzius)

  • Mal davon abgesehen, dass man pro kg Cobs 2-3 Liter Wasser nimmt ( Herstellerempfehlung Agrobs ) zieht das Wasser in die Cobs ein, so dass die Volumernvermehrung nur gering ist.

    Das ist Unsinn. Offenbar liegt, wie im Internet so oft üblich, keine eigene Erfahrung vor. Eingeweichte Heucobs haben das 4-6 fache Volumen. Da kann man auch mit etwas Überlegen drauf kommen, selbst wenn man das in Natura noch nicht gesehen hat, denn Heucobs bestehen aus gehäckseltem, stark gepresstem Heu.


    Aber zum eigentlichen Thema:

    Silage ist bei den derzeitigen Temperaturen kaum machbar, da binnen kurzem eine Nacherwärmung beginnt und das Silo dadurch für Pferde nicht mehr geeignet ist. Es gibt zwar kleine Ballen, aber die sind extrem teuer.


    Rübenschnitzel führen bei dauerhafter Fütterung nicht nur zu Karies, sondern haben auch ein so hohen Ca-Gehalt, das da Vorsicht geboten ist.

    Die sollten nur über kurze Zeiträume gegeben werden.


    Wir empfehlen den Patientenbesitzern normalerweise eine Fütterung mit Heucobs, in kleineren Mengen Maiscobs, Sojaschrot, Quetschhafer oder Hafermehl ( nur eingeweicht ).


    Ansonsten frag einen TA!!!

  • Danke noch einmal - genau die Rübenschnitzel will ich aus diesen Gründen aus der Diät haben. So war das nämlich mit dem "gut und günstig" nicht gemeint.


    Allerdings muß ich alles mit Augenmaß und Vorsicht tun - erstens will ich den Verdauungsapparat nicht durch eine radikale Umstellung überfordern und zweitens ist es nicht mein Pferd, d. h. ich muß im Konsens mit den Besitzern handeln und sie nicht in eine Zwickmühle bringen - Schmiedin sagt dies und ich sage das. Ich werde euch auf dem laufenden halten.


    Die Ardennerin

  • Hallo, spyder ,


    das alte Warmblut dankt für Dein Interesse:-)


    Soweit ich weiß, handelt es sich um ein Tier, in das man einst große Hoffnungen gesetzt hatte und das auch schon in Ausbildung war, als es beim Besitzer sich derart unglücklich mit dem Huf in der Heuraufe verfangen hatte, daß es für die ihm zugedachten Zwecke unbrauchbar wurde. Der Wallach ist dann nach mehreren Behandlungsversuchen nicht in die Wurst, sondern eben auf die Stelle gekommen, wo er seitdem lebt.


    An seinen Manieren gibt es nichs auszusetzen bisher - er versteht, wenn ihm Grenzen gesetzt werden und respektiert sie nach bester Warmblutmanier.


    In einem Anfall von Großfrausucht habe ich heute die Verantwortung für seine Fütterung übernommen - natürlich bereue ich inzwischen, mir wieder etwas aufgehalst zu haben, aber solange ich noch nicht gelernt habe, daß die Welt auch ohne meine exzellente Sachkenntnis auskommt, muß es wohl so sein:-; Und da der Magen des WBs offenbar mit einem kleinen Mittagssnack, bestehend aus einer Turnierkrippe voller Bananen(!), zurechtkommt, werde ich ja kein Mimöschen füttern. Wohlgemerkt - dem waren eine Portion Mash und etwa ein kg Müsli-/Walzhafer-Mix, eingeweicht, vorausgegangen.


    Als erste Aktion werde ich gleich ein paar Heunetze stopfen und dort aufhängen - schauen, was wird. Ich habe die Wahl zwischen dem ersten Schnitt und Grummet und kann feststellen, was er lieber mag. Dann werde ich versuchen, den Raufutteranteil zuungunsten des Krippenfutters zu erhöhen und Öl als Energiespender in verträglichen Mengen einsetzen. Da ich ja in diesem Fall keine Kalorien zählen muß, darf er dann auch Saftfutter bekommen. In zuträglichen Mengen, natürlich. Vor allem werde ich mehrmals täglich füttern und versuchen, daß stets schon Raufutter aufgenommen wurde, bevor ich Krippenfutter vorlege.


    Und natürlich bildet man sich gern etwas ein, wenn man auf Erfolge wartet - aber ich meine tatsächlich, die Löcher im Bauch wären schon etwas weniger tief.


    Die Ardennerin

  • Herzlichen Dank für diese informative Vorstellung des zu rettenden Kanditaten. Da würde ich lieber Fohlen -Jungpferde aus schlechter Haltung retten.Mein Fall ein VA Fohlen 1jahr alt -Mutter war vom Tranport aus Amerika krank-gab keine Milch ,er wurde vor meiner Übernahme 3 Monate in einer Tierklinik am Leben gehalten.Zwischen diesen 2 Bildern ist 1 Monat Abstand.Er ist in 2 Jahren 30 cm gewachsen und wurde ein besonders gutes Reitpferd für Kinder und Jugendliche.

  • Fütterungsversuch läuft...


    Drei Mahlzeiten täglich.

    Mahlzeit 1: 3 kg Cobs (2 x Heu, 1 x Luzerne). Volumen etwa 9 l. Leinöl (3 EL), Mineral nach Vorschrift, Zinkchelat zur Verbeserung von Fell und Haut, Mariendistelsamen, geschrotet, zur Unterstützung der Leber (JKK-Befall der Weide)

    Mahlzeit 2: etwa 500 g Getreide (Walzhafer, Haferflocken*, evtl. Maisschrot), dazu Möhren, Äpfel, etc. (je nach Angebot)

    Mahlzeit 3: 1 kg Cobs (Heu)


    *aus Bequemlichkeit, da im Vorrat. Im Prinzip sollten sie aber gut sein, da beim Flocken der Hafer aufgeschlossen wird und dadurch leichter verdaulich. Einverstanden oder gibt es Einwände?


    Heu wird nicht akzeptiert, obwohl in verschiedenen Qualitäten angeboten, Futterstroh (gute Qualität Weizenstroh) auch nicht.


    Freßmanieren könnten noch etwas besser werden - Futter wird teilweise geschleudert. Kot in Menge und Konsistenz zufriedenstellend. Wenn's so funktioniert, versuche ich mich in den nächsten Tagen an einer Rationsberechnung.



    Die Ardennerin

  • Heu vielleicht mal frei anbieten ohne Netz? Bei den Gesamtumständen ist zu vermuten, daß das Pferd Probleme mit den Zähne hat und deshalb das Raufutter nicht verweigert, sondern schlichtweg nicht fressen kann. Eine Zahnkontrolle ist demnach wichtig und zwar zeitnah.

    Suns always shine :)

  • Danke, Angelika, gentille.


    So gern ich im Interesse meines Geldbeutels widersprechen würde - ich fürchte, Du hast Recht. Danutas Leberwerte müssen kontrolliert werden - dann soll das Maul gleich inspiziert werden.


    Die Ardennerin