Kopfstück korrekt verpassen, nur wie?

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      Huhu, gestriges Sauwetter haben wir zu einer ausgiebigen Kopfstückanpassungsession genutzt, anwesend bei Start 3 Pony und 9 Kopftstücke....


      Alle Stirnmähnen einflechten

      Und los geht es, hier das Endergebnis Flitze:

      Flitz mit vorn sehr winzigen Kopf und Minimaulspaltenlänge, Nasenriemen auf 2. Seitenstellung im backenstück, Jochbeine sind realtiv Druck

      Flitz Nasenriemen auf 3. Seitenstellung, Kandare strotzt, dafür sind Jochbeine sind vernünftig frei und ohne Druck


      Bitte bitte jetzt mal keine Beleidigungen und irgendwelche nicht übertragbaren Großpferdemaße nach Achenbach, sondern eine vernünftige Diskussion, der Kopf ist nunmal so winzig wie er ist, entweder Druck auf die Jochbeine oder strotzendes Gebiß.
      Was ist "besser"?
      Mal abgesehen von der Optik warum stört ein strotzendes Gebiß bei einem eh sehr sensiblen Pony, welches ohne Kinnkettenwirkung im oberen Ring gefahren wird?

      Endergebnis Husch, die schwer maulverletzt ist, dh ich brauch stabiles Kopfstück mit maximaler Kraftübertragung und eigentlich eine schmale grade Stange ohne Zungenfreiheit und 3 Anzügen seitlich in 13,5cm (ja, Shetten können durchaus Großpferdemaulgrößen haben, leider ist der Restkopf im unteren Bereich oft winzig). Sollte jemand so ein Gebiß abzugeben haben, bitte melden.



      Auch hier Jochbeine ohne Druck nicht hinzubekommen, und bei der sollt Nasenriemen Funktion haben...

      Hauptproblem bei allen der Ohrbereich, mal mit Finger unter die Rosette gepult erlebt man erhebliche Drücke, dies hier sind die besten Ergebnisse nach einem Nami intensivem Basteln....natürlich ist noch nichts dauerhaft zusammengebaut und gepflegt, da sind Teilstück frisch wieder in Betrieb die jetzt mal paar Jahre in Ecke waren, Genickstück Cob, Stirnriemen WB, Nasenriemen MSH usw

      mfg Kirsten

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Bennyblue ()

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      Auf Grund der Fellmasse vom Foto schwierig zu beurteilen. Bei Husch hätte ich gesagt, dass der Stirnriemen zu kurz ist.
      Ich bevorzuge Genickstücke mit Ohrausschnitten, hab jetzt ein paar Mal erlebt, dass man damit Drücke vermeiden kann und die Passform sich erheblich verbessert. Kann man meist auch im Nachhinein machen lassen, gerade wenns günstige Importkopfstücke sind. Ansonsten halt auf Mass machen lassen. Das Thema hab ich immer wieder. Heuer hat mein Esel ein Marathonkummt gekriegt. Das war etwa dreimal teurer als der Esel in der Anschaffung und nicht viel günstiger als für ein Pferd. Dennoch hab ich in den sauren Apfel gebissen. Will ich ihn fahren, muss er eine einwandfreie Ausrüstung haben und mit Brustblatt hab ich das nicht hingekriegt.
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      Also das werden hier über die nächsten Jahre mit Sicherheit handverlesene angepaßte Kopfstücke werden, aaber wie gesagt, das hier ist bereits das Ergebnis eines Nami bastelns...meiner Meinung nach fängt das Problem bei den Genickstücken an, die allesamt irgendwie zu kurz sind und die Ohrausschnitte irgendwo aber nicht in Zusammenhang mit Ohr stehen. Mittlerweile sind fast alle Ausschnittstücke wieder geflogen (besonders die gepolsterten) und meine besten sind einfache weiche grade. Stirnriemen sind idr alle zu knapp, aber weitere bringen die ja die Rosette auch nicht weiter runter...und Backenstücke sind allesamt im unteren Bereich zu lang, da kaum platz für verstellbaren Nasenriemen+Kandare vorhanden...
      Mein Bastelversuch mit Sieltec war bisher mit Abstand am besten passend und für Flitze außerhalb Öffentlichkeit volltauglich, aber für eine Husch? Die bin ich jetzt mal halbes Jahr ohne Klappen gefahren, aber nu braucht die Dame wieder welche und schon geht die Suche wieder los....
      Ich hätt halt eben gern mal ein Bild von zb Mini-Shetty mit perfektem Kopfstück und dann die maße schnallenmäßig dazu also schnallen Durchmesser und Gesamtlänge, denn meine Shettykopfstücke haben 3 unterschiedliche Schnallengrößen.
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      Durch diese Rosetten kann der Stinriemen nicht mehr in der Höhe verrutschen. aber da sind ja noch die Ohren. Bei mir kommt zuerst der Spieler weg. Ich habe das Gefühl, das die Pferde lieber ohne dieses Flatterding, was immer auf die Stirn klopft, besser gehen. Vielleicht auch nur Einbildung.
      Nach dem Misten ist... vor dem Misten :pinch:
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      Guten Tag,
      meiner Meinung nach sind die Stirnriemen allesamt für die breiten Köpfle zu kurz. Es ist nicht die Rosette, die das Kopfstück nicht passen lässt. Wenns gut sitzen soll, kommst Du nicht um passgenau gefertigte Stirnriemen und Genickstücke rum.
      Du kannst Dir fürs erste evtl. behelfen, wenn Du die Genickstücke an den Ohren selbst etwas ausschneidest und die Kanten sauber abrundest. Einölen und gut fetten trägt ebenfalls zum Pferdekomfort bei. Dies ist aber nur ein Notbehelf.
      Das selbe Problem hatte ich mit meinen Tieren auch. Die Billigkopfgeschirre haben noch nie gepasst.
      Mache daher meine Kopfstücke selber oder gehe zum Sattler meines Vertrauens. Was sind die paar Kröten für das Wohlbefinden meines Pferdchens?
      Grüße
      Florian
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      Hallo,

      ich habe es nicht geschafft, ein Kopfstück von der Stange vernünftig ans Shetty (noch deutlich kleiner) anzupassen. Ich denke inzwischen, dass das "übliche Fahrkopfstück" in so klein einfach nicht mehr funktioniert. Das ist alles zu massiv und zu steif, die Schnallen zu groß.... Entweder muss man alles maßstabsgerecht verkleinern oder man braucht ein anderes Konstruktionsprinzip (Sieltec (hat doch auch Blendkappen?), Halfter mit Bithangern...)

      Gruß Tina
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      Auch bei mir fliegen als erstes Spieler und Rosetten raus.
      Strinriemen zum Teil auch.

      Ich bin auch sicher, dass die Kopfstücke mit längeren Stirnriemen wesentlich besser bassen werden.
      Mach doch mal den Versuch und leih Flitz mal Husches Stirnriemen. Für Husche dürfte es dann der von Hanne sein, wenn Du ihn noch hast. Oder zumindest WB.
      LG Sonja

      Beschäftige Dein Pony, sonst beschäftigt es Dich.
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      Also ich hab viel mit Ohrfrei Ausschnitten am Genickriemen rumprobiert, mein Fazit idr deutlich schlechter als ein billiger weicher gepflegter Importriemen. zb Flitz hat ein teures Qualitätskopfstück drauf, welches ich gebraucht erhandelt hab, allerdings sollte das Husch passen!!! die Maße beider Kopfstücke auf den Fotos sind gleich....von außen gemessen...Flitzens ist innen weich unterfüttert, so dass sich ein ganz anderes innemaß ergibt, denn Husch entspricht eher haffi kopf und Flitz hat zwischen minishetty und Shetty. Husch Stirnriemen sind übrigens 40 oder 42 cm= WB (nochmal nachmessen muss aber definitiv WB-Prägung drauf). Vermutlich hat auch Prinz recht, Kopfstückanpaßorgien sollte man nicht bei Schitwetter im Winter, sondern im Sommer feiern. Und auch greenorest hat recht: ein Achenbachkopfstück ist an vielen ponyköpfen nicht plazierbar wegen Platzmangel. ich zögere halt eben noch Husch Sieltec zu basteln, weil meine Einwirkchancen keinesfalls mindern möchte, anderseite kann Sieltec ja nun auch ganz schön scharf sein, also den gewünschten genickdruck bekäm ich, nur Nasenriemen würd wegfallen bzw ich könnte den mit Backenstück durchstechen, dann hätt ich zumindest bißle Wirkung? mfg Kirsten

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      Bitte stell doch mal eure perfekt sitzenden Achenbachkopfstücke Shetty ein! Bitte bevorzugt mit Maßen und Angaben aus welcher Quelle, meine besten Stücke sind zwar Qualität, aber leider ohne Firmenangabe. Also Schairer Gebastel hatten wir Sa auch zur Auswahl: ist geflogen noch deutlich vor Fotoreife....dies sind eindeutig die besten Ergebnisse aus wie gesagt 9 Komplettstücken +1 Kiste Einzelteile. mfg Kirsten, die einfach mal gern wisse würde wie der ideal liegende backenstückriemen liegen sollte in Kombi mit Rosette+genickstück, denn eignetlich liegt der hier immer schräg von hinten kommend. Und Platz unter Scheuklappe ist zu klein um überhaupt Nasenriemen und Kandare zu packen, sieht am 1. Foto Flitze gut da Schnalle seitlich senkrecht steht...
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      Nächste Frage: Was sollte an zb Husch Kopfstück verändert werden, damit das besser paßt?? ich kann gern mal rumprobieren, aber wenn zb Genickstück via längerer Stirnriemen nach hinten wandert, dann strotzt Kandare (siehe Flitze)....deshalb war ja grad meine Frage: Warum darf eine Kandare nicht strotzen, was ist dabei für das Pferd unangenehm???

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      Dann strotzt zwar Kandare nicht mehr zb Husch 2. Bild, aaaber dann hab ich Backenstücke die ziemlichen Druck aufs Jochbein geben...Bitte wie soll die Lage eines Backenstückes denn eigentlich sein?? ich denk mal grad runter Jochbein parallel mit 5mm Abstand oder 8 mm oder 10 mm? bei 10 mm trotzen hier alle Kandaren... bei 5mm hab ich Druck aufm Jochbein!

      Sowohl Ben als auch Husch hatten schon mal eingewachsene Halfter (nicht soo selten bei Pony), da gibt es oben am Genick ne Furche und die wird immer genutzt egal welchen Riemen ich da wo als Ausgangsbasis nehm. Sieht man ja das Stirnriemen nach vorn steht. Flitz ist eh "Welsh" und ohne nennenswerte Mähne, die hat nur Platzproblem Aug abwärts.

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      Bei meinen tschechischen klappenfreien Kopfstücken gibt es im Backenstück einen Durchlass, wo der Nasenriemen grad durchgesteckt wird. So kenne ich das auch aus meiner Kindheit und klappenlos wie gesagt gibt es das Passformproblem zum glück kaum. Diese tschechischen Kopfstücke sind schwer und breit, aber haben eine völlig andere Lederkonsistenz, die sich richtig an die Köpfe anschmiegt.
      Mein Problem ist aber immer noch gleich: Wenn ich mir Stirnriemen und Genickstück mir mit ausreichender Ohrfreiheit vorstelle, komme mein Backenstück aus der Rosette relativ weit hinten Richtung Ganasche raus und lauft dann schräg nicht Jochbeinparallel nach vorn und Kandare strotzt sozusagen nasenriemenunabhängig....oder Backenstücke jochbeinparallel liegend dann kein Strotzen Kandare aber suboptimale Lage Rosette, Genickstück, Stirnriemen.....
      Die Drücke, die sich an einem Ponykopf aufgrund des Kopfstückes ergeben sind massiv und nicht zu vergleichen mit den Drücken, die ich hier bei Haffi, KB und WB gefunden hab, wobei auch bei denen Finger unter der Rosette spannend ist.
      mfg Kirsten