Historischer Einachser

    • Historischer Einachser

      Hallo,
      Ich hab am Wochenende einen Einachser gekauft. Ich hab nun versucht, raus zu bekommen, wie alt das Teil ist, jedoch noch nichts gefunden. Vielleicht kann mir das jemand sagen, bzw. auch welche Art das ist. Buggy-Gig, Dogcart oder Tilbury? Davon hängt dann ja auch die Art des Geschirr ab.
      Danke schon mal.

      Achso, ich werde auch anfangen, die zu reparieren und zu restaurieren.
    • Hallo Flugmops,

      ohne Bilder ist das ein "blindes Stochern im Sand".
      Wenn du eine genaue Auskunft möchtest, solltest du Bilder einstellen, ansonsten ist keine Aussage möglich.
      Beim "Reparieren" kannst du ohne genaue Kenntnisse den Wagen evtl. fahrbereit bekommen, aber den Wert zerstören.
      Zum "Restaurieren" braucht man sehr viel Kenntnis von historischen Kutschen, Materialien und Zusammenhängen.
      Fahren mit zwei PS
    • Nimm die Bilder, die du jetzt hast und lade diese bei picr.de hoch (bis zu 10 Bilder auf einmal möglich) und danach gewünschtes bild auf picr.de mit strg amarkieren und mit strg c kopieren und mit strg v hier in deinen text einfügen. dann sind die Bilder in den Text gebettet, wo du das wünschst. mfg Kirsten
      P.s.: Was ist ein Buggy-Gig?
    • Feines wägelchen, bitte ein gutes Seitenfoto im angespannten zustand+maß Anspannhöhe pferd (also höhe scherenträger pferd+stm pferd) und ein Foto von hinten wo man federungsart sehen kann! mfg Kirsten
      ps.: Raddurchmesser und Sitzhöhe und Spurbreite sind natürlich auch wichtige Kennzahlen des gefährts...
    • Spurbreite ist 1,20 m, Radhöhe ist 1,06 m, Sitzhöhe ist etwa 0,90 m. Foto in angespannten Zustand kann ich noch nicht machen, da ich noch kein Geschirr hab. Meine Haflinger-Stute, derzeitiges Stockmaß 1,43 m soll nächstes Jahr dann davor.

      Die Kutsche steht auch erst mal bei mir zu Hause in meiner Werkstatt.
      Federung für die Sitzfläche ist ne Blattfeder.
    • Danke tolle federung, läßt sich vermutlich fahren wie Sofa!! Bitte mal grad von irgednwo halbwegs passendes Selett leihen für die Stute und drauflegen, dann messen tragauge höchste und niedrigste mögliche Einstellung (zb 1,12 m und 1,20 m möglich) ganz wichtiger Wert und nun testen ob sich der Wagen ünerhaupt auf diese höhe tarieren läßt, ich vermute pferd grenzwertig zu klein... mfg Kirsten
    • Hihi, von alten kutschen hab ich null Ahnung, mir ging es darum ob es Sinn macht Arbeit in die Gig zu investieren, wenn die hinterher nicht optimal mit einem "zu kleinem" Pferd läuft! Die Leut, die dir darauf antworten könnten, sind nicht soviel im netz unterwegs, da brauchst bißle mehr Geduld und bessere Foto Radkappe, von der Seite, Linierung, usw... mfg kirsten
    • Ich habe mir die Fotos angesehen und das Gig sieht nach 1900 aus, aber keine Garantie.
      Wurde der Wagen schon einmal restauriert, er sieht nämlich "sehr gut" aus. Herstellungshinweise bekommst du über die Achskappe/ Radkappe und auf der Achse selbst, wenn das Gig aber schon mal "restauriert" wurde, kann sein, dass da keine Information mehr zu bekommen sind.
      Weitere Information könntest du bei Kutschensammlern, da haben manche ein Privatmuseum oder zum Beispiel bei der Wagenburg in Wien, Laa an der Thaya, Großraming beim Gruber bekommen.
      Viel Glück
    • Ich hab heute die Räder abgebaut und die Achse geputzt. Da kam heraus, das die Achse von Achsen Bau Kadner Rosswein ist. Mit ner 5stelligen Seriennummer 13000 oder so.
      Das einzige, was neu gemacht wurde, sind die Sitze. Für mich sieht alles andere noch original aus. Ich stelle morgen noch mal Bilder rein, muss ich aber erst von der Kamera ziehen.
    • Neben dem Namen des Achsherstellers ist, zumindest bei Rosswein, häufig auch noch ein Symbol auf die Achse gestanzt.

      Wie schon vorher erwähnt: Gehen Sie mal ins Traditionsforum www.Tradition Fahrkust da kann man sehr viel über die Herstellerfirma, deren gebaute Wagen inklusive Entwurfszeichnungen und sogar Möglichkeiten zur Altersbestimmung findne.

      Der Polsterer ist ja meist der letzte Handwerker vor Auslieferung; es war üblich, dass der Polsterer eine Tageszeitung zwischen Polster und Holzlehne gelegt, da kann man am Datum recht genau der Herstellung feststellen. Oder der Polster hat mit Schreinerstif ein Datum auf die Holzlehne vor dem Polstern geschrieben.

      A. Nemitz
    • Ja, der Tapezierer, manchmal sehr mitteilungsbedürftige Leute. Aber wie es so ist, gibt auch das keine hundertprozentige Garantie, das es der erste war der sich verewigt hat. Auf jeden Fall viele Fotos machen und alles aufheben, was man da so findet, wer weiß was es einem mal bringt.
    • das einzige, was ich jetzt nicht möchte, ist, das Polster abbauen... Das ist zwar nicht original, aber gut.
      Zwischenzeitlich habe ich mich in dem Traditionsforum angemeldet, aber auch dort noch keine Infos bekommen.

      Mit Hilfe von vielen Fotos und WD40 habe ich jetzt angefangen, einige Teile abzubauen.

      Mir stellt sich jetzt die Frage, was ich mit den Rissen im Holz machen muss. Austauschen von einzelnen Teilen ist nicht notwendig. Farbe blättert an solchen Stellen ebenso ab. Darunter kommt weiß zum Vorschein. Ich vermute mal irgendein Grundlack /-spachtel für glatte Oberfläche. Ich habe hier niemanden, den ich fragen könnte. Bei Kutschenhandel Sachsen bekommt man auch nur die Antwort "Wir lassen in Polen restaurieren" Und das möchte ich nicht!

      Metallene Teile kann ich bei einem Bekannten sandstrahlen lassen. Was mache ich mit der Farbe? Komplett neu oder nur spachteln (mit was?) und neu lackieren?

      Und jetzt noch einige Fotospferdekutscher.de/vorpferd/ind…39d46806a9aa0cb92b6e74db5pferdekutscher.de/vorpferd/ind…39d46806a9aa0cb92b6e74db5pferdekutscher.de/vorpferd/ind…39d46806a9aa0cb92b6e74db5pferdekutscher.de/vorpferd/ind…39d46806a9aa0cb92b6e74db5pferdekutscher.de/vorpferd/ind…39d46806a9aa0cb92b6e74db5pferdekutscher.de/vorpferd/ind…39d46806a9aa0cb92b6e74db5
    • das einzige, was ich jetzt nicht möchte, ist, das Polster abbauen... Das ist zwar nicht original, aber gut.
      Zwischenzeitlich habe ich mich in dem Traditionsforum angemeldet, aber auch dort noch keine Infos bekommen.

      Mit Hilfe von vielen Fotos und WD40 habe ich jetzt angefangen, einige Teile abzubauen.

      Mir stellt sich jetzt die Frage, was ich mit den Rissen im Holz machen muss. Austauschen von einzelnen Teilen ist nicht notwendig. Farbe blättert an solchen Stellen ebenso ab. Darunter kommt weiß zum Vorschein. Ich vermute mal irgendein Grundlack /-spachtel für glatte Oberfläche. Ich habe hier niemanden, den ich fragen könnte. Bei Kutschenhandel Sachsen bekommt man auch nur die Antwort "Wir lassen in Polen restaurieren" Und das möchte ich nicht!

      Metallene Teile kann ich bei einem Bekannten sandstrahlen lassen. Was mache ich mit der Farbe? Komplett neu oder nur spachteln (mit was?) und neu lackieren?

      Und jetzt noch einige Fotos

















      Dateien
      • 28277983lv.jpg

        (4,31 kB, 84 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • @Flugmops:

      Das mit dem Photographischen Dokumentieren ist schon mal ein sehr guter erster Schritt.

      Ich würde mit den hier gezeigten Photos im Traditonsforum nochmal antreten und konkrete Fragen stellen.

      Meine eigenen handwerklichen Fähigkeiten und restauratorische Kenntniss reichen bei weitem nicht aus, anderen Ratschläge zu geben.

      A. Nemitz
    • Danke für den Tip!
      Ich werds mal versuchen, denn ich möchte selbst "hand anlegen" und den nicht machen lassen.

      Anders als so zu dokumentieren würde auch gar nicht gehen, denn sonst wüsste ich bestimmt nicht mehr, wie der wieder zusammen gehört :D
      Ich hab auch nicht immer Zeit...