Welche Räder für kleine Kutsche

    • Welche Räder für kleine Kutsche

      Hallo,


      wir haben diese kleine Kutsche erworben für unser Pony. Leider sind die Räder ziemlich ausgeleiert.


      Wie es aussieht sind das irgendwelche Moped/Mofa Räder. Diese haben sehr gelitten, unter anderem sind Speichen gebrochen, vorne sind sie auch auf Verbiegen eingespeicht, als wenn dort eine andere Nabe eingespeicht worden ist.





      Meine Frage: Wer kann im Raum Braunschweig/Deutschland helfen? Einspeichen wäre selber möglich. Ich denke an neue, vor allem breitere Naben, um die Axialkräfte besser aufnehmen zu können. Hinten das ginge ja eventuell so wie es war wenn man die Lager auschwechseln/erneuern kann in den Bremsnaben.

      Danke für jede Antwort, jeden Vorschlag.
    • Räder abmontieren und ab zum nächsten Motorradladen wegen Speichen/felgensorgen, die sollten dort kostenvoranschlag machen können bzw genauer Angaben machen wo auf welchem Schrottplatz, Ebay sich was besseres finden läßt. Das Problem Rad auf Achse wär spezieller, hier bei mir wär das IHB/Biberach/Riß ein Kugellagerfachgeschäft, wo wir alle spezielleren Kugellager besorgen, ansonsten die großen Versandhandelsketten zb Fehlig/Winkler.

      Generell Vorsicht mit dem Investieren von Geld in ne Kutsch, welche man noch nicht reel unter Alltagsbedingungen gefahren ist. Mir fehlt die Erfahrung um mit ausgiebigen rumspielen und menschl. Pferdsersatz beurteilen zu können, wie wohl ich mich auf dem Gefährt im Gelände hinter meinen nur bedingt zahmen Rössern fühlen werd. Da kommen soviel Faktoren zusammen, dass man mit paar Maßen nicht die Fahreigneschaften einer Kutsch festlegen kann. Wichtig ist auch EInsatzgelände, ich wohn im "berg", jemand anderes in der heide, beide werden wir fürs gleiche pferd doch ganz andere kutschen brauchen!!

      mfg Kirsten
    • kann man auf den Mänteln noch die Dimensionen der Räder lesen? Ich würde spontan auf 19" Mopedreifen mit Cross-Bereifung tippen.
      Falls denn interesse bestünde, hätte ich zwei solcher Felgen und zwei Heidenau Cross-Mäntel abzugeben; 19x2.5 Mäntel und dazu passende 19x1.6 Felgen
    • Hallo,

      also vielen Dank erstmal für die vielen Antworten. Wir waren gestern noch probeweise bei den Pferden (ein Shetland Mischlingspony (ca. 15) und eine Norikerstute (2 Jahre)) und haben ihnen den Wagen erstmal vorgestellt. Zita die Stute ist erstmal weggerannt, aber Bronco, der Kleine, kennt das mit dem Kutschfahren wohl noch von früher. Er lies sich dann zwischen die gabel führen und wir haben ihn mit Seilen und Führleinen versucht einzuspannen, das hat aber nicht so geklappt. Die Große war dann natürlich neugierig und hat geguckt und geschnuppert, wollte in den Sitzbezug beißen ...

      Diese Gabel an dem Wagen vorne, das sind zwei Stangen aus Metall mit jeweils einer großen Öse vorne innen und zwei weitere etwas weiter hinten. Was braucht man da für ein Geschirr bzw. wie heisst das wo man da nach suchen muss bei ebay`? Haben da nicht wirklich Erfahrung.

      Hier ein Foto zu der Reifengröße, scheinen wohl 21" Reifen zu sein, auf 17" Felge:
    • Das liest sich, als hättet ihr gar keine Fahrerfahrung? Wenn ja, dann bitte Finger weg von der Kutsche und erst ein Fahrabzeichen machen und -wenn möglich- bei einem erfahrenen Kutscher/Kutscherin ein paar mal mitfahren. Ich will Euch den Spaß nicht verderben, aber ohne Erfahrung Kutsche fahren ist lebensgefährlich.
    • Ähm, by the way, ne Norikerstute hat mind. 500 kg (mein 1,15 m Mix hat übrigens schonmal 330 kg gewogen!!!), ich wär da extrem vorsichtig ein KB vor euer Kütschileinchen zu spannen. Zugrekord meines haffi (1,45 m, 490 kg) lag bei 16 kiga-Kids+2 EWs+kutscher+beifahrer+350 kg-kutsche bis 5%....und der ist mir paarmal ab vor meiner 350 kg-kutsche, dass ich sehr sehr froh um jedes kilo Gewicht und jeden Zentimeter Spurbreite/Wagenlänge war. Mein kleines KB (1,48 m, >20 j., 560 kg, also leicht!!) hat tgl. 8-10 kids+2 EWs+diese Kutsch im Berg verschleift. Und ihr wollt ~150 kg hinter ein KB hängen?? Ich wünsch viel Glück und möge euch nichts passieren. Prüft eure Versicherungen bevor ihr euch in den Straßenverkehr wagt: laßt euch schriftlich geben, dass ihr auch ohne FN-Kutschenführerschein in Zukunft (also nach 1.7.2017, wo der eingeführt wurde und oft unerwähnt im kleingedruckten von Versicherungsbedingungen auftaucht) die normalen "Bagatellschäden" im Zivilrecht bezahlt bekommt (also mal unachtsasm parkendes Auto getriffen oder ähnlich harmloses). Im Strafrecht (Kontrollose kutsch+pferd richten unheil im Straßenverkehr an) wird man eh zeitnah bzgl. des könnens und wissenstandes geprüft und zwar von FN-fahrlehrern/richtern/BGlern.
      Beim Kutschfahren gilt: Auch die Umwelt hat Rechte und bei X sollt ich als verantwortungsbewußter Kutscher lieber meine Pferd in ne mauer setzen als eine Kreuzung zu stürmen.....
      Bitte mal genaue Maße der Kutsch reinstellen: Spurbreite (gemessen Außenkante zu Außenkante Rad), Bocksitzhöhe, Achsabstand, Gewicht (2 Personenwaagen jede Achse für sich und dann zusammenzählen). Sieht nach Bocksitz höher als Spurbeite+eher weiche federung aus.......und da wurd ab Bau noch nicht aufgeleistet! Alter der Kutscher+benutzungsgrad?
      mfg Kirsten
    • net_seeker schrieb:

      aber Bronco, der Kleine, kennt das mit dem Kutschfahren wohl noch von früher. Er lies sich dann zwischen die gabel führen und wir haben ihn mit Seilen und Führleinen versucht einzuspannen, das hat aber nicht so geklappt.
      Aua !!!
      sowas sollte man / frau nicht machen, nicht mal probeweise
      und dann auch noch davon ausgehen das Pony gefahren ist .
      Selbst wenn das Pony mal gefahren wurde ,
      heißt das noch lange nicht das es Jahre später problemlos klappt.
    • Bennyblue schrieb:

      Ähm, by the way, ne Norikerstute hat mind. 500 kg (mein 1,15 m Mix hat übrigens schonmal 330 kg gewogen!!!), ich wär da extrem vorsichtig ein KB vor euer Kütschileinchen zu spannen.
      War und ist so gar nicht geplant. Eher dem Kleinen ein bischen Bewegung auf dem angrenzenden umzäunten und zum Teil baulich getrennten Gelände verschaffen.

      Reiten ist bei so einem Kleinen, ich werd mal das Stockmaß nachmessen und hier vermelden, eh nur für Kinder möglich. Die Große ist halt noch nicht so weit (Reiten) und soll zur Zeit maximal auf dem wie gesagt abgeschlossenen Gelände am Führstrick hinterherlaufen. Auf dem Gelände dürfen die Beiden eh schon am Wochenende - wenn da kein Treckerverkehr ist - rumlaufen und grasen. Die kennen die Umgebung beide schon. Die Äppel dann suchen und absammeln ist dann immer die Arbeit oder wenn doch mal ein Trecker unverhofft reinkommt zur Reparatur jetzt zur Erntezeit die Beiden kurzfristig einfangen und abführen ... :)

      Ansonsten ist das hier alles ganz entspannt und ruhig, und selbst wenn auf dem umschlossenen Gelände uns mal der Platz ausgehen sollte, oder wir sagen hey, das klappt so gut, jetzt geht es ab auf den Feldweg, dann haben wir hier die beste Umgebung die man sich für soetwas vorstellen kann.

      Immerhin waren die Pferdewagen ja wohl zuerst da und die ganzen Regelungen und Vorschriften und "Führerscheine" kamen mit der Zeit nach und nach weil MANCHE Menschen anscheinend nicht in der Lage sind sich die entsprechenden ertforderlichen Gedanken über die Dinge welche sie tun oder vorhaben zu tun im Vorfeld zu machen. Einfach anspannen, draufsetzten und losfahren geht halt nicht, das wird doch jedem selbstständig und verantowrtungsbewussten Menschen umgehend von alleine klar.

      Andereseits ist auch ein Befähigungsnachweis welchen Ursprunges auch immer noch lange kein Garant für unfallfreies Fahren - schön wärs.

      Ich finde das übrigens toll wie Ihr Euch alle um uns kümmert !
    • drosendorfer schrieb:

      net_seeker schrieb:

      aber Bronco, der Kleine, kennt das mit dem Kutschfahren wohl noch von früher. Er lies sich dann zwischen die gabel führen und wir haben ihn mit Seilen und Führleinen versucht einzuspannen, das hat aber nicht so geklappt.
      Aua !!!sowas sollte man / frau nicht machen, nicht mal probeweise
      und dann auch noch davon ausgehen das Pony gefahren ist .
      Selbst wenn das Pony mal gefahren wurde ,
      heißt das noch lange nicht das es Jahre später problemlos klappt.
      Vielen Dank für den Beitrag.
      Zur Erläuterung: Die Information, das Bronco Erfahrung mit Kutschfahren hat stammt vom Vorbesitzer. An seinem Verhalten kann man dann ablesen, das das wohl stimmt, denn er reagiert, was wir anfangs für Störrigkeit hielten, ganz eindeutig auf typische Kutschenkommandos. Wenn man ihn Führen will, bleibt er wie angewurzelt stehen, man kann machen was man will, er geht nicht vorwärts.
      Nimmt man dann die Gerte, stellt sich hinter ihn, schnallzt und schreit "Heya!" - oder auch - "Jappa Jappa " und pfeift mit der Gerte durch die Luft, dann geht er problemlos los !

      Dieses stoische Stehenbleiben ist doch das beste was er als ausgebildetes Zugtier machen kann. Können selbst Kinder kommen und die Kutsche rührt sich nicht.

      Auch das Führen zwischen die Gabel hat er gemacht. Nur das Anspannen ging halt nicht weil uns das Material fehlte - daher auch meine Frage, was man da genau braucht. Evtl. mache ich das aber auch in einem eigene Thread. (Und einen für Gefahren beim Erstkutschfahren ??) EDIT: Und zur Beruhigung: der Anspannversuch fand im eng umzäunten Auslaufgehege statt. Mehr als ein paar Meter und mal rechts oder links am Führstrick herum findet da eh nicht statt. Und zum Speed aufbauen und Megacrash fehlt einfach der Platz :) War eher so ein Antesten was geht und was nicht. Und ich muss sagen, es hat alles gut geklappt, die beiden hatten vollstes Vertauen und das, obwohl nebenan gerade der Mega-Mähdrescher einfuhr und mit lautem Gepiepe etwa 20 Meter entfernt einen Radau gemacht hat.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von net_seeker ()

    • Bitte, sieh erst mal von weiteren Versuchen ab. Denke doch mal an das arme Tier! Auch auf kleinen Gelände kann eine Menge passieren. Einfach ein Geschirr bei Ebay zu kaufen macht auch keinen Sinn, denn das muß passen. Ein Geschirr das nicht passt, bereitet dem Tier Probleme, bishin zu Schmerzen. Außerdem kann man mit einem nicht passenden Geschirr nicht sicher Fahren.
      Du hast selber geschrieben:

      net_seeker schrieb:

      Einfach anspannen, draufsetzten und losfahren geht halt nicht, das wird doch jedem selbstständig und verantowrtungsbewussten Menschen umgehend von alleine klar.
      Es stimmt, daß ein Fahrabzeichen keine Garantie für sicheres Fahren ist, aber das ist ein Autoführerschein auch nicht. Darum hat Illefons ja auch dabeigeschrieben, daß du danach mit einem erfahrenen Fahrer Routine erwerben sollst. Durch einen Kurs für das Fahrabzeichen lernst du die Basics des Fahrens, dazu gehört auch die Geschirrkunde. Mit Heya und jappa-jappa schreien fährt man kein Pferd, selbst bei entsprechend ausgebildeten Arbeitspferden, die auch auf "Stimme"gehen, braucht man nicht schreien, die hören ganz normal.

      Wenn das wirklich so ist wie du schreibst, und du kein Troll bist, verzichte auf weitere Versuche und lies dich erstmal schlau, nicht zuletzt aus Tierschutzgründen.
      Nach dem Misten ist... vor dem Misten :pinch:
    • Ich stimme Jeverson zu 100 % zu. Wenn ich hinter meinem mit der Gerte wedle geht der auch vorwärts.... Da muss ich noch nicht mal was schreien. Ich hab mein Shetty am Boden sehr gut ausgebildet. Ich brauch kaum die Pitsch, weil er auf Kommando nach recht (hotte) oder links (hüüst) geht.
      Solange das Pony noch nicht mal von Euch führbar ist, würde ich erst mal am Vertrauen arbeiten.
    • jeverson schrieb:

      Wenn das wirklich so ist wie du schreibst, und du kein Troll bist,
      Das war auch mein Gedanke.

      Ist immer das Gleiche:
      Es kommt eine Frage ,wie hier zu den Speichen ,
      aber wenn man / frau das drumherum liest ,
      das auch jede Menge Fragen aufwirft ,
      will man mehr wissen ,aufklären ect.
      Da ist die Ursprungsfrage erstmal völlig Banane.

      Hier in diesem Forum sind (fast )alle Nutzer erfahrene Fuhrleute.
      Fragen kannst Du hier alles, aber nimm bitte auch gutgemeinte ,ehrliche Ratschläge an.

      Jeder der hier schreibt das Du so nicht einfach einspannen sollst ,
      meint es nur gut ,viele sprechen aus eigener Erfahrung ,
      und wollen Dich und Dein Pony vor groben Fehlern bewahren.
      Auch Anspannversuche auf eingezäuntem Grund können schiefgehen.
      Ein Pferd/ Pony in Panik hält kein Führstrick oder Zaun.
      Und selbst wenn das Pony in den Zaun kracht und der hält;
      brauchst Du es vermutlich nie mehr in seinem Leben Richtung Kutsche führen.

      In meinem Bekanntenkreis gab es einen Unfall mit Hafi, der vor Jahren zweispännig gegangen ist ,
      jahrelang "nur " geritten wurde der ist einspännig vor der Gig durchgegangen
      guten Kilometer bergrunter über eine gutbefahrene Straße und nur ein Graben hat ihn aufgehalten .
      Denke mal jeder hier kennt gleiche oder ähnliche Geschichten .

      Mal abgesehen davon ,sahen die Speichen unseres ersten Wagens schlimmer aus
      und die haben trotz täglichem einspannen sehr lange gehalten .
      Da Du ja ein Pony hast wirst Du sowieso keine Tonnen Gewichte draufpacken können .
    • Mal unabhängig von net_seeker, wie ist das denn eigentlich mit der Benamsung von Räders?

      Also 1 Zoll wären 2,54 cm, soweit logisch, aaaber warum paßt dann hier nix????

      Mofa-Räder 17" haben errechnet 43,2 cm Durchmesser, gemessen sinds aber 46 cm?

      Buggy-Räders (eher Fahhradbreite) 22", hätten errechnet 56 cm, gemessen sinds 58 cm...

      Bisher wär das ja noch im Rahmen, aber jetzt kommt es:

      26" Fahrrad-Räder müssten also 66 cm errechnet haben, tjaja gemessen hab ich aber eben 56 cm?

      Fahrad neben Buggyrad gestellt--->ist das Buggy-Rad mit seinen 22" deutlich größer mind 5 eher 10 cm!

      Hat da jemand eine vernünftige Erklärung für? Weil dann muss ich ja bei Ponykutschen eigentlich aussschließlich über Durchmesser in cm arbeiten um mich verständlich auszudrücken.

      mfg Kirsten
    • Das kann an den verschiedenen Zoll-Berechnungssystemen liegen! Es ergibt in Millimeter als Beispiel für 22" Räder im:
      - Dezimalsystem 457mm
      - Dezimal-Bruchsystem 490mm
      - Französischen System nicht existent
      - ISO-Norm (ETRTO) 457 mm

      Da die ganzen Systeme nicht unbedingt logisch und durchschaubar sind wird heute in Europa mehrheitlich nach ISO gerechnet. Hier ist aber zu beachten das der INNENDURCHMESSER des Reifens gemeint ist!!

      renatus
    • Moment, das paßt ja nun so gar nicht mit meinen Messungen überein?

      Ich hab mit einem Zollstock äußere Kante Felge (nix Mantel!) bis äußere kante felge gegenüberliegend gemessen = 58 cm....okay Bandmaß wär genauer als unnachgiebiger Zollstock, aber um 1 cm ist meine Messung gewiß passend! Himmelchen 45,7 cm und 58 cm ist eine gewaltige Differenz.

      Heut abend mach ich mal größeren Beitrag mit genaueren Fotos und stell mein 26"-Fahrrad daneben...

      mfg Kirsten