Rückewanne


  • Nachdem wir nur eine Woche brauchbaren Frost hatten, es jetzt schon wieder zu sumpfig ist um mit dem Traktor in unseren Wald zu kommen und wir mit dem Schadholz aufarbeiten noch nicht ganz fertig sind darf mein Noriker Toni wieder ran um das ganze Astwerk rauszuziehen. Habe mir dazu einen alten Heizöltank aufgeschnitten und zu einer Rückewanne umfunktioniert. Ist sehr leichtzügig und kostet nichts.


    Liebe Grüße


    Lois

  • Erstmal großes Lob für Dein Ideeenreichtum Lois  


    Frage: Wäre bei dem Gelände ein leichter achsschenkelgelenkter Gummiwagen, bei dem die Brücke lose direkt auf der Achse liegt nicht vorteilhafter?

  • Erstmal großes Lob für Dein Ideeenreichtum Lois  


    Frage: Wäre bei dem Gelände ein leichter achsschenkelgelenkter Gummiwagen, bei dem die Brücke lose direkt auf der Achse liegt nicht vorteilhafter?

    Das Foto täuscht ebenes Gelände vor aber der Rückeweg wäre auch mit einem kleinen Wagen kaum bewältigbar weil z.Teil extrem gatschig und tief.

  • mal eine ganz bescheidene Frage: wir alle reden von Microplastik in der Umwelt und dann eine Plastikwanne über den Waldboden schleifen? wäre da eine Blechwanne nicht ökologischer

    Ich bin auch kein Freund von Plastik und würde mir auch keine solche kaufen. Aber der Tank lag im Sperrmüll und wäre in der Müllverbrennung gelandet. Also habe ich zumindest die Gewissheit, dass dieses Ding nicht für mich produziert wurde. Eine Grundsatzdiskussion über die Verwendung diverser Werkstoffe möchte ich jetzt nicht heraufbeschwören. Mir ist auch Schaf- oder Baumwollkleidung lieber als ein Plastikhemd aus China und ich trinke lieber aus Glas als aus Kunststoff.

  • HeiBo ich kann mir vorstellen, dass ein Blechfass/-tank ziemlich laermig ist wenn man Steine oder Wurzeln trifft. Ich habe anfangs auch versucht mit einem Drahtseil Holz zu ruecken, habe aber dann schnell auf Kette gewechselt. Drehatseile fransen sofort aus wenn man ueber steinigen Untergrund (Waldweg) ruekt. Auch kann man sie schlecht verkuerzen.

  • Ich denke mal, dass die Wanne die Äste auch vor Verschmutzung schützt. Wenn man das Gestrüpp z.B. zum Anschüren des Ofens verwenden will ist es nicht gerade angenehm, wenn der halbe Waldboden dran hängt. Und nachdem der Tank schon da war, finde ich diese Lösung sehr gut.

  • Kleinere Bündel gehen auch mit Kette aber der Boden ist jetzt sehr weich und da gräbt sich das Zeug regelrecht ein. Ich hab das Problem dass es sich großteils um Käferholz (Kupferstecher) handelt und da sollte alles raus aus dem Wald. Die vorhandene Menge an Geäst ließ mich zu dieser Lösung greifen. Die Wanne ist ca. 1,60 m breit. Metall müsste da schon entsprechend wandig sein um sich nicht bei jedem Wurzelstock zu deformieren und wäre damit auch entsprechend schwer und mühsam zu handhaben. Beim Rücken ohne Wanne wäre das Seil nicht schlecht weil es besser würgt. Allerdings bin ich mit der Kette flexibler wenn es verschieden große Bündel zu rücken gilt. Für solche Einsätze habe ich auch immer eine feingliedrige Kette mit. Bei Stammholz, egal ob mit oder ohne Wanne nehme ich nur die Kette. Bezügl. Seil bin ich noch auf der Suche ob es da vielleicht so was in der Art wie einen Ratschenspanngurt gibt nur eben mit Drahtseil. Dazu noch eine Klemme die man werkzeuglos lösen und klemmen kann um die Seillänge zu variieren. Aber wahrscheinlich gibt es sowas gar nicht.

  • Stammholz nehme ich auch Kette, bei Bündel ist der Würgeeffekt mit dünnem Drahtseil besser. Blechwanne habe ich mal bei einem norwegischem? Beitrag gesehen, darum kam ich darauf. Drahtseil klemmen ist immer schwierig und das andere Probleme sind Knicke, die jedes Drahtseil vernichten. Frage hat jemand Erfahrung mit Dynacordseil?
    @Rossknecht.laut Karte kommst du aus Alberta NO von Calgary. Hab eine Bekannte in der Nähe von Claresholm, züchtet Percheron auf ihrer Farm

     :thumbsup: Freude ist da, wo auch Pferde sich wohlfühlen


    HeiBo